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371

Author: Marlize Beneke
Serenity …

Es war nach sechs an einem verdammten Montagabend, und mein Vater hatte mich in sein Büro zitiert. Er ließ mich nur dann zu sich kommen, wenn etwas Dringendes passiert war. Ich fragte mich, was diesmal los war. Beim letzten Mal war mein Gesicht wegen meiner Scheidung überall zu sehen gewesen – in den sozialen Medien, in Zeitungen und Zeitschriften.

Ich durchquerte das Firmengebäude meines Vaters, als gehörte mir der ganze Laden. Ich machte mir nicht die Mühe, irgendjemanden zu grüße
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  • Die Milliardärserben----KLAUS   375

    Rosa …Ashton lag mit dem Kopf auf meiner Brust und ging seine E-Mails durch. Inzwischen waren wir seit zwei Tagen in der Schweiz.Endlich hatten wir das unerwartete Problem lösen können. Wie sich herausgestellt hatte, waren einige Arbeiter in den Streik getreten, weil der zuständige Manager ihnen ihre Löhne nicht ausgezahlt hatte. Später fanden wir heraus, dass er das Geld unterschlagen hatte, das für das Projekt überwiesen worden war.Zum Glück war es Ashton und seinem Team gelungen, den Mann aufzuspüren. Er war am Flughafen festgenommen worden, als er unter falschem Namen aus dem Land hatte fliehen wollen.Ashton hatte Herrn Brunner versprochen, dass in wenigen Tagen wieder alles nach Plan laufen würde, und sich für das Verhalten des Managers entschuldigt.Während unseres Aufenthalts war Ashton völlig in seiner Arbeit aufgegangen und hatte sich ganz auf seine Firma und das Projekt konzentriert. Sobald er alles erledigt hatte, nahm er sich jedoch Zeit für mich. Außerdem rief er

  • Die Milliardärserben----KLAUS   374

    Rosa …Es war Sonntag.Der Vortag war wunderbar gewesen. Ich mochte Ashtons Familie sehr. Sie hatten mich mit offenen Armen aufgenommen, und ich war erleichtert, dass sie mich weder wegen meiner gesellschaftlichen Stellung noch wegen meiner Scheidung verurteilten.Seine Mutter hatte mich eingeladen, sie irgendwann in ihrem Café zu besuchen, und ich hatte die Einladung mit einem herzlichen Lächeln angenommen.Isabella war nicht dabei gewesen, weil sie an einem Fotoshooting für Victoria’s Secret teilgenommen hatte. Dabei hatte ich erfahren, dass sie eines der Models von Victoria’s Secret war.An diesem Tag wollten Adam und Brigitta uns in einem Restaurant treffen, das sie ausgesucht hatten. Sie wollten etwas Zeit mit uns verbringen, doch Ashton war davon nicht besonders begeistert. Er hätte den Tag lieber allein mit mir verbracht, aber ich hatte ihn überredet mitzukommen. Schließlich sahen wir uns wesentlich häufiger, als seine Freunde und seine Familie ihn sahen.Wir waren gerade

  • Die Milliardärserben----KLAUS   373

    Rosa …Zwei Monate späterIn der vergangenen Nacht hatte ich ausnahmsweise in meiner eigenen Wohnung geschlafen. Nachdem Ashton und ich gemeinsam zu Abend gekocht hatten, hatte er mich nach Hause gebracht. Ich hatte es gerade noch geschafft, meinen Pyjama anzuziehen und mir die Zähne zu putzen, bevor ich erschöpft aufs Bett gefallen und eingeschlafen war.Der Tag war anstrengend gewesen, doch ich konnte mich nicht beklagen. Schließlich hatte ich ihn mit dem Mann verbringen dürfen, den ich liebte. Zwar waren wir die meiste Zeit im Büro gewesen, aber am Ende hatten wir trotzdem ein wenig Zeit für uns allein gefunden.Auch die vergangenen zwei Monate waren ausgesprochen arbeitsreich gewesen. Eine Besprechung hatte die nächste gejagt, und wir waren immer wieder in andere Länder gereist. Ich liebte es, all die Orte zu sehen, von denen ich früher nur geträumt hatte. Vermutlich war das einer der Vorteile, wenn man die persönliche Assistentin eines Geschäftsführers war.An diesem Tag woll

