Chapter: Kapitel 120Tessa„Dominic, bei der Göttin!“ Ich versuchte, mit ihm zu sprechen und ihn zu beruhigen, aber es war sinnlos. Ich lag bereits im Bett, und der Arzt zusammen mit einem Team von Krankenschwestern kümmerte sich um mich.„Ihr seid in guten Händen, Luna.“„Dem Welpen geht es großartig… los, Luna!“„Unsere Luna hat Wehen bekommen… in den nächsten Stunden werden wir einen neuen Alpha haben“, verkündete der Arzt. Meine Nerven lagen blank, und ich konnte hören, wie sich die Aufregung draußen im Raum ausbreitete. „Ein neuer Alpha kommt!“„Dom…“„Ich bin hier, meine Liebe. Ich gehe nirgendwohin, das verspreche ich“, sagte Dom.Stunden voller Schmerzen lagen vor mir, und es war immer noch nicht ganz bei mir angekommen, dass das hier wirklich passierte. Mein Sohn würde heute geboren werden.„Wir sind alle bei dir, Kürbis. Du bist nicht allein“, sagte mein Dad zu mir.Ich konnte die Sorge in allen Augen sehen – und darunter echte Angst. In diesem Moment war ich nicht mehr die mächtige Luna. Ich wa
Dernière mise à jour: 2026-07-20
Chapter: Kapitel 119Tessa„Dom, das ist zu viel!“, sagte ich überrascht, während ich mit meinem großen Bauch durchs Haus ging.Überall liefen Leute herum und bereiteten alles vor. Manche trugen Kisten voller Geschenke, andere brachten Blumen. Fast jeder sagte mir ständig, ich solle mich hinsetzen, still sein oder am besten hinlegen. Aber ich fühlte mich vollkommen gut!„Die Wölfe spüren, dass ein neuer Alpha kommt – die Zukunft von Stonecrest“, erklärte Dom, während er im Kinderzimmer Ordnung schaffte. „Sie wollen ihre Unterstützung zeigen. Ich kann sie nicht wirklich aufhalten, meine Gefährtin. Wenn sie ihre Liebe für unseren Sohn ausdrücken wollen, warum sollten wir sie nicht lassen? Sie waren alle so lieb.“Das Zimmer unseres kleinen Jungen war seit Wochen fertig. Ein Rudelmitglied hatte ein wunderschönes Wandgemälde gemalt – Berge unter einem großen Mond mit Wölfen, die durch einen Wald liefen. Es war atemberaubend.Es hingen silberne Sterne von der Decke, es gab weiche Stühle, Kissen, eine handgefer
Dernière mise à jour: 2026-07-20
Chapter: Kapitel 118Mia„Wollt ihr mich, Gefährtin?“, fragten sie, während meine Hände sich ihnen näherten. Die Wärme ihrer Körper und ihre Düfte machten mich verrückt.Brody roch nach frischen Zitronenblättern mit einem Hauch Honig. Brady roch nach süßen Orangen und Pfirsich. Es waren die besten Düfte, die ich je gekannt hatte.„Euch beide… immer“, seufzte ich.Bevor ich mich versah, saß ich auf der Couch und sah zu, wie sie ihre Shorts auszogen. Mir stockte der Atem. Ich sehnte mich schon wieder nach ihnen.Meine attraktiven Zwillinge sahen mich mit purem Hunger an, die Lippen leicht geöffnet, ihre gebräunte Haut schimmernd und ihre Körper vollkommen bereit für mich. Beim ersten Mal, als ich sie so gesehen hatte, dachte ich, es müsse ein Traum sein. So perfekte Männer konnten unmöglich echt sein.„Und du wirst immer bekommen, was du willst“, versprachen sie.Sie positionierten mich auf den Knien auf der Couch, die Hände auf der Lehne. Brody stand vor mir, Brady hinter mir.Ich spürte Bradys Hände, die
Dernière mise à jour: 2026-07-20
