FAZER LOGIN170.Vizepräsident Connor McWilliams.Er ist hundertmal verantwortungsvoller als der amtierende Präsident, und jeder weiß das. Ohne Politik und Patenwirtschaft wäre er Präsident geworden.Er war der Einzige, der sich für positive Veränderungen im Land eingesetzt hat, der Aufrechte, der sein Gewissen nicht für eine Goldmünze verkaufen würde.Es ist keine Überraschung, dass Mister Connor in der Öffentlichkeit kaum noch zu sehen war, und Duke hatte seit langer Zeit nichts von ihm gehört oder gesehen.Dass Mister Connor gerade jetzt anruft, muss etwas Wichtiges sein, und in diesem Moment hätte er den Anruf des Präsidenten nicht angenommen, aber den von Mister Connor wird er annehmen.Er nahm das Handy von Bloom, der sich umdrehte und den Raum verließ.Duke hielt das Handy an sein Ohr und schlenderte zum Fenster.„Duke Dawson", hört er Mister Connors vertraute Stimme; es ist lange her.„Guten Abend, Mister Vice President", grüßt er. „Entschuldigung für die Wartezeit; ich bin gerade von ein
169.Ansel lächelte, als hätte er in einer Lotterie gewonnen, und an diesem Punkt war Duke überzeugt, dass seine Schwester sich mit einem Psychopathen eingelassen hatte.„Erzähl mir", legt Ansel seine Hand gegen sein Kinn. „Wie hast du es herausgefunden?"„Es war alles dein Masterplan, nicht wahr?" schießt Duke seine Frage zurück. „Warum erzählst du es mir nicht?"Ansel ließ ein glückliches Ausatmen heraus und sah dann Duke an.„Nun, ich werde es dir erzählen. Es begann alles, als du Eden und mich einfach nicht in Ruhe lassen wolltest", beginnt Ansel. „Gott, du warst so eine Plage, und ich wollte dich weg. Ich konnte nicht direkt in einen Mordversuch an dir verwickelt sein, weil deine Schwester es herausfinden würde. Also habe ich es ausgeheckt."„Es war nicht schwer für dich, oder?" nickt Duke.„Absolut nicht", strahlt Ansel. „Nicht, wo ich jeden Anführer des Militärs auf meiner Gehaltsliste habe, einschließlich des verdammten Präsidenten! Es brauchte einen Anruf, um dich direkt nach
168.„Ist dir klar, dass ich mit einem Schnippen meines kleinen Fingers deine Vernichtung befehlen kann?" verspottet Alejandro. „Dich verschwenden, so wie du meinen Sohn verschwendet hast?"Dukes Hände sanken nicht aus der Luft; sie sinken zu lassen würde seinen Tod bedeuten.„Ich habe deinen Sohn nicht getötet", murmelt Duke ruhig.„Lügner!" schreit Alejandro. „Verdammte Lügen, und du wirst dafür bezahlen!"„Denk nach!" erhebt Duke die Stimme und steht auf. „Du denkst, wenn ich schuldig wäre, würde ich hierherkommen, um dir alles zu erklären?"Alejandro beobachtete ihn.„Ich habe alles riskiert und bin hergekommen, um dir zu sagen, dass dein Sohn am falschen Ort zur falschen Zeit war", sieht Duke ihm direkt in die Augen. „Warum sollten ich und die Menschen, die ich liebe, dafür bezahlen?"„Sagst du, ich sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden?" grunzt Alejandro.„Ja", nickt Duke. „Vielleicht hättest du deinen jungen Sohn nicht ganz allein etwas so Gefährliches tun lassen sollen.
167.Sie landeten am späten Nachmittag in Mexiko-Stadt, und die sengende Sonne empfing sie.Der Ort war heiß wie ein Ofen, und vielleicht war es nur die Umgebung, die Duke sagte, dass er nicht willkommen war.Eine Reihe von Autos wartete draußen vor dem Flugzeug; Duke konnte das durch das Fenster sehen.„Das ist es, Mann", löst Ansel seinen Gurt. „Hoffe, du bist bereit."„Bin ich."„Noch eine Sache, bevor wir gehen", sieht Ansel ihn direkt an. „Keine Waffen bei dir, richtig?"„Natürlich nicht; ich gehe nicht dorthin, um gegen ihn zu kämpfen", spottet Duke.„Ich muss dich nur daran erinnern, weil es dich umbringen könnte", warnt Ansel.„Ich habe nichts davon bei mir", antwortet Duke.„Wenn du meinst. Ich will dir nur helfen", hebt Ansel die Hände zur Kapitulation.Er stand auf, und Duke tat dasselbe.Ansel führte den Weg aus dem Flugzeug; er trat in die Helligkeit der Sonne.„Juan!" schüttelte er die Hand des ersten Mannes.„Ansel, hola!" grüßt der Mann, Juan.Er war in einem Anzug und
166.„Wow", liegt keine Sympathie in Ansels Stimme. „Wie ist das passiert?"„Ich habe verdammt noch mal keine Ahnung", sinkt Duke zurück in seinen Sitz. „Das ist absolut beschissen."Eden trat an seine Seite und hielt seine Hand; Duke schien einen Zusammenbruch zu haben.„Es scheint, als wäre auch das Militär nicht frei von Sündern. Jemand hat dich sabotiert", kommentiert Ansel. „Wir sind am Ende alle böse Menschen."Duke hielt die Hand über sein Gesicht; er war gerade so wütend, und seine Kiefer spannten sich an.Wie war das Video einfach in Luft aufgelöst worden? So passiert das nicht; solche Beweise werden geheim gehalten, und jetzt sind sie einfach weg?„Gibt es eine Möglichkeit, das Video zu bekommen?" fragt Eden. „Kann ich irgendetwas tun?"„Ich denke nicht", schüttelt Duke den Kopf. „Das Video ist weg."Ansel setzte sich auf und faltete die Hände.„Was hast du jetzt vor?" fragt er.„Ich werde ohne die Beweise gehen müssen", schließt Duke.„Okay, das ist verrückt", runzelt Eden
165.„Warum hast du Melody ganz allein gelassen?" ist Eden nicht glücklich. „Bei allem, was mit Alejandro gerade passiert, denkst du nicht, dass das irgendwie dumm war?"„Ihr geht es ohne mich besser; sie wird sicher sein. Außerdem ist Bloom auch da", versichert er ihr.Eden lachte und bedeckte ihren Mund.„Ich will nicht gemein sein, aber Bloom braucht auch Schutz", kichert sie. „Hast du ihn kämpfen sehen? Ansels Männer haben ihn windelweich geprügelt."„Das war, weil er nicht kämpfen wollte", sieht Duke auf sein Handy. „Bloom ist tatsächlich tödlich, aber sein unschuldiger Look täuscht alle."„Ich verstehe."Die Türklingel ertönte, und sie tauschten Blicke aus.Eden rappelte sich auf die Füße und begann halb zur Tür zu rennen.„Denk an das, was du mir versprochen hast", flüstert sie eindringlich. „Kein Kämpfen."Er winkte ab, als wollte er sagen, dass er es nicht vergessen hatte und trotzdem tun würde, was sie wollte.Sie erreichte die Tür und öffnete sie. Ansel stand vor ihr, sein