  • Die Milliardärserben----KLAUS   372

    Rosa …Es war ein weiterer ganz normaler Tag im Büro – abgesehen davon, dass alle über Ashtons Geburtstagsparty sprachen und darüber, wie großzügig es von ihm gewesen war, sie anschließend in einen exklusiven Club einzuladen. Er hatte sogar sämtliche Getränke bezahlt.Nun wusste ich auch, wie er sie alle losgeworden war. Wer würde schon Nein zu einer kostenlosen Partynacht sagen?Natürlich wurde auch darüber getratscht, dass ich Ashtons Freundin war. Eigentlich hätte ich damit rechnen müssen.Ashton war im Haus seiner Eltern. Seine Mutter hatte ihn an diesem Morgen angerufen, kurz nachdem er mich bei der Arbeit abgesetzt hatte.„Rosa, Liebes, du und dein Freund seid auf den Titelseiten fast aller Zeitungen im ganzen Land“, sagte Brigitta und legte eine Zeitung vor mich.Darauf war ein Foto zu sehen, auf dem Ashton mich am Samstagabend küsste.„Wie ist das denn an die Presse gelangt?“, fragte ich. „Ich hatte doch nur seine engsten Freunde und einige unserer Kollegen eingeladen.“

  • Die Milliardärserben----KLAUS   371

    Serenity …Es war nach sechs an einem verdammten Montagabend, und mein Vater hatte mich in sein Büro zitiert. Er ließ mich nur dann zu sich kommen, wenn etwas Dringendes passiert war. Ich fragte mich, was diesmal los war. Beim letzten Mal war mein Gesicht wegen meiner Scheidung überall zu sehen gewesen – in den sozialen Medien, in Zeitungen und Zeitschriften.Ich durchquerte das Firmengebäude meines Vaters, als gehörte mir der ganze Laden. Ich machte mir nicht die Mühe, irgendjemanden zu grüßen, denn diese Leute standen weit unter mir. Ich konnte schließlich nichts dafür, dass ihre Eltern nicht reich waren. Vielleicht hätten sie sich in der Schule mehr anstrengen sollen, aber manche Menschen waren einfach zu faul.Als ich das Büro meines Vaters erreichte, ignorierte ich seine Sekretärin. Ich klopfte einmal an und öffnete die Tür, noch bevor mein Vater mir die Erlaubnis dazu geben konnte.Vor seinem Schreibtisch stand ein Mann mit dem Rücken zu mir. Er trug einen weißen Anzug und ha

  • Die Milliardärserben----KLAUS   370

    Rosa …Den ganzen Abend wurde getanzt, gegessen und geredet. Ashton wich mir kein einziges Mal von der Seite. Nachdem er mich vor allen geküsst hatte, sah ich einigen seiner Mitarbeiter an, dass sie sich fragten, was wirklich zwischen uns lief. Doch ihre missbilligenden Blicke und ihr Gerede waren mir inzwischen egal. Das Einzige, was zählte, war Ashton.Wir tanzten eng umschlungen. Als er mich noch fester an sich zog, spürte ich seinen harten Schwanz gegen meinen Bauch.„Am liebsten würde ich dir dieses Kleid vom Leib reißen und dich so lange ficken, bis du nicht mehr sitzen kannst“, flüsterte er mir ins Ohr und knetete dabei meine Brust.Er senkte den Kopf zu meinem Hals und begann, an meiner empfindlichsten Stelle zu saugen. Gott, das fühlte sich gut an. Ich hatte es so sehr vermisst, und mein Herz schlug wie wild.„Worauf wartest du dann noch?“, flüsterte ich zurück.Ich sehnte mich danach, ihn endlich wieder in mir zu spüren.In seinen Augen loderte Verlangen, und ich wusst

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