LOGIN
CLAIRE
Ich stolperte aus dem Krankenhaus, während die Worte des Arztes in meinem Kopf nachhallten.
Schwanger!
Ich drückte das Testergebnis fest in meine Handtasche.
Ich trage das Baby von Jeff Anderson in mir.
Mein Atem kam in kurzen Zügen, als der erste Regentropfen mein Gesicht traf.
Noch immer benommen von dem Schock dieser Nachricht, stand ich am Straßenrand und versuchte, ein Taxi herbeizuwinken, während meine Gedanken darum kreisten, was dieses Baby für meine Ehe bedeuten würde.
Obwohl ich mit einem der reichsten Männer der Welt verheiratet war, fühlte ich mich nicht erfüllt.
Die Frauen da draußen beneideten mich darum, mit dem CEO von The Hendersons verheiratet zu sein, aber keine von ihnen wusste von den unzähligen Malen, in denen ich allein in diesem riesigen Haus geschlafen hatte. Niemand wusste, dass er gezwungen worden war, mich zu heiraten, und mich dafür hasste. Sie hatten keine Ahnung, dass ich ihn noch nie hatte lächeln sehen oder einen warmen Blick in seinen Augen erblickt hatte. Oder dass er mich so sehr hasste, dass er mich in unseren fünf Ehejahren nur ein einziges Mal berührt hatte – und dass das Ergebnis dieser einen Nacht diese Schwangerschaft war.
Niemand würde verstehen, dass ich fünf Jahre lang wie ein Geist in meiner eigenen Ehe gelebt hatte. Ich hatte alles versucht, damit Jeff Anderson mich liebte, aber alles, was ich je von ihm bekam, war sein kalter, angewiderter Blick.
Aber dieses Baby würde alles verändern. Es würde dafür sorgen, dass Jeff mich als seine Frau und die Mutter seines Kindes liebte.
Ich winkte ein Taxi heran und stieg schnell ein, da der Regen immer stärker wurde. Ich hatte mich gerade hingesetzt, als mein Telefon plötzlich klingelte, und ich zog es schnell aus meiner Handtasche.
Meine Hände zitterten, als ich sah, wer anrief, und gleichzeitig runzelte ich verwirrt die Stirn.
Warum rief Jeff mich an? Er rief nie an… nun, es sei denn, es war extrem wichtig.
Mein Magen krampfte sich zusammen. „Hat er etwa irgendwie von der Schwangerschaft erfahren?“ Ich schüttelte bei diesem Gedanken heftig den Kopf. Wie sollte er davon erfahren haben, während er bei der Arbeit war?
Mein Herz hämmerte in meiner Brust, als ich auf die Taste drückte, um den Anruf entgegenzunehmen.
„Hallo?“, sagte ich, und sofort dröhnte mir der Lärm von der anderen Seite fast in den Ohren. Ich zuckte zusammen, hielt das Telefon aber fest an mein Ohr. Ich wollte wissen, warum Jeff mich anrief.
„Claire“, rief eine Stimme, aber es war nicht Jeff. Es klang wie sein bester Freund.
„Matt? Wo bist du und was machst du mit Jeffs Telefon?“, fragte ich verwirrt, während Sorge meinen Magen zusammenschnürte.
„Claire… Jeff… komm zur Fifth Avenue…“, war alles, was er sagte, bevor die Leitung tot war.
Fifth Avenue? Was hatte Jeff dort zu suchen? Er sollte doch bei der Arbeit sein, oder? War etwas passiert?
Die Fifth Avenue lag direkt voraus. Ich bat den Fahrer, mich stattdessen dort abzusetzen. Ich hoffte so sehr, dass Jeff nichts zugestoßen war.
„Der Regen wird immer stärker. Ich glaube, das wird bald ein Sturm“, sagte der Fahrer und blickte auf mein ärmelloses Oberteil und die Tatsache, dass ich nicht einmal einen Regenmantel oder Ähnliches bei mir hatte.
Er hielt an, und ich stürzte aus dem Auto direkt in den Regen. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis ich bis auf die Knochen durchnässt war.
