Beranda / Romantik / DIE GEHEIME RACHE DES MILLIARDÄRS / Fragmente einer zerbrochenen Ehe

Share

Fragmente einer zerbrochenen Ehe

Penulis: M.D Elowen
last update Tanggal publikasi: 2026-08-29 22:32:27

Henry strich sich langsam durchs Haar, sein Gesicht zeigte keine Überraschung. Lumi stand erstarrt im Türrahmen, ihre Brust hob und senkte sich in Schluchzern, während der Schmerz sie durchriss, scharf und endlos. Sie wartete – wartete darauf, dass er etwas sagte, irgendetwas. Doch nichts kam. Seine Augen mieden die ihren. Sein Blick war irgendwo anders fixiert, irgendwo, das nicht sie war.

Die Sekunden fühlten sich wie Stunden an, während ihr Herz in ihren Ohren pochte und der Schmerz so scharf war, dass sie kaum stehen konnte.

Schließlich war es Elena, die die Stille durchbrach. Elena stand zuerst auf, nackt und schamlos. Sie zog ihren Bademantel mit absichtlicher Langsamkeit an und band ihn um die Taille.

Ihr Blick huschte zu Lumi, und für einen Moment blitzte Bosheit in ihren Augen auf. Sie wirkte weder überrascht noch schuldig. Sie grinste nur, als sie ihr Kleid glattstrich, als sei alles, was gerade geschehen war, nur ein weiterer Teil des Spiels.

Lumis Stimme zitterte, als sie flüsterte: „Was geht hier vor?“ Die Worte kamen kaum aus ihrer Kehle, alles zitternd und schwach. Ihr ganzer Körper fühlte sich taub an, als könne der Boden jederzeit unter ihr wegbrechen.

Elenas Lächeln wurde breiter, und sie neigte den Kopf amüsiert. „Du weißt es wirklich nicht, oder?“ Ihre Stimme triefte vor Spott, als sie sich zu Henry beugte und ihre Lippen über seinen Rücken strich, wobei sie darauf achtete, Lumi direkt anzusehen.

Lumis Magen drehte sich um. Sie spürte, wie sie von Sekunde zu Sekunde schwächer wurde, und ihr Atem kam in stoßweisen Gasps. Dennoch sagte Henry nichts, schenkte ihr nicht einmal einen Blick.

„Oh, Süße, er hat mir eine Menge gesagt“, sagte Elena mit grausamer Stimme. „Aber da er es dir nicht erklären will …“ Sie griff nach ihrem Telefon auf dem Nachttisch und tippte auf den Bildschirm.

Lumis Körper versteifte sich, und ihre Augen weiteten sich, als Elena das Telefon vor ihr Gesicht hielt. Sie konnte den Bildschirm sehen, das Video, das abspielte. Es dauerte einen Moment, bis sie verarbeitete, was sie sah.

Es war sie.

Lumis Gesicht brannte vor Scham, als sie sich auf dem Bildschirm sah, allein in ihrem Schlafzimmer, während sie an einer einsamen Nacht einen Vibrator benutzte. Das vertraute Bild ihres eigenen Körpers und ihrer verzweifelten Versuche, irgendetwas zu fühlen, spielte sich vor ihr ab.

Das Summen des Vibrators erfüllte die Luft, gefolgt von Lumis eigenen Stöhnen, leise und frustriert. „Ja … bitte …“, keuchte ihre aufgezeichnete Stimme und hallte im Raum wider.

Scham überflutete Lumi, ihr Gesicht brannte heiß. Tränen strömten über ihre Wangen, während sie Henry anstarrte und still bettelte, dass er dies beende, dass er sie verteidige. Doch er reagierte nicht, zuckte nicht zusammen, nichts. Wie konnte er das zulassen? dachte sie, ihr Herz zersplitterte. Ich war so allein, und er wusste es. Er hat es immer gewusst.

Ihr Verstand wirbelte, der Schock war zu groß, um ihn zu ertragen. Elena lachte und zog das Telefon zurück. „Schau dir das an – so eine gute Stöhnerin. Henry, du hast sie gut trainiert.“ Sie grinste ihn an und wandte sich dann an Lumi. „Erbärmlich, wirklich. All die Nächte, in denen du auf einem Spielzeug herumgehüpft bist, während er bei mir war.“

Lumi stand erstarrt da, während ihr Herz zersplitterte und ihr Verstand mit der verdrehten Realität kämpfte. Wie konnte das geschehen? Wie konnte Henry ihr das antun, nach allem, was sie durchgemacht hatten? Sie suchte in seinem Gesicht nach einem Zeichen von Reue, nach etwas, das erklären konnte, was sich vor ihr abspielte, doch da war nichts. Sein Ausdruck blieb kalt und unlesbar.

