MasukPOV: AIRYSEr knurrte leise. Der Laut vibrierte in seiner Brust und hallte in meinen Ohren wider wie ein verhaltener Donner.„Es sieht so aus, als hätte deine Mutter alles getan, um dein Wesen zu verbergen.“ Seine Stimme klang tief und voller Anspannung. „Aber warum dieser ganze Aufwand? Was wollte sie verstecken?“„Antworte, Malin!“ Falconis Stimme schnitt durch die Luft, schroff und tierisch.Er bohrte seinen Finger mit Gewalt in einen der bereits offenen Schnitte auf dem Rücken meiner Mutter. Sie keuchte laut auf, ihr Körper wand sich, als stünde er unter Strom. Meine Augen weiteten sich. Ich erschauerte und presste die Fäuste an meine Seiten. Ihr Blut
POV: AIRYSDaimon zog mich noch fester mit sich, die Muskeln angespannt, den Kiefer zusammengepresst, die Augen glühend vor Zorn.Er stieß mich brutal nach vorn und drehte sich im selben Augenblick um, die Arme erhoben, um die Bestie zu packen, die auf uns zusprang. Der Aufprall war heftig. Der Wolf schlug seine Zähne mit voller Kraft in Daimons Unterarm, und ein tiefes Grollen entwich seiner Kehle, nicht vor Schmerz, sondern vor wilder Wut.Das Geräusch reißenden Fleisches ließ mich erschauern.Er knurrte brutal, wirbelte heftig herum und trat den Wolf von sich weg. Die Kreatur wurde mit einem trockenen Krachen gegen die Wand geschleudert, und Daimon hielt nicht einmal inne, um Luft
POV: AIRYSEin zerbrechliches Weinen.Das Weinen eines Kindes.Mein Körper erstarrte im selben Augenblick. Meine Augen weiteten sich. Ein heftiger Schauer kroch mir den Rücken hinauf.„Das ist …“, versuchte ich zu sagen, doch meine Kehle war wie ausgedörrt.Daimon drückte meine Hand.Ich atmete tief durch. Eins. Zwei. Drei Sekunden. Dann legte ich die Hand auf die Klinke und drückte sie langsam herunter, bis ich das Klicken hörte.Die Tür knarrte, als ich sie aufstieß.
POV: AIRYSIch schluckte schwer und starrte auf die Verbindung zwischen uns. Ich spürte, wie die Wärme von Daimons Arm zu mir ausstrahlte, obwohl wir uns kaum berührten.„Ich dachte, sein Mal hält das Band bereits aufrecht“, bemerkte ich und blickte über die Schulter zum Alpha, um seine Reaktion zu sehen.„Wir haben das Ritual der Gefährten nicht vollzogen“, sagte er mit leiser, tiefer, fast animalischer Stimme. Seine Augen hatten einen dunklen Erdton angenommen, beim Sprechen waren seine Fangzähne leicht entblößt. „Und du hast mich noch nicht markiert, Menschlein.“Die Spannung zwischen uns wurde dichter, intimer. Ich spürte, wie
POV: AIRYS„Was sind das für Kreise auf dem Boden?“, fragte ich stirnrunzelnd und beobachtete die Schwestern, die um die präzise gezeichneten Gravuren herumgingen. Sie murmelten uralte Worte in einer völlig fremden Sprache und stellten zwei Stühle in die Mitte, Rücken an Rücken.Ich trat näher, mein Körper in Alarmbereitschaft, und spürte eine andere Energie in der Luft. Die Art von Energie, die einem eine Gänsehaut bereitete und unter den Füßen zu vibrieren schien.„Alpha … diese Sprache …“„Ja“, antwortete Daimon, ohne den Blick von der Mitte des Kreises abzuwenden, den Arm fest um meine Hüfte gelegt
POV: AIRYSEin Schauer lief mir den Arm hinauf.„Kinder … die Erwarteten …“, murmelte sie fast nur zu sich selbst.„Von der Schicksalslinie?“, rief die Blinde überrascht. Mit verhaltener Dringlichkeit kam sie auf mich zu, legte eine Hand sanft auf mein Handgelenk und die andere mit äußerster Behutsamkeit auf meinen Bauch. Ihre Finger zitterten leicht.„Drillinge …“, flüsterte sie mit leicht geöffneten Lippen. „Prachtvoll …“Für eine Sekunde gaben meine Beine nach.„Man hat sie mitgenomme







