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Ch 5

ผู้เขียน: Gafa author
last update วันที่เผยแพร่: 2026-07-23 14:46:04

„Es ist mir egal. Ich muss sie heute Nacht sehen.“

Adrian murmelte diese Worte leise, als sein Wagen vor einer luxuriösen Wohnanlage im Herzen der Stadt anhielt.

Es war bereits tief in der Nacht, doch die Lobby war noch immer hell erleuchtet. Als die Sicherheitskräfte ihn erkannten, ließen sie ihn ohne weitere Fragen eintreten.

Sein Gesicht war düster.

Sein Blick scharf.

In seiner Brust vermischten sich Wut, Sehnsucht und ein Schmerz, den er selbst nicht mehr verstand.

Er blieb vor der Tür einer Wohnung stehen, die ihm nur allzu vertraut war.

Es war lange her, seit er zuletzt hier gewesen war.

Damals...

war dieser Ort erfüllt von Lachen, Tränen und den gemeinsamen Erinnerungen mit Deviana.

Jetzt...

waren nur noch Reue und eine unüberbrückbare Distanz geblieben.

Er ballte die Fäuste.

Stolz und Schuldgefühl kämpften in ihm gegeneinander, während er auf die Frau wartete, die ihm seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf ging.

Ein paar Augenblicke später...

waren Schritte zu hören, begleitet vom leisen Klang der sich öffnenden Aufzugstüren.

Adrian war sich sicher.

Es war Deviana.

Langsam glitten die Aufzugstüren auseinander.

Deviana trat heraus und hielt eine kleine Einkaufstasche in der Hand.

Sie wirkte erschöpft.

Doch gleichzeitig strahlte sie eine neue Ruhe aus.

Einen Frieden, den Adrian nie zuvor an ihr gesehen hatte.

Dann...

trafen sich ihre Blicke.

Deviana blieb stehen.

„Adrian?“

In ihrer Stimme lagen Überraschung und Verärgerung zugleich.

Adrian trat auf sie zu.

„Komm zu mir zurück, Deviana. Ich werde dir nie wieder wehtun. Ich verspreche es.“

Für einen kurzen Moment erstarrte Deviana.

Doch sofort wandte sie den Blick ab.

„Es ist zu spät.“

„Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe. Ich weiß, dass ich dich verletzt habe. Aber tu nicht so, als würdest du mich nicht vermissen. Ich weiß, dass auch du unter unserer Trennung leidest.“

Devianas Blick wurde augenblicklich eiskalt.

„Unterschätze meine Gefühle nicht, Adrian. Ich spiele nichts vor. Ich will nicht zu dir zurück.“

Ihre Stimme war fest.

Ohne den geringsten Anflug von Zögern.

„An dem Tag, an dem du mich vor dem Altar verlassen hast... ist auch der letzte Rest meiner Liebe zu dir gestorben.“

Adrian atmete tief durch.

Er versuchte, den Sturm in seinem Inneren zu beruhigen.

„Bist du wütend, weil unsere Hochzeit abgesagt wurde?“

„Gut.“

„Dann werden wir noch einmal heiraten.“

„Größer.“

„Prunkvoller.“

„Wenn es sein muss, lade ich die ganze Stadt ein.“

„Ich werde alles wieder in Ordnung bringen, Deviana.“

Deviana lächelte bitter.

„Glaubst du wirklich, es geht nur um eine Zeremonie?“

Langsam schüttelte sie den Kopf.

„Es geht nicht um Luxus, Adrian.“

„Es geht um den Schmerz.“

„Um die Art, wie du meine Würde vor den Augen aller zerstört hast.“

Sie machte einen Schritt auf ihn zu.

In ihren Augen war keine Spur von Zärtlichkeit mehr.

Nur eine Kälte, scharf wie eine Messerklinge.