Elenas Stimme durchbrach ihre Gedanken, als sie nach dem Telefon griff und die Aufnahme pausierte. „Hast du es nicht gewusst? Ich hatte eine Kamera in deinem Zimmer versteckt. So ein lustiges kleines Geheimnis, was?“ Sie zuckte mit den Schultern, ihr Ausdruck spöttisch süß. „Armer Henry konnte sich nicht einmal mit dir abgeben, also mussten wir uns selbst unterhalten.“

Lumis Körper zitterte, während sie versuchte, das Gewicht von Elenas Worten zu verarbeiten. Doch Henry sagte immer noch nichts. Er stand nur da, regungslos und weigerte sich, ihren Schmerz anzuerkennen.

Schließlich stand Henry vom Bett auf und durchbrach die Stille mit seinen kalten, distanzierten Bewegungen. Er nahm einen Umschlag vom Nachttisch und hielt ihn ihr hin, doch seine Augen blieben abgewandt, als wäre es zu viel, sie anzusehen.

Er sagte kein Wort. Er hielt ihn nur hin und bot ihn ihr an, als sei dies eine alltägliche Aufgabe. Sie starrte den Umschlag lange an, das Gewicht zu schwer, um es zu ertragen. Die Luft um sie herum schien einzufrieren, der Raum erstickte sie.

Mit einem frustrierten Grunzen schlug Henry den Umschlag gegen ihre Brust, der Aufprall ließ sie keuchen. Er entschuldigte sich nicht einmal. Er sah sie nicht an. „Öffne ihn“, sagte er tonlos, seine Stimme ohne jede Emotion.

Lumis Hände zitterten, als sie den Umschlag öffnete. Ihre Augen huschten über die Scheidungspapiere darin, und die Worte auf der Seite drangen wie ein Dolch in ihr Gehirn. Sie waren unterschrieben, datiert und bereits fertig.

Ihr Körper wurde kalt, als sie die Papiere anstarrte. Ihr Verstand war zu zerbrochen, um zu begreifen, was sie las. „Henry …“, ihre Stimme brach, klang verzweifelt.

Er zuckte nur mit den Schultern, seine Augen trafen die ihren immer noch nicht. „Ich habe dich nie geliebt. Ich habe die ganze Krankheit erfunden, Lumi. Die Peyronie? Das war nur eine Lüge. Ich war nicht an dir interessiert, und ich bin es seit Jahren nicht mehr.“ Seine Worte trafen sie wie eine Ohrfeige, jede hinterließ eine tiefere Wunde als die letzte.

Lumis Gedanken rassten. Ihre Gedanken waren ein Wirrwarr aus Verwirrung und Schmerz. Warum? Warum würde er das tun? Sie konnte nicht atmen, während ihr Herz mit jedem Wort zersplitterte. „Warum?“, flüsterte sie erneut, kaum in der Lage, die Frage zu formen.

Elena kicherte. „Weil du nichts bist, Liebe. Bloß die Tochter eines Fahrers. Er hat dich nie geliebt.“

„Ich habe dich nie geliebt“, wiederholte er hinterher. Sein Ton war endgültig und emotionslos. „Ich konnte nicht einmal mehr so tun.“

Mit zitternden Händen nahm Lumi den Stift. Sie sah ihn nicht an. Sie konnte es nicht. Sie unterschrieb die Papiere langsam, jeder Strich ein Verrat an ihrer Seele.

Elenas Lachen erfüllte den Raum erneut. „Pack nicht erst ein. Alles, was du besitzt? Haben wir gekauft. Du bist hier nichts. Geh einfach.“

Lumi beugte sich nieder, immer noch zitternd, hob ihre Tasche auf und ging hinaus.

