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Kapitel 34

last update publish date: 2026-09-17 21:59:10

Kapitel 34

Westons Perspektive

Drei Jahre waren vergangen, und doch konnte ich ihre smaragdgrünen Augen immer noch nicht vergessen. Sie blieben jeden einzelnen Tag bei mir – hell, klar und unmöglich schön. Mein Herz raste immer noch, wann immer die Erinnerung an ihr Gesicht in meinem Geist aufstieg. Mein Wolf hatte von Anfang an recht gehabt. Meine Gefährtin war wunderschön, und sie trug eine Unschuld, die sich in jedem sanften Blick zeigte, den sie gab. Sogar jetzt konnte ich mich an ihren D
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    Novas Perspektive‚Wir stehen unter einem Zauber, Nova. Ich glaube, eine Hexe lässt uns unsere Kraft verlieren.‘Was? Wie war das überhaupt möglich? Vielleicht war die Hexe, der ich früher begegnet war, diejenige, die das tat.‚Wir schützen unser Kind. Selbst wenn wir für ihn sterben müssen.‘Ich spürte die wilde Wut in meinem Wolf aufsteigen und stimmte ihr vollständig zu. Ich wollte nicht sterben. Ich hatte noch nicht einmal genug Zeit mit meinem Sohn verbracht. Aber für seine Sicherheit würde ich alles tun. Mein Wolf stürmte auf den Wendigo zu, der immer noch auf Kyrian fixiert war. Sie versenkte ihre scharfen Zähne tief in den Arm der Kreatur. Es schrie vor Schmerz. Eine Sekunde später riss ein weiterer scharfer Schmerz über meinen Hals, als seine Klauen in unser Fleisch gruben. Es tat so weh, dass ich kaum atmen konnte, aber mein Wolf zwang sich trotzdem, zwischen dem Monster und meinem Sohn zu bleiben.„Mama… du blutest…“ Kyrians kleine, gebrochene Schreie erreichten mich. Mein

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    Novas PerspektiveIch saß still im Wagen und beobachtete Elena mit Kyrian. Die Art, wie sie ihn hielt, die sanfte Weise, wie sie ihm zuflüsterte, machte klar, dass sie den kleinen Jungen bereits liebte. Ich konnte nicht anders, als zu lächeln, als ich sah, wie sie sich nahe beugten und einander ins Ohr redeten. Es war süß. Für einen Moment wärmte der Anblick mich.Dann, ohne Absicht, drifteten meine Gedanken zurück zu dem Mann, den ich früher in der Nähe von Elena gesehen hatte. Etwas an seinen Augen fühlte sich seltsam vertraut an. Ich erinnerte mich an die Art, wie er sowohl mich als auch Kyrian angestarrt hatte, aber ich kannte ihn nicht und konnte aus irgendeinem Grund keinen einzigen Gedanken in seinem Kopf lesen. Das war noch nie zuvor passiert. Trotzdem, warum sollte es mich kümmern? Er war ein Fremder. Und doch… diese Augen sahen so sehr aus wie die meines Sohnes, dass es mich beunruhigte.Ich stieß einen langen Atemzug aus und schloss die Augen, lehnte mich gegen die Holzbank

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    Elenas POVNachdem Alex weggegangen war, trat ich in den Hochzeitssaal. Alles war bereits für die Zeremonie vorbereitet. Einige Augenblicke später sah ich Weston eintreten. Er ging geradewegs hinüber und setzte sich neben eine Frau. Als ich genauer hinsah, füllten sich meine Augen ohne Vorwarnung mit Tränen. Es war Nova. Sie war hier. Ich wollte nichts sehnlicher, als zu ihr zu gehen und zu sprechen, aber die Hochzeit hatte bereits begonnen. Mein Blick sank auf den kleinen Jungen, der auf ihrem Schoß saß, und mein Herz füllte sich mit einer weichen, unerwarteten Liebe. Mein Neffe.Er war so niedlich, spielte mit Strähnen von Novas Haar und kicherte. Ich konnte nicht aufhören zu lächeln, während ich ihn beobachtete. Jemand setzte sich neben mich. Ich wusste, dass es Alex war, aber ich drehte nicht einmal den Kopf. Er musste inzwischen wissen, dass der kleine Junge sein Sohn war und dass Nova genau dort im Saal saß.Ich konnte mich überhaupt nicht auf die Zeremonie konzentrieren. Meine

