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Kapitel 326

Author: Ein Glücksfischchen
Klara schüttelte den Kopf. „Ich lache, weil Nora die Frau des stellvertretenden Geschäftsführers ist. Als seine Ehefrau ist es völlig angemessen, dass sie an einem so wichtigen Bankett teilnimmt. Wenn Nora dieses Kleid haben will, überlasse ich es ihr nicht nur, ich schenke es ihr direkt. Aber du, Frau Berger, welche Position vertrittst du überhaupt bei Sebastians Firma, wenn du auf diesem Bankett erscheinst?“

Charlottes Gesicht wurde augenblicklich kreidebleich.

„Ich ... ich ...“, stammelte Cha
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  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 375

    Klaras Leben war inzwischen ruhig und unkompliziert geworden.Das Visum ihrer Großmutter war bewilligt, die Flugtickets waren gebucht. Julian begleitete die beiden nach Belgien.Seit ihr Cousin an ihrer Seite war, musste sie sich um vieles nicht mehr selbst kümmern. Eine Wohnung im Ausland, die Reiseplanung, alles war bereits bestens organisiert. Sie brauchte nur noch ihren Koffer zu nehmen und aufzubrechen.Ihre Tage bestanden aus den physiotherapeutischen Behandlungen und dem Rehatraining in der Praxis. Wenn Zeit blieb, traf sie sich mit Vivian und Fiona auf einen Kaffee.An diesem Tag brachte Julians Fahrer sie wie gewohnt zur Praxis. Nachdem sie ausgestiegen war, wartete er im Wagen, statt sie hinein zu begleiten. Kaum betrat Klara die Praxis, sah sie Sebastian dort sitzen.Sobald er sie bemerkte, kam er auf sie zu. Er blieb vor ihr stehen und lächelte leicht. „Klara.“Er hatte sich heute offenbar besonders zurechtgemacht. Seine Haare waren frisch geschnitten, die Bartstoppeln abra

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 374

    Sebastian sagte wieder nur „Gut“, drehte sich um und ging zurück in sein Büro.Charlotte folgte ihm ein paar Schritte. Dann fiel die Tür mit einem Knall zu. Sie stand davor.Lange blieb sie reglos stehen und begriff nicht, was gerade passiert war. War das wirklich Sebastian? Derselbe Sebastian, der ihr nach ihrer Rückkehr jeden Wunsch von den Augen abgelesen hatte? Ihre Tränen waren kurz davor, überzulaufen, und er hatte es nicht einmal bemerkt! War das noch derselbe Mann?Sein Blick ruhte nicht mehr auf ihr.Vor seiner Bürotür lachte sie bitter auf. Männer! Sie jagten doch immer nur dem hinterher, was sie nicht haben konnten.Als Justin nach Hause kam, sah er als Erstes 2 Koffer im Eingangsbereich.Er nahm an, Nora war gerade erst zurückgekehrt und hatte noch nicht ausgepackt. Schon beim Eintreten rief er nach seinem Sohn. „Leon?“Leon kam schweigend mit Nora aus dem Zimmer. Er zog einen kleinen Kinderkoffer hinter sich her.Nora hielt seine Hand und trug eine große Tasche aus Segeltu

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 373

    Alex und Sophie waren fort, doch ihre Worte hallten Justin noch immer in den Ohren nach.Er runzelte die Stirn, zog sein Handy heraus und rief Nora an.Es klingelte, und sie nahm schon nach kurzer Zeit ab.„Wo bist du?“, fragte er kühl.„Zu Hause.“Neben ihrer Stimme hörte er auch seinen Sohn sprechen. Sofort atmete Justin auf. Er hatte es doch gewusst. Von Nora waren keine großen Überraschungen zu erwarten.Dann dachte er an den Tod ihrer Mutter und fragte doch noch nach. „Wegen deiner Mutter ...“„Es ist schon alles erledigt.“ Noras Stimme klang am Telefon ausgesprochen ruhig.„Nora, ich ... Warum hast du mir nichts gesagt?“„Du hast viel zu tun. Da wollte ich dich nicht stören. Ich komme allein zurecht.“„Gut. Ich komme heute Abend früher nach Hause. Sag der Haushaltshilfe, sie soll für mich mitkochen. Warte auf mich.“ Der Tod seiner Schwiegermutter war schließlich keine Kleinigkeit. Da musste er doch nach Nora sehen.Sie antwortete nicht, sondern legte einfach auf.Als Justin das H

