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Kapitel 56

Author: Diva Noir
last update Petsa ng paglalathala: 2026-09-09 02:07:58

Maddies Sicht

„Jax!“ Ihre Stimme war ein Schnurren, durchzogen von einer fast verzweifelten Erleichterung. Sie stürzte sich auf ihn und schlang die Arme um seinen Hals. „Ich habe dich vermisst, Schatz. So sehr.“

Mir stockte der Atem. Schatz? Mein Blut fühlte sich eiskalt in meinen Adern an. Jax stand steif da, die Arme hingen kraftlos an seinen Seiten. Er erwiderte die Umarmung nicht. Kein Muskel rührte sich. Ich starrte nur, meine Augen brannten, fixiert auf die ineinander verschlungenen Gesta
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    Maddies Sicht„Eher sterbe ich, als dass ich das zulasse“, sagte ich, und meine Stimme schnitt durch die schwüle Luft der Arena.Die Reaktion folgte auf dem Fuße. Eine Welle aus Lärm schlug über mir zusammen – ein Aufschrei aus Hunderten Kehlen, der mir durch Mark und Bein ging. Zu meiner Linken begann eine Gruppe jüngerer Wölfe, mit den Fäusten gegen die Holztribünen zu trommeln; ihr heulendes Anfeuern klang schrill und wild.„Zeig ihm, was eine echte Wölfin draufhat!“, schrie einer von ihnen mit weit aufgerissenen Augen und einer kranken Art von Begeisterung. „Los doch, kleine Jägerin! Mal sehen, wie weit die Leine reicht!“Doch der Zuspruch wurde schnell von einer Welle des Hasses aus den Reihen der Älteren verschluckt.„Sie mogelt!“, brüllte ein Mann aus der ersten Reihe und spuckte in den Staub. „Seht sie euch doch an! Kein Mensch hält einen Bogen so gegen einen Gestaltwandler! Das ist Hexerei! Sie ist eine Hexe!“„Verbrennt die Hexe!“, stimmte eine andere Stimme ein, geladen mit

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    Jax’ SichtDie eisernen Tore des Geländes ragten wie die Zähne eines Riesen empor, aber wir bewegten uns durch die Schatten mit der geübten Stille von Männern, die ihr ganzes Leben im Dunkeln verbracht hatten. Dare war ein Schatten zu meiner Linken, sein Atem flach und kontrolliert.„Zwei am Tor“, flüsterte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Vibrieren. „Nimm den linken. Leise.“Dare antwortete nicht. Er musste es nicht. Wir schnellten synchron nach vorn. Ich packte mein Ziel von hinten und presste meinen Unterarm gegen seine Kehle, um seinen Schrei zu ersticken, bevor ich ihm eine Klinge in die Schädelbasis trieb. Er erschlaffte auf der Stelle. Neben mir zerrte Dare seinen Mann ins hohe Gras; das Geräusch des Kampfes war nicht lauter als das Rascheln des Windes.„Alles frei“, hauchte Dare und wischte sich die Hände an seiner Einsatzhose ab. „Aber sie werden uns auf eine Meile gegen den Wind riechen, Jax. Dieses Rudel ist auf den Geruch jedes Fremden geeicht.“„Ich weiß“, sagte ich un

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 104

    Rooks SichtDas Geräusch, das Silas von sich gab, war nicht menschlich. Es war nicht einmal das gesunde, vibrierende Knurren eines Beta-Wolfs. Es war ein feuchtes, mahlendes Grollen, das über die Betonwände der Gasse schabte.Ich wich einen Schritt zurück, während meine Hand in die verborgene Tasche meiner Lederjacke glitt. „Silas, sieh mich an“, befahl ich und hielt meine Stimme trotz des hektischen Hämmerns meines Herzens ruhig. „Du verlierst den Faden, Bruder. Sieh mir in die Augen.“Silas sah mich nicht an. Sein Kopf war in einem unnatürlichen Winkel geneigt, seine Pupillen so stark geweitet, dass sie das Blau seiner Iris verschlangen und nur ein Rand blutroter Lederhaut zurückblieb. Seine Krallen waren vollständig ausgefahren, schwarz und zackig, und gruben Rillen in das Mauerwerk, während er sein Gewicht verlagerte.„Bleib zurück, Rook“, röchelte er, und die Worte waren durch die Verlängerung seines Kiefers kaum verständlich. „Ich werde … ich werde jedem die Kehle herausreißen,

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    Jax’ SichtDer metallische Geruch von Blut erfüllte die Luft, dicht und süßlich. Ich stand über ihm, meine Brust hob und senkte sich schwer, während das Adrenalin noch immer wie flüssiges Feuer durch meine Adern floss. Mein Erzfeind lag mir zu Füßen, ein gebrochenes Wrack von einem Mann, der versucht hatte, mir alles zu nehmen. Sein Atem stockte in seiner Kehle, ein feuchtes, röchelndes Geräusch, das das Ende ankündigte.Ich senkte meine Waffe, der kalte Stahl lag schwer in meiner Hand. „Es ist vorbei“, brachte ich rau hervor, und meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren. „Ich werde dir nicht den Rest geben. Nicht so. Geh einfach.“Ich drehte ihm den Rücken zu, eine Geste der Gnade, von der ich nicht sicher war, ob er sie verdiente, die ich aber für meine eigene Seele brauchte.„Jax, pass auf!“Dares Stimme durchbrach die Stille. Ich wirbelte herum, genau in dem Moment, als ein silbernes Blitzen durch die Luft schnitt. Mein Erzfeind war nach vorn geschnellt, ein verborgenes Me

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