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Kapitel 55

Author: Desire steve
last update publish date: 2026-10-21 16:14:04

Milena~

Ich bleibe an meinem Platz kleben und beobachte, wie er ihre Titten greift. Er streichelt ihre makellose Haut und sie stöhnt in seinen Mund. Ihre Lippen lösen sich nie.

Dragomir grunzt. Mit den Händen hart auf ihren Schultern beugt er sie vor. Ihre Hände halten das Bett. Hinter ihr stehend zieht er sie, ihr Rücken wölbt sich und bekommt eine perfekte Position und Kurve. Mit dem Gesicht an ihrem Haar, umklammern seine Finger ihre Kehle, während er seinen Schwanz in sie schiebt.

Beide stö
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    Alpha Vlad~Ich sollte nicht hier sitzen und so tun, als würde ich arbeiten, während mein Geist immer noch zwischen Milenas Schenkeln begraben ist. Die Erinnerung an ihre weichen Stöhne, die Art, wie sich ihr Körper um mich zusammenzog, die Art, wie sie meinen Namen schrie, als hasste und brauchte sie mich zugleich – sie weigert sich zu gehen. Ich greife den Federhalter fester und zwinge die Spitze auf das dicke Papier vor mir. Tinte blutet leicht, während ich eine weitere Zahlenreihe auskratze. Das Hauptbuch ist altmodisch, so wie ich es bevorzuge. Manche Dinge in dieser modernen Welt fühlen sich immer noch besser an, wenn man sie auf die alte Art erledigt.Kane lehnt an der gegenüberliegenden Wand neben dem Fenster, die Arme vor der Brust verschränkt, und beobachtet die Stadtlichter, die in der Ferne durch das verstärkte Glas flackern. Zoran sitzt im Ledersessel mir gegenüber und blättert mit gelangweiltem Gesichtsausdruck durch einen weiteren dicken Stapel gedruckter Berichte. Der

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    Milena~Ich weiß nicht, wie lange ich in Veras Armen bleibe, zitternd wie ein Blatt im Sturm. Meine Schluchzer haben sich in kleine, gebrochene Schluckaufe verwandelt, aber die Tränen fließen immer noch still über meine Wangen. Mein Körper fühlt sich leer an. Ausgelaugt. Als wäre alles in mir auf den kalten Boden dieser Kammer ausgegossen worden. Doch die Scham bleibt. Schwer. Erstickend. Sie sitzt auf meiner Brust wie ein Stein, der sich nicht bewegen will.Vera streichelt sanft mein Haar und wiegt mich langsam. Sie stellt keine Fragen. Sie drängt nicht. Sie hält mich einfach nur. Und für einen Moment – einen sehr kleinen, gefährlichen Moment – fühle ich mich sicher. Doch Sicherheit ist eine Illusion in dieser Welt. Besonders für jemanden wie mich. Besonders nach dem, was ich mit Vladimir getan habe.Ich löse mich langsam, wische mir das Gesicht mit dem Handrücken ab. Meine Augen fühlen sich geschwollen an. Mein Hals schmerzt. Ich sehe Vera durch verschwommenes Sehen an. Sie betracht

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    Milena~Der Wagen bewegt sich langsam, jeder Stoß auf der Straße schickt frischen Schmerz durch meinen bereits wunden Körper. Ich sitze steif in der Ecke und versuche, mich so klein wie möglich zu machen. Aber Dragomirs Augen verlassen mich keinen einzigen Moment. Er starrt mich an wie ein Raubtier, das seine Beute studiert, seine Augen dunkel und unlesbar. Die Intensität seines Blicks verbrennt meine Haut. Ich kann spüren, wie er über mich kriecht und in jeden verborgenen Teil meiner Scham eindringt.Was geht in dem Kopf dieses Biests vor?Weiß er bereits Bescheid? Kann er Vladimir an mir riechen? Kann er die Male sehen, die sein Bruder auf meinem Körper hinterlassen hat? Weiß er, dass ich diesem Monster meine Reinheit gegeben habe? Dass ich seinen Namen gestöhnt habe wie eine Hure, während der Bruder meines Ehemanns in mir war?Mein Magen zieht sich zusammen, krampft. Angst und Selbsthass würgen mich. Ich will mich übergeben. Ich will verschwinden. Ich will, dass die Göttin mich hie

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    Milena~Ich bin eine Närrin. Eine dumme, schwache, widerliche Närrin, die alles Schlechte verdient, das auf mich zukommt.Ich sitze hier in Stille, spüre immer noch den Schmerz zwischen meinen Schenkeln, die Wundheit an meinen Brüsten, die klebrige Erinnerung an das, was ich Vladimir erlaubt habe, mit mir zu tun. Mein Körper verrät mich sogar jetzt. Er kitzelt immer noch. Er erinnert sich an jede Berührung, jeden Kuss, jeden Stoß. Ich kann ihn immer noch auf meiner Zunge schmecken. Ich kann immer noch meine eigenen Stöhne in meinem Kopf hallen hören wie die Schreie einer verzweifelten Hure.Wie konnte ich das tun? Wie konnte ich meine Beine für ihn spreizen? Für dasselbe Monster, das mich wie ein Stück Fleisch verkaufte? Für den Mann, der mein Leben ruinierte und mich an seinen grausamen Bruder übergab? Ich schwor, nie einen Mann mich berühren zu lassen. Ich schwor, Männer seien selbstsüchtig, gierig, zerstörerische Wesen, die nur nehmen und zerstören. Und doch gab ich mich einem. Wil

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