LOGINAlles, was ich will, bist du Eine Sammlung von leidenschaftlichen kurzen romantischen Geschichten Wenn Sie sich nach Romantik sehnen, die Ihr Herz höher schlagen lässt und Sie atemlos macht, ist diese Kollektion für Sie.
View MoreAm nächsten Tag kam Kyle kurz vor elf Uhr in der Kirche an.Er trug die gleiche schwarze Kasche und den gleichen Klerikalkragen wie zuvor, das silberne Kreuz ruhte an seiner Brust. Die Morgenmesse war bereits zu Ende. Das Gebäude war ruhig, bis auf das sanfte Echo seiner Schritte auf dem Marmorboden, als er auf den Beichtstuhl zuging. Er betrat die Seite des Priesters, setzte sich und wartete.Anne kam nur eine Minute später an. Er hörte das leise Klicken ihrer Absätze, dann das vertraute Rascheln, als sie sich auf der anderen Seite des Bildschirms niederließ. Ein gefaltetes Papier glitt durch das Gitter. Diesmal hat Kyle sich nicht die Mühe gemacht, es zu lesen. Er wusste bereits, was es sagen würde.“Sprich”, sagte er.Annes Stimme kam klar und ruhig.„Ich habe alles gespürt“, begann sie. „Als du mich über deinen Schreibtisch gelegt hast, habe ich die gleiche Dehnung gespürt, die ich mit ihm empfinde... aber es war anders. Sie wurden nicht von Telefonanrufen abgelenkt oder versucht,
Die Farbe lief aus Annes Gesicht, als sie auf das gefaltete Papier starrte.Darüber war Kyles Handschrift ihre, die Worte, die sie sofort nach der Sünde aufschrieb, während sich ihre Beine immer noch wie Gelee anfühlten und das Sperma ihres Chefs aus ihrem inneren Oberschenkel tropfte.‘Vergib mir, Vater, denn ich habe gesündigt.’‘Sünde mit mir, Schwester Anne.’ Kyle hatte auf das Papier geschrieben, er fügte sogar ein Smiley-Emoji-Gesicht hinzu.Ihre Handflächen waren feucht geworden. Das Papier zerknitterte leicht in ihrem Griff.Bevor sie sprechen konnte, öffnete sich die Bürotür wieder.Anne dachte, es sei ihr Chef, bis ihr Blick auf sie fiel.Mrs. Robins trat hinein, elegant in einem maßgeschneiderten cremefarbenen Mantel, ein weiches Parfüm, das hinter ihr her schleppte. Annes Finger schlossen sich fest um die Notiz und drückten sie in ihre Faust.„Anne“, sagte Frau Robins mit einem höflichen Lächeln. “Ich hatte gehofft, meinen Mann zu erwischen. Ist er dabei?”Anne zwang ihren
Um elf Uhr in der nächsten Woche ging Kyle bereits schnell über den Kirchenhof.Er hatte immer wieder über das Geständnis nachgedacht, bis zu dem Punkt, an dem es ihn hart machte, wenn er "Vater" hörte.Er hatte sich an diesem Morgen sorgfältig angezogen; Er trug ein schwarzes Schreibhemd mit einer weißen Kragenlasche, die eng an seiner Kehle saß.Darüber trug er eine lange schwarze Sause, die bis zu seinen Knöcheln reichte, die Knöpfe waren ordentlich vom Hals bis zum Saum befestigt. Ein einfaches silbernes Kreuz hing an seiner Brust. Aus der Ferne betrachtete er den jungen Priester.Nur die teure Uhr an seinem Handgelenk und die polierten Lederschuhe verrieten, dass er etwas ganz anderes war.Der Seitengang, der zu den Beichtstühlen führte, war trüber und kühl. Als er zur Tür der Priesterkabine griff, trat eine andere Gestalt aus den Schatten. Der Mann trug eine ähnliche schwarze Schlagsocke und eine dreieckige Biretta, die einen Schatten über den größten Teil seines Gesichts warf.
GESCHICHTE 12.Die Kirche roch nach altem Holz, Kerzenwachs und der schwachen Süße von Weihrauch, der noch von der frühen Morgenmesse verweilte.St. Augustine’s war eine der älteren Pfarreien der Stadt; sie hatte hohe Gewölbedecken, bemalte Glasfenster, die das Sonnenlicht in weiches Rot und Gold verwandelten.Eine lange Holzbank knarrte, wenn jemand sein Gewicht verlagerte. Das Chorloft über den Haupttüren hielt noch ein paar verstorbene Sänger, die ihre Noten wegpackten.„Oh, lobe den Herrn, den Herrn der Heerscharen. Oh, lobe den Gott Gottes oben.....” Ihre Stimmen hatten die Kirche zuvor mit klaren, geschichteten Harmonien erfüllt, die gegen die Steinmauern hallten, und der Einklang des Klaviers machte die Hymne süß für das Ohr.Jetzt blieb nur noch das leise Murmeln der verbliebenen Gemeindemitglieder und das gelegentliche Klicken von Absätzen auf dem Marmorboden übrig.Kyle hatte nicht geplant, so lange zu bleiben.Er war nur gekommen, weil sein Cousin, Pater Daniel, erwähnt hat