Chapter: Kapitel 117MiaMein Leben war früher unglaublich langweilig – diese Art von Langeweile, die man als Kellnerin in einem kleinen Restaurant in einer Kleinstadt erlebt.Ich traf ständig Typen, die meine Zeit nicht wert waren, und landete meistens zu Hause, vertieft in meine Lieblings-Werwolf-Romanzen.Dann eines Tages kamen diese beiden attraktiven CEOs ins Restaurant, und alles veränderte sich. Plötzlich kämpfte ich um mein Zuhause und meine Freunde – die kleine alte ich, bewaffnet und gegen Werwölfe und Vampire.Ich dachte, ich würde meine beste Freundin Tessa vielleicht nie wiedersehen. Aber als sie zurückkam, brachte sie die beiden schönsten Männer mit, die ich je in meinem Leben gesehen hatte.Und sie gehörten beide mir.Ich hatte nicht nur einen Gefährten, der mich tief und leidenschaftlich liebte – ich hatte zwei. Zwei unglaubliche Männer, die mein Herz jeden einzelnen Tag höherschlagen ließen.Ich akzeptierte meine Zwillinge schneller, als ich es wahrscheinlich hätte tun sollen. Von diesem
Dernière mise à jour: 2026-07-20
Chapter: Kapitel 116TessaIch, Tessa – das kurvige Mädchen, das einst aus dem Rudel verbannt wurde, von meiner Familie hinausgeworfen, allein auf der Straße zurückgelassen mit dem Gefühl, niemanden und nirgendwohin zu gehören – habe irgendwie alles bekommen, wovon ich je träumen konnte, und noch viel mehr.Nach allem, was passiert war, war ich nicht länger die Außenseiterin oder die Verbannte aus Stonecrest. Ironischerweise hatte meine Welt schon immer hier gelegen. Diese übernatürliche Welt, in der die Werwölfe, die ich liebte, zu meiner echten Familie geworden waren. Ich gehörte nicht mehr nur zum Rudel. Ich war ihre Luna.„Bist du sicher, dass es dir gut geht, Kürbis?“, fragte mein Dad besorgt.Der Arzt sagte, das Baby könne jeden Tag kommen. Ich war nervös, aber wenigstens musste ich dem nicht allein gegenübertreten. Rachel blieb ständig an meiner Seite, aufgeregt wie immer. Nora und Mia ließen mich kaum allein. Mein Dad und meine Brüder schauten ständig vorbei. Ich wusste, dass ich von Liebe umgeben
Dernière mise à jour: 2026-07-20
Chapter: Kapitel 115DominicApex ritt mich immer noch hart, als ich auf sie zuging. Ich fühlte mich wie ein wildes Tier, ein Raubtier, das sich endlich dem näherte, wonach es sich am meisten sehnte.Tessa stand mitten in unserem Zimmer. Das Bett war mit Rosenblättern bedeckt, überall waren Blumen, und es gab sogar Essen. Schade, dass davon eine Weile nichts angerührt werden würde. Dieses Zimmer würde gleich zum Ort werden, an dem ich stundenlang mit ihr Liebe machte.Ihr Blick glitt langsam über meinen nackten Körper, verharrte besonders dort, wo ich bereits steinhart war – und bei ihrem Anblick noch härter wurde.Sie biss sich auf die Lippe und sah mich mit unverhohlener Begierde an. Hatte sie überhaupt eine Ahnung, was sie mit mir machte? Allein zu wissen, dass sie mich so sehr wollte, trieb mich in den Wahnsinn.Mit wenigen schnellen Schritten war ich bei ihr. Sie erschrak ein wenig, aber ich gab ihr keine Zeit zum Nachdenken. Ich zog sie an mich.„Ich bin die ganze Nacht schon fast gestorben vor Verl
Dernière mise à jour: 2026-07-20

Der Alpha, Verflucht, Sie Zu Lieben
In der Nacht, in der Novas Eltern sterben, um sie zu beschützen, erwacht sie in einer Gefängniszelle und trifft den einen Mann, den das Schicksal für sie bestimmt hat. Er sieht sie an, als wäre sie sein Ein und Alles. Dann sagt er ihr, sie solle sich von ihm fernhalten.
Alex ist ein Prinz, der durch die Anordnung seines Vaters an eine andere Frau gebunden ist. Doch es ist nicht nur die Pflicht, die ihn von Nova fernhält, es ist die Angst. Vor Jahrhunderten liebten sich zwei Gefährten genau wie sie, und die Eifersucht einer Hexe zerstörte beide. Alex fürchtet, dass sich die Geschichte nun wiederholt.
Also weist er sie zurück. Nova geht mit gebrochenem Herzen, ohne zu ahnen, welches Geheimnis sie in sich trägt.
