ANMELDENPOV: AIRYSFenrir drehte sich sofort um, seine glühenden Augen musterten die Kleinen aufmerksam. Alec lächelte schüchtern, obwohl das Gesicht noch nass von Tränen war, und die Augen leuchteten vor Bewunderung.„Er ist wirklich ein mächtiger Krieger“, sagte sie ganz leise, als stünde sie vor einem Helden.„Und riesig“, ergänzte Theron mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen angesichts der gewaltigen Präsenz des Alphas.Daimon betrachtete sie mit diesem typischen Raubtierblick. Ein Lächeln verzog seine Lippen, breit, voller Selbstvertrauen. Er knurrte in Richtung der beiden und ließ seine Alpha-Präsenz mit voller Wucht anschwellen. S
POV: AIRYS„Airys!“ Seine Stimme hallte wie Donner. Gebieterisch. Gierig.Keuchend hob ich den Blick, die Augen tränten vom Wind, von der Angst … von der Wut.Und dann sah ich es.Zwei Wölfe, die hinter den Kindern herjagten.Zwei.Und es waren nicht irgendwelche Wölfe.„Malik und Falconi …“ Ich spie die Namen aus wie Gift und spürte den bitteren Geschmack in der Kehle aufsteigen. Das Blut kochte mir in den Adern. Mein ganzer Körper reagierte schlagartig, als hätte mich ei
POV: DAIMON»Glaubt sie etwa, sie würde auf einem anderen Wolf reiten als auf mir?« Fenrir schnaubte laut, eindeutig gereizt, vielleicht sogar eifersüchtig. »Sie ist immer noch ein törichtes Menschlein.«Ich nickte, ließ die Hand in ihren Nacken gleiten und massierte ihn langsam und fest, ohne den Blickkontakt zu lösen.„Und er wird diesmal nicht versuchen, mich zu beißen oder zu jagen?“ Ihre Stimme klang nicht verängstigt. Darin lag verborgenes Verlangen. Die Wölfin in ihr antwortete uns.Ein tiefes Knurren vibrierte in meiner Brust. Erhitzt. Dominant. Ich zog sie näher an mich und knabberte an ihren Lippen, kostete sie aus und lie&s
POV: DAIMON»Eine Luna mit einer uralten Wölfin der Göttin.« Fenrir schnalzte vor roher Lust mit der Zunge, als stünde er vor einem Anblick, den er mit seinen eigenen Klauen berühren wollte. Seine Präsenz stieg wie Feuer in meinem Bewusstsein auf, intensiv und pulsierend. »Ich sehne mich danach, sie in ihrer vollen Gestalt zu sehen.«„Bald“, antwortete ich in Gedanken mit einem festen Knurren, das in meinen Knochen widerhallte. „Zuerst müssen wir unsere Kinder finden. Ich will sie retten. Sie kennenlernen. Sie hier haben, bei mir, an meiner Seite!“Das Gefühl ergriff mich vollständig, überwältigend, drängend, fast schmerzhaft. Ein Druck in meiner Brust, als würde mich
POV: ORIONSie hob langsam den Blick, die Augen noch immer rot und nass. Sie atmete leise und stoßweise, ihr kleines Gesicht zitterte. Einen Moment zögerte sie, dann wischte sie sich mit dem Handrücken die Augenwinkel trocken und streckte ihr Händchen nach meinem aus.„Okay … Aber versprichst du mir, dass du in meiner Nähe bleibst?“„Immer“, flüsterte ich und drückte fest ihre Hand.Schweigend gingen wir in die gegenüberliegende Ecke des dunklen Raums. Theron kletterte schnell auf meine Schultern und hielt mit zitternden, aber festen Knien das Gleichgewicht. Alec kletterte etwas zögerlich mit seiner Hilfe hinauf und stützte sich auf se
POV: ORIONHinter mir atmete Alec schwer und langsam. Ich spürte, wie sich ihre Finger fest in den Saum meines T-Shirts krallten. Theron drückte seine Schulter an meine, fest. Die Wärme der beiden gab mir Mut.Der Mann lächelte. Ein schiefes, gefährliches, spöttisches Lächeln. Dann … klatschte er Beifall. Langsam.„Mutig“, murmelte er und ging in die Hocke, bis er fast auf unserer Höhe war. Seine Augen verengten sich, die Augen eines Raubtiers. „Aber den Krieger will ich nicht … Mich interessiert viel mehr, wen ihr beschützt.“In diesem Moment wurde es mir klar. Er wusste es. Er wusste, dass mit Alec etwas anders war. Etwas, das nicht







