Se connecterAdrians PerspektiveIch hatte schon viele Mahlzeiten gegessen. Fünf-Sterne, Michelin-Sterne, Spitzenköche, ich hatte exotische Früchte gegessen, die ein Vermögen wert waren – aber nichts kam an den Geschmack von Brianna auf meiner Zunge heran.Sie schmeckte verdammt göttlich. Phänomenal. Das Wort, das es beschreibt, gibt es wahrscheinlich noch nicht.Die Laute, die sie machte, während ich an ihr leckte – saugte, streichelte, meine Zunge kreisen ließ – trieben mich an wie Steroide.Ich konnte nicht genug bekommen. Ich konnte nie genug haben. Sie zu lecken war gerade mein Lieblingssport.Ihre Hand lag tief in meinen Haaren, zog und schob gleichzeitig. Ich musste leise darüber lachen. Sie stand kurz vor dem Orgasmus.Ich hörte nicht auf. Ich konnte nicht. Nicht, solange sie mich in einem Würgegriff zwischen ihren Schenkeln hielt.„Aegghhh“, wimmerte sie, während ihre Hüften sich gegen meine Zunge rollten und wiegten. Eine Serie köstlicher Laute strömte von ihren Lippen.Ich blickte zu ih
Briannas SichtIch klammerte mich an Adrians Körper, als wäre er meine zweite Haut. Mein Rücken schmerzte leicht, während ich mich an ihn presste und er mich um den Verstand küsste.Es war heiß, prickelnd und wild. Ich brauchte mehr. Ich wollte mehr.Seine Hand lag flach unter meinem Po, und die Berührung ließ Wellen elektrisierender Funken durch meinen Körper schießen. Meine Brustwarzen waren inzwischen hart aufgerichtet, streiften die durchsichtige Spitze und drückten sich direkt gegen ihn.„Mhhmmm“, stöhnte er. Meine Augen flatterten auf, und ich stellte fest, dass wir bereits im Schlafzimmer angekommen waren und direkt vor dem Bett standen.Sanft legte er mich hin, wodurch sich unsere Körper voneinander lösten. Sofort fühlte ich mich leer und vermisste seine Berührung.Er stand am Bettrand, seine Augen dunkel vor einer Leidenschaft, wie ich sie noch nie zuvor bei ihm gesehen hatte. Sein Blick glitt über meine Haut, während ich nackt und sehnsüchtig nach ihm dalag.„Mi amor“, sagte
Briannas PerspektiveIch hatte den schnellen Situationswechsel nicht erwartet. Vom Schreien und Wütendsein auf Adrian dazu, an ihn gepresst zu sein. Keuchend und seiner Berührung hinterherjagend.Mit ihm war es immer so. Nie einfach nur heiß oder kalt, es schwebte genau dazwischen.„Das ist sogar besser als Weihnachten.“ Seine Stimme war heiser.Ich errötete, die Kälte biss leicht in meine sich rasch erhitzende Haut. Seine Augen folgten meiner Gestalt unter dem offenen Hemd.Sofort durchflutete Wärme meinen Körper. Ich versuchte, meine Schenkel zusammenzuziehen, spürte bereits das Pochen und den Drang in meinem Unterbauch und zwischen meinen Beinen. Es ging nicht, weil er genau zwischen meinen gespreizten Schenkeln stand.Seine Hände lagen auf meinen Oberschenkeln, die Berührung schickte elektrische Funken durch mich, direkt in meinen schmerzenden Kern.Er griff einfach in die Haut meiner Oberschenkel, seine Finger tanzten darüber, bevor er sie noch weiter auseinanderspreizte, bis mei
Adrians SichtIch lächelte, das leichte Hochziehen meiner Lippen konnte kaum weiter entfernt sein von dem, was ich angesichts der Schwere ihrer Frage empfand.Aber ich schob es beiseite. Es war jetzt oder nie. Ich musste so überzeugend wie möglich klingen, sonst war das Spiel vorbei.In meiner Hose, in der Tasche, in der meine Hände steckten, war es glatt von kaltem Schweiß, demselben, der auch meinen Nacken bedeckte.„Es ist nur eine alte Schachtel, die ich gefunden habe, Brianna.“ Ich traf ihren Blick. „Bedeutet wirklich nichts. Was meinst du damit, es fühlt sich vertraut an?“ Ich runzelte die Stirn. Die Lüge glitt mir ohne einen zweiten Gedanken über die Lippen.Sie runzelte die Stirn, während sie hinunterblickte, der Daumen streichelte den rostigen Rand. „Ich weiß es nicht. Es fühlt sich einfach … komisch an. Als hätte ich sie schon einmal gesehen.“„Vielleicht im Vorbeigehen?“ bot ich an, aufrichtig, als wüsste ich die Wahrheit nicht. „Du bist im Haus herumgekommen. Könnte ein Bl
Adrians Perspektive„Dir vertrauen?“ Sie spottete, dann ließ sie ein dunkles Lachen hören. „‚Vertrauen‘ und ‚du‘ gehören nicht in denselben Satz, Adrian.“Okay. Das war zu erwarten, aber ich musste trotzdem erklären.Ich rückte ein Stück näher. „Bria… bitte. Mi amor, bitte, kannst du mich erklären lassen?“Sie verschränkte die Arme. „Bitte, ich will nichts mehr, als dass du erklärst! Erklär, warum ich hier meine Kindheitsfotos sehe, aufbewahrt und weggeschlossen wie in irgendeinem Stalker-Schrank.“„Bri… bitte.“ Ich versuchte es erneut. „Meine Liebe? Das ist nicht…“„Nenn mich nicht so“, zischte sie, noch leiser, aber nicht weniger wütend. „Nenn mich nicht so. Nenn mich gar nichts.“Sie fuhr fort, die Augen gerötet, die Nase gebläht, als würde sie gleich vor Wut explodieren. „Du hast mich gestalkt? Du kanntest mich, schon vor all dem, und hast so getan, als würdest du mich zum ersten Mal treffen?“Ich schüttelte den Kopf, den Arm ausgestreckt, um den ihren zu berühren. Sie trat zurück
Adrians SichtVerdammt noch mal!Das waren meine ersten Gedanken, als ich Brianna entdeckte, die schlaff auf dem Sofa in der Ecke des begehbaren Kleiderschranks saß.Mein Lächeln verschwand augenblicklich und wich so schnell einem finsteren Stirnrunzeln, als hätte mich ein Blitz getroffen.Ich hatte das ganze Haus nach ihr abgesucht und sie gerade erst hier gefunden, doch ein einziger Blick auf die Szene verriet mir, dass etwas ganz und gar nicht stimmte.Mein Blick fiel auf eine verstaubte, bläuliche Schachtel. Eine, die mir vertraut war. Viel zu vertraut. Ich erinnerte mich daran, was sich darin befand, und mein Atem beschleunigte sich.Sie sah nicht einmal zu mir auf, als ich mich bemerkbar machte. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt der offenen Schachtel und ihrem Inhalt.Ich näherte mich ihr schweigend und mit bedachten Schritten, umrundete den Tisch, als könnte schon die kleinste Bewegung sie verschrecken und vertreiben.Wahrscheinlich würde sie das tatsächlich.„Bri?“Behutsam stell







