LOGIN2.
Melodys Panik wächst in ihrer Brust. Sie sieht sich um—es gibt nirgendwohin zu fliehen. Sie ist ein Narr gewesen und hat geglaubt, dass dieser völlig Fremde ihr helfen würde, und jetzt das? Sie wird sterben, er wird sie vergewaltigen und danach töten. Er hält sie fest und schiebt sie zum Bett, und da bricht sie in Tränen aus. „Bitte, tu mir nicht weh", fleht sie. „Du hast gesagt, dass du mir helfen würdest." „Das versuche ich ja, Schätzchen. Warum lässt du mich nicht?" Sie sieht nicht, wie es ihr helfen soll, auf ein Bett zu steigen, damit er ihre Wunde versorgt, also hört sie nicht auf, sich zu befreien. Er hält sie mit einer Hand fest und nimmt sehr leicht seinen Gürtel ab. Sie beginnt zu schluchzen; sie hat keine Kraft mehr, als er ihr die Hände mit seinem Gürtel bindet. Der Gürtel dient als Seil und sie bewegt sich nicht mehr so viel. Er wirft einen Blick auf ihr Kleid—es gibt keine Möglichkeit, es ihr leicht auszuziehen, sie ist so rebellisch. Er verdreht die Augen und beginnt, ihre Kleidung aufzureißen. Sie trägt nur noch ihren Slip und keinen BH, aber das bedeutet nicht, dass er sie mit den Augen belästigt. Er hält sie fern, aber er bemerkt, wie schön ihr Körper ist. Er schaut, aber nur einen Blick, damit sie sich nicht noch unwohler fühlt. Er will sie auch ans Bett fesseln; sie hört nicht auf, um ihr Leben zu flehen, sie will leben. „Kannst du dich beruhigen?" Er fährt sich mit der Hand durchs Haar. „Ich versuche hier, dir zu helfen." Er geht weg und lässt sie allein. Melody denkt über ihr Leben nach, während die Tränen weiter fließen. Sie hatte immer gedacht, dass ihre Familie eines Tages ein Heilmittel für ihr Gesicht finden würde und sie in ihrer Violinkarriere aufholen würde—sie bekommt nicht viele Auftritte, denn egal wie gut sie ist, niemand will ein Monstergesicht spielen sehen, nicht einmal mit Maske. Sie hätte nicht gedacht, dass sie in einem Haus eines Mannes entführt enden würde, und sie macht sich Vorwürfe, so dumm gewesen zu sein, ihm zu folgen. Sie war verzweifelt und wollte nur ein Heilmittel für sich selbst finden, da ihre Eltern es nicht konnten. Zehn Minuten vergehen, und sie liegt immer noch nackt auf dem Bett, als die Tür sich wieder öffnet. Dukes Brust ist nackt und seine Hose hängt locker um seine Taille. Ihre Augen weiten sich und sie beginnt, gegen die Fesseln zu kämpfen. Er hat einen Behälter in der Hand und rührt ihn ständig um, während er auf sie zugeht. Sie weint hysterisch und fleht ihn an. „Melody, hör auf. Ich werde dir nicht wehtun, ich verspreche es." Er versucht, sie zu beruhigen. Er geht zu ihr und hält ihr Gesicht mit der linken Hand still. Er hält es so, dass sie sich nicht bewegt. Er stellt den Behälter neben sich und nimmt ihr die Maske ab. Sie wartet darauf, dass er schockiert ist, aber es passiert nicht. Jeder Mann, der ihr Gesicht gesehen hat, läuft weg, aber er nicht. Er nimmt die Maske einfach ganz ab und wirft sie weg. Er hält ihr Gesicht still und sieht ihr in die Augen. „Die Medizin besteht aus seltsamen Chemikalien und verhält sich sehr eigenartig", sagt er ihr. „Sie schadet deiner normalen Haut nicht, aber wenn sie mit deiner Kleidung in Berührung kommt, brennt sie direkt durch sie hindurch bis zu deiner Haut." Ah, deshalb hat er sie gebeten, ihre Kleidung auszuziehen. Sie atmet dramatisch aus und ein, aber sie ist jetzt ein wenig ruhiger. „Wenn ich das jetzt auf deine Wunde auftrage, wird es schrecklich