DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE

DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE

last updateLast Updated : 2026-10-14
By:  Victor ellisUpdated just now
Language: Deutsch
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Ich war immer die überzählige Tochter – unerwünscht, unsichtbar und austauschbar.
Während meine Schwester Lia geliebt und verwöhnt wurde, war ich diejenige, die sie verkauften, um alles zu retten. An ihrem Hochzeitstag wurde ich an ihrer Stelle zur Braut. Verschleiert und schweigend wurde ich in das Bett von Adrian Laurent gezwungen – dem kalten, skrupellosen Milliardär, der sich in ihr Bild verliebt hatte. In jener Nacht wusste er nicht, dass ich es war.
Betrunken und vor Lust brennend drückte er mich nieder, riss mein Hochzeitskleid auf und fickte mich wie ein Besessener. Mit jedem brutalen Stoß versenkte er sich tief in mich und stöhnte Lias Namen gegen meinen Hals, während ich unter ihm zerbrach – zerrissen von unerwünschter Lust. Am nächsten Morgen trat Ekel an die Stelle seines Hungers.
Gedemütigt und für ein Verbrechen beschuldigt, das ich nicht begangen hatte, wurde ich seine unsichtbare Ehefrau – benutzt, ignoriert und gebrochen. Er gebrauchte mich nur, um seine sexuellen Gier zu stillen. Wann immer er mich im Haus sah, fickte er mich rücksichtslos, zwang mir seinen Schwanz in den Mund, stieß ihn tief in meine Kehle und füllte mich mit seinem Sperma. Nachdem er mich wie eine Sexsklavin gebraucht hatte, ertappte ich ihn dabei, wie er mit meiner Schwester sanften, zärtlichen Sex hatte – als wäre er vor ihr ein gehorsamer Hund. Bis das Geheimnis, das in meinem Bauch wuchs, mir die Kraft gab zu fliehen. Jahre später kehrte ich zurück. Reich. Mächtig. Unantastbar.
Doch in dem Moment, in dem Adrian mich wieder sieht und die Kinder erblickt, die sein Blut in sich tragen, entflammt seine Obsession aufs Neue. Er wird mich nie wieder gehen lassen.
Und diesmal wird er nicht sanft sein.

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Chapter 1

Kapitel 1

Die Ersatztochter

In dieser Nacht saß ich allein in dem riesigen Schlafzimmer, das nicht meins war, und trug einen weißen, leichten Morgenmantel, den sie mir nach der Hochzeit gegeben hatten – ohne Höschen darunter. Meine Hände waren so fest in meinem Schoß verkrampft, dass meine Nägel kleine Halbmondabdrücke auf meinen Handflächen hinterließen. Ich fühlte mich nervös.

Die Tür öffnete sich.

Er trat ein, die Jacke bereits ausgezogen, das Hemd halb aufgeknöpft, der Geruch von Whiskey und Kölnischwasser haftete an ihm. Seine Bewegungen waren vom Trinken unsicher, aber es lag nichts Schwaches in der Art, wie er mich ansah. Er schloss die Tür hinter sich mit einem leisen Klick und verriegelte sie.

„Lia“, sagte er, kniff die Augen zusammen, während er mich ansah, die Stimme tief und rauchig.

Mein Magen verkrampfte sich heftig bei dem Namen. Er dachte, ich wäre Lia, ich versuchte, es ihm auszureden, dass das alles ein Plan war, ich war nicht Lia.

Aber er durchquerte den Raum mit ein paar Schritten und zog mich von der Bettkante hoch. Seine Hände waren groß und warm, als sie sich um meine Taille schlossen und den Morgenmantel mit ungeduldigen Fingern aufrissen. Die kühle Luft traf meine Haut, als die Seide von meinen Schultern glitt und sich zu meinen Füßen sammelte, sodass ich nackt vor ihm stand.

Er machte sich nicht die Mühe mit Zärtlichkeit.

Er war im Begriff, mich zu küssen, als ich auswich und sein Mund meinen Hals fand, heiß und fordernd. Langsam griff er nach meiner Brust und küsste sie, ich wusste nicht einmal, dass ich bereits eine harte Brustwarze hatte. Er faltete eine mit seinen Händen, während er mit dem Mund nach der anderen griff. Er saugte daran wie ein Baby. Seine Zähne streiften meine Haut, als er mich rückwärts zum Bett drängte. Ich stöhnte auf, als die Rückseiten meiner Knie die Matratze trafen und ich nach hinten fiel. Er folgte sofort und bedeckte mich mit seinem Körper. Sein Gewicht drückte mich in die weichen Laken.

„Sieh mich an“, murmelte er an meinem Hals.

Das tat ich. Seine Augen waren dunkel, glasig vor Alkohol und Lust. Er sah mich nicht wirklich. Stattdessen sah er sie.

