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Kapitel 7

Auteur: Linn
Am Nachmittag ergab sich für Helena endlich eine Gelegenheit, mit Frau Müller allein zu sprechen.

Kaum saßen sie einen Moment allein, begann die alte Dame schon zu sprechen.

„Leni, ich habe schon gehört, worum es geht. Deine Großmutter hat es mir erzählt.“

Helenas Hand stockte über dem Reibstein.

Frau Müller warf ihr einen Seitenblick zu.

„Für mich bist du längst die richtige Frau für meinen Enkel. Daran rüttelt niemand. Und Noah ist kein Mann mit doppeltem Boden. Er liebt dich, das sieht doch jeder.“

„Mach dir wegen so jemandem nicht alles kaputt, Kind. Das ist es nicht wert.“

„Du bist sehr intelligent und kannst gut reden. Bei Männern muss man manchmal einfach ein bisschen nachgeben und sie sanft nehmen. Ich glaube nicht, dass Noah nicht unterscheiden kann, wer ihm wichtiger ist, du oder Emma.“

Sie lächelte und redete weiter: „Deine Großmutter und ich, wir haben beide lange genug gelebt. Manche Gefühle gehen erst kaputt, weil man ständig daran zieht. Wenn man nicht immer streitet, bleiben sie oft bestehen. Verstehst du?“

Dann fügte sie noch ruhig hinzu:

„Und vergiss nicht, was damals war. Dieses Mädchen hat Noah damals zurückgebracht.“

„Solange nichts wirklich passiert ist, sieh darüber hinweg. Wenn ihr später erst verheiratet seid und Kinder habt, wird er schon begreifen, was am Ende wirklich zählt. Nämlich die Familie.“

Als Helena das hörte, wurde es in ihr nur noch kalt.

Alles, was sie hatte sagen wollen, blieb ihr im Hals stecken.

Noch vor dem Abendessen kam ihre Großmutter dazu.

Die alte Dame war erstaunlich fit. Sie lebte seit Jahren im Seniorenheim und verbrachte ihre Tage am liebsten mit ihren alten Freundinnen.

Dass sie heute eigens hergekommen war, sah man ihr an. Sie war geschniegelt und ganz bei Kräften.

Helena hatte sie schon seit einigen Tagen nicht mehr gesehen und ging sofort zu ihr.

„Oma, warum bist du denn allein gekommen?“

„Ana wartet draußen im Auto.“ Ihre Großmutter klopfte ihr leicht auf den Arm.

„Wo ist Noah?“

„Hier, Oma.“ Noah hob die Hand. „Meine Großmutter und die anderen sind hinten im Garten. Ich bringe dich rüber.“

Im hinteren Garten war es laut vor Lachen und Stimmen. Noah blieb mit Helena vorn im Hof, wo es ruhiger war.

Ihre Großmutter winkte nur ab.

„Schon gut. Bleibt ihr zwei nur hier und redet. Ich finde den Weg allein.“

Sie ging einfach weiter nach hinten. Helena hielt sie nicht auf, setzte sich stattdessen auf einen Korbstuhl und fächerte sich Luft zu, ohne Noah anzusehen.

Noah lehnte in ihrer Nähe, spielte mit einer Hand am Handy herum und lächelte leicht.

„Bist du immer noch sauer?“

Helena antwortete nicht.

Noah steckte das Handy weg und ging neben ihr in die Hocke.

„Na komm. Ich entschuldige mich bei meiner kleinen Prinzessin, ja? Änder dein Profil wieder zurück und hol mich aus deiner Blockliste, okay?“

Er warf ihr einen Seitenblick zu.

Das Mädchen auf dem Korbstuhl war schön bis ins Detail. Die feinen Züge, der schmale, gerade Nasenrücken.

Ihre Wimpern waren dicht und lang und wirkten im Abendlicht beinahe weich. Dazu kamen ihre Augen, schön und anziehend, mit ihrer hellen Farbe und dem flirrenden Licht darin.

Sie trug eine zartrosa Seidenjacke, die bis zum Schlüsselbein geschlossen war. Der leichte Rock darunter fing jeden Windhauch ein.

Es war schwer, den Blick von ihr zu lösen.

Sie war schließlich seine Freundin, um die er ernsthaft geworben hatte. Noah konnte nicht anders und stupste ihr leicht gegen die Wange.

„Ganz schön bockig heute. Wer hat dich nur so verwöhnt?“

Helena schlug seine Hand mit dem Fächer weg.

„Du jedenfalls nicht.“

Noah zog die gerötete Hand zurück und sagte halb im Scherz: „Leni, ich streite mich in Zukunft nicht mehr mit dir. Jeder weiß, dass du meine Freundin bist. Wenn du wirklich mit mir Schluss machst, wer soll dich dann noch heiraten?“

In Helena regte sich dabei fast nichts mehr. Früher hätte sie ihm wahrscheinlich längst verziehen.

Aber nach jener Nacht erwartete sie nichts mehr von Noah.

Sie lächelte nur gleichgültig.

„Ich kann heiraten, wen ich will. Das geht dich nichts an.“

Noah zog die Stirn zusammen.

„Wer dich heiraten will, dem breche ich Arme und Beine! Wenn du wirklich jemanden anderes heiratest, dann hole ich dich direkt von der Hochzeit weg.“

Helena stieß nur ein spöttisches Lachen aus und antwortete nicht. Sie bewegte den Fächer leicht in ihrer Hand.