brennen, aber nur für kurze Zeit", sagt er. „Versuch einfach, stark zu sein. Ich weiß, dass du dein Gesicht wirklich zurückhaben willst." Er wartet, bis sie sich wieder bereit fühlt, und greift nach dem Behälter. Sein Inhalt ist so weiß wie Wolken und riecht überhaupt nicht. Melody hält den Atem an, während er es über ihr Gesicht und ihre Brust gießt, wo die Verbrennungen sind. Es ist kalt, und bis zu einem gewissen Grad eisig, aber es tut noch nicht weh. Vielleicht irrt er sich, vielleicht tut es gar nicht weh. Sie hat die Gedanken kaum aus dem Kopf verdrängt, als sie ein Jucken spürt und dann das Gefühl, mit winzigen Nadeln gestochen zu werden. Ihr Rücken wölbt sich vom Bett und sie stößt einen durchdringenden Schrei aus. Duke schafft es gut, sie festzuhalten, während sie sich die Lunge aus dem Leib schreit. Er sieht weg, weil er nicht sehen will, wie sie leidet, und sie kämpft weiter. Da er weiß, dass sie ein Ventil für den Schmerz braucht, gibt er ihr seine Hand und sie nimmt sie. Wie eine Wahnsinnige—der Schmerz hat sie dazu gemacht—beißt sie in seine Hand und er hält still. Der Schmerz wächst, aber er bleibt still. Er sieht sie an und bemerkt, dass ein wenig Blut aus ihrem Mundwinkel tropft. Sie hat durch seine Haut gebissen. --- Melody sitzt auf dem Hocker im Badezimmer. Sie ist nackt und hält die Hände über ihre Brüste. Duke ist bei ihr. Er mischt die Medizin erneut und bemerkt, wie groß ihre Angst ist. „Es ist nur für kurze Zeit", ermutigt er sie. „Es wird dir bald besser gehen." Sie nickt und fährt sich mit der Hand durch ihr schönes Haar. Duke trägt sie auf ihr Gesicht und ihre Brust auf und bedeckt es mit einem Verband, wobei er ihre Nasenlöcher, Augen und ihren Mund frei lässt. Er steht zwischen ihren Beinen und gibt ihr seine Hand zu halten; sie nimmt sie. Er hält sie fest, während beide darauf warten, dass der Schmerz einsetzt. Er ist so scharf wie Wehenschmerz und nicht erdrückend. Sie stößt einen Schrei aus und packt ihn an der Taille. Duke drückt sie an sich, ist die Säule, die sie braucht; er will, dass es ihr viel besser geht. In ihrem Elend beißt sie in seine Schulter. Er zuckt zusammen, bewegt sich aber nicht. Die Muskeln ihrer Hände spannen sich an, während sie ihn noch fester hält. Er weiß, was passieren wird: Sie wird vor Schmerz ohnmächtig werden, genau wie die anderen Male. --- Duke lehnt sich an den Türrahmen und sieht ihr beim Schlafen zu. Es hat sich so gelohnt, nicht wahr? Es ist jetzt fünf Tage her, und er hat ihre Wunde versorgt, und jetzt ist er sicher, dass es vollbracht ist. Sie trägt noch die Verbände um ihr Gesicht, während sie schläft, aber sie sieht für ihn immer noch schön aus. Er findet, sie ist die schönste Frau, die je auf Erden gewandelt ist. Er geht hinein und sie beginnt aufzuwachen. Er geht zu ihr und hockt sich vor sie. „Hallo, Baby." Er lächelt sie an und sie lächelt zurück. „Bist du bereit, es abzunehmen?" „Heute?" Sie ist überrascht. „Es ist schon fertig?" „Ja", bestätigt er. „Es ist alles fertig." Sie sieht ratlos aus, aber sie steht auf und er führt sie ins Badezimmer. Er hebt sie auf den Hocker. Er beginnt langsam, die Verbände abzunehmen, aber er bemerkt sehr wohl, wie sehr sie vor Angst zittert. Er nimmt sie endlich ab und stößt einen Seufzer aus. Sie deutet ihn falsch. „Es hat nicht funktioniert, oder?" Sie seufzt traurig. „Schon gut, meine Familie versucht es seit fünf Jahren." Er sagt nichts. Er hilft ihr herunter