Drei Jahre später erinnert sie sich nicht mehr an ihn. Ihr Sohn hat seinen Vater nie kennengelernt. Alex sitzt auf einem Thron neben einer Königin, die die Krone selbst nicht anerkennt, denn jeder weiß, wer Nova wirklich ist.
Und die Hexe, die alles begonnen hat, ist noch nicht fertig.
Wird Alex die Gefährtin und den Sohn zurückgewinnen, die er von sich gestoßen hat, oder wiederholt sich die Geschichte diesmal endgültig?
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Chapter: Kapitel 64 Novas Perspektive„Genug, Alex. Hör auf.“Ich schaffte es endlich, ihn wegzustoßen. Er hatte völlig die Kontrolle verloren.„Bist du verrückt?“, fragte ich, während ich vom Bett kletterte. Alex grinste nur und griff nach seinem Hemd.„Ich habe dich drei Jahre lang nicht berührt. Natürlich bin ich ein bisschen verrückt.“ Ich runzelte die Stirn über ihn und ging geradewegs ins Badezimmer. Wenn ich länger blieb, würden wir wieder auf dem Bett landen. Ich duschte schnell. Einen Moment später öffnete sich die Tür und Alex trat ein.„Warum bist du mir gefolgt?“, fragte ich. Er lachte leise und kam näher. Ich seufzte bei dem schamlosen Blick in seinem Gesicht. Dieser Mann änderte sich wirklich nie.„Nur zum Duschen“, flüsterte er an meinem Ohr, bevor er einen sanften Kuss auf meinen Hals drückte. Ich biss fest auf die Lippe, um keinen Laut von mir zu geben. Selbst die kleinste Berührung von ihm konnte ein Stöhnen aus mir herausziehen.„Alex, bitte… nicht jetzt.“ Ich legte den Kopf zurück an
Dernière mise à jour: 2026-10-07
Chapter: Kapitel 63Kapitel 63 – Novas Perspektive„Nova… hör mir bitte einfach zu.“Alex trat näher, sein Gesicht verzerrt von so viel Schmerz, dass es fast echt aussah. Wie wagte er es, mich so anzusehen nach allem, was er getan hatte?„Ich habe dir perfekt zugehört, als du mich ohne einen zweiten Gedanken zurückgewiesen hast“, schnappte ich. „Du hast mir gesagt, dass du eine andere Frau heiratest. Wie wagst du es, jetzt in meine Nähe zu kommen? Nachdem du mich so verletzt hast? Raus. Ich werde dir nie verzeihen.“ Meine Stimme zitterte vor Wut. Ich wollte ihn schlagen, bis die Wut sich endlich ausgebrannt hatte.„Nova, er hatte Gründe.“Westons ruhige Stimme stoppte mich kalt. Nahm er wirklich Alex’ Seite? Erinnerte er sich nicht, wie ich gelitten hatte? Die Depression, die einsame Schwangerschaft, die Nächte, in denen ich mich in den Schlaf geweint hatte?„Weston? Wie kannst du?“, Tränen fielen weiter. „Du hast mich vor drei Jahren gesehen. Wie kannst du ihn verteidigen?“„Bitte beruhige dich einfach
Dernière mise à jour: 2026-10-07
Chapter: Kapitel 62Novas Perspektive„Du hast keine Gefährtin?“, Die Frage rutschte heraus, bevor ich sie stoppen konnte. Ich hasste es, wie sehr ich die Antwort brauchte. Was, wenn er bereits jemand anderem gehörte?„Doch, ich habe eine.“Die schlichte Antwort schnitt tiefer, als ich erwartet hatte. Wenn er eine Gefährtin hatte, wie konnte er mich dann bitten, bei ihm zu bleiben? Ich machte zwei Schritte zurück und starrte ihn an, während Missfallen heiß in meiner Brust aufstieg.„Wie kannst du mich dann bitten, bei dir zu sein, wenn du bereits eine Gefährtin hast?“, Ich sah weg und murmelte die Worte. Er seufzte, schloss den Abstand und legte erneut einen Arm um meine Taille.„Ich habe eine Gefährtin, aber sie erinnert sich nicht an mich. Sie weiß nicht einmal, dass ich der Vater ihres Sohnes bin. Also… bleibst du bei mir? Ich werde mich um euch beide kümmern.“ Er drückte einen sanften Kuss auf meine Stirn und lächelte, als wäre die Bitte das Natürlichste der Welt.„Du… hast einen Sohn?“, Meine Stimme
