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Kapitel 201

Penulis: Victor ellis
last update Tanggal publikasi: 2026-09-27 03:05:48

Daddy hat mich gerettet

Der Fahrer raste durch die Tore der Villa.

In dem Moment, als das Auto anhielt, sprang der Wachmann heraus. Er hatte Lila auf einem Arm und Elias auf dem anderen und versuchte, beide Kinder nah bei sich zu halten, während sie weinten.

„Bitte, beruhigt euch“, sagte er sanft. „Ihr seid jetzt zu Hause.“

Aber keines der Kinder konnte aufhören zu weinen. Ihre Gesichter waren nass von Tränen. Lila hielt ihren Teddy fest an die Brust, während Elias immer wieder zur Straße b
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  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 223

    Drei Alarme Ich stand vor Adrians Zimmer und starrte auf die drei Nachrichten auf meinem Handy. Lumina. Hales Corporation. Laurent Group. Alle drei brauchten fast zur gleichen Zeit meine Aufmerksamkeit. Mein erster Instinkt war Lumina. Es war meine Firma, und was auch immer dort geschah, musste erledigt werden, bevor ich mir um irgendetwas anderes Sorgen machte. Ich steckte mein Handy in meine Tasche und sah zu Adrians Tür. Ich konnte nicht gehen, ohne sicherzustellen, dass es ihm gut ging. Ich ging nach unten und fand die Wachen nahe dem Eingang versammelt. Zwei Dienstmädchen waren in der Nähe und ordneten einige Dinge. „Hört mir gut zu“, sagte ich. Sie drehten sich alle zu mir um. „Ich gehe für eine Weile. Adrian ist oben, und ich möchte, dass immer jemand bei ihm ist.“ „Ja, Ma’am“, antwortete einer der Wachmänner. „Es gibt noch eine Sache.“ Meine Stimme wurde fest. „Wenn Lia hierherkommt, lasst sie nicht herein.“ Die Wachen wechselten schnelle Blicke. „Verstanden, Ma’a

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 222

    Zurück in die Laurent-Villa Ich sah Adrian lange an. „Wo gehen wir hin?“, fragte er wieder. Ich warf einen Blick auf seine Eltern. Seine Mutter sah besorgt aus. Sein Vater wartete ruhig und sagte nichts. „In die Laurent-Villa“, sagte ich schließlich. Adrian nickte. Ich trat näher. „Es ist dein Zuhause, Adrian. Alles, was du für deine Genesung brauchst, ist bereits dort.“ Er betrachtete mein Gesicht. „Bist du sicher?“ „Ja.“ Der Fahrer brachte den Rollstuhl näher und half Adrian vorsichtig ins Auto. Ich richtete seine Beine so aus, dass sie nicht belastet wurden, und schloss dann die Tür. „Geht es dir gut?“, fragte ich. „Ja.“ „Wenn dein Rücken anfängt wehzutun, sag mir sofort Bescheid.“ „Werde ich.“ Seine Eltern stiegen in ihr eigenes Auto hinter uns. Wenige Augenblicke später verließen wir das Krankenhausgelände. — Adrian saß still auf dem Rücksitz. Die Fotos, die Lia ihm gegeben hatte, blieben in seiner Tasche verborgen. Er hatte nicht vor, sie Serena zu zeigen. Noch

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 221

    Die Wahrheit, die er nicht wählen konnte Adrian blieb still, nachdem Lia das Krankenzimmer verlassen hatte. Seine Augen blieben mehrere lange Sekunden auf die geschlossene Tür gerichtet, bevor er langsam auf die Fotos hinuntersah, die sie zurückgelassen hatte. Er nahm sie wieder in die Hand. Es gab Bilder von ihm und Lia zusammen. Einige waren schlicht, sie saßen sich in einem Restaurant gegenüber und lächelten höflich in die Kamera. Andere waren intimer. Auf einem standen sie eng beieinander, ihr Kopf lehnte leicht an seiner Schulter. Auf einem anderen küssten sie sich. Adrian starrte lange auf dieses letzte Bild. Er erinnerte sich an nichts davon. Und doch waren die Fotos echt. Die Beleuchtung, der Hintergrund, die Art, wie sich ihre Körper einander zuwandten, nichts davon sah gestellt aus. Er legte die Bilder zurück auf das Bett und griff nach den Nachrichten, die Lia ihm zuvor gezeigt hatte. Er las einige noch einmal, dann sperrte er sein Handy und legte es beiseite. Etwas

