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Kapitel 32 – Vier Tage

Penulis: Grownup barbie
last update Tanggal publikasi: 2026-09-03 19:20:04

Ezra’s Sicht

Mein Vater war schon zu Hause, als ich hereinkam, was um diese Uhrzeit nie passierte. Er war noch nie vor sechs zu Hause gewesen, kein einziges Mal in den vier Jahren seit Beginn des Wahlkampfs, und allein das sagte mir schon, dass etwas nicht stimmte, noch bevor ich am Eingangsflur vorbeigekommen war.

„Ezra.” Er stand in der Küche, Krawatte gelockert, Ärmel hochgekrempelt, als wäre er darin auf und ab gelaufen, ein Glas mit etwas Bernsteinfarbenem in der Hand, das er definitiv nic
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  • DU GEHÖRST MIR   Kapitel 51 – Der Kuss

    Ezras POVDas Apartment war vollkommen still, abgesehen vom leisen Summen des Kühlschranks im Flur und dem gleichmäßigen, rhythmischen Atem von Jace neben mir.Wir waren von den Bodenkissen auf das übergroße Sofa unter den hohen Wohnzimmerfenstern gewechselt. Die Lichterketten am Bücherregal warfen noch immer einen warmen, bernsteinfarbenen Schein über die Wände und hielten die harten Konturen der New Yorker Nacht auf Abstand. Es gab keine Dringlichkeit mehr in diesem Raum, keine hektisch tickende Uhr, die uns in die nächste Unternehmenskrise oder zu einer weiteren unmöglichen Entscheidung trieb, die unsere Väter für uns getroffen hatten.Jace saß mit dem Rücken in die Ecke des Sofas gelehnt, die Beine ausgestreckt über die Polster, eine weiche graue Decke locker über seinen Schoß gelegt. Ich saß neben ihm, unsere Schultern berührten sich, und die Distanz zwischen uns war vollständig verschwunden.„Du starrst“, murmelte Jace, ein kleines, schläfriges Lächeln spielte um seine Mundwinke

  • DU GEHÖRST MIR   Kapitel 50 – Das Wiedersehen

    Ezras POVDie schwere Eichentür fiel ins Schloss, und der Riegel rastete mit einem letzten, widerhallenden dumpfen Geräusch ein, das durch den stillen Flur vibrierte.Die Anwälte waren verschwunden. Die Sicherheitsleute hatten sich zu den Aufzügen zurückgezogen, als Helens Eilantrag ihre Tablets erreicht und ihre Unternehmensvollmachten eingefroren hatte, bevor sie die Türschwelle überschreiten konnten.Zum ersten Mal seit achtundvierzig Stunden war das Penthouse vollkommen still.Keine klingelnden Telefone. Keine blinkenden Alarmsignale auf den Sicherheitsmonitoren. Keine Männer in teuren Anzügen, die gegen die Tür hämmerten.Nur der Klang unserer Atemzüge in dem dämmrigen, schattigen Eingangsbereich.Ich lehnte mich mit dem Rücken gegen die geschlossene Tür und rutschte langsam hinunter, bis meine Knie den Holzboden berührten. Dann legte ich meine Stirn auf meine Arme.Mein ganzer Körper fühlte sich schwer und ausgehöhlt an, als wäre jeder Funken Kampfgeist direkt aus meinen Adern g

  • DU GEHÖRST MIR   Kapitel 49 – Jaces Rückkehr

    Jaces POVDer Regen fiel in dichten Schleiern und verwandelte den Asphalt des Highways in einen schwarzen, spiegelnden See. Jeder vorbeirasende Sattelschlepper schleuderte Wasserwände gegen die Windschutzscheibe des Mietwagens und machte die Sicht praktisch unmöglich.Meine Finger waren fest um das Lenkrad geschlossen, so fest, dass sie inzwischen völlig taub waren.Siebzig Meilen nördlich. So weit war ich gekommen, bevor der Himmel aufriss und der Verkehr zu einem toten, erbärmlichen Stillstand kam. Vor mir erstreckten sich rote Bremslichter so weit das Auge reichte, ein pulsierender, endloser Strom aus Rücklichtern, der im Sturm verschluckt wurde. Ein Massenunfall mit mehreren Fahrzeugen blockierte beide Fahrspuren in Richtung Norden. Mindestens eine Stunde Verzögerung. Zwei Stunden, wenn die Abschleppwagen die Unfallstelle nicht schnell genug räumen konnten.Ich starrte auf die Uhr im Armaturenbrett.14:15 Uhr.Mein Handy lag auf dem Beifahrersitz und vibrierte alle paar Minuten we

