Share

32 – GEFÄHRLICHES SPIEL

Author: Bianca C. Lis
last update publish date: 2026-08-23 11:01:06

POV: AIRYS

Meine Hände zitterten leicht, als ich mich aus seinem Griff löste.

„Ungeduld ist eine starke Eigenschaft von Alphas.“ Ich keuchte leise und versuchte, die Kontrolle zurückzugewinnen. „Wir können vor dem Kamin spielen. Es wird kälter.“

Ich trat zurück und spürte seinen schweren Blick auf meinem Rücken. Er folgte mir ohne Eile und hielt die Flasche. Ich machte es mir auf dem flauschigen Teppich bequem – die elfenbeinfarbene Farbe stach gegen meine dunkle Kleidung

Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • DIE MENSCHLICHE LUNA, VERKAUFT AN DEN OBERSTEN ALPHA   109 – VERBORGENER BESUCHER

    POV: AIRYS„Ich werde dir zeigen, was passiert, wenn man versucht, mich zu manipulieren.“ Ich schrie drohend, sprang auf, die Augen in Flammen, die Brust keuchend, bereit, mich dem zu stellen, was auch immer diese verdammte Kreatur war. Aber es blieb keine Zeit. Eine andere Kraft traf mich in den Rücken. Ein trockener, roher Stoß, begleitet von einem Windstoß, der so eisig war, dass er mich erzittern ließ und die Knochen schmerzten.Meine Füße wankten. Der Boden unter mir hörte auf zu existieren.Der Rand.Die verdammte Klippe.Ich versuchte, nach der Luft zu greifen, nach irgendetwas, nach allem, aber da war nichts. Nur die Leere, die mich zog, die Gewissheit des Sturzes, die ihr Eis in mich grub. Der Schrei entkam meiner Kehle, als ich die Augen schloss, bereit für den brutalen Aufprall des Todes.Aber er kam nicht.Stattdessen spürte ich heiße, starke, raue Finger,

  • DIE MENSCHLICHE LUNA, VERKAUFT AN DEN OBERSTEN ALPHA    108 – EIN FLÜSTERN

    POV: AIRYS„Airys, steh auf. Komm.“Die Stimme durchschnitt die Stille meines Geistes wie ein Knall. Ich riss die Augen auf und setzte mich mit einem Ruck auf, die Brust hob und senkte sich rasch, als wäre ich aus einem Alptraum erwacht, der noch nicht vorbei war.Ich war allein. Die Wärme des Teppichs unter meiner Haut kontrastierte mit der Kälte, die sich innen ausbreitete. Ich blickte umher. Kein Zeichen von ihm.Ich riss die Decke hastig heran und bedeckte meinen nackten Körper.„Daimon?“, rief ich laut, die Stimme etwas schriller, als mir lieb war. „Alpha? Es ist nicht besonders elegant, eine Frau nach einer solchen Nacht nackt ihrem Schicksal zu überlassen …“Stille.Ich blieb hartnäckig.„Testest du meine Geduld oder meine Widerstandskraft gegen das Verlassenwerden?“Nichts. Kein Schritt. Kein Knurren.

  • DIE MENSCHLICHE LUNA, VERKAUFT AN DEN OBERSTEN ALPHA   107 – EINBRUCH

    POV: DAIMON„Niemand wird unsere Luna berühren, niemand …“, erklärte Fenrir gefräßig und possessiv.„Sie haben sie bis hierher gewittert.“ Ich lächelte schief und spürte den Geschmack der Provokation in der Kehle aufsteigen. Wir hatten darauf gewartet. Es stand fest, seit dem Moment, in dem sie Airys in Silberzellen steckten, umhüllt von Moos. Das war nie nur dazu da gewesen, ihren Geruch zu blockieren oder den Wölfen den Zugang zu verwehren.Es war ein Gefängnis, mit Kalkül gebaut.Eine Manipulation, getarnt als Schutz.Die Ausrede, die Malik und ihr Vater erfunden hatten, war nichts weiter als eine schlecht zusammengeschusterte Beleidigung. Sie hatten gelogen. Sie hatten versucht zu verbergen, was sie war. Aber nicht nur vor ihr … vor uns.Airys war von ihrer eigenen Essenz ferngehalten worden.

