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Kapitel 91

Author: Raydar
last update publish date: 2026-10-19 22:21:43

Adrians POV

Callahan war definitiv ein wandelnder Toter.

Der Hauptgrund für meinen Ärger war, dass er mich zwang, den ganzen Weg hierherzukommen, obwohl ich meine längst überfällige und mehr als verdiente gemeinsame Zeit mit meiner Frau zu Hause verbringen könnte.

Ich kam am Lagerhaus an. Der abgestandene Geruch, an den ich mich längst gewöhnt hatte, lag in der Luft. Der Geruch von rostigem Metall, feuchtem Beton und Dieselabgasen schien einfach nie zu verschwinden.

Der Kies knirschte unter mei
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    Briannas SichtMein Mund öffnete sich, als ich beobachtete, wie das gesamte Haus in den Lockdown versetzt wurde. Massive Metallschotten krachten vor sämtliche Fenster, während schwere Platten wie aus dem Nichts herabfielen und sich mit scharfen, endgültigen Klickgeräuschen verriegelten.Das metallische Surren war ablenkend, aber nicht laut genug, um die giftige Schärfe in Adrians Stimme zu übertönen.Ezra taumelte leicht und sah völlig benommen aus. „Was zur Hölle!“, brüllte er. Seine Augen waren weit aufgerissen, die Brauen zusammengezogen. Sein Gesichtsausdruck spiegelte meine eigene Fassungslosigkeit wider, während wir zusahen, wie die Lichter erloschen und die Alarmleuchten aufblitzten, als wäre gerade ein Gefängnisausbruch im Gange.Ezra hatte mir die Worte direkt aus dem Mund genommen, denn was zur Hölle ging hier vor sich?„Ist das hier etwa ein verdammtes Gefängnis?“, fauchte er.Adrians Stimme drang durch die Sprechanlage. „Das könnte es für dich werden, wenn du noch einen Sc

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    Adrians POVCallahan war definitiv ein wandelnder Toter.Der Hauptgrund für meinen Ärger war, dass er mich zwang, den ganzen Weg hierherzukommen, obwohl ich meine längst überfällige und mehr als verdiente gemeinsame Zeit mit meiner Frau zu Hause verbringen könnte.Ich kam am Lagerhaus an. Der abgestandene Geruch, an den ich mich längst gewöhnt hatte, lag in der Luft. Der Geruch von rostigem Metall, feuchtem Beton und Dieselabgasen schien einfach nie zu verschwinden.Der Kies knirschte unter meinen Füßen, als ich aus dem Wagen stieg. Mein Blick wanderte über das gesamte Gelände.Als Erstes fiel mir auf, dass im gesamten Lagerhaus und am Dock Stillstand herrschte. Niemand bewegte sich, und dieser Anblick reizte mich. Hier ging gerade eine Menge Geld den Bach runter.„Der gesamte Lagerbetrieb steht still“, erklärte Barrett, der inzwischen neben mir stand.Ich warf mein Sakko auf den Rücksitz. Drinnen würde ich es nicht brauchen.„Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass sie sich in meine

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    Briannas SichtAdrian war jetzt schon seit einer Stunde weg und langsam wurde ich unruhig.Als er gegangen war, hatte ich versucht, mir einzureden, dass es nur um die Arbeit ging und nichts weiter dahintersteckte. Doch je länger ich mit meinen Gedanken allein war, desto weniger konnte ich das Grübeln und die Panik unterdrücken, die mich allmählich überwältigten.Dieser Blick in Barretts Augen hatte nichts mit „nur Arbeit“ zu tun. Er war auch nicht überzeugend genug gewesen, um mir einzureden, dass es „nichts“ war. Trotzdem ließ ich es dabei bewenden.Ich musste einfach stillsitzen und darauf warten, dass Adrian nach Hause zurückkehrte. Und ich hoffte zu Gott, dass er diesmal nicht wieder mit einem blauen Fleck zurückkommen würde.Ich hatte das letzte Mal noch immer nicht überwunden. Die Narbe und das Blut.„Ugh.“ Bei dem Gedanken daran erschauderte ich. „Herr, bitte beschütze ihn“, betete ich.Das Wetter wurde allmählich trüb und meine Stimmung sank ebenfalls. Mir war langweilig und i

