Scheidung vom Milliardär – Nach Schwester-Schwangerschaft

Scheidung vom Milliardär – Nach Schwester-Schwangerschaft

last updateLast Updated : 2026-05-25
By:  Adelina BestonUpdated just now
Language: Deutsch
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„Und mit deiner eigenen Schwester zeugst du Kinder?“, fragte ich. Fernand erstarrte. Seine Augen rissen auf. Ich wollte fliehen, doch er war schneller. Sein Blick wurde eiskalt: „Kein Wort mehr darüber.“ Ich starrte in dieses makellose Gesicht, das ich fünf Jahre lang geliebt hatte. Jetzt empfand ich nur noch nackten Abscheu. Fernand hatte seine Frau nie als das angesehen, was sie war: seine Ehefrau. Fünf Jahre lang war Manons Ehe eine eiskalte Hölle. Ignoriert. Gedemütigt. Einsam. Gefangen in einer riesigen Villa, in der sie nur noch wie ein Schatten existierte. Bis zu jener Nacht, als Fernands Geliebte die Treppe herunterkam. Sie trug sein Hemd. Und sie war schwanger von ihm. „Fernand meint, dieses Haus hat endlich eine echte Dame des Hauses verdient.“ Fernand leugnete es nicht einmal. Er schob Manon einfach kaltblütig die Scheidungspapiere hin. Er dachte, sie würde weinen. Ihn anflehen. So wie immer. Doch Manon unterschrieb. Ohne mit der Wimper zu zucken. „Ich nehme meinen Anteil am Vermögen. Der Rest gehört euch.“ Sie verließ das Anwesen, ohne einen Blick zurück. Für immer. Und erst in diesem Moment begriff Fernand: Sie kommt nie wieder. Der unnahbare CEO, der sonst nie die Kontrolle verlor, brach völlig in sich zusammen. Barfuß jagte er ihr im strömenden Regen hinterher. Er fiel vor allen Leuten auf die Knie, flehte, weinte und schwor, sein eigenes Leben zu ruinieren, wenn sie ihn verließ. Die Frau, die er jahrelang herablassend behandelt hatte, war plötzlich seine einzige Rettung. Doch Manon will seine Liebe nicht mehr. Sie will ihn kriechen sehen.

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Chapter 1

Kapitel 1: Eine unerwartete Nachricht

Manons POV

Heute kommt er zurück.

Endlich.

Genau ein Jahr lang habe ich in dieser riesigen, leeren Luxusvilla auf ihn gewartet, während er am anderen Ende der Welt das Familienunternehmen ausbaute. Tief im Inneren wusste ich, worauf ich mich einließ. Für ihn war diese Ehe nur ein Deal zwischen unseren Familien. Reines Business.

Aber ich? Ich war schon seit der Highschool unsterblich in ihn verliebt. An dem Tag, als wir heirateten und ich im weißen Kleid neben ihm stand, dachte ich, ich hätte das große Los gezogen. Selbst wenn es nur eine Lüge war.

Als er also wegzog, spielte ich die verständnisvolle Ehefrau. Ich sagte ja. In zwölf Monaten bekamen wir nur ein paar erbärmliche, fünfminütige FaceTime-Anrufe. Hundertmal bot ich ihm an, ein Ticket zu buchen, um zu ihm zu fliegen. Doch er schob immer dieselbe Ausrede vor: „Ich versinke in Arbeit, Manon. Bleib, wo du bist.“

Also blieb ich.

Ich wartete.

Und heute Morgen war der große Tag.

Ich fuhr extra früh zum Flughafen. Ich wollte unbedingt das Erste sein, was er sieht, wenn er durch die Ankunftshalle kommt.

Doch nach drei Stunden des Wartens...

Niemand.

Mit feuchten Händen tippte ich ihm schließlich eine Nachricht:

„Ich warte am Ausgang B2. Ich kann es kaum erwarten, dich zu sehen.“

Die Antwort kam nur eine Minute später.