Dernière mise à jour: 2026-10-06
Chapter: Kapitel 61 Novas PerspektiveEr stand vom Gras auf, hob Kyrian in die Arme und ging auf mich zu. Ich zwang ein kleines Lächeln hervor und versuchte, nicht so nervös auszusehen, wie ich mich fühlte. Ich hatte nicht erwartet, ihn so bald wiederzusehen.„Ich… bin gekommen, um dich zu sehen“, sagte er mit einem sanften Lächeln. Ich biss mir auf die Unterlippe und sah nach unten, klammerte mich an den Stoff meines Kleides. Erröte nicht, Nova. Blamiere dich nicht, sagte ich mir fest.„Möchtest du… reinkommen?“, fragte ich und hob die Augen wieder. Er nickte, lächelte immer noch, und folgte mir ins Schloss. In dem Moment, als wir die Haupthalle betraten, erblickte ich Elena, die nach jemandem suchte. Als sie uns sah, erhellte sich ihr ganzes Gesicht. Sie rannte geradewegs herüber.„Da bist du ja, Nova!“ Sie lächelte zuerst mich an, dann wanderte ihr Blick zu ihrem Bruder. Sie musterte ihn eine Sekunde, bevor sie sich nah an mein Ohr beugte.„Geh mit ihm aus. Ich kümmere mich um Kyrian“, flüsterte sie
Dernière mise à jour: 2026-10-06
Chapter: Kapitel 60 Elenas PerspektiveIch saß beim Abendessen und beobachtete, wie die jungen Frauen um den Tisch herum heimliche Blicke auf Weston warfen. Die Art, wie sie ihn ansahen, erfüllte mich mit stiller Wut. Es war über alle Maßen nervig.„Also, mein König, werdet Ihr heute Eure Konkubinen auswählen?“Mein ganzer Körper versteifte sich. Meine Hände begannen unter dem Tisch zu zittern. Ich drehte mich um und sah Weston an. Er aß weiter, als bedeute die Frage überhaupt nichts.Konkubinen? Der Gedanke, ihn mit anderen Frauen zu teilen, ließ meine Brust schmerzhaft enger werden. Ich sah von ihm weg und zurück auf die hoffnungsvollen, bewundernden Gesichter dieser Mädchen. Ich zwang mich zu atmen und klammerte mich so fest an den Stoff meines Kleides, dass meine Knöchel weiß wurden. Ich würde hier nicht weinen.Bedeutete sein Schweigen, dass er zustimmte? Warum war ich überhaupt mit ihm gekommen? Ich hätte mit Alex nach Hause gehen sollen. Ich biss hart auf meine Unterlippe, um die Tränen zurückzuh
Dernière mise à jour: 2026-10-05
Chapter: Kapitel 59Elenas Perspektive„Elena, wach auf. Das Abendessen ist fertig.“Novas weiche Stimme holte mich aus dem Schlaf. Ich stöhnte und setzte mich auf, dann spürte ich sofort, wie falsch alles war. Mein Körper war unter den Laken vollkommen nackt. Ich zerrte die Decken bis zum Kinn hoch und sah Nova an, die bereits mit stiller Belustigung auf mich lächelte.„Ich… ich…“ Verlegenheit flutete mein Gesicht. Ich hatte keine Ahnung, wie ich erklären sollte, was passiert war.„Es ist in Ordnung. Ich kann es spüren“, sagte sie sanft, ein besorgtes kleines Lächeln auf den Lippen. „Es tut mir leid, wenn Weston die Kontrolle verloren hat.“Er hatte mehr als die Kontrolle verloren. Der Mann war ein komplettes Biest gewesen, bis ich schließlich vor Erschöpfung ohnmächtig wurde.„Geh baden. Ich habe dir ein Kleid gebracht. Einige der Ältesten kommen heute Abend – nicht wirklich zum Essen, hauptsächlich um dich kennenzulernen.“ Sie gab mir ein weiteres gütiges Lächeln. Ich nickte nervös und schwang die Bei
Dernière mise à jour: 2026-10-05

Die verbotene Luna des Alpha-Königs
Elara hat ihr ganzes Leben damit verbracht, Böden in dem Haus zu schrubben, das ihr alles gestohlen hat – einen Vater, dessen Tod in Schweigen begraben liegt, eine Peinigerin, die sich Tochter des Alphas nennt, und eine Wahrheit über ihr eigenes Blut, die niemand auszusprechen wagt.