Jeffs Auto war draußen geparkt. Mein Telefon klingelte, und ich nahm schnell ab, als ich sah, dass es Jeff war. Ich wollte ihm sagen, dass ich bereits unten stand, doch die Worte starben auf meinen Lippen, als ich eine sehr vertraute, sinnliche Stimme hörte.
Irene. Meine Stiefschwester und Jeffs Ex-Freundin. War sie zurück?
„Jeff, du musst der glücklichste Mann auf Erden sein, eine Frau zu haben, die dich vergöttert und mit nur einem Fingerschnippen alles tut, was du sagst.“
Jeff schnaubte. „Ich würde sagen, es ist langweilig… Ich bevorzuge es zu jagen und nicht umgekehrt.“
Höhnisches Gelächter war zu hören.
„Aber du hast sie trotzdem geheiratet.“ Diesmal war es Matt. Seine Stimme war voller Spott, als er das sagte. Ich wusste, dass er mich nie gemocht hatte, aber er hatte nie offen schlecht über mich gesprochen oder mich verspottet. Jetzt wusste ich, warum er es nie in meiner Gegenwart getan hatte: Er tat es hinter meinem Rücken.
Jeffs Stimme war voller Abscheu, als er antwortete: „Diese Schlampe musste über meinen Großvater gehen, damit ich sie heirate. Ich hatte keine Wahl.“
Ich umklammerte das Telefon noch fester, während ich im Regen stand. Irgendetwas veranlasste mich aufzublicken, und da waren sie – ich konnte sie durch das Glas sehen.
Jeff saß auf einem Stuhl mit Irene auf seinen Oberschenkeln. Sie aß Kuchen. Nachdem sie ein Stück abgebissen hatte, gab sie den Rest Jeff.
Ich dachte, er hasst Kuchen…
Ich stand da und starrte die beiden an, während ich das Telefon fest an mein Ohr gepresst hielt.
„Obwohl du ihr gezeigt hast, dass du sie nicht liebst, wette ich, dass sie alles stehen und liegen lassen und wie ein Hund hierher gerannt kommen würde, wenn du sie einfach nur darum bitten würdest“, sagte Irene, und ihr Lachen hallte in meinem Kopf wider.
„Sie ist so erbärmlich“, sagte ein anderer, und ich beendete schnell den Anruf. Ich konnte ihnen nicht mehr zuhören.
Tränen liefen mir über die Wangen, und ich drückte meine Hand auf meine Brust. „Es tut weh… es tut so weh. Wann wirst du aufhören, mir wehzutun, Jeff?“, flüsterte ich. Ich wankte aus dem Regen heraus zur Seite des Gebäudes, um wenigstens ein bisschen Schutz vor dem Unwetter zu suchen. Es war kaum besser, als direkt im Regen zu stehen, aber ich konnte nicht da hineingehen, und bei diesem Regen würde man nur schwer ein Taxi finden.
Ich zitterte, und meine Lippen beben vor Kälte. Ich rieb meine Handflächen aneinander und hockte mich hin, um zu versuchen, etwas Wärme zu erzeugen, während ich immer noch im Regen war.
Ich konnte an nichts anderes denken als daran, dass Irene zurück war. Alles ergab plötzlich einen Sinn.
Jeffs späte Abende, seine Abwesenheit, selbst wenn er es schaffte, zu Hause zu sein – das alles lag daran, dass Irene zurück war.
Er hatte dagesessen und seinen Freunden zugehört, wie sie sich über mich lustig machten, und hatte nicht ein einziges Wort zu meiner Verteidigung gesagt. Stattdessen hatte er mich als langweilig bezeichnet.
Ich hochzog die Nase, während die Tränen weiter flossen. Ich war so in meine Gedanken vertieft, dass ich die Schritte nicht hörte, bis schwarze Lederschuhe vor mir standen und der Regen plötzlich aufhörte, auf mich niederzugehen.
