BILLIONAIRE’S SECOND WIFE

BILLIONAIRE’S SECOND WIFE

last updateTerakhir Diperbarui : 2025-04-04
Oleh:  Robert Kidney Ongoing
Bahasa: English
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“Standing in a wedding dress meant for her sister, Naomi Hayes felt like an imposter.” Shy, soft-spoken, and always overshadowed by her glamorous sister Charlotte, Naomi never imagined her life would take such a dramatic turn. When Charlotte vanishes to chase love and wealth, Naomi is forced into an arranged marriage with the cold and ruthless billionaire, Damian Cross—a man who makes it painfully clear that she is nothing but a poor substitute for the bride he truly wanted. Thrown into Damian’s opulent but icy world, Naomi endures his disdain, her family’s relentless demands, and the whispers of betrayal that haunt their every interaction. Yet, beneath Damian’s ruthless exterior lies a storm of secrets and enemies, none more dangerous than Evan Reid—his greatest rival and the man Charlotte left with. Caught between two powerful men at war, Naomi becomes a pawn in a high-stakes game that threatens to destroy Damian’s empire and her fragile place in his life. But as their lives collide in unexpected ways, Naomi discovers an unyielding strength she never knew she had. When passion and vulnerability crack Damian’s icy facade, Naomi begins to wonder if there’s more to him than meets the eye—or if she’s risking her heart for a man who may never truly love her. What happens when betrayals come to light? When Naomi faces a choice between loyalty to her sister or the man who has both hurt and protected her? To find out what happens next, read this gripping story of love, redemption, and resilience. Let the unexpected twists and unforgettable characters keep you turning the pages.

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Bab 1

Chapter 1: The Substitute Bride

Veränderungen bedeuteten Unruhe. Fragen. Und Fragen bedeuteten Antworten, die er meistens nicht hören wollte.

Er saß wie jeden Morgen in der dritten Reihe am Fenster. Gleicher Platz, gleiche Haltung, gleiche stille Unsichtbarkeit. Die Welt draußen war heller als das Klassenzimmer, aber Noah schaute selten hinaus. Es half nicht wirklich.

Der Lehrer sprach, aber die Worte glitten an ihm vorbei wie Wasser auf Glas.

„…neuer Schüler… bitte seid freundlich…“

Freundlich sein. Das klang immer so einfach.

Noah zeichnete mit dem Finger kleine Linien auf den Rand seines Hefts, ohne hinzusehen. Mathe, wahrscheinlich. Oder Englisch. Egal.

Dann öffnete sich die Tür.

Ein leises Quietschen.

Schritte.

Und plötzlich war die Atmosphäre im Raum anders.

„Setz dich bitte nach vorne, neben Noah“, sagte der Lehrer.

Noah hob den Blick nur langsam.

Und bereute es sofort.

Der neue Schüler stand dort, als wäre der Raum nicht groß genug für ihn. Nicht im schlechten Sinne — eher so, als würde er sich nicht bemühen, kleiner zu wirken, nur damit andere sich wohler fühlen.

„Das ist Elias“, sagte der Lehrer. „Er ist neu hier.“

Elias.

Noah wusste nicht warum, aber der Name blieb kurz hängen.

„Hey“, sagte Elias.

Ein einziges Wort.

Nicht laut. Nicht aufdringlich.

Aber es war direkt.

Als würde es nicht in den Raum, sondern in Menschen hinein gesprochen werden.

Noah nickte nur leicht und hoffte, das würde reichen.

Elias setzte sich neben ihn.

Der Stuhl bewegte sich, das Holz knarrte kurz. Noah spürte diese kleine Veränderung im Raum stärker, als er wollte. Als hätte jemand etwas verschoben, das vorher perfekt stillgestanden hatte.

„Ich hoffe, ich störe nicht“, murmelte Elias leise.

„Nein“, sagte Noah sofort.

Zu schnell.