und dreht sie zum Spiegel, und da klappt ihr die Kinnlade herunter. Ihr Gesicht ist wieder normal, wie das eines Neugeborenen. Es gibt nicht die geringste Spur, dass sie je in einem Feuer war. Sie ist seit langem nicht mehr so schön gewesen, und sie fährt sich langsam mit der Hand über das Gesicht; sie kann es nicht glauben. Ihre Schultern beginnen zu zittern und sie hält die Hand über den Mund, während sie weint. „Bin ich das wirklich? Bin ich geheilt?" schluchzt sie. Sie dreht sich um und gibt Duke einen unerwarteten Kuss auf die Wange, und sie tritt sofort zurück, ihr Gesicht ist rot vor Schüchternheit und sie sieht weg. „Es tut mir leid, ich wollte mich nur bedanken." Sie schiebt eine Haarsträhne beiseite. „Danke für das, was du für mich getan hast." „Gern geschehen, Melody", sagt er einfach. „Und herzlichen Glückwunsch." „Ich weiß nicht, was ich tun soll, um es dir zurückzuzahlen, ich habe versucht—" „Heirate mich."194.Tonya wird endlich nach Hause gehen.Nach ein paar Monaten des Versteckens in einem Waisenhaus kehrt sie endlich zu ihrer Familie zurück.Duke ist zu beschäftigt mit der neuen Regierung, um sie nach Hause zu bringen.Eden bekommt diese Aufgabe, und sie ist die beste Option, da Tonya ihr am nächsten steht.Also machen sie sich mit einer großen Anzahl militärischer Eskorten auf den Weg nach Padre Island.Eden sitzt neben Tonya im Privatflugzeug.Tonya schläft neben ihr und hat ihren Kopf auf Edens Schoß gelegt.Eden streichelt sanft ihren Kopf, während sie ihre Augen auf die weißen Wolken gerichtet hält.Sie hat sich über die Woche erholt, aber sie ist nie zu Ansels Beerdigung gegangen.Das Flugzeug hat eine begrenzte Anzahl von Passagieren, aber es ist voll.Sie und Tonya sind die einzigen Zivilisten hier, und Eden fühlt sich sicher.Keiner der Soldaten hier ist korrupt; alle korrupten wurden entlassen, und es war wie eine Säuberung für die ganze Armee.Der Pilot kündigt bald an,
193.Mister Jimmy sieht verängstigt aus, aber er schafft es, sich zusammenzunehmen.Eden hat die Waffe immer noch an seinen Kopf gedrückt.„Das ist eine sehr komplizierte Frage; möchten Sie sich setzen?“ Bietet er an.„Nein.“ Knurrt sie. „Reden Sie.“Er wirft einen Blick zu der Frau seines Sohnes, die völlig entsetzt ist.„Ich rufe die Polizei!“ Schreit sie, als ob Eden vor der Polizei Angst haben sollte.„Ja, machen Sie das.“ Spottet Eden. „Ihr Schwiegervater sollte sowieso im Gefängnis sein.“„Miss Eden, wenn Sie mir nur sagen könnten, worum es geht.“ Fleht er. „Wir müssen das nicht auf diese Weise klären.“„Sie haben meine Frage gehört, fangen Sie an zu antworten!“ Fährt sie ihn an; sie verliert nach und nach die Geduld.„Okay, okay, okay.“ Er schluckt Luft. Er sieht die Frau seines Sohnes an und nickt ihr zu.Sie geht widerwillig die Treppe hinauf, und sie sind allein.Sie senkt die Waffe, und er atmet erleichtert aus.„Ich lasse das nicht zu lange fallen, wenn Sie nicht anfangen
192.Jetzt, wo er die Waffe in ihrer Hand gesehen hat, weiß er, dass sie keine Witze macht.Seine Hände sind zum Zeichen der Kapitulation erhoben, während er sich in seinen Sitz zurückzieht, den, auf dem er gesessen hat.Eden hat es geschafft, das Klebeband um ihre Hände zu durchtrennen, und jetzt ist sie diejenige mit der Waffe.„Du weißt, dass der andere Typ direkt draußen ist, oder?“ Erinnert er sie. „Ich könnte jetzt pfeifen, und du bist erledigt.“„Nur zu, mach es.“ Fordert sie ihn heraus und drückt die Waffe gegen seine Stirn. „Wenn ich dir nicht verdammt noch mal das Gehirn rausblase.“Er lacht; er verhält sich so sehr wie Ansel, dass es sie irgendwie gruselt.Eden hat ihre Augen auf ihn gerichtet und ihre Ohren offen, um zu hören, wann immer jemand hereinkommt.Felix' Augen bohren sich durch sie; er ist wie dabei, zu lesen, was in ihrem Kopf vorgeht.„Jetzt verstehe ich.“ Er klingt besiegt. „Du bist viel schlauer, als wir dachten.“Eden neigt den Kopf; jetzt ist sie an der Rei