Er küsste mich hart, seine Zunge drängte sich an meinen Lippen vorbei, während seine Hand zwischen meine Oberschenkel glitt. Ich war bereits schändlich nass, mein Körper verriet mich, selbst als mein Verstand das nicht wollte. Zwei dicke Finger strichen durch meine Falten, umkreisten meine Klitoris, bevor sie ohne Vorwarnung in mich glitten. Ich bog mich mit einem erstickten Laut durch.

„Schon so nass“, stöhnte er. „Braves Mädchen, Lia.“

Der Name traf wie ein Schlag.

Er stieß seine Finger erst langsam, dann schneller hinein, krümmte sie gegen die Stelle, die meine Zehen einrollen und meinen Atem stocken ließ. Lust rollte sich fest und unerwünscht in meinem Bauch zusammen. Ich biss mir fest auf die Lippe, versuchte nicht zu stöhnen, aber ein gebrochenes Wimmern entkam trotzdem, er war zu schnell.

Er zog seine Finger heraus und ich hörte das Geräusch seines Gürtels und Reißverschlusses. Dann stieß der schwere, stumpfe Kopf seines Schwanzes gegen meinen Eingang, heiß und drängend. Er rieb ihn um ihn herum, um ihn ganz seidenweich und nass für das reibungslose Eindringen zu machen.

Er drang mit einem langsamen, unerbittlichen Stoß ein.

Ich schrie auf, meine Hände flogen zu seinen Schultern, als er mich dehnte. Er war dick, lang, und er gab mir keine Zeit, mich anzupassen. Er fing sofort an sich zu bewegen, tiefe, gleichmäßige Stöße, die das Bett unter uns knarren ließen.

„Verdammt… Lia“, knurrte er, vergrub sein Gesicht in meinem Hals, während er mich härter fickte. „Du schmeckst genau so schön, wie du aussiehst.“

Jedes Mal, wenn er ihren Namen sagte, brach etwas in mir noch weiter auf.

Er hakte eines meiner Beine über seine Hüfte, veränderte den Winkel, sodass er noch tiefer stieß. Das nasse, obszöne Geräusch seines Schwanzes, der in mich hinein- und herausglitt, erfüllte den Raum. Lust schoss in Wellen durch mich hindurch, scharf und erniedrigend. Meine Hüften fingen an, sich gegen meinen Willen zu bewegen, erwiderten seine Stöße und jagten dieser aufsteigenden Hitze hinterher, selbst als Tränen in meinen Augen brannten.

„Lia… verdammt, genau so“, keuchte er, während er in mich hineinrammte. Sein Tempo wurde strafend, seine Hüften schnellten unerbittlich vor. „Nimm es. Nimm alles.“

Ich wusste nicht, ob ich weinen oder stöhnen sollte. Die Demütigung, die ich fühle, wann immer er den Namen meiner Schwester statt meines eigenen ruft, oder die Lust, die ich spüre, wenn sein Schwanz in meine Muschi rammt.

Jeder brutale Stoß sandte Funken unerwünschter Ekstase durch meinen Körper. Meine Wände klammerten sich unwillkürlich um ihn und entlockten seiner Brust ein tiefes Stöhnen. Er griff zwischen uns und rieb meine geschwollene Klitoris mit seinem Daumen, schnell und fest.

Ich war am Ende.

Mein Name ist Betty. Ich war nicht immer die Sorte, die benutzt werden kann, wann immer es ihm passt, bis zu dem Tag, an dem meine Eltern mich in die Ehe mit einem Mann zwangen, der dachte, er würde meine Schwester heiraten.

Das Erste, was ich an diesem Morgen hörte, war Gelächter.

Nicht meins.

Es kam von unten, leicht, ungezwungen, die Sorte, die ein Esszimmer ohne Anstrengung füllte. Das Gelächter meiner Schwester klang immer so. Mühelos.

Ich starrte für einen Moment an die Decke und zählte die Risse, die ich bereits auswendig kannte. Dann stieß ich mich hoch und zog mich an.

Niemand rief mich.

Als ich das Esszimmer erreichte, saßen sie bereits. Mein Vater saß am Kopfende und las etwas auf seinem Tablet. Meine Mutter lehnte sich zu meiner Schwester vor und richtete den Ärmel ihrer Bluse, als würde sie etwas Kostbares reparieren.

„Du solltest heute die blaue anziehen“, sagte meine Mutter. „Das bringt deine Augen zur Geltung.“

„Das fand ich auch“, antwortete meine Schwester lächelnd. „Die cremefarbene lässt mich blass aussehen.“

„Du könntest nie blass aussehen“, fügte mein Vater hinzu, ohne aufzusehen. „Du nicht.“

Ich hielt an der Türzelle inne. Für eine Sekunde überlegte ich, umzukehren. Aber Hunger, oder vielleicht Gewohnheit, trieb mich vorwärts. „Guten Morgen“, sagte ich.

Vier Paar Augen hoben sich. Nur zwei davon wurden weich. „Oh, du bist wach“, sagte meine Mutter, als hätte sie gerade erst bemerkt, dass ich existierte.

„Ich bin schon wach“, antwortete ich und zog einen Stuhl herbei.