  • DIE MENSCHLICHE LUNA, VERKAUFT AN DEN OBERSTEN ALPHA   106 – UNVOLLSTÄNDIG

    POV: DAIMON„Sie ist vollständig unser.“ Fenrir knurrte in meinem Geist, der Ton tief und zufrieden, gedehnt mit einem räuberischen Schnurren nach der erfolgreichen Jagd. Wir beobachteten sie schlafen, erschöpft, den Körper ergeben, nachdem wir alles von ihr genommen hatten. Mehr als einmal. Mehr, als ihr Körper ertragen konnte, und trotzdem hatte sie uns mehr gegeben.„Wir könnten sie wieder nehmen.“ Er ergänzte hungrig, ungeduldig. „Noch warm. Noch pulsierend nach uns.“Ich strich eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht und führte sie hinters Ohr. Meine Finger streiften ihre heiße, empfindliche Haut. Ein Schauer lief meinen Arm hinauf. Ihre Berührung entzündete mich von innen nach außen, immer. Und selbst jetzt, unbeweglich, schläfrig, schien sie sich an mich zu formen.„Wir wollen sie nicht verletzen. Auch nicht zerbrechen“, antwortete ich

  • DIE MENSCHLICHE LUNA, VERKAUFT AN DEN OBERSTEN ALPHA   105 – DIE GEWISSHEIT DES ALPHA

    POV: AIRYS„Es ist das erste Mal, dass wir keinen Durst nach Töten haben. Nur … nach Schutz. Es gibt etwas an dir, kleine Menschin, das ein Raubtier wie mich etwas anderes als Hass begehren lässt.“ Daimon flüsterte rau, die Stimme so nah an meinem Ohr, dass ich jedes Wort gegen meine empfindliche Haut vibrieren spürte und meine Wirbelsäule eine Gänsehaut bekam.Ich schloss die Augen und zitterte gegen den heißen Atem, der mein Ohr streifte und mich ganz überlief. Sein Geruch … dieses holzige, männliche, rohe und dominante Aroma … umhüllte mich wie eine Sucht.„Und was willst du mit mir fühlen?“ Meine Stimme kam leiser, als ich wollte, eingenommen von diesem verdammten Effekt, den nur er auslöste. Ich öffnete langsam die Augen und traf auf die seinen. Intensiv. Wild.Er wurde angespannt. Ich wusste es. Er spürte es. Mein Geruch hatte sich ver

  • DIE MENSCHLICHE LUNA, VERKAUFT AN DEN OBERSTEN ALPHA   104 – DIE AUSERWÄHLTE

    POV: AIRYSAber natürlich machte er es nie leicht.Seine Augen verschlangen mich, und ein Schauer lief mir über den Rücken, als ich spürte, wie seine Hände langsam meine Arme hinaufglitten, als wolle er jeden Zentimeter Haut spüren. Eine blieb am Ansatz meines Nackens, hielt fest, die andere grub sich in meine Hüfte und zog mich mit Kraft nach vorn, sodass ich genau spürte, wie wach, hart, pulsierend, wild er unter der dünnen Decke war, die uns trennte. Ich biss fest auf die Lippe und stieß ein kleines Stöhnen aus, als er meine Hüfte presste und meine Strähnen mit berechneter Brutalität zog.Ich seufzte laut und zitterte gegen ihn.„Ah, nein, Alpha …“ Meine Stimme kam gedehnt, beladen mit Verlangen, aber sarkastisch. „So sehr ich das auch mag … wirklich sehr …“ knurrte ich leise und rieb meine Hüfte an der seinen, nur um ihn noch mehr z

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status