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    Elenas POVEr trug ein Kind. War er schon verheiratet? Hatte er eine andere Frau?Mein Herz zerbrach in Stücke, als ich sah, wie er lächelte und den kleinen Jungen fest an sich drückte. Ich hatte drei ganze Jahre gewartet. Ich hatte gedacht, er würde auch auf mich warten. Dann fanden seine Augen über die Distanz hinweg die meinen. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Es war so lange her, dass ich ihn zuletzt gesehen hatte. Ich hätte nie erwartet, dass Novas älterer Bruder mein Gefährte sein würde. Mein Herzschlag beschleunigte sich unter seinem Blick, aber nach nur wenigen Sekunden sah er von mir weg, als wäre ich nichts.Hatten drei Jahre alles verändert? Vielleicht hatten sie das. Wir hatten in all der Zeit kein einziges Wort gesprochen und uns nicht einmal gesehen. Vielleicht hatte er mich wirklich vergessen. Ich holte tief Luft und zwang mich wegzugehen. Ich wollte ihn nicht noch mehr aufregen, als ich es ohnehin schon getan hatte.Ich ging direkt in das Zimmer, das man un

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    Alex’ POV‚Unser. Unser Blut fließt durch seine Adern.‘Nach drei langen Jahren sprach mein Wolf endlich wieder. Ich starrte auf den kleinen Jungen in ihren Armen und eine tiefe, schmerzende Liebe füllte meine Brust. Sie hatte wirklich meinen Sohn zur Welt gebracht.„Hallo. Entschuldigung, ich muss meinen Sohn nach drinnen bringen. Wenn Sie ein Problem haben, sollten Sie das besser die anderen fragen. Einen schönen Tag noch.“Novas Worte trafen mich wie eine Faust, die sich um mein Herz schloss. Sie sprach mit mir, als wäre ich ein völliger Fremder. Ich wusste, dass das, was ich getan hatte, falsch gewesen war, aber das hier? Das fühlte sich schlimmer an als alles, worauf ich mich vorbereitet hatte.Sie ging an mir vorbei, ohne mich noch einmal anzusehen. Mein ganzer Körper begann zu zittern. Für eine Sekunde wollte ich alles genau dort beenden. Ich drehte mich um und sah ihnen nach. Der Junge ließ sein Kinn auf ihrer Schulter ruhen und sah mich direkt an. Seine Augen waren leer und k

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    Kapitel 37Westons PerspektiveIch beugte mich hinunter, hob Kyrian in meine Arme und trug ihn durch den weiten Eingang des Vampirschlosses. In dem Moment, als wir eintraten, waren wir von blassen Gesichtern und kalten, leblosen Augen umgeben. Etwas an ihnen ließ meine Haut kriechen.‚Sie sind schon tot, Weston‘, murmelte mein Wolf. Er hatte nicht unrecht.Eine formelle Stimme erklang durch die Halle. „Willkommen dem Nordkönigreich – König, Prinzessin und Prinz.“Musik schwoll sofort an. Der Klang reizte meine Nerven so sehr, dass ich mir die Ohren abreißen wollte. Wenn wir ihre Hilfe gegen die Drachendiener nicht gebraucht hätten, hätte ich nie einen Fuß auf dieses Land gesetzt.„Ich mag sie nicht“, flüsterte Kyrian an meinem Ohr.Ich unterdrückte ein Lachen und nickte einfach. Als ich hinabsah, runzelte er ohne klaren Grund die Stirn über mich.„Aber Mutter scheint interessiert“, fügte er hinzu.Ich folgte seinem Blick. Nova lächelte bereits die Gastgeber an und sah sich mit offener

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