Mitbewohner mit dem Lycan-Hockey Kapitän

Mitbewohner mit dem Lycan-Hockey Kapitän

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-09-25
Oleh:  Red_InkBaru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
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„Du hast zwei Möglichkeiten, kleine Beute: Geh durch diese Tür und erzähl allen, dass du ein Mensch bist.“ Seine dunkelgrauen Augen nagelten mich an Ort und Stelle, seine Stimme kalt und tropfend vor einer furchteinflößenden Ruhe, als er sprach. „Oder lass dich auf die Knie und werde mein kleines Haustier.“ Ich erstarrte bei seinen Worten. ~~~~~~ Mich an der Silvermoon Akademie einzuschreiben, einer Schule der Wölfe, war nicht meine schlechteste Entscheidung. Die schlechteste Entscheidung war es, gezwungen zu werden, ein Dormitorium mit Asher Blackthorn zu teilen – dem eisigen Hockey Kapitän, einem rücksichtslosen Lycan-Prinzen und meinem schlimmsten Albtraum. Ich sollte den Kopf unten halten, meine Identität verbergen und das Jahr überleben, ohne dass jemand die Wahrheit entdeckte. Ich war ein Mensch. In einer Schule, in der Wölfe Angst riechen, Lügen spüren und Menschen für nichts anderes als Beute halten, konnte ein einziger Fehler mich umbringen. Aber Asher weiß es. Er weiß, was ich bin. Und anstatt mich zu entlarven, macht er mir ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann. Tu so, als wärst du sein kleines Haustier, und er behält mein Geheimnis für sich. Einfach. Nur ist nichts an Asher Blackthorn einfach. Je mehr Zeit ich in seiner Nähe verbringe, desto mehr wird mir klar, dass das Monster, das alle fürchten, nicht die einzige Seite von ihm ist. Unter seiner kalten Arroganz liegt eine Dunkelheit, die meine zu verstehen scheint – und eine Besitzgier, die mit jedem Tag gefährlicher wird. Er ist entschlossen, mich zu brechen, und ich bin entschlossen, mich gegen ihn zu wehren, selbst wenn es mich umbringt.

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Bab 1

KAPITEL 1

~CHLOE~

„Es tut mir leid, Miss Harper, aber wir müssen die Behandlung Ihrer Mutter einstellen.“

Ich erstarrte. Eine Träne rutschte meine Wange hinunter und tropfte auf den Boden, auf den ich starrte.

„Sie haben einen offenen Betrag. Das Krankenhaus war entgegenkommend, aber das ist unsere Grenze.“

Ich schluckte die Tränen hinunter und kämpfte mich durch den dicken Kloß in meinem Hals, um zu sprechen. „Bitte … ich habe letzte Woche die Hälfte bezahlt. Ich verspreche, dass ich die andere Hälfte vor Monatsende bezahlen werde.“ Die Worte kamen heraus, als die ältere Frau näher trat. Ein Stethoskop hing um ihren Hals, und ihre Augen bohrten sich in meine mit einem Blick, der mich so vollkommen hilflos fühlen ließ.

Und verloren.

Ich war verloren.

„Bitte. Ich verspreche …“

„Es tut mir so leid, Miss Harper. Wenn es nach mir ginge—“  

Ich richtete die Schultern und sank auf die Knie. Die kalten Fliesen brannten gegen meine Kniescheiben. Mein Kopf hing tief, während die Tränen endlich frei zu fließen begannen.

„Ich flehe Sie an, bitte. Ich brauche nur bis zum Ende dieses Monats. Ich verspreche, den Rest zu bezahlen. Bitte … ich kann meine Mutter nicht verlieren. Bitte … ich flehe Sie an.“ Meine Stimme brach in ein leises Schluchzen. Meine zitternden Hände falteten sich in einem verzweifelten Gebet. „Bitte, ich flehe Sie an. Nach diesem Monat werde ich alles bezahlen.“

„Miss Harper, bitte stehen Sie auf.“

Ich schüttelte den Kopf.

„Der offene Betrag beträgt dreitausend Dollar. Im vergangenen Jahr haben Sie sich zu Tode gearbeitet, um jeden Monat zu zahlen, aber es lohnt sich einfach nicht mehr. Ihre Mutter ist hirntot. Sie hat eine Chance von vierundzwanzig Prozent, jemals aufzuwachen.“

„Sie atmet noch!“ schrie ich. „Ich kann sie nicht aufgeben. Bitte, nur diesen Monat! Ich flehe Sie an, ich werde das Geld besorgen. Ich werde es Ihnen zurückzahlen – bitte stellen Sie nur ihre Behandlung nicht ein!“

Sie seufzte leise. Das Klicken ihrer Absätze hallte über die Fliesen, als sie sich über mich beugte und mir half, aufzustehen.