„Während unserer ganzen Beziehung war ich nichts weiter als eine Puppe.“

„Ich war immer diejenige, die dir hinterherlief.“

„Ich war immer diejenige, die versuchte, die Frau zu werden, die du lieben könntest.“

„Aber du?“

„Du hast mich nie wirklich gesehen.“

„Und jetzt...“

„Bin ich fertig damit.“

„Ich will frei sein von allem, was mich noch mit dir verbindet.“

Adrian schwieg.

Jedes ihrer Worte fühlte sich an wie eine Ohrfeige.

Doch anstatt zurückzuweichen...

trat er noch näher.

Als Deviana sich umdrehte, um die Tür ihrer Wohnung zu öffnen...

hob Adrian sie plötzlich auf seine Arme.

„Adrian! Lass mich sofort runter!“

schrie Deviana und schlug ihm immer wieder gegen die Brust.

Doch Adrian sagte kein einziges Wort.

Er ging einfach weiter in Richtung Aufzug.

„Was tust du da?! Lass mich sofort herunter!“

In Devianas Stimme breitete sich immer mehr Angst aus.

Doch Adrian war stärker.

Und seine Entschlossenheit war noch stärker.

Die Aufzugstüren öffneten sich.

Sie stiegen ein.

Deviana wehrte sich weiterhin, während Adrian starr geradeaus blickte.

Sein Gesicht zeigte eine Mischung aus Wut, Sehnsucht und Verwirrung, die er längst nicht mehr verbergen konnte.

Wenige Augenblicke später...

erreichten sie die Tiefgarage.

Adrian öffnete die Beifahrertür seines Wagens und setzte Deviana rasch auf den Sitz.

Dann nahm er selbst hinter dem Lenkrad Platz.

Klick.

Sofort verriegelten sich alle Türen.

„Was willst du von mir, Adrian?!“

Devianas Stimme zitterte.

Ihre Augen waren gerötet.

Sie atmete hastig.

Adrian drehte den Kopf zu ihr.

Sein Gesicht wirkte gebrochen, obwohl er sich verzweifelt bemühte, stark zu bleiben.

„Ich will dich nach Hause bringen.“

„In unser Zuhause.“

„In das Haus, in dem wir früher gemeinsam gelacht haben.“

„In dem wir uns ohne Angst ansehen konnten.“

Deviana lachte leise.

Ein Lachen voller Schmerz.

Erneut liefen Tränen über ihre Wangen.

„Unser Zuhause?“

„Du hast wirklich noch den Mut, es unser Zuhause zu nennen?“

„Du hast es zerstört.“

„Du hast mich vor dem Altar verlassen, Adrian.“

„Und jetzt... entführst du mich auch noch?“

Adrian öffnete den Mund.

Doch kein Wort kam heraus.

Er wollte alles erklären.

Aber er wusste nicht einmal mehr, wo er anfangen sollte.

Keine Erklärung konnte die Wunden ungeschehen machen, die er ihr zugefügt hatte.

„Deviana...“

„Ich habe Angst, dich zu verlieren.“

„Nur deshalb bin ich hierhergekommen.“

Deviana sah ihn lange an.

„Jetzt hast du Angst, weil ich wirklich gegangen bin?“

„Wo war diese Angst, als ich ganz allein um unsere Beziehung gekämpft habe?“

„Wo warst du, als du am Tag unserer Hochzeit eine andere Frau gewählt hast?“

Adrian schwieg.

Er hatte nichts darauf zu erwidern.

Deviana wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.

Ihr Blick wurde wieder kalt und entschlossen.

„Hör mir gut zu, Adrian.“

„Jemanden zu lieben bedeutet nicht, ihn zu besitzen.“

„Du kannst einen Menschen nicht einfach an dich nehmen und wieder wegwerfen, wann immer es dir passt.“

„Ich bin nicht deine Puppe.“

Sie zeigte auf sie beide.

„Und diese Beziehung...“

„Ist vorbei.“

Sie sah ihm direkt in die Augen.

Dann sagte sie mit ruhiger, aber unerschütterlich fester Stimme:

„Bring mich zurück in meine Wohnung.“

„Sofort.“

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