„Muss direkt ins Büro. Fahr nach Hause, wart nicht auf mich.“

Ich starrte sekundenlang auf den Bildschirm.

Das war Fernand. Wie immer stand die Arbeit an erster Stelle. Sogar vor mir.

Ich warf die Schachtel mit den selbstgebackenen Keksen in den Müll, holte meine Schlüssel heraus und fuhr deprimiert zurück. Als ich vor dem Haus parkte, stockte mir der Atem. Auf der Fußmatte lag ein Paket. Eine schwarze Box, auf der nur mein Name stand: To Manon.

Ich öffnete sie auf dem Bett. Es war ein Negligé aus schwarzer Spitze. Das Ding war extrem kurz, ultra-provokant und verdeckte absolut nichts.

Keine Notiz, überhaupt nichts. Aber ich wusste, dass es von ihm war. In diesem Moment zog sich mein Magen schmerzhaft, aber voller Vorfreude zusammen.

Er begehrte mich also doch.

Es war nach Mitternacht, als er endlich nach Hause kam.

Als die Tür aufging, sah ich nur seine hochgewachsene Silhouette in der Dunkelheit. Er hatte sein Sakko über die Schulter geworfen, die Krawatte war halb gelockert. Seine Augen waren rot vor Müdigkeit, doch sein Blick wanderte sofort an meinen nackten Beinen hinauf, bevor er sich tief in meine Augen bohrte.

„Fernand…“, flüsterte ich und ging einen Schritt auf ihn zu. „Du hast mir so gefehlt.“

Er würdigte mich keiner Antwort.

Sein Sakko landete auf dem Boden, und er machte drei große Schritte auf mich zu. Seine Hände waren glühend heiß, fast brutal, als er mich an den Hüften packte und mich fest gegen seinen harten Körper presste. Er roch nach Tabak und nach der weiten Welt. Ich schlang meine Arme um seinen Hals, um ihn zu küssen. Nach einem Jahr des Wartens verzehrte ich mich nach ihm.

Seine Lippen zermalmten die meinen. Sofort. Voller besitzergreifender Leidenschaft.

Mit einem heftigen Ruck warf er mich aufs Bett. Der Aufprall raubte mir kurz den Atem. Mit nur einer Hand fixierte er meine beiden Handgelenke über meinem Kopf, drückte mich tief in die Kissen und begrub mich unter seinem Gewicht.

„Fernand, warte, sieh mich kurz an…“, keuchte ich.

Doch es war ihm völlig egal. Er bemächtigte sich wieder meines Mundes, und das Ganze wurde vollkommen wild. Es war ein rücksichtsloser, rasender Rhythmus – eine Dringlichkeit, die mir nicht einmal Zeit ließ, Luft zu holen. Meine Haare verteilten sich wild auf dem Laken, ich wand mich unter ihm, völlig hin- und hergerissen zwischen der puren Ekstase und diesem schrecklichen Gefühl, nur ein lebendiges Sexspielzeug zu sein, an dem er seinen Druck abließ.

In einem Moment stieß er so hart zu, dass sich meine Brust wie zugeschnürt anfühlte. Ich riss die Augen in der Dunkelheit weit auf. Ich bekam einfach keine Luft mehr in meine Lungen. Panik stieg in mir auf. Ich glaubte im Ernst, ich würde hier ersticken, unter ihm sterben, während er sich einfach nahm, was er wollte.

Dann stieß er ein raues Keuchen an meinem Ohr aus. Sein Körper entspannte sich schlagartig. Ohne zu zögern, stand er auf.

Die Badezimmertür schloss sich, und das Geräusch der Dusche ertönte.

Ich blieb bäuchlings auf den zerwühlten Laken liegen, völlig benommen, und versuchte, meinen Atem wiederzufinden.

Genau in diesem Moment vibrierte sein Handy auf dem Nachttisch. Zweimal hintereinander.

Ich streckte den Arm aus und zog das Telefon zu mir heran. Eine W******p-Benachrichtigung.