Es gab keinen Platz für mich. Ich kommentierte es nicht. Ich ging einfach in die Küche, schnappte mir einen Teller und kam zurück. Das Essen wurde bereits kalt, aber niemand bot an, etwas weiterzureichen. Ich griff selbst nach dem Brot.

„Du bist zu spät“, sagte mein Vater plötzlich.

Ich sah ihn an. „Es ist sieben.“

„Du solltest früher auf sein als das“, antwortete er. „Ein Mädchen in deinem Alter sollte nicht so faul sein.“

Ich lächelte fast. „Ich werde morgen früher aufstehen“, sagte ich.

Meine Schwester kicherte leise. „Das sagt sie immer.“

Ich sah sie nicht an. Stattdessen konzentrierte ich mich darauf, Butter auf dem Brot zu verstreichen. Langsam. Gleichmäßig. Als ob es wichtig wäre.

„Wie auch immer“, sagte meine Mutter und wandte sich wieder ihrem Lieblingsthema zu. „Wir bekommen dieses Wochenende Gäste.“

„Was für Gäste?“, fragte meine Schwester.

„Wichtige“, sagte mein Vater. „Ihr müsst einen guten Eindruck machen.“

„Das tue ich immer“, sagte sie und warf leicht ihr Haar zurück.

„Deshalb machen wir uns keine Sorgen“, fügte meine Mutter hinzu.

Eine Pause legte sich über den Tisch. Niemand sagte meinen Namen. Ich nahm einen Bissen von dem Brot. Es schmeckte trocken. „Sorg dafür, dass das Haus präsentabel ist“, sagte meine Mutter nach einer Weile. Sie sah mich nicht an, aber ich wusste, wen sie meinte. „Werde ich“, sagte ich.

„Gut“, antwortete sie und ging bereits zur Tagesordnung über. „Und bleib aus dem Blickfeld, wenn sie ankommen.“

Diesen Teil musste sie nicht sagen.

Gegen Mittag putzte ich das Wohnzimmer. Das Sonnenlicht strömte durch die Fenster und fing Staub in der Luft ein. Ich wischte langsam über das Glas und beobachtete, wie sich meine Spiegelung bei jeder Bewegung veränderte. Ich sah… gut aus. Nicht wunderschön. Nicht auffallend. Einfach da. Mein Telefon summte in meiner Tasche. Ich ignorierte es zuerst, aber es hörte nicht auf.

Als ich endlich nachsah, war es eine Nachricht von meiner Freundin Lila.

„Noch am Leben?“, sagte sie und versuchte mich zu ärgern.

Ich stieß einen kleinen Atemzug aus und tippte zurück. „Kaum.“

Sie antwortete fast sofort. „Geh später mit mir raus. Du brauchst Luft.“

Ich warf einen Blick in den Flur. Die Stimme meiner Mutter drang schwach von oben herab. „Kann ich nicht“, tippte ich. Wir bekommen Gäste.

Es gab eine Pause vor ihrer nächsten Nachricht. „Du hast immer etwas zu tun“, schrieb sie zurück.

Ich antwortete nicht. Denn sie hatte nicht Unrecht. Ich steckte das Telefon zurück in meine Tasche und kehrte zum Putzen zurück. Am Abend war das Haus wieder ruhig. Viel zu ruhig. Diese Art von Stille bedeutete normalerweise, dass etwas nicht stimmte. Ich fand sie im Arbeitszimmer meines Vaters.

Alle drei.

Meine Mutter stand am Fenster, die Arme verschränkt. Mein Vater saß hinter seinem Schreibtisch, sein Gesichtsausdruck war undurchdringlich. Meine Schwester stand neben ihm, ihre Hände gefaltet, als wäre sie nervös. Niemand lächelte, als ich eintrat. „Setz dich“, sagte mein Vater.

Ich blieb, wo ich war. „Was ist los?“

„Setz dich“, wiederholte er, diesmal schärfer.

Ich gehorchte. Der Stuhl fühlte sich kälter an, als er sollte. Meine Mutter ergriff als Erste das Wort. „Es gibt etwas Wichtiges, das wir besprechen müssen.“

Ich nickte langsam. „Okay?“

Sie zögerte nur eine Sekunde, bevor sie fortfuhr. „Die Firma ist in Schwierigkeiten.“

Ich blinzelte. „Was für Schwierigkeiten?“

„Ernste Schwierigkeiten“, sagte mein Vater. „Wir stehen kurz vor dem Bankrott.“

Das Wort traf härter, als ich erwartet hatte. „Bankrott?“, wiederholte ich.

Meine Schwester senkte den Blick, ihre Schultern zitterten leicht. „Wir wollten dich nicht beunruhigen...“

Ich lachte fast darüber. „Ihr macht euch nie Sorgen um mich“, sagte ich leise.

Niemand antwortete. Mein Vater lehnte sich vor. „Es gibt einen Weg, das zu beheben.“ Ich sah ihn an. „Wie?“

„Eine Hochzeit.“

Ich runzelte die Stirn. „Was?“

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