Mag-log inSKYLAR Ich habe mit jedem einzelnen Menschen, der in der Geschichte der Menschheit jemals betrunken war, ein gewaltiges Hühnchen zu rupfen. Richtig gehört. Wenn du zu den Zehntausenden von Menschen gehörst, die jemals einen Shot getrunken, ein Glas gehoben oder auf einem Badezimmerboden das Bewusstsein verloren haben – Hände hoch! Du stehst wegen des abscheulichen Verbrechens des Geheimnisverrats unter Arrest, und du hast das Recht zu schweigen, denn– Wisst ihr was? Scheiß auf eure Rechte. Ihr habt alle Rechte in dem Moment verloren, in dem ihr diese unglaubliche, lebensverändernde Magie vor mir geheim gehalten habt! Warum zum Teufel hat mir eigentlich nie jemand erzählt, dass Betrunkensein sich so anfühlt?! Ich fühle mich, als stünde ich auf dem Gipfel der Welt. Ich fühle mich mutig, ungehemmt und sprudele vor Selbstvertrauen – ein Gefühl, nach dem ich mich in meinen gesamten zweiundzwanzig Jahren Existenz buchstäblich gesehnt habe und das mir gefehlt hat. Wenn das hier die nor
Skylar schlägt flatternd die Augen auf; ihre Brille sitzt leicht schief auf ihrer Nase. Erregung trübt ihren Blick zusammen mit dem Alkohol. „Hmm? K-kannst du das wiederholen?“ „Ich habe gefragt, was der Blick, den ich dir am Freitag zugeworfen habe, bedeutet hat, Liebling. Sag es mir.“ „Oh...“, schluckt sie, während sich ihre Brust gegen meine Handfläche hebt. „Ähm... von dem... woran ich mich erinnere... war der Blick so böse. Er... er vermittelte das Gefühl, dass ich... dass ich für das bezahlen müsste, was ich getan habe.“ Sofort legt sich Stille um uns. Es ist hier draußen keineswegs ruhig, aber für mich ist es totenstill, während meine Muse zu mir herabschaut, ihr Atem flach und unregelmäßig – als würde sie darauf warten, dass ich dieses stumme Versprechen genau jetzt einlöse. „Und was glaubst du, Schatz?“, flüstere ich schließlich und streiche mit dem Daumen über die Unterseite ihrer Brust. „Glaubst du, dass ich das vorhabe? Dass ich dich für jeden einzelnen unartigen Stunt
Es gibt schätzungsweise 540.000 dokumentierte Kinks in der menschlichen Psyche. Von jedem einzelnen davon hätte ich in meinem Leben nie gedacht, dass ich einen Daddy-Kink besitze. Zum Teufel, ich dachte nicht einmal, dass ich auch nur eine weiche Stelle in meinem Körper hätte. Nun... das dachte ich. Bis Skylar kam. Es liegt einfach etwas an diesem Mädchen, das systematisch jeden einzelnen Glaubenssatz, jede Grenze und jede Regel demontiert, die ich je für mich aufgestellt habe, und das hier ist verdammt noch mal keine Ausnahme. Denn verdammt. Mit der Härte, die ich vor drei Sekunden hatte, sollte es für einen menschlichen Körper physikalisch unmöglich sein, noch härter zu werden, ohne dass die Leinwand reißt. Aber in dem Moment, als dieses einzige Wort über ihre Lippen schnurrte, schwoll mein Glied auf ein Ausmaß an, das grenzwertig schmerzhaft ist. Es hilft sicherlich auch nicht, dass ihre Hand aktiv an meinem Denim herumfummelt und versucht, mein Glied durch meine Jeans zu str
Ein genervter Seufzer entweicht meinen Lippen, als ich auf dem Gehweg stehen bleibe. Was denn noch? Ich dachte eigentlich, ich hätte es geschafft, da drinnen keine Kiefer zu brechen, aber das Universum will offenbar ein Blutbad. Ich mache mir nicht einmal die Mühe, mich umzudrehen, sondern bleibe einfach so stehen – mit Skylar, die wie ein Sack über meiner Schulter baumelt. „Jesse!“, entfährt Skylar ein nach Luft schnappendes Keuchen voller Hoffnung. „Du bist tatsächlich gekommen, um mich zu retten?!“ „Oh, Schätzchen“, schnurrt Jesses Stimme von hinten, als er ins Blickfeld stolziert. „Das ist ehrlich gesagt das genaue Gegenteil von dem, wofür ich hier bin.“ „Hä?“, murmelt Skylar. Er gleitet an mir vorbei, um sich vor mich zu stellen, und trägt dabei ein flirtendes, ungeniertes Grinsen auf den Lippen, während seine Augen langsam an meinem muskulösen Oberkörper herabgleiten, bevor sie schließlich auf meinen finsteren Blick treffen. „Ugh. Hi.“ Ich ziehe eine eiskalte Augenbraue ho
TREY Ich weiß nicht, was sich meine kleine Muse erhofft hat, als sie sich ausgerechnet das Naughty Brats als ihr großes Versteck ausgesucht hat, aber Punkte für Kreativität muss ich ihr geben. Sie dachte tatsächlich, sie sei schlau. Sie hat allen Ernstes geglaubt, dass eine scharfe Kurve auf der Autobahn mit Michelle reichen würde, um mich abzuhängen. Was sie nicht gerallt hat: Ich habe sie glauben lassen, sie hätten mich abgehängt. Ich habe mein Tempo genau so weit gedrosselt, dass ich im Hintergrund verschwunden bin, und habe Gigi auf kühlem Abstand gehalten, während ich ihre Schritte exakt verfolgt habe. Ich stand im Schatten auf der anderen Straßenseite geparkt und habe zugesehen, wie Michelle sie in der Nähe des Clubeingangs abgesetzt hat, bevor sie um den Block gefahren ist, um das Auto zu verstecken. Süß. Wirklich niedlich. Ich habe sogar zugesehen, wie der Türsteher sie abgeblitzt hat, nachdem er auf ihr chili-verschmiertes Shirt gezeigt hatte. Ich habe immer noch eine Mi
Der extrem nackte Barkeeper – Gott steh meinen Augen bei – bemerkt uns und kommt mit einem einladenden Grinsen herüber, aber Jesse schüttelt sofort den Kopf und winkt ihn ab. „Nichts für die Dame, T. Wir haben heute Nacht einen zertifizierten Nerd-Klotz im Haus!“ T, der Barkeeper, gluckst und nickt mir amüsiert zu. „Kapiert, J.“ Er dreht sich um, um einen anderen Kunden zu bedienen. Nerd-Klotz. Das Wort hängt in der Luft und schürt die Wut, die in meiner Brust aufkeimt. Jesse dreht sich wieder zu mir um und prüft seine schicke Armbanduhr. „Okay, Schätzchen. Ich muss ins Backstage, mich umziehen und ein paar VIP-Stammgäste begrüßen. Kommst du hier alleine klar, oder muss ich T bitten, Babysitter für dich zu spielen?“ Ärger kocht in mir hoch, und bevor ich mich bremsen kann, fahre ich ihn an: „Mir geht’s super, Jesse! Ich kann ganz hervorragend auf mich selbst aufpassen, danke der Nachfrage! Ich bin ein Nerd, kein hilfloses Kleinkind!“ Er wirft kapitulierend die Hände in die Luft.