Dann verändert der Blutmond-Ball alles. Der Blick eines Fremden trifft ihren in einer verborgenen Höhle, und die Gefährtenbindung entflammt – unleugbar, überwältigend und zutiefst verboten. Denn der Mann, den das Schicksal für sie bestimmt hat, ist Adrian, der Alphakönig, der mit ihrer Peinigerin verlobt ist.
Als eine Tragödie Elara aus Bloodmoon Manor reißt, flieht sie – direkt in eine Wahrheit, die gefährlicher ist als die Bindung selbst. Sie ist die verborgene, erstgeborene Tochter des Feindes, den Adrian zu vernichten geschworen hat.
Gefangen zwischen dem Gefährten, der sie beansprucht, und dem Krieg, der sie tot sehen will, bleibt Elara nur eine Entscheidung. Ist sie eine verstoßene Dienerin, eine gestohlene Erbin – oder die Luna, mächtig genug, um allem ein Ende zu setzen?
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Chapter: Kapitel 48Elaras POV„Ich muss gehen. Ich komme später zurück. Bleib hier – geh nirgendwo hin.“Adrian stand so schnell auf, dass der Stuhl über den Boden schabte. Bevor ich fragen konnte, was los war, war er bereits draußen. Ich starrte ihm verwirrt nach. Er hatte seinen Teller unberührt gelassen. Was für eine Verschwendung.Ich nahm das Tablett und trug es zurück in die Küche, in dem Glauben, er sei zu etwas Wichtigem gerufen worden. Es sah auf jeden Fall dringend aus.„Warum bringst du das Essen zurück?“ fragte Lila, als sie mich sah.„Er ist gegangen. Wahrscheinlich ist etwas Wichtiges dazwischengekommen.“ Ich zuckte mit den Schultern. Sie nickte, als erkläre das alles.„Menschen kommen und gehen“, sagte sie mit einem kleinen Grinsen.Die Glocke über der Tür klingelte. Ich blickte hinüber und erkannte den Mann von neulich – den, der immer dunkle Brillen trug. Heute war er in scharfer, teurer Kleidung, die aussah, als gehöre sie auf ein Magazin-Cover. War er ein Model?Er musterte das Café m
Dernière mise à jour: 2026-10-07
Chapter: Kapitel 47Adrians POV„Danke für heute Abend“, sagte sie, die Stimme weich. Ihr Haar war vom Wind und dem Lauf zerzaust, und irgendwie machte es sie nur schöner. Ein stiller, zufriedener Ausdruck lag auf ihrem Gesicht – der Blick einer Wölfin, die endlich wieder gejagt hatte.„Alles für dich“, antwortete ich und meinte es ernst.Sie lächelte, die Augen hell vor übrig gebliebener Aufregung. Ich wollte diesen Ausdruck für immer auf ihrem Gesicht behalten.Wir saßen im geparkten Auto vor ihrem Gebäude. Sie kämpfte mit dem Sicherheitsgurt. Ohne nachzudenken griff ich herüber, um zu helfen. Die Bewegung brachte unsere Gesichter Zentimeter auseinander. Ihr Duft füllte den kleinen Raum, und mein Puls sprang. Meine Augen senkten sich auf ihren Mund – voll, leicht geöffnet, noch gerötet von der Nachtluft. Sie sah mich zurück an. Langsam beugte ich mich vor.Der Kuss begann sanft. Hitze raste unter meiner Haut in dem Moment, als unsere Lippen sich trafen. Ich vertiefte ihn, ohne es zu wollen, kostete sie
Dernière mise à jour: 2026-10-07
Chapter: Kapitel 46 Lord Magnus’ POV„Monsieur, unsere Quellen sagen, dass sie kürzlich in Südostasien waren, aber ihre Spur hat sich jetzt über Europa ausgebreitet“, berichtete einer meiner Männer.Ich nahm einen langsamen Schluck Bourbon und ließ die Information sacken. Ich war kein Mann, der sich leicht täuschen ließ. Seraphina und Elara hatten weder das Geld noch die richtigen Papiere, um sich frei von Land zu Land zu bewegen. Selbst wenn sie irgendwie gefälschte Dokumente beschafft hätten, wäre ich sofort benachrichtigt worden. Ich hielt Leute an jedem größeren Flughafen stationiert. Niemand schlüpfte vorbei, ohne dass ich es wusste. Jemand schützte sie, und ich hatte bereits eine starke Ahnung, wer es war.„Gibt es Nachrichten über den Bloodmoon-Alpha?“ fragte ich und zündete mit absichtlicher Ruhe eine Zigarette an.„Er ist seit mehreren Wochen unerreichbar, Monsieur.“Ich gab ein leises Lachen von mir. Wie vorhersehbar der junge Alpha geworden war.„Findet ihn ebenfalls.“Mein Mann nickte und ve
