Orgie-Nacht mit dem Priester

Orgie-Nacht mit dem Priester

last updateLast Updated : 2026-09-24
By:  NEON ON LIGHTUpdated just now
Language: Deutsch
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️ 18+ | Warnung vor expliziten Inhalten Von ihren Eltern in einer abgelegenen Pfarrei zurückgelassen, um „gereinigt“ zu werden, erwartet die 18-jährige Elena Weihwasser und Gebete. Stattdessen trifft sie auf Pater Mateo – denselben Mann, der sie Monate zuvor in einer schmutzigen Orgie-Nacht ruiniert hat. Nun trägt er ein Halsband, hat absolute Macht über sie und weigert sich, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Besessenheit, altes Trauma und verbotene Lust prallen unter den Augen der Kirche (und ihres eigenen Stiefbruders) aufeinander, und eine geheime Nacht droht, sie alle zu zerstören.

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Chapter 1

KAPITEL 1

Kapitel 1 – Sie werden dich heilen

Das Auto roch nach dem Parfüm meiner Mutter und dem Zorn meines Vaters. Nachdem sie beschlossen hatten, dass ich verflucht sei – Gott sei Dank hatte ich es nicht ernst genommen –, wollten sie mich heilen und „reparieren“.

„Du dreckige kleine Schlampe“, sagte meine Mutter vom Beifahrersitz mit einer Stimme, die schneiden konnte. „Hast du überhaupt eine Ahnung, was du dieser Familie angetan hast? Die Scham. Das Getuschel. Wir können uns nicht einmal mehr in der Messe blicken lassen.“

Ich wollte lächeln, denn alles an mir war wie ein Witz. Gleichzeitig beruhigte ich mich und dachte an den wahren Schmerz, den ich meinen Eltern zugefügt hatte. Nun hatten sie ihre endgültige Entscheidung getroffen.

Auf dem Weg zu dem Ort, wo ich „repariert“ werden sollte, starrte ich aus dem Fenster. Bäume verschwammen in der Dunkelheit.

Mein Vater umklammerte das Lenkrad, als wollte er es zerbrechen.  „Die werden dich schon wieder in Ordnung bringen. Dafür ist die Kirche doch da. Die werden dir alles austreiben, was mit dir nicht stimmt, und notfalls auch mit Gewalt.“

„Hab ich nicht.“

„Halt den Mund!“, zischte meine Mutter.  „Wir haben keine Hure großgezogen, kein besessenes Kind wie dich. Was auch immer du diesem Jungen hast antun lassen, was auch immer aus dir geworden ist, es endet heute Nacht. Nur bist du plötzlich ungehorsam geworden, fängst an, all diesen obdachlosen Jungen hinterherzulaufen“, sagte sie.

„Mama, du verstehst das nicht“, sagte ich, als wäre ich wütend.

„Halt den Mund“, gehorchte ich. Ich wollte nicht mit ihnen streiten, sie hatten Recht. Ich war seit meiner ersten Nacht mit einem Mann im Club, als ich achtzehn war, irgendwie anders geworden. Damals entschieden sie endlich, dass ich meinen Geburtstag feiern darf, wo ich will.

Die Luft im Haus roch immer nach abgestandenem Weihrauch und unausgesprochenen Dingen. Sie sahen mich am letzten Sonntagabend beim Abendessen an, tuschelten hinter ihren gefalteten Händen, überzeugt, dass sich ein dunkler Geist genau an dem Tag, an dem ich achtzehn wurde, in meiner Seele eingenistet hatte. Sie nennen es dämonische Besessenheit und beobachteten, wie sich mein Kiefer verkrampfte und wie ich mich weigerte, den Kopf zu senken, als die Dorfältesten sprachen und sich über Reinigungsrituale und heilige Dinge unterhielten.  Wasser.

Ich ließ sie das Übernatürliche dafür verantwortlich machen, ohne zu ahnen, dass ich es genau so wollte. Sie sind blind für die wahren Hintergründe des Geschehens.

Meine Erinnerung ist fest verankert in dem Jahr, als ich acht war. In jenem Jahr lösten sich die sicheren Grenzen meines Zuhauses in einen Albtraum auf, als mein Stiefbruder im Dunkeln versuchte, mich zu überfallen und meinen Körper wie etwas behandelte, das ihm gehörte. Ich wehrte mich damals, ich ließ ihn nicht nehmen, was ihm nicht gehörte. Doch das Trauma hinterließ eine tiefe Narbe in meinem Nervensystem und entfachte eine Art schleichende Verzweiflung.

Lange Zeit trug ich diese schwere Last in mir, fühlte eine intensive, komplizierte Sucht nach dem Chaos, das er angerichtet hatte. Doch die Zeit vergeht. Als ich endlich achtzehn wurde, beschloss ich, dass die Bilanz ausgeglichen werden musste. Ich gab ihm das Gift, sah zu, wie ihm fast das Leben entwich, und wie durch ein Wunder überlebte er.

Doch das Überleben schrieb seine Geschichte nicht um, es kehrte sie nur um, es ließ ihn eine Weile ruhen.