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 372

    Justin verstand zunächst nicht, worauf sie hinauswollte.Auch Alex war ratlos. „Wovon redest du, Schatz?“„Wovon ich rede?“ Sophie lachte kalt. „Justin, spar dir diesen Blick. Ich habe kein Interesse daran, den Mann einer anderen Frau zu erziehen. Allerdings ist inzwischen fraglich, wie lange du überhaupt noch ihr Mann bist.“Justin runzelte die Stirn. „Was soll das heißen?“„Ist dir eigentlich aufgefallen, wie lange Nora schon weg ist?“ Sophie sah ihn kühl an. „Du warst offenbar auch schon länger nicht mehr zu Hause.“Ein Haufen mieser Kerle!Justins Blick wurde scharf. „Sophie, wenn du etwas zu sagen hast, dann sag es endlich!“Sophie spürte Tränen in den Augen. Mühsam unterdrückte sie ein Schluchzen. „Noras Mutter ist gestorben.“In Justins Kopf begann es zu dröhnen. Plötzlich fiel ihm Noras Nachricht wieder ein. Ihrer Mutter ging es sehr schlecht. Sie hatte ihn gebeten, ins Krankenhaus zu kommen ...Auch Alex war entsetzt. „Sophie, warum hast du mir nichts davon erzählt? Das ist do

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 371

    Schon bei Sophies Anblick bekam Justin Kopfschmerzen. Er tat so, als bemerkte er sie nicht.Charlotte hatte auf dem Empfang bereits genug von Sophies scharfer Zunge abbekommen. Jetzt verzog sie den Mund, bekam rote Augen und versteckte sich hinter Justin.Sophie interessierte sich überhaupt nicht für Charlotte. Ihr Blick galt allein Justin.Heute war offenbar wirklich nicht ihr Tag. Warum begegnete sie ständig solchen Nervensägen? Ja, sie konnte ziemlich bissig sein. Aber doch nicht zum Vergnügen! Wenn diese Leute sich vor ihr nicht ständig so danebenbenahmen, gab es für sie auch keinen Grund, derart auszurasten.Justin hatte plötzlich das Gefühl, dass Sophie sich heute ihn vorknöpfen wollte.Aber warum hatte er Angst vor ihrer Standpauke? Er war schließlich nicht ihr Mann. Ohne seine Freundschaft mit Alex hatte diese Furie längst eine Ohrfeige von ihm kassiert.„Alex, fahr nach Hause. Es ist Feierabend“, sagte Justin von sich aus. Hoffentlich nahm Alex dieses unerträgliche Weib mit, b

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 370

    Sebastian wurde aschfahl. „Das stimmt nicht. Zwischen Lotti und mir ist überhaupt nichts ...“Mitten im Satz stockte er. Nein. Das stimmte nicht ...Er hatte kein Recht mehr, das zu behaupten.Doch Sophie war längst in Fahrt. Sie bemerkte seine Veränderung nicht und kümmerte sich auch nicht darum. Sie redete einfach weiter. „Was interessiert mich, ob du mit Charlotte geschlafen hast? Das geht mich nichts an. Ich muss nur auf Alex aufpassen. Aber Sebastian, hier geht es überhaupt nicht darum, ob ihr miteinander im Bett wart ...“Alex wurde immer nervöser. Sie redete völlig ungeniert vom Sex, als stand sie zu Hause im Wohnzimmer. Dabei waren sie in der Firma! Schließlich legte er ihr hastig die Hand auf den Mund.„Lass sie reden!“ Sebastians Miene verfinsterte sich. Jetzt wollte er hören, was Sophie noch zu sagen hatte.„Mit Vergnügen!“ Sophie schlug Alex’ Hand weg. „Sebastian! Du bist ein Arschloch. Ein Arschloch der Extraklasse! Einerseits genießt du Klaras bedingungslose Liebe, andere

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