Langsam blickte ich auf, und meine Augen trafen auf Jeffs kalten Blick, der mit einem Schirm in der einen Hand auf mich herabsah.
Obwohl ich fror und meine Hände und Füße langsam taub wurden, schaffte ich es dennoch aufzustehen.
„Warum bist du ohne Regenschirm gekommen und warum bist du so spärlich gekleidet?“
Hoffnung keimte in meinem Herzen auf. Machte er sich etwa Sorgen um mich?
Ich wischte mir schnell die Tränen ab und zwang meine zitternden Lippen zu einem Lächeln.
„Ich habe einen Anruf bekommen und ich…“
„Und du bist wie ein Hund hergerannt, der dem Ruf seines Herrchens folgt“, spie er aus.
Meine Lippen verzogen sich, und ein stechender Schmerz durchdrang mein Herz. Diese Aussage tat so weh, weil es genau die Worte waren, mit denen Irene mich erst vor wenigen Augenblicken beschrieben hatte.
„Du bist so erbärmlich“, knirschte er mit den Zähnen, und ich blickte an mir herab. Ich sah tatsächlich erbärmlich aus mit meinen durchnässten Kleidern und meinen Haaren, die mir im Gesicht klebten. Ich musste aussehen wie eine Ratte, die ins Wasser gefallen war.
„Ich… mir ist kalt… bitte bring mich nach Hause“, stammelte ich. Doch bevor er antworten konnte, kam Irene herunter und schlang ihren Arm um seinen. Ihr Blick war voller Bosheit, als sie mich anstarrte.
„Hallo, liebe Schwester, es ist ja schon eine Weile her“, sagte sie mit gespielter Süßholzraspelei.
„Ich sehe, dass du dich kein Stück verändert hast, was deine manipulativer Art angeht.“
„Was meinst du damit?“, fragte ich zitternd. Ich niste, und meine Augen tränten.
„Bist du es nicht leid, Mitleid zu erregen? Du hast Jeffs Großvater dazu gebracht, dich aus Mitleid mit ihm zu verheiraten, und du versuchst immer noch, dasselbe Mitleid zu nutzen, damit Jeff nach deiner Pfeife tanzt.“
Jeffs Kiefer spannte sich bei ihren Worten an, und er starrte mich mit neuer Wut an.
„Ich weiß nicht, wovon du sprichst, ich wollte nur…“
„Jeff wird niemals auf deine Manipulationen hereinfallen, er ist schauer als das“, unterbrach sie mich und strich mit ihrer Hand über Jeffs Brust.
„Jeff und ich haben etwas Wichtiges zu erledigen, denn ich habe gerade entdeckt, dass wir ein Baby bekommen“, sagte sie hämisch und strich über ihren Bauch.
Meine Welt blieb bei ihren Worten stehen, und mein Blick fiel auf ihren Bauch. Nein!
„Ein Baby?“, flüsterte ich und starrte in Jeffs ausdrucksloses Gesicht.
Wann war sie zurückgekommen, dass sie ein Baby erwarteten? Frische Tränen überschwemmten meine Augen, und mein Inneres erzitterte.
„Sie lügt doch, oder? Sie kann unmöglich dein Baby bekommen!“, schrie ich ihn an, aber sein Gesichtsausdruck blieb unverändert.
Ich wollte auf ihn zugehen, als ich einen stechenden Schmerz in meinem Unterleib spürte und mich vor Schmerz krümmte.
War es meine Einbildung, oder sah ich, wie Jeff versuchte, auf mich zuzugehen? Aber Irene tat so, als wollte sie sich bewegen, knickte absichtlich mit dem Knöchel um und stürzte. Doch bevor sie den Boden erreichen konnte, fing Jeff sie in seinen Armen auf.
„Hilf mir“, flüsterte ich, als ich auf die Knie fiel. Der Schmerz war unerträglich, und mein Verstand schrie: „Mein Baby!“
Ich hatte noch nicht einmal die Gelegenheit gehabt, Jeff von unserem Baby zu erzählen.
