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Kapitel 293

Autor: Victor ellis
last update Fecha de publicación: 2026-10-21 19:29:55

Zwei Imperien, eine Familie

Lia starrte ihre Eltern über den Tisch im Besuchsraum hinweg an und wartete darauf, dass sie erklärten, warum sie gekommen waren.

Ihre Mutter holte tief Luft. „Wir sind gekommen, um dir zu sagen, dass Serena und Adrian gestern geheiratet haben.“

Für einen Moment veränderte sich Lias Gesichtsausdruck. Ihre Finger krallten sich fester um die Tischkante, und Eifersucht blitzte in ihren Augen auf.

Serena hatte alles, was Lia einst gewollt hatte. Adrian, das luxuriöse Leb
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  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 294

    Die Braut, die ihr eigenes Glück wählte Mein Leben hatte sich auf eine Weise verändert, die ich einst für unmöglich gehalten hatte. Jeden Morgen wachte ich neben Adrian auf, dem Mann, der mir wehgetan hatte, sich später jedoch große Mühe gegeben hatte, sich eine zweite Chance zu verdienen. Unsere Ehe basierte nicht länger auf Zwang oder Angst. Wir hörten einander zu, respektierten unsere Entscheidungen und stellten uns unseren Problemen gemeinsam. Eines Abends fand Adrian mich dabei, wie ich die neuesten Berichte von Lumina durchging. „Arbeitest du immer noch, Liebling?“, fragte er. Ich lächelte. „Unsere internationale Partnerschaft erschließt neue Märkte. Ich kann es mir noch nicht leisten, mich zurückzulehnen.“ Er zog einen Stuhl neben mich. „Ich bin stolz auf dich. Du hast etwas Bemerkenswertes aufgebaut.“ „Und ich bin stolz darauf, wie weit es die Laurent Group gebracht hat“, erwiderte ich. „Wir haben beide hart gearbeitet, um hierherzukommen.“ Er küsste meine Stirn. „Und

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    Zwei Imperien, eine FamilieLia starrte ihre Eltern über den Tisch im Besuchsraum hinweg an und wartete darauf, dass sie erklärten, warum sie gekommen waren.Ihre Mutter holte tief Luft. „Wir sind gekommen, um dir zu sagen, dass Serena und Adrian gestern geheiratet haben.“Für einen Moment veränderte sich Lias Gesichtsausdruck. Ihre Finger krallten sich fester um die Tischkante, und Eifersucht blitzte in ihren Augen auf.Serena hatte alles, was Lia einst gewollt hatte. Adrian, das luxuriöse Leben, die glückliche Familie und nun auch noch eine Hochzeit, bei der die Menschen sie feierten, anstatt ihre Stellung infrage zu stellen.„Und ich nehme an, alle waren dort und haben sie gefeiert, als wäre sie irgendeine Königin?“, fragte Lia verbittert.Ihr Vater runzelte die Stirn. „Lia.“Sie senkte schnell den Blick und zwang sich zu einem Lächeln.„Es tut mir leid. Ich freue mich für sie“, sagte sie, obwohl ihre Worte hohl klangen. „Sie verdient es, glücklich zu sein.“Ihre Mutter musterte ih

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    Das Zuhause, das sie sich aufgebaut hatteDie Kinder unterhielten sich aufgeregt, während wir die Hochzeit hinter uns ließen.„Nur, wenn es wieder einen besonderen Anlass gibt“, sagte Adrian zu Elias, als dieser fragte, ob er seinen Hochzeitsanzug noch einmal tragen dürfe.„Dann sollten wir jede Woche besondere Anlässe haben“, erwiderte Elias.Ich lachte. Wir fuhren gemeinsam nach Hause.Emma fuhr einen Teil der Strecke mit uns. Als die Kinder von den Lichtern draußen abgelenkt wurden, wandte sie sich mir zu.„Ich habe herausgefunden, wer die Störung auf der Hochzeit verursacht hat“, sagte sie. „Es war Nathan.“Mein Lächeln verschwand. „Was wollte er?“„Er sagte, sein Vater habe ihm die Position entzogen, die er bei der Hale Corporation übernehmen sollte. Er wollte, dass du mit dem Vorsitzenden sprichst und ihn bittest, seine Entscheidung zu überdenken.“Nathan hatte mir wehgetan, und ich würde nicht so tun, als wäre es anders gewesen. Trotzdem erinnerte ich mich daran, wie er mir geh