Zu automatisch.

Er hasste seine eigene Stimme in solchen Momenten.

Elias lächelte kurz. Nicht spöttisch. Eher… interessiert.

Dann richtete er seinen Blick nach vorne, aber nicht wirklich auf die Tafel. Mehr so, als würde er den Raum lesen.

Noah versuchte, sich wieder auf sein Heft zu konzentrieren.

Einfach normal sein.

Einfach nicht auffallen.

Das war sein Plan für jeden Tag.

Doch es funktionierte nicht.

Denn er spürte Elias neben sich. Nicht körperlich direkt, sondern irgendwie… präsent. Als wäre da jemand, der nicht in den Hintergrund passte.

Der Lehrer begann den Unterricht.

„Heute wiederholen wir die Grundgleichungen…“

Stifte kratzten über Papier. Seiten wurden umgeblättert. Das gewohnte Geräusch von Schule füllte den Raum.

Noah versuchte zu schreiben.

Doch seine Hand war langsamer als sonst.

Weil er es spürte.

Elias bewegte sich kaum. Aber manchmal, ganz selten, drehte er leicht den Kopf. Nicht zu auffällig.

Nur so, dass Noah es trotzdem bemerkte.

Beim dritten Mal passierte es.

Noah schaute genau in dem Moment auf.

Und ihre Blicke trafen sich.

Nicht lange.

Vielleicht zwei Sekunden.

Vielleicht weniger.

Aber es fühlte sich nicht kurz an.

Es fühlte sich an, als hätte jemand die Zeit kurz angehalten, nur um zu sehen, was passiert.

Elias sah ihn an, ruhig.

Nicht neugierig im normalen Sinn.

Eher so, als würde er etwas versuchen zu verstehen, ohne es auszusprechen.

Noah wandte den Blick schnell wieder ab.

Zu schnell.

Sein Herz schlug plötzlich stärker, ohne dass er wusste warum.

„Alles okay?“, flüsterte Elias plötzlich.

Noah erstarrte.

„Ja“, sagte er sofort. „Klar.“

Pause.

„Du wirkst nur ein bisschen… weit weg.“

Noah wusste nicht, was er darauf antworten sollte.

Also tat er das, was er immer tat, wenn etwas zu nah wurde:

Er zog sich innerlich zurück.

„Ich bin nur müde“, murmelte er.

Elias sagte nichts darauf.

Aber Noah hatte das Gefühl, dass er ihm nicht ganz glaubte.

Der Rest der Stunde verlief normal.

Zumindest äußerlich.

Aber für Noah war nichts mehr wirklich normal.

Denn jedes Mal, wenn er versuchte, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren, war da dieses leise Bewusstsein neben ihm.

Elias.

Wie jemand, der nicht laut sein musste, um alles ein kleines bisschen zu verändern.

Als der Unterricht endlich endete, schob Noah seine Sachen zusammen.

Schnell. Wie immer.

Er wollte einfach raus.

Luft.

Abstand.

„Noah, oder?“, hörte er plötzlich.

Er hielt inne.

Elias stand noch da.

Warteposition.

Als würde er nicht sofort weitergehen wollen.

„Ja“, antwortete Noah vorsichtig.

Elias nickte. „Ich bin schlecht in Namen. Ich wollte sichergehen.“

„Ist okay.“

Stille.

Ein Moment, in dem keiner von beiden ging.

Dann lächelte Elias leicht.

„Vielleicht sehen wir uns morgen wieder.“

Noah wusste nicht, warum sich dieser Satz anders anfühlte als normale Worte.

Er nickte nur.

„Vielleicht.“

Und dann ging er.

Schneller als nötig.

Ohne zurückzuschauen.

Aber als er den Flur entlanglief, konnte er das Gefühl nicht abschütteln, dass etwas begonnen hatte.

Etwas, das er noch nicht benennen konnte.

Und vielleicht auch nicht wollte.

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