Irene schlang ihre Arme um seinen Hals. „Es tut so weh“, flüsterte sie und hob ihren umgeknickten Knöchel.
Jeff schob eine Hand unter sie und die andere an ihren Rücken und trug sie auf den Armen.
Ein Wächter, den ich gar nicht bemerkt hatte, tauchte plötzlich auf und hielt den Regenschirm über die beiden.
„Wir bringen dich ins Krankenhaus“, sagte er und ging mit ihr davon.
„Hilf mir, Jeff… mein Baby“, flüsterte ich, aber er entfernte sich bereits mit Irene in den Armen. Das Letzte, woran ich mich erinnere, war Irenes hämischer Blick, bevor mich die Dunkelheit verschlang.
Jeff wachte auf dem Sofa auf. Sein Kopf hämmerte und sein Mund fühlte sich trocken wie Stroh an.Er trug noch die Kleidung vom Vortag. Im Haus war es mäuschenstill – und dann kam schlagartig alles wieder hoch. Er stöhnte auf.Die Treppe knarrte und Irene erschien in einem seidenen Morgenmantel, das Haar perfekt gestylt und ein dunkler Bluterguss, der auf ihrer Wange aufblühte.Sie sah ihn kalt an. „Du hast mich vor den Augen unseres Sohnes geschlagen.“ Sie berührte die blaue Stelle behutsam.Jeff stand auf und ihm drehte sich der Kopf. Er wusste bereits, dass sie die Situation schamlos ausnutzen würde.„Irene… ich war betrunken und du…“„Das macht es nur noch besser, Jeff… so viel besser, denn das wird Konsequenzen haben“, knirschte sie hervor und trat mit einem grausamen Lächeln näher.Sein Blut kochte, aber er bewahrte die Ruhe und starrte sie nur an.„Ich könnte sofort die Polizei rufen und dich wegen häuslicher Gewalt festnehmen lassen. Ich habe den Bluterguss und ich habe einen Z
Jeff fuhr ziellos durch die Stadt, die Hände fest um das Lenkrad geklammert, während seine Gedanken rasenden Kreis drehten.Er landete schließlich in einer Bar in der Innenstadt und ging hinein.„Whiskey. Pur“, bestellte er und nahm Platz.Der Barkeeper goss ein, und Jeff kippte das Glas auf ex herunter. Das Brennen tat gut, also bestellte er noch einen.Und noch einen.Nach dem vierten Glas verlor er den Überblick. Seine Sicht begann zu verschwimmen und seine Brust fühlte sich schwer an.Immer wieder tauchte Ambers Gesicht vor seinem inneren Auge auf – wie sie Irenes Hand abgefangen hatte und der Ekel in ihren Augen, als sie sagte: „Ihre Frau sollten Sie besser im Griff haben.“Warum beschäftigte ihn Amber nur so sehr? Es reichte nicht schon, dass sie wie Claire aussah; er wünschte sich, sie wäre Claire.Stunden vergingen, bis der Barkeeper schließlich sagte: „Mein Herr, wir schließen gleich. Lassen Sie mich Ihnen ein Taxi rufen.“Jeff widersprach nicht.Das Taxi setzte ihn vor seine
Irene schrie vor Wut und trat gegen die Seite einer Mülltonne am Straßenrand, die laut schepperte, bevor sie umkippte.Ihre Brust hob und senkte sich schwer, ihr Gesicht war rot angelaufen und ihre Hände waren zu Fäusten geballt.„Wie kannst du es wagen, mir das anzutun, Jeff?“, knurrte sie.Ihr Telefon klingelte und sie riss es aus ihrer Handtasche, bereit, es auf den Boden zu schleudern.Unbekannte Nummer.Sie nahm mit einer Stimme voller Gift an. „Was?“„Hallo Schatz, hast du mich vermisst?“Die Männerstimme war geschmeidig und spöttisch und ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.„Matt?“, kam ihre Stimme erstickt heraus. „Warum zum Teufel rufst du mich an?“„Tsk, tsk, tsk.“ Sein Lachen war leise und gefährlich. „Dieser Ton sagt mir, dass du mich überhaupt nicht vermisst hast, und ich bin verletzt, Irene, wirklich verletzt.“Irenes Kiefer spannte sich an und ihre freie Hand ballte sich zur Faust. Sie hatte keine Zeit für so etwas.„Fahr zur Hölle“, zischte sie hervor.Sie beendet