Jeder Schritt fühlte sich schwer an, während ihr Kopf voller Erinnerungen an das Leben war, das sie hinter sich ließ. Erinnerungen an ihre Ehe, ihre Kämpfe und alles, was sie erhofft hatte, brachen um sie herum zusammen wie zerbrochenes Glas. Die Misshandlungen durch Elena, das kalte Sexualleben mit Spielzeug statt ihm. Also war das der Grund. Er hatte sich nie gekümmert. Tränen strömten weiter, als sie die Tür hinter sich schloss.

Als sie nach draußen trat, traf sie die kalte Luft wie eine Ohrfeige. Sie blieb stehen, regungslos, während die Nacht sie ganz verschluckte.

Sie hatte keinen Job. Kein Geld. Und ihr Vater lag in einem Krankenhausbett, ohne zu ahnen, dass ihr Leben gerade zerbrochen war.

Lanjutkan membaca buku ini secara gratis
Pindai kode untuk mengunduh Aplikasi

Bab terbaru

  • DIE GEHEIME RACHE DES MILLIARDÄRS   Die Stunde der Wahrheit

    Lumi trat in den Besprechungsraum, ihr Herz hämmerte in der Brust, während sie den Raum musterte.Der lange Tisch war umgeben von den vertrauten, strengen Gesichtern der Vorstandsmitglieder, die alle entweder in ihren Notizen versunken waren oder leise murmelten.Das kalte, fluoreszierende Licht von oben schien die Spannung im Raum zu verstärken und warf alles in scharfe Kontraste. Sie fühlte sich klein, als würden sich die Wände um sie schließen. Ihre Hände zitterten trotz aller Bemühungen leicht, als sie zum Kopfende des Tisches ging.Aber es waren nicht nur die Vorstandsmitglieder, die sie so fühlen ließen. Es war die Anwesenheit von jemandem anderem, jemandem, der eine Quelle des Trostes hätte sein sollen, aber stattdessen ihre Angst verstärkte.Aaron.Er saß am anderen Ende des Tisches, sein üblicher distanzierter Ausdruck auf dem Gesicht. Seine Augen jedoch verrieten ein Flackern von Verwirrung, eine stille Frage in seinem Blick. Sie konnte ihn nicht vollständig lesen, aber er b

  • DIE GEHEIME RACHE DES MILLIARDÄRS   Die letzte Stunde

    Lumi stand vor dem Konferenzraum bei Vanders Global. Das Morgenlicht fiel schräg durch die Glaswände und warf lange Schatten über den polierten Boden.Sie war früh gekommen, wie immer, aber heute fühlte sich das Gewicht der Situation schwerer an als je zuvor.Die vertrauten Gemurmel der Mitarbeiter und die Flüstertöne der Vorstandsmitglieder waren zurückgekehrt, ihre Worte zerschnitten die Luft wie kalte Dolche.Während sie dort stand, umklammerten ihre Finger den Ordner in ihrer Hand fest, und ein Teil von ihr wollte sich umdrehen und weglaufen.Aber sie tat es nicht.Sie konnte es nicht.Das war nicht einfach eine weitere Präsentation. Das war nicht einfach ein weiterer Tag.Heute stand ihre Zukunft auf dem Spiel, und es gab keine Handlungsrüstung, die sie retten konnte. Sie musste sich auf ihre eigene Stärke, ihre eigene Entschlossenheit verlassen. Der Sturm, der in ihr tobte, war eingedämmt, unter einer Maske der Ruhe begraben.Aber die Zweifel? Die blieben, nagten an ihren Gedank

  • DIE GEHEIME RACHE DES MILLIARDÄRS   Fäden der Wahrheit

    Das Anwesen der Vanders fühlte sich nachts kalt an. Es war nicht nur die Temperatur. Es war die Art von Stille, die in die Knochen sank und die Luft schwerer, bedrückender wirken ließ. Lumi saß an ihrem Schreibtisch, das schwache Leuchten des Laptopbildschirms erhellte ihr müdes Gesicht.Ihre Augen, rotgerändert und blutunterlaufen, starrten auf den blinkenden Cursor auf dem Bildschirm, obwohl er ihr kaum noch auffiel.Das Gewicht der vergangenen Stunden lastete auf ihr – sechs Stunden unerbittlicher Arbeit, ihr Geist ganz darauf konzentriert, aus dem, was übrig geblieben war, eine Marketingkampagne aufzubauen.Ihr Körper schrie nach Ruhe, aber dafür war keine Zeit. Sie konnte nicht aufhören. Nicht jetzt. Nicht, wenn sie so nah daran war, etwas fertigzustellen, von dem sie selbst nicht gedacht hatte, dass sie es schaffen könnte.Sie war gezwungen gewesen, sich auf teilweise Sicherungen, ihr verblassendes Gedächtnis und alles zu verlassen, was sie aus dem Instinkt herausziehen konnte.