Dernière mise à jour: 2026-10-07
Chapter: Kapitel 45Elaras POVDie Fahrt dauerte fast eine halbe Stunde. Die hellen Lichter und der Lärm der Stadt fielen langsam ab, bis nur noch dunkle Bäume die Straße säumten. Gebäude verschwanden. Die letzten Straßenlaternen verblassten. Wir waren tief im Wolfwood, umgeben von dichter Nacht.Keiner von uns sprach. Das Schweigen dehnte sich aus, bis es schwer wirkte. Schließlich zog er das Auto an den Rand einer stillen, leeren Straße. Nur wenige Autos kamen jemals hier vorbei. Er löste den Sicherheitsgurt und drehte sich zu mir um. Ich hielt die Augen auf die Windschutzscheibe gerichtet und versuchte zu ignorieren, wie nah er saß.„Hey.“Seine Stimme war weich. Er griff herüber und nahm sanft die Hand, die auf meinem Schoß ruhte. Ich sah ihn dann an. In seinen Augen lag ein stiller, vorsichtiger Blick, den ich noch nie zuvor gesehen hatte.„Es gibt nichts, worüber du dir Sorgen machen musst. Ich verspreche es. Es tut mir leid, wenn ich dich vorhin erschreckt habe.“Die Worte kamen niedrig heraus, fa
Dernière mise à jour: 2026-10-07
Chapter: Kapitel 44Kapitel 44Elaras POVDie Woche verging in einem stetigen Rhythmus. Das Café blieb belebter als gewöhnlich, und doch wachte ich jeden Morgen mit einem stillen Gefühl von Zweckmäßigkeit auf. Lilas Necken hörte nie auf, besonders in dem Moment, wenn die Glocke klingelte und Adrian hereinkam.Ich hatte angefangen, auf dieses Geräusch zu achten. Jedes Mal, wenn die Glocken läuteten, drifteten meine Augen zum Eingang, bevor ich sie aufhalten konnte, und Lila erwischte mich immer. Sie ließ mich das nie vergessen.Adrian und ich kamen besser miteinander aus – immer noch nur als Freunde, aber die scharfen Kanten zwischen uns hatten sich abgemildert. Er war überraschend freundlich, fast vorsichtig mit mir. Sein trockener Humor brachte mich mehr zum Lächeln, als ich zugeben wollte. Nach und nach begann ich zu sehen, dass unser erstes Treffen ein Desaster aus Missverständnissen gewesen war. Ich hatte ihm die Schuld für alles gegeben, was in jener Nacht im Bloodmoon Manor schiefgelaufen war. Die
Dernière mise à jour: 2026-10-05
Chapter: Kapitel 43Kapitel 43Seraphinas POV„Es ist jetzt ein voller Monat, Seraphina, und immer noch keine Spur vom Shadowfang-Rudel“, sagte Isla.Ich blickte über den kleinen Küchentisch zu meiner Schwester. Sie nahm einen langsamen Zug von ihrer Zigarette und blies den Rauch zum offenen Fenster hinaus.„Soll das nicht eine gute Nachricht sein?“ fragte ich.„Nein. Lord Magnus würde euch niemals einfach so gehen lassen.“Sie hatte recht. Ich hatte Jahre im Bloodmoon Manor unter seiner ständigen Beobachtung verbracht. Es hatte keinen einzigen Tag gegeben, an dem ich wirklich aus seinem Blickfeld gewesen war.„Entweder seid ihr besser im Verstecken, als irgendjemand erwartet hat“, fuhr sie fort, „oder sie suchen an allen falschen Orten.“ Sie drückte die Zigarette im Aschenbecher aus.Ich hatte die Flucht sorgfältig geplant. Ich wusste, dass Magnus annehmen würde, ich sei so weit wie möglich gerannt. Er würde Männer in ferne Länder schicken, während ich nur drei Städte entfernt blieb. Noch wichtiger: Er
Dernière mise à jour: 2026-10-05