  • DU GEHÖRST MIR   Kapitel 48 – Die Schlinge zieht sich zu

    Ezras POVDie Luft im unterirdischen Parkhaus roch stark nach Abgasen, feuchtem Beton und altem Öl. Über uns summten Leuchtstoffröhren mit einem leisen, quälenden Dröhnen und warfen lange, kränklich grüne Schatten über Reihen geparkter Limousinen und Luxus-SUVs. Hier unten war es still, drei Stockwerke unter der Straße, weit entfernt von den Glastürmen und Vorstandstischen, an denen unsere Väter so gerne die Fäden zogen.Ich lehnte mit dem Rücken an einer kalten Betonsäule und sah zum vierten Mal innerhalb von zwei Minuten auf meine Uhr.Schritte hallten über die Betonrampe. Schnell, zielstrebig, ihr rhythmisches Klicken über den Boden.Helen tauchte aus dem dämmrigen Licht auf und ging zügig auf mein Auto zu. Sie trug einen maßgeschneiderten Wollmantel, ihr blondes Haar war zu einem strengen Knoten im Nacken gebunden. Ihr Gesicht war völlig ausdruckslos, doch die angespannte Haltung ihrer Schultern sagte mir alles, was ich wissen musste.„Du hättest dieses Treffen nicht hier unten an

  • DU GEHÖRST MIR   Kapitel 47 – Die Drohungen des Vaters

    Ezras POVDie Eichentür zum privaten Büro meines Vaters fiel mit einem schweren, gedämpften Laut ins Schloss und schirmte das Summen der Handelsfläche unter uns ab.Der Raum roch nach altem Papier, teurem Scotch und Einschüchterung. Raumhohe Mahagoniregale säumten die Wände, gefüllt mit ledergebundenen Gesetzbüchern und gerahmten Fotos meines Vaters, wie er Präsidenten und Gouverneuren die Hand schüttelte, die längst im Ruhestand oder verstorben waren. Es war ein Raum, der dafür geschaffen war, jeden, der über den Perserteppich schritt, klein, machtlos und vollkommen entbehrlich fühlen zu lassen.Mein Vater sah nicht von seinem Mahagonischreibtisch auf. Er saß in einem hohen Ledersessel, sein silbernes Haar ordentlich gekämmt, die Finger unter seinem Kinn ineinandergelegt, während er langsam die Seiten eines ausgedruckten Finanzberichts umblätterte.„Helen sagt mir, dass die morgendliche Besprechung nicht nach Plan verlaufen ist“, sagte mein Vater. Seine Stimme war ruhig, rau und voll

  • DU GEHÖRST MIR   Kapitel 46 – Die Erkenntnis

    Jaces POVDie Uhr auf dem Nachttisch zeigte grell und neonfarben 2:14 Uhr morgens.Die Wohnung in New York war vollkommen still, abgesehen vom leisen, gleichmäßigen Summen der Klimaanlage und Ezras rhythmischem Atem, der aus dem Schlafzimmer am anderen Ende des Flurs zu hören war. Er war endlich zur Ruhe gekommen, völlig erschöpft von den Kämpfen in der Geschäftswelt und den schlaflosen Flügen quer über den Kontinent. Zum ersten Mal seit einem halben Jahrzehnt wirkte sein Gesicht entspannt.Ich konnte nicht schlafen.Meine nackten Füße bewegten sich lautlos über den Holzboden des Arbeitszimmers. Das Licht meines Laptopbildschirms tauchte den dunklen Raum in ein kaltes Blau und beleuchtete die Dutzenden geöffneten Browser-Tabs, gescannten Zeitungsarchive und Berichte über Finanzermittlungen, die auf dem Holztisch verstreut lagen.Ich beugte mich über die Tastatur. Meine Augen brannten, während ich durch das digitale Archiv einer lokalen Zeitung von vor fünf Jahren scrollte.„Eros Cosme

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