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 220

    Lias Version der Wahrheit Lia weigerte sich aufzugeben. Die Erinnerung daran, wie Serenas Fahrer sie aus dem Haus gezerrt hatte, brannte noch immer in ihr. Serena hatte sie vor allen gedemütigt, aber Lia war nicht bereit, aufzugeben. Nicht jetzt. Adrian hatte seine Erinnerungen verloren. Das veränderte alles. Jahrelang hatte sie sich eine weitere Chance gewünscht. Jetzt hatte sie eine. Adrian konnte sich nicht mehr an jedes schmerzhafte Detail ihrer Vergangenheit erinnern, was bedeutete, dass sie ihm nur die Teile zeigen konnte, die sie wollte, dass er sah. Sie verbrachte den Morgen damit, alte Kisten, ihr Handy und vergessene Nachrichten zu durchsuchen. Als Erstes kamen die Fotos. Sie wählte Bilder aus, auf denen sie und Adrian zusammen lächelten, eines in einem Restaurant, ein weiteres auf einer Party, ein anderes vor einem Hotel, so nah beieinander, dass sie wie ein Paar aussahen, das tief verliebt war. Sie ignorierte die Fotos, auf denen sie sich stritten. Sie ignorierte die

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 219

    Nathans Fehler Am nächsten Morgen wachte ich auf, meine Hand noch immer um Adrians Hand geschlungen. Ich hatte keine Ahnung, wie ich in der vergangenen Nacht eingeschlafen war. Für ein paar Sekunden vergaß ich alles, das Krankenhaus, den Unfall, die fragmentierten Erinnerungen, die Last der vergangenen Nacht. Dann sah ich ihn an. Er schlief noch, seine Atmung gleichmäßig, sein Gesicht ruhiger, als es gewesen war, seit er die Augen geöffnet hatte. Die Maschinen summten leise neben dem Bett. Vorsichtig zog ich meine Finger frei und stand auf. Ich brauchte Luft. Als ich den Raum verließ, wäre ich beinahe direkt in Nathan hineingelaufen. Er blieb stehen, sobald er mich sah. „Serena.“ „Was machst du hier?“ „Ich bin gekommen, um Adrian zu sehen.“ „Warum willst du Adrian sehen?“ Sein Gesichtsausdruck wurde angespannter. „Ich weiß, dass du wütend bist, aber—“ „Wütend?“ Ich senkte meine Stimme, damit ich Adrian nicht aus seinem Schlaf wecken würde. „Du hast vor Adrian gestanden und i

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 218

    Die Kinder, die er angelogen hatte Lila rannte bereits auf das Bett zu. „Papa!“ Ich trat gerade noch rechtzeitig zur Seite, als sie ihn erreichte. Adrian sah sie an, und für einen Herzschlag huschte etwas Unlesbares über sein Gesicht, Verwirrung, Instinkt, etwas Sanfteres als beides. Dann kletterte Lila vorsichtig auf den Rand der Matratze und schlang ihre Arme um seinen Hals. Er erstarrte. Langsam, fast vorsichtig, hoben sich seine Arme und schlossen sich um ihren kleinen Körper. „Hey, Prinzessin“, flüsterte er. Lila zog sich gerade weit genug zurück, um sein Gesicht zu sehen, ihr Lächeln riesig und strahlend. „Du bist wach.“ „Ja, das bin ich.“ Sie berührte seine Wange mit vorsichtigen Fingern. „Ich habe dich vermisst.“ Adrians Mund verzog sich zu einem Lächeln. „Ich habe dich auch vermisst.“ Meine Brust zog sich zusammen. Er tat es. Er erinnerte sich nicht an sie – nicht vollständig, nicht so, wie ein Vater es sollte. Die Unsicherheit war deutlich in seinen Augen zu sehen

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