Jetzt ist er immer noch derselbe.  Stiefbruder, aber die Dynamik hat sich völlig verändert. Ich sehe, wie er mich mit einer Mischung aus Furcht ansieht, mich berührt, obwohl ich kein Recht habe, ihm zu sagen, dass es falsch ist, weil jemand anderes das vollendet hat, was er beginnen wollte, und er weiß, wozu ich fähig bin. Er ist derselbe Junge, der mich einst brechen wollte, aber jetzt fühle ich mich von seiner Präsenz erdrückt, gezwungen, mich zu beugen und mir Rede und Antwort zu stehen, selbst nach dem Mann im Club an meinem Geburtstag.

Meine Eltern können ihre Predigten behalten und von der Kanzel über Geister predigen. Was sie nicht verstehen, ist, dass dies überhaupt keine Besessenheit ist. Es ist einfach das, was ich will, was mein Stiefbruder begonnen hat, versuche ich fortzusetzen.

„Na, dann mal los“, sagte mein Vater. „Die Gemeinde wird dich reinigen. Und du kommst nicht zurück, bis sie dich für rein erklären.“

Das Auto bremste ab. Kies knirschte unter den Reifen. Mein Vater hielt vor einem Steingebäude, das eher einer Festung als einer Kirche glich. Er stieg aus, riss meine Tür auf und zerrte mich am Arm auf den kalten Boden. Eine Sekunde später traf mich die einzelne Tasche an der Brust.

„Sie werden dich schon wieder hinkriegen“, sagte er ein letztes Mal.

Dann saß er wieder im Auto. Der Motor heulte auf. Sie fuhren davon, ohne sich umzusehen.

Ich stand allein da, die Tasche fest an mich gedrückt, die eisige Nachtluft schnitt durch meinen dünnen Pullover. Meine Hände zitterten. Nur mein Stolz hielt mich aufrecht.

Die schwere Holztür der Pfarrkirche öffnete sich.

Ein junger Priester trat heraus. Anfang zwanzig vielleicht, höfliches Gesicht, sanfte Augen. Er sah mich an, wie man etwas Zerbrochenes ansieht, mit dem man vorsichtig umgehen soll.

„Du musst Elena sein“, sagte er. „Komm herein. Es ist spät.“

 Ich folgte ihm in einen düsteren Flur, der nach Wachs und altem Holz roch. Ein weiterer junger Priester kam aus einer Seitentür und gesellte sich wortlos zu uns. Der erste warf mir im Gehen einen Blick zu.

„Pater Mateo ist derjenige, unter dessen Obhut Sie stehen werden“, sagte er leise. „Im Moment ist er nicht aktiv. Sie werden ihn kennenlernen, wenn er bereit ist. Bis dahin bleiben Sie in Ihrem Zimmer.“

Nicht aktiv. Die Worte lasteten seltsam schwer auf meiner Brust.

Sie führten mich einen schmalen Korridor entlang, ihre Schritte hallten wider. Am Ende blieben sie vor einer schlichten Holztür stehen. Einer von ihnen stieß sie auf.

„Das ist Ihr Zimmer.“

Es war klein. Ein Einzelbett. Ein schmaler Schreibtisch. Ein vergittertes Fenster. Nichts Weiches. Nichts Warmes.

Ich trat ein. Die beiden Priester verharrten noch einen Augenblick im Türrahmen, als wollten sie abwarten, ob ich weinen, schreien oder betteln würde. Ich tat nichts davon.  Ich saß einfach auf der Bettkante, die Tasche zu meinen Füßen, und sah ihnen nach, bis sie gegangen waren.

Die Tür schloss sich.

Ich hörte, wie das Schloss von außen verriegelt wurde.

Stille breitete sich aus.

Ich saß lange da, die Hände auf den Oberschenkeln, das Herz raste noch immer wegen des Autos, wegen der Namen, wegen des Blicks meiner Eltern, als wäre ich schon fort. Langsam, fast unbewusst, griff ich nach oben und rückte mein Oberteil zurecht. Ich zupfte den Stoff ein wenig nach unten, hob die Brust an und strich ihn glatt, als wollte ich mich daran erinnern, dass ich noch einen Körper hatte, noch etwas, das nur mir gehörte.

Kontrolle. Auch wenn sie klein war. Auch wenn sie dumm war.

Ich sah zur verschlossenen Tür.

Irgendetwas an diesem Ort fühlte sich schon jetzt bedrohlich an. Die Stille war zu bedrückend. Die Luft stand zu still. Und der Priester, dem ich dienen sollte – der „nicht im Dienst“ war –, wirkte wie ein Schatten, der irgendwo im Gebäude lauerte.

 Ich beugte mich vor, die Ellbogen auf den Knien, und flüsterte in den leeren Raum:

„Wer auch immer dieser Pater Mateo ist … ich hoffe, er ist bereit.“

Draußen klickte das Schloss ein letztes Mal leise, als wollte jemand sichergehen, dass ich es hörte.

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