„Gut. Wir werden sie noch nicht einstellen.“

Hoffnung blühte in meiner Brust auf. „Ich … danke Ihnen.“

„Aber Sie müssen diesen Monat zahlen. Andernfalls werden wir gezwungen sein, ihre Versorgung zu beenden.“

„Ich werde es tun.“

In der nächsten Minute ging sie erneut den Fall meiner Mutter durch, betonte, dass ihre Überlebenschancen gering seien, und deutete an, dass ich einfach aufgeben sollte. Aber das konnte ich nicht. Mutter hatte mich nie aufgegeben. Nicht, als ich krank war, und nie. Sie war immer für mich da, und für Vassena. Ich konnte sie jetzt nicht aufgeben.

Nach der vierten Warnung dankte ich der Ärztin und schleppte meinen tauben Körper hinaus in den Flur. In dem Moment, als ich hinaus trat, schlug mir der stechende Geruch von Chemikalien und Medikamenten in die Nase, begleitet von dem eisigen Zug der Klimaanlage.

Ich ging zu dem Zimmer meiner Mutter und starrte durch die kleine Fensterscheibe auf ihre blasse, zerbrechliche Gestalt.

„Mutter, ich werde dich retten“, murmelte ich.

Bevor ich überhaupt begreifen konnte, was geschah, griffen ein Paar Hände nach meinem Handgelenk und drehten mich herum. Eine brutale Hand prallte gegen meine Wange. Das widerliche Geräusch der Ohrfeige hallte durch die Luft, zusammen mit dem harten Aufprall gegen meinen Kieferknochen. Ich taumelte zurück, mein Rücken prallte gegen die Wand.

Schmerz schoss durch meinen Kiefer, und der metallische Geschmack von Blut füllte meine Lippen.

Ich sah auf, die Brust heftig atmend, und traf den verzerrten, wütenden Blick von Vassena.

„Ist das, was du meintest, als du sagtest, du würdest Mutter retten?!“ schrie sie und hob die Hand, um mich erneut zu schlagen, bevor eine Gestalt hinter ihr sie zurückzog.

„Vassena, ich—“

„Du was?! Sie hätten beinahe den Stecker gezogen bei Mutter!“ schrie sie, ihre langen, perfekt manikürten Nägel griffen nach mir. „Du hast uns gesagt, du hättest einen Plan! Du hast uns gesagt, du würdest gerne für Mutters Behandlung bezahlen! Was ist passiert?!“

Sie schrie lauter und zog die Aufmerksamkeit aller im Flur auf sich. Ich presste mich weiter in die Ecke und schrumpfte zurück.

„Du redest so groß, aber du konntest nichts tun! Du konntest nicht genug Geld für Mutters Operation aufbringen, und jetzt ist sie verzögert! Du hast ihr das angetan!“  

Ich öffnete den Mund, um zu sprechen, aber James trat dazwischen, hielt Vassena zurück und zog sie in seine Arme, während sie in ein Wehklagen ausbrach. Heiße, brennende Tränen strömten über mein Gesicht. Ich streckte die Hand aus, um sie zu trösten, aber James schlug meine Hand weg; sein kalter, enttäuschter Blick traf meinen.

„Du magst meine Freundin sein, Chloe, aber heute bin ich enttäuscht von dir“, sagte James hart. „Beim letzten Mal hast du gesagt, du hättest einen Weg gefunden, für Tantes Behandlung zu bezahlen. Du hast gesagt, sie würde geheilt werden! Aber du bist gescheitert. Jetzt ist Vassena am Boden zerstört. Wenn du es nicht bezahlen konntest, hättest du das früher sagen sollen!“

Ich öffnete den Mund, um mich zu verteidigen, um ihnen die Wahrheit zu sagen – dass ich das Geld gehabt hatte, es aber für Vassenas Studiengebühren verwendet hatte. Aber die Worte erstickten in meiner Kehle.

„Du hast von einem Stipendium gesprochen, das zahlt, oder?“ fuhr James fort, die Stimme tropfte vor Abscheu.

„Ich … ich … habe …“

„Du bist eine Lügnerin! Ich hasse dich!“ schrie Vassena aus seinen Armen. „Wenn Mutter etwas passiert, wird ihr Blut an deinen Händen kleben!“

Ich starrte sie großäugig an, eine Träne tropfte von meinem Kinn, während ich zusah, wie James sie den Flur hinunterzog. Mein Blick schweifte über die Schaulustigen, die sich versammelt hatten – ihre Augen voller Verurteilung, die mich ansahen, als wäre ich ein Monster.

Ich wartete nicht. Ich umklammerte meine Tasche und rannte. Ich rannte, bis ich nicht mehr konnte, ihre Worte hallten noch in meinen Ohren wider und schnitten tief.

Meine Beine gaben schließlich nach, und ich brach auf dem eisigen Bürgersteig zusammen. Die Kälte schnitt in meine Knie, als mein Handy gegen meinen Körper vibrierte.