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 291

    Die Ehegelübde, für die wir uns entschieden„Serena, nimmst du Adrian zu deinem Ehemann?“Die Frage des Standesbeamten brachte mich zurück in den gegenwärtigen Moment, doch meine Gedanken kreisten noch immer um die Störung draußen.Wer war zu unserer Hochzeit gekommen, und warum hatte Emma mich auf diese Weise angesehen?Eine sanfte Berührung meiner Hand unterbrach meine Gedanken.„Serena“, flüsterte Adrian.Ich drehte mich zu ihm um.Er sah mich besorgt an. „Geht es dir gut?“Ich nickte und zwang mich zu einem Lächeln. „Ja. Es tut mir leid. Ich war abgelenkt.“Er drückte meine Finger. „Sieh mich an, Liebling. Jetzt gibt es nur dich und mich. Alles andere spielt keine Rolle.“Seine Worte beruhigten mich. Ich sah ihm in die Augen und erinnerte mich daran, warum ich an seiner Seite stand.Das war unser Tag. Ich würde nicht zulassen, dass uns irgendetwas diesen Moment nahm.Der Standesbeamte wiederholte seine Frage.Ich holte tief Luft und lächelte Adrian an.„Ja“, antwortete ich deutlic

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    Wieder Ehemann und EhefrauDer Lärm draußen hielt an und wurde lauter, als sich die Gäste zum Eingang umdrehten.Ich runzelte die Stirn und schloss meine Finger fester um Adrians Hände.„Was ist los?“, flüsterte ich.Adrians Gesichtsausdruck verdüsterte sich. „Ich weiß es nicht, aber jemand muss sich darum kümmern.“Keiner von uns wollte, dass unsere Hochzeit unterbrochen wurde. Wir hatten auf diesen Tag gewartet, und ich weigerte mich, irgendjemanden ihn ruinieren zu lassen.„Glaubst du, jemand versucht, Ärger zu machen?“, fragte ich.„Was auch immer es ist, ich werde dafür sorgen, dass es unseren Tag nicht ruiniert.“Bevor ich antworten konnte, bemerkte ich, dass Emma von ihrem Platz aufstand. Sie wechselte ein paar Worte mit einem der Sicherheitsleute, bevor sie sich zum Eingang begab, gefolgt von mehreren Wachen.Ich sah ihnen nach und hoffte, dass das Problem schnell gelöst werden würde.Die Gäste begannen, untereinander zu tuscheln, und der Standesbeamte hielt inne und wartete d

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 289

    Die Braut geht auf ihn zuAm nächsten MorgenDas Anwesen der Laurents war in einen atemberaubenden Hochzeitsort verwandelt worden. Weiße Rosen schmückten die Blumenbögen, Kristallleuchten funkelten über den Gästen, und elegante Dekorationen zierten die Gärten. Jedes Detail spiegelte den Reichtum der Familie Laurent wider, doch die Atmosphäre wirkte zugleich warm und vertraut.Die Gäste trafen aus verschiedenen Teilen des Landes und aus dem Ausland ein. Einflussreiche Geschäftsleute, bedeutende Investoren und treue Geschäftspartner füllten die Reihen weißer Stühle und tauschten Begrüßungen aus, während sie auf den Beginn der Zeremonie warteten.„Diese Hochzeit wird man noch jahrelang in Erinnerung behalten“, bemerkte ein Investor.Sein Begleiter lächelte. „Vor allem, weil Adrian Laurent endlich sein Happy End bekommt.“In der Nähe des Altars richtete Adrian zum dritten Mal seinen Anzug.Sein Vater bemerkte es und lachte leise. „Wenn du das so weitermachst, ruinierst du noch dein Jacket

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