Sein gekaufter Omega

Sein gekaufter Omega

last updateLast Updated : 2026-10-02
By:  TeegirlUpdated just now
Language: Deutsch
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Julian, ein rezessiver Omega, hat sein Leben damit verbracht, Missbrauch zu überleben. Als er mitbekommt, wie sein Vater versucht, ihn zu verkaufen, um eine Schuld zu begleichen, flieht er – nur um in einer One-Night-Stand mit genau dem Mann zu landen, vor dem er floh: Enzo Moretti, einem der gefürchtetsten und instabilsten dominanten Alphas von Los Angeles. Eine Nacht mit Julian weckt in Enzo eine gefährliche Besessenheit. Der Duft des Omegas beruhigt das Monster in ihm und verwandelt Lust in Obsession. Nun gefangen in Enzos gewalttätiger Welt muss Julian den Alpha überleben, der behauptet, seine Berührung sei das Einzige, was ihn bei Verstand hält… selbst während Enzo droht, jedes letzte Stück seiner Freiheit und Seele zu verschlingen. !!!! Dieses Buch ist eine EROTIK und enthält reife Themen einschließlich, aber NICHT beschränkt auf: Omegaverse-Paarung. Knotting. Scenting. Dub Con. Detaillierten Smut. Entführung. BDSM. Missbrauch. Blut. Gore. Die Diskretion des Lesers wird DRINGEND empfohlen.

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Chapter 1

Chapter 1: In eine Falle entkommen

„Endlich werde ich diesen nutzlosen Omega da oben los“, schnaubt sein Vater und stößt mit seinen Gästen an, als würden sie einen Geschäftsabschluss besiegeln. „Der kleine Scheißkerl ist seit dem Tod seiner Mutter nur eine Belastung. Aber heute Nacht? Wird er meine Schulden vollständig begleichen.“

Julians Magen sinkt, während er sich gegen die abgenutzten Holztüren presst.

Er weiß, dass die Männer unten nicht die üblichen niederen Glücksspieler sind, mit denen sein Vater Umgang pflegt. Diese Stimmen tragen die Art von Gefahr, die einem die Haare zu Berge stehen lässt.

Eine der fremden Stimmen erreicht ihn. „Du verstehst, dass Enzo Moretti keine Rückerstattungen akzeptiert? Sobald der Deal abgeschlossen ist, gehört dein Junge für immer ihm.“

Julians Blut gefriert.

*Enzo Moretti.* Allein der Name schickt Eis seinen Rücken hinab. Er hat ihn in dunklen Ecken des Glücksspielgeschäfts seines Vaters flüstern gehört – Besitzer eines der größten Waffenhandelsnetzwerke der Stadt, gerüchteweise einer der größten Unterstützer von Auktionen und privaten Clubs, in denen verzweifelte Familien ihre Omegas verkaufen.

Enzo gilt als ebenso rücksichtslos wie mächtig: ein dominanter Alpha mit instabilen Pheromonen, die ihn während der Ruts wild werden ließen.

Sogar seine treuen Mitarbeiter sollen sein Penthouse meiden, wenn die stärksten Episoden zuschlagen. Omegas, die in seine Welt eintraten, verschwanden oft.

Julians Hände zittern. Er stellt sich endlose Nächte vor, in denen er benutzt und weggeworfen wird – der schlimmste Albtraum eines jungfräulichen Omegas.

Die Stimme seines Vaters erhebt sich wieder, selbstgefällig. „Er ist unberührt, wisst ihr? Einundzwanzig und immer noch süß. Das sollte den Preis versüßen.“

„Unberührte Omegas sind selten, besonders männliche“, grummelte ein anderer Mann. „Enzo sucht nach einem neuen Spielzeug, nachdem das letzte… kaputtgegangen ist. Aber du sagst, er ist rezessiv? Ich bin mir nicht sicher, ob Mr. Moretti ihn wollen würde.“

„Du sagst, er wird von harten Düften getriggert?“, schnitt sein Vater eifrig ein und pries ihn an, als würde er ein Geschäft abschließen. „Dann ist der Junge perfekt – süß, gezähmt und duftlos.“

Der Mann hielt inne. „Enzo mag keine Überraschungen, Ruiz. Dieser Omega sollte die Schuldenerlassung wert sein. Rezessiv oder nicht, wenn er den Boss triggert…“

„Wird er nicht“, versicherte sein Vater ihnen. „Ich habe ihn genug gebrochen. Ihr habt mein Wort.“

Die Männer sahen sich skeptisch an, bevor sie schließlich nickten. „In Ordnung. Wir nehmen ihn. Habt ihn bis morgen früh vorbereitet.“

Gläser klirrten erneut und besiegelten Julians Schicksal wie einen krankhaften Witz.

