LOGINDrei Jahre lang glaubte Marie Rose, in Julien Terry den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Sie liebte ihn aufrichtig und war bereit, alles für eine gemeinsame Zukunft zu tun. Doch ihr Glück zerbricht, als sie entdeckt, dass Julien sie mit ihrer eigenen besten Freundin betrügt. Statt Reue zu zeigen, verletzt er Marie Rose mit grausamen Worten und beendet ihre Beziehung ohne jedes Bedauern. Entschlossen, ihr Leben neu zu beginnen, nimmt Marie Rose eine berufliche Chance an, die alles verändern wird. Sie arbeitet fortan für Clark Terry, einen mächtigen, angesehenen und geheimnisvollen Milliardär. Was sie nicht weiß: Clark ist Juliens Onkel. Hinter seiner kalten und unnahbaren Fassade verbirgt Clark ein verletztes Herz. Je mehr Zeit er mit Marie Rose verbringt, desto stärker fühlt er sich zu ihrer Stärke, Aufrichtigkeit und besonderen Persönlichkeit hingezogen. Auch Marie Rose kann ihre Gefühle für ihn nicht länger ignorieren. Zwischen ihnen entsteht eine gefährliche Anziehung, die bald stärker ist als jede Vernunft. Doch ihre Liebe ist von Anfang an verboten. Die Familie Terry weigert sich, eine Beziehung zwischen Clark und der Frau zu akzeptieren, die Julien einst verlassen hat. Als Julien erfährt, dass Marie Rose nicht nur über ihn hinweggekommen ist, sondern möglicherweise die Frau seines eigenen Onkels werden könnte, erwacht seine Eifersucht. Was zunächst wie verletzter Stolz aussieht, verwandelt sich schnell in Besessenheit. Julien will Marie Rose zurück und ist bereit, alles zu tun, um Clark von ihr zu trennen. Während alte Familiengeheimnisse ans Licht kommen, verfolgen mehrere Mitglieder der Terry-Familie ihre eigenen Ziele. Verrat, Machtkämpfe und Rache drohen das Familienimperium zu erschüttern. Marie Rose muss sich entscheiden, ob sie erneut der Liebe vertraut oder ihre Vergangenheit endgültig hinter sich lässt. Denn manchmal ist der Mann, der dein Herz bricht, nicht derjenige, der deine Geschichte beendet.
View MoreDer Verhörraum war eiskalt.Das weiße Licht an der Decke ließ den Raum noch kälter wirken, beinahe leblos. Richard Coleman saß hinter dem Metalltisch, die Hände mit Handschellen gefesselt. Sein Gesicht, das sonst von Selbstsicherheit und Kontrolle geprägt war, zeigte nun deutliche Spuren der Erschöpfung und die Last seiner eigenen Entscheidungen.Sein Blick blieb auf den Tisch vor ihm gerichtet.Die Tür öffnete sich.Clark betrat den Raum, begleitet von Daniel.Keiner der beiden Männer sagte ein Wort. Clark schloss ruhig die Tür hinter sich und setzte sich Richard gegenüber.Einige Sekunden lang war das Schweigen das einzige Geräusch im Raum.Ein schweres Schweigen, erfüllt von Wut und Enttäuschung.Clark sah Richard direkt an.Er musste seine Stimme nicht erheben, um deutlich zu machen, dass er entschlossen war.— Seit wann?Die Frage fiel eiskalt in den Raum.Richard schloss für einen Moment die Augen.Er wusste genau, was Clark wissen wollte.Es gab für ihn keinen Ausweg mehr.— Dr
Clarks Büro lag in einer erdrückenden Stille.Niemand wagte es, ein Wort zu sagen.Die Worte von Victor Delacroix hallten noch immer in Richard Colemans Kopf wider, wie ein Echo, das sich einfach nicht zum Schweigen bringen ließ.— Die Zeit ist gekommen, Marie Rose verschwinden zu lassen … für immer.Ein Schauer lief Richard über den Rücken. Seine Kehle schnürte sich zu.Trotz allem, was sie bereits getan hatten, hätte er niemals gedacht, dass Victor so weit gehen würde.— Sir … — murmelte er zögernd. — D-das war nicht das, was wir geplant hatten.Am anderen Ende der Leitung zeigte Victor nicht die geringste Gefühlsregung.— Bereust du etwa, was du getan hast?Richard öffnete leicht die Lippen, doch kein Wort kam über sie.— Nein … das ist es nicht, aber …— Es ist bereits zu spät, um noch umzukehren.Die Verbindung wurde sofort unterbrochen.Richard blieb regungslos stehen, das Telefon noch immer an sein Ohr gedrückt.Der Bildschirm erlosch langsam zwischen seinen Fingern.Sein Gesic
Mein Herz schlug so heftig gegen meine Brust, dass ich das Gefühl hatte, sein Echo würde den gesamten Archivraum erfüllen.Um mich herum war die Stille schwer geworden.Fast erdrückend.— Wer ist da? — wiederholte Richard Coleman mit kalter Stimme.Ich hielt den Atem an.Schritte.Sie kamen näher.Ein Schritt.Dann noch einer.Die Zeit schien stehen geblieben zu sein.Ich ließ meinen Blick schnell durch den Raum schweifen.Etwas weiter entfernt bildete ein großes Regal einen kleinen Zwischenraum zwischen der Wand und den Reihen voller Akten.Ohne weiter nachzudenken, schlüpfte ich dahinter und versuchte, kein Geräusch zu machen.Die Schritte blieben direkt auf der anderen Seite stehen.In meinem Bauch bildete sich ein Knoten.— Hast du etwas gehört? — fragte der andere Mann leise.— Ja.Danach war kein Laut mehr zu hören.Richard blieb mehrere Sekunden regungslos stehen, als würde er versuchen, die kleinste Bewegung wahrzunehmen.Dann hörte ich, wie er langsam um das Regal herumging.
Am nächsten Morgen, als ich bei der Terry Group ankam, bemerkte ich sofort, dass sich etwas verändert hatte.Die Atmosphäre war bedrückend.Normalerweise tauschten die Mitarbeiter vor Beginn ihres Arbeitstages ein paar Scherze aus. Manche lachten sogar gemeinsam bei einer Tasse Kaffee.Doch an diesem Morgen war es anders.Die Gespräche wurden nur noch leise geführt. Mehrere Mitarbeiter vermieden es sogar, einander in die Augen zu sehen.Als würden alle darauf warten, dass jeden Moment ein Problem ausbrechen würde.Ich ordnete gerade Clarks Terminkalender, als Daniel unauffällig an meinen Schreibtisch trat.Der ernste Ausdruck auf seinem Gesicht erregte sofort meine Aufmerksamkeit.— Herr Terry erwartet Sie.Ich schloss meinen Terminkalender und stand ohne eine Frage zu stellen auf.---Als ich sein Büro betrat, lagen mehrere Akten geöffnet auf seinem Schreibtisch.Clark saß vor seinem Computer und wirkte völlig konzentriert.Seine Finger lagen auf der Tastatur, doch er schien den Bild












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