Die Abenddämmerung senkte sich über den Garten. Der Wind strich durch die kleinen Bäume und ließ die Blätter leise rauschen. Noah setzte sich einfach auf den Boden und lehnte sich an ihren Korbstuhl, während er weiter versuchte, sie zu besänftigen.

Seine Stimme blieb leise, ein Satz nach dem anderen.

Der Wind der Sommernacht strich sanft durch ihr Haar. Einzelne Strähnen lösten sich und streiften flüchtig seine Wange.

Die Berührung war kaum spürbar, leicht wie ein Hauch, begleitet von einem feinen Duft.

Noah rührte sich nicht. Er ließ die losen Strähnen einfach über sein Gesicht streichen.

Zwischen ihnen hatte es früher ständig Streit gegeben. Nicht einmal ein einziges richtiges Date hatten sie je gehabt. Eigentlich hatte Noah nie wirklich gelernt, wie man mit ihr umging.

Etwas zuckte in Noahs Stirn. Mit einem schiefen Lächeln sagte er: „Wenn du nichts sagst, nehme ich das einfach als Versöhnung.“

„Ich habe nicht vor, mich mit dir zu versöhnen.“ Helena warf ihm einen kühlen Blick zu. „Noah, ich meine es ernst. Wir lösen die Verlobung.“

Früher hatte Helena im Streit immer nur von Trennung gesprochen. Diesmal hatte sie jedoch bereits mehrfach von einer aufgelösten Verlobung gesprochen.

Noah hörte das nur ungern. Er zog die Stirn zusammen und sah sie einige Sekunden lang schweigend an.

Für Noah war das nur wieder eine ihrer Launen. Also tat er so, als wäre alles halb so schlimm.

„Bei der Hitze läufst du immer noch mit einer Jacke rum? Du kannst Hitze doch sonst überhaupt nicht ab. Komm, ich nehm sie dir ab und bring sie rein.“

Helena zog die Jacke sofort fester um sich. Wut und Scham stiegen ihr gleichzeitig ins Gesicht.

„Fass mich nicht an!“

Noah grinste nur.

„Du bist meine Freundin. Warum sollte ich das nicht dürfen?“

Noch während er sprach, griff er nach ihrem Kinn.

„Wir sind schon so lange zusammen. Da wird ja wohl ein Kuss drin sein.“

„Noah.“

Mitten in ihr Gerangel erklang hinter ihnen eine tiefe, kühle Stimme.

Noah drehte sich instinktiv um. Als er Bert sah, ließ er die Hand los.

„Hi, Bert, was machst du hier?“

Berts Blick glitt über Helenas Gesicht.

Ihre Haut war empfindlich. Noah hatte sie nur kurz angefasst, und auf ihrer Wange zeichnete sich schon ein roter Abdruck ab.

Mit kühler Stimme sagte Bert nur:

„Das Essen ist fertig.“

Noah warf einen Blick auf die Uhr und merkte erst da, dass es schon sieben war. Die Zeit war erstaunlich schnell vergangen.

Er kam rasch vom Boden hoch und zog Helena gleich mit hoch.

„Komm. Onkel Bert ist extra hergekommen, um uns zum Essen zu holen.“

„Geh du schon mal vor. Ich wasche mir noch schnell die Hände.“ Helena senkte den Blick, sichtlich unwohl.

Noah achtete nicht weiter darauf. Er klopfte sich nur den Staub von der Kleidung und ging zurück.

Das kleine Wäldchen stand in einem klaren, frischen Grün. Helena blieb mit dem runden Fächer in der Hand davor stehen. Der Wind hob leicht ihren Rocksaum. Schon einfach so dort zu stehen, machte sie schön wie ein Bild.

Bert blieb, wo er war, und sah sie an.

„Magst du Noah wirklich so sehr?“

Helena hob den Blick, presste kurz die Lippen zusammen und sagte dann: „Mach so etwas wie heute Mittag nicht noch einmal. Wenn das jemand sieht, ist es nur peinlich.“

Bert ließ ein kurzes, spöttisches Lachen hören.

„Du meinst, wenn Noah es sieht?“

„Wenn es überhaupt jemand sieht, ist es schlecht.“ Helena wich seinem Blick nicht aus. „Ich will nicht, dass jemand etwas Falsches über mich denkt. In jener Nacht habe ich dich nur um Hilfe gebeten.“

Insgeheim dachte sie, dass es für einen Mann wie Bert ohnehin keinen Unterschied machte. Wahrscheinlich gab es genug Frauen an seiner Seite. Mit wem er schlief, war ihm vermutlich egal.

Berts Mundwinkel hob sich leicht.

„Du hast mit mir geschlafen und willst jetzt so tun, als ginge dich das nichts an?“

Helena zuckte sichtbar zusammen. Seine Worte waren viel zu direkt. Sie warf rasch einen Blick in die Runde. Erst als sie sicher war, dass niemand in der Nähe war, entspannte sie sich ein wenig.

Sie funkelte ihn an.

„Was heißt hier ‚so tun‘? Wenn überhaupt, dann bin ich diejenige, die draufgezahlt hat.“

„Hm, dann hast du also den Kürzeren gezogen.“

Endlich trat ein wenig Wärme in Berts Blick. „Dann gleiche ich das eben aus. Nach dem Essen bringe ich dich nach Hause.“

„Ich bringe zuerst Oma zurück ins Seniorenheim.“ Helena ging an ihm vorbei und drehte sich dann noch einmal um. „Beim Abendessen benimmst du dich. Da sind zu viele Leute!“

Bert hob eine Braue und sah ihr nach, bis sie aus seinem Blickfeld verschwand. Dann lächelte er.
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