Er wich lautlos zurück, barfuß auf den kalten Fliesen, Galle stieg ihm in die Kehle.

Die Wanduhr zeigte 2:17 Uhr. Der Morgen war noch Stunden entfernt, aber wenn er jetzt entkommen könnte – sie würden ihn nie finden.

Julian schlüpfte in sein winziges Schlafzimmer, wenn man es so nennen konnte. Die Fenster waren gesprungen, es gab ein schmales Bett und eine abblätternde Kommode, die ihn anstarrte wie ein krankhafter Witz.

Er zögerte nicht. Er riss eine Schublade auf und nahm die Halskette seiner Mutter: die zarte silberne Kette mit dem kleinen grünen Anhänger, dem letzten Stück von ihr, das ihm geblieben war.

Aus der Jacke seines Vaters, die im Flur hing, stahl er dicke Bündel Glücksspielgeld und stopfte sie in seinen Hoodie. Keine Tasche. Keine Extra-Kleidung. Nur seine Sneaker, die er ohne Socken anzog.

Nichts, was ihn verlangsamen konnte.

Er stieß das Fenster auf, was die Männer oben innehalten ließ. Er hörte sie fluchen, dann schwere Schritte die Treppe hinaufsteigen.

Er wartete nicht. Er warf sich praktisch durch das Fenster und landete hart, sein Knöchel knickte beim Aufprall ein.

„Scheiße!“ stöhnte er, als Schmerz sein Bein hinaufschoss. „Das ist das verdammte schlechteste Timing!“

Er schob das Fenster zu und humpelte den engen Durchgang hinunter, wich überquellenden Mülltonnen aus. Hinter ihm schlug die Haustür auf. Gefolgt von wütenden Schritten.

„Julian! Du kleiner Bastard, komm zurück!“

‚Wie Scheiße‘ murmelte er für sich und bog in die dunkle Gasse ein, ein paar Blocks weiter. Und wie durch ein Wunder schaffte er es ziemlich weit, ohne dass sein Vater oder die anderen Männer ihn erwischten.

Weit genug, dass die Straßen unheimlich still wurden. Julian dachte schon, er sei entkommen – bis drei Alphas heraustraten und ihm den Weg versperrten.

Sie stanken nach Alkohol und Lust.

„Na, was haben wir denn hier?“, lallte einer. „Läufst du vor etwas weg, kleiner Omega?“

Julian wich langsam zurück. Einen könnte er versuchen zu schaffen, aber drei riesige Alphas? „Bleibt weg von mir!“

Natürlich wichen sie nicht zurück. Im Gegenteil, sie kamen näher und lachten.

Einer packte sein Kinn. „Sieht süß aus, und schau – er ist unmarkiert. Wetten, er würde noch besser schmecken.“

Sie knallten ihn gegen eine Ziegelmauer und zogen seine Jeans und Unterwäsche herunter. Ihre kombinierten dominanten Düfte trafen ihn hart und schwächten seine Knie trotz seiner rezessiven Natur. Zum ersten Mal seit Jahren traten seine eigenen Pheromone vor Angst aus und spornten sie noch mehr an.

Julian versuchte zu kämpfen, trat und biss, aber es war nutzlos gegen drei von ihnen. „Haltet ihn fest. Das dauert nicht lange.“

Ein schwarzer SUV quietschte in der Nähe zum Halt und ließ sie innehalten. Sie drehten sich um, um über die Unterbrechung zu knurren, erstarrten aber.