  • DIE GEHEIME RACHE DES MILLIARDÄRS   Der erste Faden der Wahrheit

    Die Aufzugstüren schlossen sich hinter Lumi mit einem leisen mechanischen Seufzer und schlossen sie von der angespannten Atmosphäre in Malharts Büro ab.Zum ersten Mal, seit sie an diesem Morgen Vanders Incorporated betreten hatte, befand sie sich in völliger Einsamkeit, ungestört von urteilenden Blicken oder stillen Anschuldigungen.Die Edelstahlwände spiegelten ihr schwaches Bild wider, leicht verzerrt, als sei selbst ihr Spiegelbild unsicher darüber, was geschah.Sie lehnte sich leicht an das Geländer des Aufzugs und atmete langsam aus.Erst dann merkte sie, wie fest ihr Körper durch den Stress zusammengehalten worden war.Ihre Finger lösten sich langsam aus der geballten Position, die sie seit dem Verlassen des Besprechungsraums eingenommen hatten.Die Stille im Aufzug war fast beunruhigend, gab ihr aber gleichzeitig etwas, das sie den ganzen Morgen nicht gehabt hatte – Raum zum Nachdenken ohne Unterbrechung.Eine leise instrumentale Melodie erklang aus den Lautsprechern, kaum hör

  • DIE GEHEIME RACHE DES MILLIARDÄRS   Die Last der Anschuldigung

    Die Atmosphäre innerhalb von Vanders Incorporated hatte sich vollständig verändert, als Lumi tiefer in das Gebäude vordrang.Was einst ein Ort voller routinemäßiger Bewegung und professioneller Konzentration gewesen war, fühlte sich nun an wie ein gestörter Bienenstock – unruhig und summend von unkontrollierter Spekulation.Überall, wo sie vorbeiging, verstummten die Gespräche.Nicht vollständig.Nur genug.Nur genug, um es offensichtlich zu machen.Menschen drehten den Kopf, als sie vorbeiging, ihre Blicke verweilten mit einer Mischung aus Neugier, Verdacht und etwas weit Unangenehmerem – Urteil. Einige machten sich nicht einmal die Mühe, es zu verbergen.„Ist das sie?“„Ich habe gehört, sie—“„Ernsthaft?“Die Flüstertöne überlappten sich, leise, aber beharrlich, und bildeten ein ständiges Summen, das ihr den Flur hinunter folgte wie ein Schatten.Lumi hielt den Blick geradeaus, ihr Ausdruck sorgfältig kontrolliert, obwohl in ihrem Inneren die Gedanken heftig wühlten.„Das ist nicht

  • DIE GEHEIME RACHE DES MILLIARDÄRS   Beschuldigungen ohne Beweise

    Der Morgen kam für Lumi nicht sanft.Er kam mit Unwohlsein.Eine tiefe, beunruhigende Welle von Übelkeit rollte durch ihren Magen und riss sie aus dem Schlaf, lange bevor sie die Absicht hatte aufzuwachen.Ihr Körper fühlte sich schwer an, der Kopf leicht neblig, und ihre Kehle zog sich zusammen, als das Gefühl schlimmer wurde.Sie stöhnte leise, drückte eine Hand gegen ihren Magen und setzte sich langsam im Bett auf.„Das ist schrecklich“, murmelte sie, die Stimme heiser vor Irritation.Eine weitere Welle traf sie.Diesmal stärker.Sie hatte kaum genug Zeit, sich vom Bett zu schieben, bevor der Drang überwältigend wurde.Gerade als sie Richtung Badezimmer taumelte, öffnete sich die Tür zu ihrem Zimmer.Aaron trat ein.Er hielt nur den Bruchteil einer Sekunde inne, bevor er sofort erkannte, was geschah.Ohne unnötige Worte zu verlieren, ging er auf sie zu, stützte ihren Arm fest und führte sie den Rest des Weges.„Vorsichtig“, sagte er leise.Lumi runzelte leicht die Stirn, widerstand

Bab Lainnya
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status