„Schau mal, wer da im Anmarsch ist… Ein neuer kleiner Bewohner für unser Apartment in New York. 👶🏻🍼“

Darunter war ein Foto: Ein Schwangerschaftstest aus Plastik mit zwei unübersehbar rosa Streifen.

Jemand war schwanger.

Mein Gehirn setzte aus. Ich spürte, wie das Blut schlagartig aus meinem Gesicht in meine Beine sackte. Eine lähmende, schreckliche Kälte breitete sich in mir aus. Bevor ich es überhaupt richtig realisieren konnte, verschwand die Nachricht vom Bildschirm. Gelöscht. Stattdessen schickte sie sofort etwas Neues:

„Danke für diesen Nachmittag, mein Schatz. Es war magisch. Ich bin so glücklich, dich wiederzuhaben.“

Dieser Nachmittag.

Eine mörderische Übelkeit stieg in mir auf. Das Büro, die beruflichen Notfälle, das überstürzte Verlassen des Flughafens… Plötzlich ergab alles einen Sinn. Während ich wie eine IDIOTIN zu Hause auf ihn gewartet hatte, vögelte er seine schwangere Geliebte. Ich legte das Handy exakt so zurück, wie es gelegen hatte – mit dem Bildschirm nach unten.

Ich wollte mich einfach nur übergeben, eine blinde, schwarze Wut schnürte mir die Kehle zu. Ich musste es sehen. Ich wollte keine Szene machen. Ich wollte dieser verfluchten Wahrheit einfach nur ins Gesicht blicken.

Am nächsten Morgen um sieben Uhr startete sein Wagen bereits in der Einfahrt.

Ich schnappte mir meine Schlüssel.

Wie eine elende Naive hoffte ich immer noch, dass er in Richtung des Geschäftsviertels abbiegen würde.

Doch sein Blinker zeigte nach rechts. Er fuhr tiefer in die ruhigen, von Bäumen gesäumten Straßen einer superreichen Nobel-Vorstadt. Seine Luxuslimousine hielt direkt vor einer riesigen, modernen Villa mit bodentiefen Glasfronten.

Ich parkte fünfzig Meter weiter hinten. Meine Hände zitterten so heftig auf dem Lenkrad, dass ich sie fest ineinanderkrallen musste, um das Zittern zu stoppen.

Fernand stieg aus. Im selben Moment öffnete sich die Haustür. Eine Frau trat auf die Veranda. Sie trug ein enges Kleid aus beigem Strick, unter dem sich ein kleiner, runder Bauch abzeichnette. Der Beginn einer Schwangerschaft.

Als sie den Kopf drehte, um ihre Sonnenbrille aufzusetzen, fühlte es sich an, als würde mir jemand ein Messer in den Magen rammen. Ich konnte nicht mehr atmen.

Das war mein Gesicht.

Exakt dieselben Gesichtszüge. Dieselbe Frisur mit den braunen Haaren. Dieselben Wangenknochen. Sie sah aus wie mein Zwilling. Der einzige Unterschied war ihr Mund – ein wenig vollere Lippen, die zu einem schmollenden, trotzigen Ausdruck geformt waren. Das Gesicht eines zerbrechlichen, verwöhnten Mädchens.

Ich fühlte mich so unendlich gedemütigt, dass es körperlich wehtut. Alles war nur ein einziger, kranker Scherz gewesen. Meine Liebe zu ihm, meine fünf Jahre als Vorzeige-Ehefrau, mein braves Warten… Es war ihm scheißegal. Er hatte mich nur gewählt, weil ich aussah wie sein Mädchen aus New York. Ich war nur sein offizielles Double für Familienessen und Fotos.

Fernand ging auf sie zu. Und dann sah ich, wie sich seine breiten Schultern auf einen Schlag entspannten. Er schenkte ihr ein riesiges, breites Lächeln voller Zärtlichkeit.

Ein Lächeln, das er mir in fünf Jahren Ehe nicht ein einziges Mal geschenkt hatte.

Ich habe alles verloren.

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