Der Pressekonferenzraum war vollgepackt mit Reportern und Kameras, und Claire saß neben Jeff an dem langen Tisch, während ihr Herz so heftig pochte, dass sie glaubte, es würde gleich ihre Brust sprengen.Sie bewahrte eine neutrale und professionelle Miene, während ihre Handflächen unter dem Tisch feucht vor Schweiß waren.Jeff lehnte sich vor und seine Stimme klang klar und fest. „Vielen Dank für Ihr Kommen. Der heutige Tag markiert einen bedeutenden Übergang für Anderson Industries.“Er hielt inne und warf Claire einen Blick zu; der kurze Blickkontakt ließ ihren Magen Achterbahn fahren. „Mit sofortiger Wirkung wird mein Unternehmen mit der Andersons Corporation fusionieren, und wir werden künftig als eine einheitliche Struktur agieren.“Kameras blitzten auf und Claire blinzelte gegen das Licht an, während sie versuchte, weiterhin normal zu atmen.„Darüber hinaus wird Sterling Solutions unter der Leitung von Frau Amber Clark eine Tochtergesellschaft werden, und wir werden zusammenarbe
Die Fahrstuhltür ertönte mit einem Piepen und Claire trat heraus, ihre Absatzschuhe klackten laut auf dem Marmorboden, während sie den Weg nach draußen einschlug.„Amber, warte.“Jeffs Stimme kam von hinten und sie hörte seine Schritte schneller werden, um sie einzuholen.Irene und Zane waren schon früher nach Hause gegangen, und Jeff hatte nach einer Gelegenheit gesucht, mit Amber zu sprechen.„Amber, bitte, ich muss erklären, was da draußen gerade passiert ist.“Claire hielt inne und drehte sich mit kaltem Gesichtsausdruck zu ihm um.Jeff eilte auf sie zu, sein Gesicht war rot angelaufen und seine Augen wirkten verzweifelt.„Das war nicht so, wie es aussah, und ich habe nicht geplant, dass Irene einfach so auftaucht“, kamen die Worte überstürzt aus ihm heraus. „Sie hat mich vor den Reportern überrumpelt, und Zane war dabei, und ich konnte nicht ...“„Es interessiert mich nicht.“ Claires Stimme war wie Eis, als sie ihn unterbrach.Jeff hielt mitten im Satz inne und starrte sie an.„W
Jeff stand vor Andersons Konzern und Reporter schwärmten um ihn herum, noch bevor er den Eingang erreichen konnte, während Kameras in sein Gesicht blitzten und ihm Mikrofone entgegengehalten wurden.„Mr. Anderson, ist es wahr, dass Ihr Unternehmen kurz vor dem Konkurs steht?“„Wie planen Sie, den Konzern Ihres Großvaters zu leiten, wenn Ihr eigenes Unternehmen in der Krise steckt?“„Beeinträchtigt die Scheidung Ihre Führungsfähigkeit?“Jeff hielt den Kopf gesenkt und drängte sich vorwärts. „Kein Kommentar.“„Mr. Anderson, Investoren ziehen sich zurück und die Aktienkurse fallen. Was haben Sie dazu zu sagen?“„Stimmt es, dass der Unfall Ihres Sohnes durch Eheprobleme verursacht wurde?“Jeffs Kiefer spannte sich hart an. „Ich habe gesagt: kein Kommentar.“„Lassen Sie und Ihre Frau sich nun scheiden oder nicht?“„Wer sagt denn, dass wir uns scheiden lassen?“, fragte eine weibliche Stimme von hinten.Die Reporter wirbelten herum und auch Jeff drehte sich um. Er sah Irene auf sie zukommen,







