LOGINER BAT MICH, FÜR DIE FRAU ZU STERBEN, DIE ER LIEBTE. ALSO TATE ICH ES. Vor fünf Jahren zog ich Jeff Anderson aus einem Fluss, in dem er ertrank. Als meine Stiefschwester die Lorbeeren für meine Heldentat einstrich, schwieg ich. Als sein Großvater ihn nach einer schrecklichen Nacht zwang, mich zu heiraten, nahm ich es hin. Als er seine Geliebte in unser gemeinsames Heim brachte und mich in meiner eigenen Ehe unsichtbar machte, ertrug ich es. Ich dachte, wenn ich ihn nur stark genug liebte, würde er mich endlich sehen. Dann wurde ich schwanger. In derselben Nacht, in der ich ihm von unserem Baby erzählen wollte, kam Jeff mit einer Bitte nach Hause, die meine Welt erschütterte: Irene brauchte ein Spenderherz, und er erwartete von mir, dass ich meines spendete. Er bat mich zu sterben. Mich selbst und unser ungeborenes Kind für eine Frau zu opfern, die meine Geschichte und sein Herz gestohlen hatte. In dieser Nacht verschwand Claire Anderson für immer. Fünf Jahre später kehrte ich als Amber Sterling zurück… eine mächtige CEO, die alles ist, was Jeff einst abgetan hatte. Elegant. Skrupellos. Unantastbar. Und entschlossen, mir alles zurückzuholen, was er mir gestohlen hatte. Doch Rache wird kompliziert, als Jeff entdeckt, dass ich noch lebe. Noch komplizierter, als er unseren Sohn trifft. Und unmöglich kompliziert, als mir klar wird, dass der Mann, der meinen Tod wollte, nun verzweifelt darum kämpft, mich zurückzugewinnen. Er hat mich einmal zerstört. Jetzt fleht er um eine zweite Chance. Aber manche Herzen kann man nicht transplantieren… man muss sie sich verdienen. Eine fesselnde Geschichte über Verrat, Überleben und die Kraft, unzerbrechlich zu werden. Dies ist eine Liebesgeschichte über zweite Chancen mit einer starken Heldin, die sich weigert, ein Opfer zu bleiben.
View MoreJeff wachte auf dem Sofa auf. Sein Kopf hämmerte und sein Mund fühlte sich trocken wie Stroh an.Er trug noch die Kleidung vom Vortag. Im Haus war es mäuschenstill – und dann kam schlagartig alles wieder hoch. Er stöhnte auf.Die Treppe knarrte und Irene erschien in einem seidenen Morgenmantel, das Haar perfekt gestylt und ein dunkler Bluterguss, der auf ihrer Wange aufblühte.Sie sah ihn kalt an. „Du hast mich vor den Augen unseres Sohnes geschlagen.“ Sie berührte die blaue Stelle behutsam.Jeff stand auf und ihm drehte sich der Kopf. Er wusste bereits, dass sie die Situation schamlos ausnutzen würde.„Irene… ich war betrunken und du…“„Das macht es nur noch besser, Jeff… so viel besser, denn das wird Konsequenzen haben“, knirschte sie hervor und trat mit einem grausamen Lächeln näher.Sein Blut kochte, aber er bewahrte die Ruhe und starrte sie nur an.„Ich könnte sofort die Polizei rufen und dich wegen häuslicher Gewalt festnehmen lassen. Ich habe den Bluterguss und ich habe einen Z
Jeff fuhr ziellos durch die Stadt, die Hände fest um das Lenkrad geklammert, während seine Gedanken rasenden Kreis drehten.Er landete schließlich in einer Bar in der Innenstadt und ging hinein.„Whiskey. Pur“, bestellte er und nahm Platz.Der Barkeeper goss ein, und Jeff kippte das Glas auf ex herunter. Das Brennen tat gut, also bestellte er noch einen.Und noch einen.Nach dem vierten Glas verlor er den Überblick. Seine Sicht begann zu verschwimmen und seine Brust fühlte sich schwer an.Immer wieder tauchte Ambers Gesicht vor seinem inneren Auge auf – wie sie Irenes Hand abgefangen hatte und der Ekel in ihren Augen, als sie sagte: „Ihre Frau sollten Sie besser im Griff haben.“Warum beschäftigte ihn Amber nur so sehr? Es reichte nicht schon, dass sie wie Claire aussah; er wünschte sich, sie wäre Claire.Stunden vergingen, bis der Barkeeper schließlich sagte: „Mein Herr, wir schließen gleich. Lassen Sie mich Ihnen ein Taxi rufen.“Jeff widersprach nicht.Das Taxi setzte ihn vor seine
Irene schrie vor Wut und trat gegen die Seite einer Mülltonne am Straßenrand, die laut schepperte, bevor sie umkippte.Ihre Brust hob und senkte sich schwer, ihr Gesicht war rot angelaufen und ihre Hände waren zu Fäusten geballt.„Wie kannst du es wagen, mir das anzutun, Jeff?“, knurrte sie.Ihr Telefon klingelte und sie riss es aus ihrer Handtasche, bereit, es auf den Boden zu schleudern.Unbekannte Nummer.Sie nahm mit einer Stimme voller Gift an. „Was?“„Hallo Schatz, hast du mich vermisst?“Die Männerstimme war geschmeidig und spöttisch und ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.„Matt?“, kam ihre Stimme erstickt heraus. „Warum zum Teufel rufst du mich an?“„Tsk, tsk, tsk.“ Sein Lachen war leise und gefährlich. „Dieser Ton sagt mir, dass du mich überhaupt nicht vermisst hast, und ich bin verletzt, Irene, wirklich verletzt.“Irenes Kiefer spannte sich an und ihre freie Hand ballte sich zur Faust. Sie hatte keine Zeit für so etwas.„Fahr zur Hölle“, zischte sie hervor.Sie beendet
Der Pressekonferenzraum war vollgepackt mit Reportern und Kameras, und Claire saß neben Jeff an dem langen Tisch, während ihr Herz so heftig pochte, dass sie glaubte, es würde gleich ihre Brust sprengen.Sie bewahrte eine neutrale und professionelle Miene, während ihre Handflächen unter dem Tisch feucht vor Schweiß waren.Jeff lehnte sich vor und seine Stimme klang klar und fest. „Vielen Dank für Ihr Kommen. Der heutige Tag markiert einen bedeutenden Übergang für Anderson Industries.“Er hielt inne und warf Claire einen Blick zu; der kurze Blickkontakt ließ ihren Magen Achterbahn fahren. „Mit sofortiger Wirkung wird mein Unternehmen mit der Andersons Corporation fusionieren, und wir werden künftig als eine einheitliche Struktur agieren.“Kameras blitzten auf und Claire blinzelte gegen das Licht an, während sie versuchte, weiterhin normal zu atmen.„Darüber hinaus wird Sterling Solutions unter der Leitung von Frau Amber Clark eine Tochtergesellschaft werden, und wir werden zusammenarbe

















