Share

Kapitel Siebzehn

Author: Aria West
last update publish date: 2026-09-04 06:57:27

Markus war gerade vom Staatssekretariat zurückgekehrt und ging in seinem Büro auf und ab. Während des Meetings hatte er sich nicht einmal konzentrieren können.

„Vivian hat mich ignoriert, sie hat mich brüskiert.“ Das war alles, was in Markus’ Kopf widerhallte. Er strich sich die Haare nach hinten und stieß seinen Sitz aus Frustration weg.

In letzter Zeit war die Beziehung zwischen Cassandra und Markus angespannt gewesen – sie hielten strikt eine Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung aufrecht, und
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • DAS GLORREICHE COMEBACK DER VERLASSENEN EHEFRAU   Kapitel Achtundsechzig

    „Tatsächlich habe ich dreimal so viel Rache verdient, wie du bekommen solltest.“Das waren die Worte gewesen, die Vivian zuletzt zu Markus gesagt hatte, bevor sie aus dem Büro gestampft war.Sie wiederholten sich in den ersten fünf Minuten, nachdem sie das Büro verlassen hatte, unaufhörlich in seinem Kopf.„Das ist alles meine Schuld, ich hätte mit der kleinen Erinnerung an mich zufrieden sein sollen, die sie hatte, stattdessen habe ich immer weiter gedrängt.“ Er hielt inne und lachte bitter auf. „Selbst als sie keine Erinnerungen an mich hatte, war ihr Hass nicht so tief.“Er schleppte sich schließlich zu seinem Tisch, schob eine winzige Skulptur nach oben, und eine automatisierte Wand rollte auf und gab eine Tür frei, die einen anderen Raum mit seinem Büro verband.Es war eine Geheimtür, die einen Passcode erforderte, um Zugang zu erhalten. Markus tippte den Passcode ein und schlug dabei fast das Tastenfeld ein.Die Tür öffnete sich und er trat ein und ging direkt in den Keller. Er

  • DAS GLORREICHE COMEBACK DER VERLASSENEN EHEFRAU   Kapitel Siebenundsechzig

    „Daniel Hart und Rebecca Moore“Das waren die Namen, die bis zur Mittagszeit in Vance Enterprises die Runde machten. Die Mitarbeiter flüsterten untereinander.„Warum sollten sie so etwas tun? Und zu denken, dass sie meine Kollegin war.“ Eine Mitarbeiterin senkte die Stimme.„Mir sind die egal, ich hoffe nur, dass Mr. Vance uns nicht entlässt. Ich versuche immer noch, mein Leben auf die Reihe zu bekommen.“ Ein männlicher Mitarbeiter Anfang dreißig antwortete.„Was ist der nächste Schritt?“ fragte die erste Mitarbeiterin.Fast sofort erklang Markus’ Stimme durch das gesamte Unternehmen.„Alle bitte Ruhe bewahren und an ihre jeweiligen Arbeitsplätze zurückkehren. Die Ermittlungen laufen noch, und ich möchte nicht, dass irgendjemand unbestätigte Informationen über Daniel Hart oder Rebecca Moore verbreitet.“„Die Polizei kümmert sich um die Angelegenheit, und wer die Ermittlungen behindert, muss mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen.“Die Durchsage endete, doch die Mitarbeiter blieben

  • DAS GLORREICHE COMEBACK DER VERLASSENEN EHEFRAU   Kapitel Sechsundsechzig

    „Wir haben etwas gefunden“, vollendete er, was Vivian den Atem stocken ließ.Für einige Sekunden bewegte sich niemand. Markus starrte auf die Mappe in seiner Hand, als ob die Antwort auf alles, was geschehen war, zwischen ihren Seiten verborgen läge. Vivian öffnete ihre langsam, während ihre Augen über die erste Seite wanderten, während der leitende Ermittler zusammen mit den anderen Beamten weiterhin vor ihnen stand. Der Raum fühlte sich plötzlich kleiner an, und die Stille wurde nur von dem leisen Geräusch umgeblätterter Papiere unterbrochen.„Was genau haben Sie gefunden?“, fragte Markus, seine Stimme trotz der Anspannung in seinem Gesicht kontrolliert.Der Ermittler zog einen Stuhl näher und setzte sich. „Wir sind die Zugriffsaufzeichnungen aus dem Zeitraum durchgegangen, als die Anschuldigungen gegen Dr. Adrian aufzutauchen begannen. Wir haben auch die Finanzunterlagen, Sicherheitsprotokolle und die Aussagen der Personen verglichen, die ihn angeblich angezeigt haben. Anrangs schie

