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kapitel 6

last update publish date: 2026-08-14 17:15:39

Ich verbrachte den Rest des Tages gemeinsam mit Olivia, um alle Formalitäten im Zusammenhang mit meiner Einstellung zu erledigen.

Mit viel Geduld zeigte sie mir die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens, stellte mich einigen Mitarbeitern vor und erklärte mir, wie die Terry Group funktionierte. Je länger sie sprach, desto mehr wurde mir bewusst, dass dieses Unternehmen sich von allen unterschied, in denen ich zuvor gearbeitet hatte.

Hier war alles perfekt organisiert.

Niemand verschwendete
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  • Der onkel Meines exfreundes ist mein schick    kapitel 42

    Der Verhörraum war eiskalt.Das weiße Licht an der Decke ließ den Raum noch kälter wirken, beinahe leblos. Richard Coleman saß hinter dem Metalltisch, die Hände mit Handschellen gefesselt. Sein Gesicht, das sonst von Selbstsicherheit und Kontrolle geprägt war, zeigte nun deutliche Spuren der Erschöpfung und die Last seiner eigenen Entscheidungen.Sein Blick blieb auf den Tisch vor ihm gerichtet.Die Tür öffnete sich.Clark betrat den Raum, begleitet von Daniel.Keiner der beiden Männer sagte ein Wort. Clark schloss ruhig die Tür hinter sich und setzte sich Richard gegenüber.Einige Sekunden lang war das Schweigen das einzige Geräusch im Raum.Ein schweres Schweigen, erfüllt von Wut und Enttäuschung.Clark sah Richard direkt an.Er musste seine Stimme nicht erheben, um deutlich zu machen, dass er entschlossen war.— Seit wann?Die Frage fiel eiskalt in den Raum.Richard schloss für einen Moment die Augen.Er wusste genau, was Clark wissen wollte.Es gab für ihn keinen Ausweg mehr.— Dr

  • Der onkel Meines exfreundes ist mein schick    kapitel 41

    Clarks Büro lag in einer erdrückenden Stille.Niemand wagte es, ein Wort zu sagen.Die Worte von Victor Delacroix hallten noch immer in Richard Colemans Kopf wider, wie ein Echo, das sich einfach nicht zum Schweigen bringen ließ.— Die Zeit ist gekommen, Marie Rose verschwinden zu lassen … für immer.Ein Schauer lief Richard über den Rücken. Seine Kehle schnürte sich zu.Trotz allem, was sie bereits getan hatten, hätte er niemals gedacht, dass Victor so weit gehen würde.— Sir … — murmelte er zögernd. — D-das war nicht das, was wir geplant hatten.Am anderen Ende der Leitung zeigte Victor nicht die geringste Gefühlsregung.— Bereust du etwa, was du getan hast?Richard öffnete leicht die Lippen, doch kein Wort kam über sie.— Nein … das ist es nicht, aber …— Es ist bereits zu spät, um noch umzukehren.Die Verbindung wurde sofort unterbrochen.Richard blieb regungslos stehen, das Telefon noch immer an sein Ohr gedrückt.Der Bildschirm erlosch langsam zwischen seinen Fingern.Sein Gesic

  • Der onkel Meines exfreundes ist mein schick    kapitel 40

    Mein Herz schlug so heftig gegen meine Brust, dass ich das Gefühl hatte, sein Echo würde den gesamten Archivraum erfüllen.Um mich herum war die Stille schwer geworden.Fast erdrückend.— Wer ist da? — wiederholte Richard Coleman mit kalter Stimme.Ich hielt den Atem an.Schritte.Sie kamen näher.Ein Schritt.Dann noch einer.Die Zeit schien stehen geblieben zu sein.Ich ließ meinen Blick schnell durch den Raum schweifen.Etwas weiter entfernt bildete ein großes Regal einen kleinen Zwischenraum zwischen der Wand und den Reihen voller Akten.Ohne weiter nachzudenken, schlüpfte ich dahinter und versuchte, kein Geräusch zu machen.Die Schritte blieben direkt auf der anderen Seite stehen.In meinem Bauch bildete sich ein Knoten.— Hast du etwas gehört? — fragte der andere Mann leise.— Ja.Danach war kein Laut mehr zu hören.Richard blieb mehrere Sekunden regungslos stehen, als würde er versuchen, die kleinste Bewegung wahrzunehmen.Dann hörte ich, wie er langsam um das Regal herumging.