191.Eden liegt auf dem Boden, ihre Augen sind geschlossen, und sie bekommt nicht mit, was mit ihr passiert ist.Derjenige, der sie geschlagen hat, sieht auf, als Ansel ihn anstarrt.„Es tut mir leid, Boss.“ Er entschuldigt sich. „Sie hätte uns Ärger gemacht.“Der andere erscheint von der Haustür, er sieht seinen Partner an.„Gut, dass du sie erwischt hast, als du es getan hast, Nate.“ Er nickt ihm zu.Derjenige, der gerade hereingekommen ist, ist Felix. Er arbeitet schon lange für Ansel und sogar schon für dessen Vater.Er steht Ansel nahe, und anders als der Rest hat er eine Art, Ansel dazu zu bringen, ihm zuzuhören.„Felix, du hast ihn dazu gebracht?“ Ansel dreht sich zu ihm, nicht sehr glücklich. „Ich habe dir gesagt, ich würde das regeln.“„Es tut mir leid, aber du hättest dich schon vor langer Zeit um sie kümmern können, wenn du gewollt hättest.“ Felix sieht auf sie hinunter. „Die Tatsache, dass sie noch lebt, sagt genug darüber aus, dass du einen Schubs gebraucht hast.“Er sieh
190. BREAKING NEWSDas ganze Land ist in Aufruhr, weil zahlreiche Beweise gegen den Präsidenten sowie einige Mitglieder der Regierung und der militärischen Führung veröffentlicht wurden. Er wurde zum Rücktritt gezwungen, und der Vizepräsident wurde gerade vereidigt.Viele Verhaftungen wurden vorgenommen, um einige Top-Geschäftsleute mit dem Präsidenten in Verbindung zu bringen, die in zwielichtige Geschäfte verwickelt waren.Eden sieht die Nachrichten von ihrem Bett aus. Sie nimmt die Fernbedienung und dreht die Lautstärke noch höher; sie will alles hören, was sie kann.Duke hatte nicht gescherzt, als sie ihm sagte, dass es eine Säuberung geben würde.Es ist erst ein paar Tage her, und es ist genau so eingetreten, wie er es ihr versprochen hatte.Sie sitzt in ihrem Bett und kaut an ihren Nägeln, während sie versucht, sich auf die Bilder auf dem Bildschirm und das Gesagte zu konzentrieren.Der neue Präsident hat als Akt der Transparenz die Namen der Verhafteten veröffentlicht.Eden häl
189.Eden kann nicht glauben, dass das gerade passieren soll. Es fühlt sich an, als hätte sie gerade gehört, dass die Entrückung bevorsteht.„Wann wurde das entschieden?" fragt sie Logan.„Ich weiß es nicht", antwortet er wahrheitsgemäß. „Duke hat mir nur gesagt, was ich dir gesagt habe, und das ist alles, was ich weiß."Ihr Herz rast. Ja, sie will, dass das Böse in der Mafia endet, aber sie will nicht, dass Ansel mit ihnen untergeht.„Ich muss es Ansel sagen", sagt sie zu sich selbst. „Ich kann nicht zulassen, dass er mit dem Rest fällt."Sie geht bereits weg, als Logan ihre Hand packt und sie aufhält.„Es tut mir leid; ich kann dich das nicht tun lassen." Er entschuldigt sich.„Du erwartest also, dass ich stillstehe und zusehe, wie Ansel zerstört wird?" ist sie aufgebracht. „Lass mich los!"Sie zieht Aufmerksamkeit auf sich, und er hat keine andere Wahl, als sie in einen geheimen Teil des Gebäudes zu ziehen.Sie schüttelt ihn heftig ab.„Hör mir zu; du musst mir zuhören." Er fleht s