Mit zitternden Fingern zog ich das Gerät heraus. Ich starrte auf den Bildschirm, als eine Benachrichtigung erschien:

> ANNAHME AN DER SILVERMOON AKADEMIE

Ich erstarrte. Meine Hand hing in der Luft, als ich auf den Bildschirm tippte und den vollständigen Brief öffnete:

> Die Silvermoon Akademie nimmt hiermit Chloe Harper als Stipendiatin an der Silvermoon Akademie auf. Die Schule bietet eine ausgezeichnete Ausbildung, Sponsoring-Möglichkeiten und die ideale Umgebung, um Ihr Wissen zu erweitern. Herzlichen Glückwunsch, dass Sie zu den fünf besten Stipendienbewerbern gehören. Sie sind verpflichtet, sich morgen an der Silvermoon Akademie zu melden. Die Bildungsaktivitäten werden zusammen mit Ihrer Stipendienzulage in Höhe von 5.000 $ besprochen.

Ich starrte auf die Zahl.

Es war echt.

Ich hatte mich vor Monaten beworben, nachdem ich zufällig auf die Anzeige online gestoßen war. Damals hatte ich gedacht, es sei ein Betrug – es gab keine Möglichkeit, dass eine Schule für Werwölfe, mythische Wesen, tatsächlich existierte. Und es gab erst recht keine Möglichkeit, dass sie ein Taschengeld zahlten.

Aber als ich auf den Bildschirm starrte, beschloss ich, die Lüge zu glauben. Ich musste mich an diesen Funken Hoffnung klammern.

Fünftausend Dollar könnten Mutters Behandlung decken. Sie könnten Vassenas Studiengebühren für die beste Akademie und die medizinische Versorgung decken.

Ich starrte erneut auf den Namen. Silvermoon: Die Akademie der Wölfe.

Gerüchte flüsterten, dass Menschen dort nicht erlaubt seien. Kein Mensch habe jemals einen einzigen Tag an dieser Schule überlebt. Niemand habe gelebt, um davon zu erzählen – nur ihre verstümmelten Leichen seien jemals gefunden worden.

Eine plötzliche Welle der Angst überkam mich.  

Das war die Chance, nach der ich gesucht hatte. Selbst wenn es mich umbrachte.

Ich tippte schnell meine Antwort:

> Es ist mir eine Ehre, endlich von einer so angesehenen Schule angenommen zu werden. Ich, Chloe Harper, werde mich morgen an der Schule melden.

Ich drückte auf Senden und ließ einen zittrigen Atemzug heraus. „Halt durch, Mutter. Ich werde dich retten.“

~~~

Ich verbrachte die ganze Nacht damit, das Wenige zu packen, das ich besaß. Ich hatte nicht viele Kleider, also war meine Tasche klein – hauptsächlich Bücher, ein paar Outfits und ein paar Ersatzschuhe. Am Morgen kam ich an dem genauen Treffpunkt an, der in der E-Mail angegeben war.  

Anscheinend trauten sie Menschen nicht und wollten die Abholung diskret halten.

Ich hielt mein Gepäck fest in der kalten Morgenluft. Die Sonne war gerade erst über den Horizont gebrochen und warf ein trübes, graues Licht über die leere Straße. Ich wählte Vassenas Nummer zum hundertsten Mal, weil ich ihr sagen wollte, dass ich eine Weile weg sein würde. Ich hatte bereits mehrere Nachrichten geschickt, in denen ich erklärte, dass ich für ein paar Wochen fortging und mit dem Geld zurückkehren würde, und dieselbe Nachricht an James.

Keiner von beiden hatte geantwortet.

Ich seufzte leise, als mein Blick plötzlich auf eine elegante schwarze Limousine fiel, die durch die stille Straße glitt. Die Fenster waren stark getönt. Die Luft wirbelte um sie, während sie sich bewegte, doch der Motor machte keinen einzigen Laut.

Sie glitt sanft genau vor mir zum Stehen.  

Das Fenster fuhr herunter und gab einen massigen, stämmigen Mann frei, der auf mich herabblickte. Ich zitterte. Seine Aura war viel zu mächtig, geradezu erdrückend.

„Chloe Harper?“

„Ja, Sir.“

Die Autotür klickte auf. Ohne ein Wort stieg ich mit meinem Gepäck ein. Die Tür knallte hinter mir zu. Während der gesamten Fahrt sagte keiner von uns ein einziges Wort.

Allmählich legte sich eine schwere Taubheit über mich. Mein Kopf fühlte sich schwer an, und ich ließ die Dunkelheit mich unter sich begraben.

~~~~  

„Chloe Harper.“

Ich zuckte bei der tiefen Stimme des Fahrers wach. Er öffnete die Tür und erwartete, dass ich ausstieg. Ich hatte halb erwartet, an einem unheimlichen Ort aufzuwachen, aber mein Blick fiel auf eine imposante, alt aussehende Burg, die in der Ferne aufragte.

Über den eisernen Toren standen in blutroten Buchstaben die Worte:

**SILVERMOON AKADEMIE**

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