  • Der onkel Meines exfreundes ist mein schick    kapitel 39

    Am nächsten Morgen, als ich bei der Terry Group ankam, bemerkte ich sofort, dass sich etwas verändert hatte.Die Atmosphäre war bedrückend.Normalerweise tauschten die Mitarbeiter vor Beginn ihres Arbeitstages ein paar Scherze aus. Manche lachten sogar gemeinsam bei einer Tasse Kaffee.Doch an diesem Morgen war es anders.Die Gespräche wurden nur noch leise geführt. Mehrere Mitarbeiter vermieden es sogar, einander in die Augen zu sehen.Als würden alle darauf warten, dass jeden Moment ein Problem ausbrechen würde.Ich ordnete gerade Clarks Terminkalender, als Daniel unauffällig an meinen Schreibtisch trat.Der ernste Ausdruck auf seinem Gesicht erregte sofort meine Aufmerksamkeit.— Herr Terry erwartet Sie.Ich schloss meinen Terminkalender und stand ohne eine Frage zu stellen auf.---Als ich sein Büro betrat, lagen mehrere Akten geöffnet auf seinem Schreibtisch.Clark saß vor seinem Computer und wirkte völlig konzentriert.Seine Finger lagen auf der Tastatur, doch er schien den Bild

  • Der onkel Meines exfreundes ist mein schick    kapitel 38

    Julien blieb noch lange an diesem Tisch sitzen.Die Tasse Kaffee vor ihm war längst kalt geworden. Trotzdem war ihm nicht einmal der Gedanke gekommen, sie zu trinken.Vanessas Worte hallten immer wieder in seinem Kopf wider.„Weder du … noch Clark Terry … werdet sie retten können.“Dieser Satz war keine einfache Drohung gewesen, ausgesprochen im Zorn.Die Sicherheit, mit der Vanessa gesprochen hatte, bewies ihm, dass sie etwas Ernstes plante.Julien fuhr sich nachdenklich mit einer Hand über das Gesicht.Dann nahm er sein Handy.Seine Finger schwebten einige Sekunden über dem Bildschirm, bevor er sich schließlich dazu entschloss, eine Nummer zu wählen.— Daniel? Hier ist Julien.Die Stimme seines Gesprächspartners antwortete sofort.— Herr Julien?— Ich muss meinen Onkel sehen.Er machte eine kurze Pause.— Es ist dringend.---Eine Stunde später erreichte Julien die Villa der Terrys.Kaum hatte er das Tor passiert, kam ein Sicherheitsmitarbeiter auf ihn zu und begleitete ihn direkt z

  • Der onkel Meines exfreundes ist mein schick    kapitel 37

    Die beiden folgenden Tage kamen mir endlos vor.Nach mehreren Untersuchungen erklärten sich die Ärzte schließlich bereit, mich aus dem Krankenhaus zu entlassen.Meine Schulter schmerzte noch immer hin und wieder, und die Nähte an meiner Stirn erinnerten mich jedes Mal an das Geschehene, wenn ich in den Spiegel sah.Aber ich war am Leben.Und das war alles, was zählte.Clark hatte darauf bestanden, mich persönlich abzuholen.Als ich durch die Türen des Krankenhauses trat, sah ich ihn sofort am Eingang auf mich warten.Wie immer trug er einen eleganten, makellosen Anzug, der aussah, als wäre er eigens für ihn angefertigt worden.Doch etwas war anders.Sein Gesicht wirkte nicht mehr so kalt wie früher.Er kam auf mich zu, sein Blick voller Aufmerksamkeit.— Wie fühlen Sie sich?Ich schenkte ihm ein kleines Lächeln.— Viel besser.Sein Blick wanderte sofort zu meinem Verband.Sein Gesichtsausdruck wurde etwas ernster.— Wenn Sie auch nur die geringsten Schmerzen haben, sagen Sie es mir so

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