  • DAS GLORREICHE COMEBACK DER VERLASSENEN EHEFRAU   Kapitel Fünfundsechzig

    Die Fahrt zu Vance Enterprises war ungewöhnlich still. Vivian saß auf dem Beifahrersitz mit dem Blick auf das Fenster gerichtet und beobachtete, wie Gebäude hinter ihnen verschwanden, während Markus seine Aufmerksamkeit auf die Straße richtete.Seit er sie an diesem Morgen abgeholt hatte, hatte sie kaum ein Wort mit ihm gesprochen. Sie war ohne Protest in das Auto gestiegen, hatte den Sicherheitsgurt angelegt und blieb still.Die Schweigetaktik begun gestern Abend, nachdem sie ihn darüber informiert hatte, dass sie alle ihre Erinnerungen zurückgewonnen hatte und ihn aus ihrem Haus hinausbegleitet hatte.„Vivian…“ rief er und versuchte, ein Gespräch zu beginnen. „Wer glaubst du, wären die Täter?“„Ich bin ganz sicher kein Geist, wir werden es herausfinden, sobald wir bei deiner Firma ankommen.“ Sagte sie in einem schnippischen Ton, was Markus dazu brachte, sich verlegen auf die Unterlippe zu beißen.„Wie geht es Leo, hat er gut geschlafen?“ Fragte er und streckte seine Hand aus, um ihre

  • DAS GLORREICHE COMEBACK DER VERLASSENEN EHEFRAU   Kapitel Vierundsechzig

    Vivians Augen blieben auf Markus gerichtet, während sich die Fragmente weiter durch ihren Kopf bewegten.Sie kehrten nicht in einer ordentlichen Reihenfolge zurück, und sie konnte nicht steuern, welche Erinnerung als Nächstes erschien. In einem Moment erinnerte sie sich daran, während ihrer College-Tage neben Markus zu sitzen, beim Mittagessen zu lachen und ihm zuzuhören, wie er über Dinge sprach, an die sie sich nicht mehr vollständig erinnern konnte. Im nächsten erschien ein anderes Gesicht.„Ma Matilda…“, murmelte sie, und Markus passte seine Sitzposition an, um ihr direkt gegenüberzusitzen. „Du erinnerst dich an sie?“Vivian nickte langsam. „Nicht an alles, aber ich kenne sie. Ich erinnere mich an sie von meinen Kindheitstagen bis zu der Zeit, als ich nach New York reisen musste. Ich erinnere mich daran, wie ich sie als sein Kindermädchen für Leo verantwortlich gemacht habe. Ich erinnere mich…“ Sie hielt inne und durchsuchte ihren Geist.„Ich erinnere mich daran, wie sie sich um di

  • DAS GLORREICHE COMEBACK DER VERLASSENEN EHEFRAU   Kapitel Dreiundsechzig

    Der Arzt öffnete den Mund, und für einen Moment kamen keine Worte heraus.Sein trauernder Gesichtsausdruck war immer noch da, und Markus spürte, wie ihm das Herz sank. Verschiedene negative Gedanken gingen ihm innerhalb einer Minute durch den Kopf, und jedes Mal, wenn sie auftauchten, versuchte er, sie an den Hinterkopf zu schieben.„Wie geht es ihr?“, fragte er erneut, seine Stimme diesmal leiser. Der Blick der Mitarbeiter war starr auf die beiden gerichtet.Der Arzt räusperte sich und atmete aus. „Sie lebt.“Ein gemeinsames Atemholen entwich dem Wartebereich, die meisten Menschen hielten sich vor Erleichterung die Brustregion.Markus schloss kurz die Augen, seine Schultern fielen herab, als Erleichterung ihn durchspülte. Ma Matilda flüsterte ein Gebet, während einige der Mitarbeiter erleichterte Blicke austauschten.„Aber“, fuhr der Arzt fort, und Markus’ Augen öffneten sich sofort. Die Panik kehrte dreifach zurück, ‚was ist, wenn sie die wenigen Erinnerungen verloren hat, die sie wi

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status