  • Das Vermögen der ausgetauschten Braut   Kapitel 89

    Adrians SichtMeine sorgfältig aufgebaute kalte Maske legte sich wieder über mein Gesicht, sobald ich das Haus verließ. Barrett ging an meiner rechten Seite, während mein Fahrer bereits vor dem Wagen auf mich wartete und mir die Tür offen hielt.Es war Zeit, mich um meine Geschäfte zu kümmern. Ich hatte gezögert und die Dinge eine Weile schleifen lassen, aber jetzt wurde es ernst.Die kleine Blase, in der ich mich seit Briannas Auftauchen befunden hatte, platzte Schicht für Schicht. Ich hatte Barrett so viel Arbeit überlassen, weil ich dachte, ich müsste selbst nicht viel tun. So sehr vertraute ich ihm.Doch inzwischen nahmen manche meine Abwesenheit als selbstverständlich hin. Es war an der Zeit, ihnen mein neues Ich wieder vor Augen zu führen. Jetzt hatte ich mehr zu beschützen, und ich würde ihnen nichts mehr durchgehen lassen.„Was gibt es Neues wegen der Fracht?“, fragte ich Barrett, während ich mich im Wagen niederließ. Die Türen schlossen sich leise hinter mir. „Warum werden un

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    Briannas SichtAdrian und Barrett tauschten einen vielsagenden Blick aus.Ich sah zwischen ihnen hin und her. Sie wechselten kein einziges Wort mehr miteinander, doch irgendetwas schien zwischen ihnen vorzugehen.Etwas, von dem ich ganz offensichtlich nichts mitbekommen sollte.Adrian hatte mich noch nie daran gehindert, etwas über seine Geschäfte zu erfahren oder davon mitzubekommen. Deshalb kam mir diese plötzliche Stille ziemlich seltsam vor und ließ mich ein wenig unruhig werden.Plötzlich löste Adrian sich von mir und ließ mich verwirrt auf der Arbeitsplatte zurück.Ich kletterte schnell herunter und zog meine Shorts wieder zurecht, bevor ich den Stoff über meinen Oberschenkeln glatt strich, wo er hochgerutscht war.Erneut sah ich zwischen den beiden hin und her. Barretts Gesichtsausdruck blieb undurchschaubar, während er Adrian ansah und offenbar auf etwas wartete.Sie redeten immer noch nicht. Langsam kam ich mir vor wie der Elefant im Raum, über den niemand sprechen wollte, al

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    Briannas POVIch wachte auf, fest in Adrians Arme geschlungen, während sich seine übliche morgendliche Erregung gegen meinen Hintern presste.Diesmal wurde ich weder rot noch zuckte ich erschrocken zusammen. Inzwischen war ich daran gewöhnt. Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf meine Lippen, als ich mich noch näher an ihn kuschelte.Sein gleichmäßiger Atem vibrierte an meinem Rücken. Ich schob meinen Hintern noch ein Stück näher an ihn, woraufhin ich spürte, wie er als Reaktion gegen mich pochte.Meine Augenlider flatterten, als ich die Augen öffnete. Ich blinzelte leicht, während ich mich an den Lichtstrahl gewöhnte, der durch die Vorhänge ins Zimmer fiel.Wir hatten verschlafen. Das wurde mir erst bewusst, als ich auf die Uhr sah und feststellte, dass es bereits fast Mittag war.Adrians Arme lagen fest um mich geschlungen. Es war ein Wunder, dass seine Arme inzwischen nicht eingeschlafen waren.Irgendwann in der Nacht hatte er sein Shirt ausgezogen, sodass seine nackte Brust warm

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