Eine große, breitschultrige Gestalt stieg aus. Macht und Aura rollten von ihm ab. Breite Schultern, schmale Taille, lange Beine in maßgeschneiderten Hosen. Hochgekrempelte Ärmel enthüllten tätowierte Unterarme, und seine Augen waren ein kaltes Silber.

Die Augen der Männer weiteten sich vor Angst. „Was zum Teufel macht Enzo hier?“

Julian blinzelte und starrte den Mann an. *Das* war Enzo Moretti? Er hatte einen alten dicken Mann mit zu viel Gesichtshaar erwartet.

Aber dieser… dieser Mann wirkte eher wie ein Model als ein Mafia-König – extrem gutaussehend, jung und gleichzeitig furchterregend.

Enzo spürte seinen Blick, und seine Augen fielen auf Julian, dann hinab auf seinen halb nackten Körper.

Julians Wange erhitzte sich, es fühlte sich an, als würde Enzo in seine Seele bohren. Er zwang seinen Blick weg.

Sein Duft – der früher freigesetzt worden war und noch in der Luft hing – erreichte Enzo. Seine Nase zuckte, als er den sehr schwachen Vanilleduft wahrnahm.

Der Duft ließ aus irgendeinem Grund den Ausdruck des Alphas verändern. Seine silbernen Augen waren von Verärgerung zu Hunger übergegangen – aber nicht verrückt wie bei den Männern hinter ihm.

Dunkler, gieriger.

„Lasst ihn los“, befahl Enzo. Er musste nicht schreien, seine Pheromone und das Gewicht seines Namens sprachen für sich.

Die Alphas zögerten, ungern wollten sie sich von dem süßen Omega lösen, den sie gefangen hatten. Aber schließlich traten sie zurück und murmelten Flüche.

Julian kämpfte damit, seine Jeans mit zitternden Händen hochzuziehen, und weigerte sich, Enzos dunkle silberne Augen zu treffen, als dieser näher kam.

Er lächelte nicht, sein Gesicht war völlig ausdruckslos. Aber seine Augen? Sie streiften über Julians schönes Gesicht, die grünen Augen und den schlanken Körper fingen sofort seine Aufmerksamkeit. Dann fielen sie hinab – glitten langsam über seinen Schwanz. Julian schaffte es schnell, den Reißverschluss zuzuziehen, und fühlte sich schüchtern unter seinem Blick.

Das Gesicht des Mafia-Bosses faltete sich zu einem teuflischen Grinsen, das Julians Herz rasen ließ, trotz der Angst, die seinen Rücken hinabkroch.

Er realisierte auch, dass Enzo ihn anscheinend noch nicht als seinen neuen Kauf erkannte. Er hielt ihn für einen zufälligen Omega auf der Straße.

Genau wie er dachte, zog Enzo ein dickes Bündel Bargeld hervor – mehr, als Julian je in seinem Leben gesehen hatte – und hielt es hin.

„Verbring die Nacht mit mir.“ Er sagte es so beiläufig, als würde er nach der Uhrzeit fragen. „Eine Nacht. Ich werde es dir wert machen und dir noch viel mehr geben, wenn du brav bist.“

Julian blinzelte überrascht über das Angebot. Wer zum Teufel steckt einem fremden Mann einfach Geld hin, um mit ihm zu schlafen?

Er stand langsam auf und ignorierte den Schmerz in seinen Beinen und Schultern.

Er musste nur verdammt noch mal hier weg, bevor Enzo endlich realisierte, wer er war.

„I-Ich kann nicht.“ Er traf Enzos Blick, jetzt völlig sicher, dass der Bastard nicht wusste, wer er war. „Und ich will dein Geld nicht.“

Enzo war überraschenderweise nicht beleidigt von der Ablehnung, er lachte nur dunkel auf. „Ich entschuldige mich, falls es so klang, als würde ich nach deiner Meinung fragen.“

Enzo drehte sich um und signalisierte seinen Männern, die andere Gruppe von Alphas zurückzurufen.

Was zum Teufel–

Julian hatte gedacht, er sei entkommen, aber er war anscheinend geradewegs in die Arme des Mannes gelaufen, den er zu vermeiden versuchte.

„Wähl, hübscher Junge. Entweder die, oder ich, heute Nacht.“

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