เข้าสู่ระบบAls der stellvertretende Krankenhausdirektor und eine Gruppe von Ärzten und Krankenschwestern gegangen waren, blickte Jeremy Lawrence erstaunt um sich. „Elara, warum haben sie mich in so ein schönes Zimmer verlegt? Hat Adrian das arrangiert?"
Jeremy wusste noch nicht, dass Elara Sterling und Victor Ashford sich getrennt hatten. „Er war es nicht." Elara runzelte verwirrt die Stirn, auch sie hatte keine Ahnung, was vor sich ging. Victor hatte sich bereits von ihr getrennt, er konnte unmöglich so großherzig sein. Für Leon Cross war es noch unwahrscheinlicher. Diese VIP-Station schien sehr hochwertig zu sein – allein der Aufenthalt hier würde ohne jegliche Behandlung eine beträchtliche Summe kosten. Niemand aus der Familie Sterling würde bereit sein, so viel zu bezahlen. Wer konnte es dann sein? Wer war so großherzig, dass er den beiden aus dem Nichts heraus helfen würde? Elara war von diesem Gedanken verwirrt. „Klopf, klopf, klopf!" Ein Klopfen an der Tür unterbrach plötzlich ihre Gedanken. Elara ging zur Tür. Draußen stand eine junge Krankenschwester, die lächelnd sagte: „Ms. Elara, unser Dekan möchte den Zustand Ihres Bruders mit Ihnen besprechen. Bitte kommen Sie mit mir." Elara war überrascht, die Überraschung deutlich in ihren Augen. „Der Dekan möchte mich sehen?" „Ja." Büro des Dekans. Die junge Krankenschwester führte sie zur Tür und klopfte sanft. Die Bürotür war nicht vollständig geschlossen, halb angelehnt. Eine angenehme, junge Stimme kam von drinnen: „Herein." Elara war von der unerwartet jugendlichen Stimme überrascht. Sie stieß die Tür sanft auf. Als sie eintrat, sah sie einen jungen Mann am Schreibtisch sitzen, der etwa 25 Jahre alt wirkte, mit einem gutaussehenden und milden Gesicht, eine Goldrandbrille tragend – das Sinnbild eines kultivierten, edlen jungen Mannes. War das... der Dekan?! Elara war sichtlich überrascht und verblüfft. Der Dekan war so jung? Sie hatte anfangs angenommen, er wäre mindestens in den Fünfzigern oder Sechzigern. „Ms. Elara, guten Tag. Bitte nehmen Sie Platz." Während Elara Denver Lancaster mit Überraschung im Gesicht betrachtete, blickte Denver Lancaster ebenfalls auf und musterte sie mit Interesse. War das das junge Mädchen, das einst eine Affäre mit Adrian Vale gehabt hatte? Er musste zugeben, selbst mit ihrem schlichten Aussehen war sie eine Schönheit. Als er das Mädchen in ihren Zwanzigern betrachtete, fielen ihm ihre sehr zarten Gesichtszüge auf, und ihre Haut war hell und strahlend. Selbst für ihn, der viele schöne Frauen gesehen hatte, war sie recht beeindruckend. Nachdem er sie einen Moment lang gemustert hatte, sagte er lächelnd: „Ms. Elara, seien Sie nicht nervös. Wir sind alle jung – betrachten Sie mich einfach als Freund." Sein Lächeln ließ Elara sich etwas entspannter fühlen. Sie nickte, lächelte ebenfalls und setzte sich. „Herr Dekan, ich habe gehört, Sie wollten über den Zustand meines Bruders sprechen?" fragte Elara direkt. „Hat sich Jeremys Zustand verändert?" Denver Lancaster nahm den Kaffee auf dem Tisch und trank einen Schluck. „Es hat sich etwas verändert." Elara wurde sofort nervös. „Ich weiß nicht…" „Die Krankheit Ihres Bruders sollte so bald wie möglich behandelt werden. Durch diesen Krankheitsanfall hat er tatsächlich den besten Zeitpunkt für die Operation verpasst." Elaras Gesicht veränderte sich sofort und ihre Stimme zitterte. „Was meinen Sie mit dem besten Zeitpunkt für die Operation verpasst? Bedeutet das, dass er in Zukunft nicht mehr operiert werden kann?" „Es ist nicht so, dass er nicht operiert werden kann, aber die postoperativen Ergebnisse werden nicht so gut sein. Ms. Elara, die Operation Ihres Bruders kann nicht länger verzögert werden." „Ich weiß…" Elara ballte die Faust. „Ich, ich werde einen Weg finden, damit er so bald wie möglich operiert werden kann. Nur, Sie sagten, wenn er jetzt operiert wird, werden die postoperativen Ergebnisse nicht so gut sein…" „Das hängt davon ab, wer die Operation durchführt." Denver Lancaster erwähnte beiläufig: „Ich kenne jemanden, der sehr gut in dieser Art von Operation ist. Wenn er davon überzeugt werden könnte zu helfen, könnte die Heilungsrate Ihres Bruders bis zu neunzig Prozent betragen. Aber…" Eine Heilungsrate von bis zu neunzig Prozent? Elaras sinkendes Herz entflammte plötzlich mit Hoffnung, und sie fragte sofort: „Aber was? Herr Dekan, ist diese Person, die Sie kennen, ein Arzt in diesem Krankenhaus?" „Nein." Denver Lancaster schüttelte den Kopf. „Er ist ein Geschäftsmann und hat seit vielen Jahren keine Medizin mehr praktiziert. Deshalb sagte ich, er könnte nicht bereit sein zu helfen." Der Funken Hoffnung, der gerade in ihrem Herzen aufgeflammt war, sank wieder. Er hat seit vielen Jahren keine Medizin mehr praktiziert? Würde er Jeremy noch operieren? Aber… Selbst wenn es nur eine einprozentige Chance gab, konnte sie nicht aufgeben. Jeremy war die einzige Person, die ihr in dieser Welt etwas bedeutete. Egal was es kostete, sie musste für ihn kämpfen. „Herr Dekan, könnten Sie mir die Kontaktdaten dieser Person geben?" Nach einem Moment des Nachdenkens sah Elara Denver Lancaster mit einem Mix aus Bitten, Beklommenheit und Angst in den Augen an. „Ich würde gerne mit ihm sprechen." Ein listiger Glanz blitzte schnell in Denver Lancasters Augen auf, aber er täuschte einen besorgten Ausdruck auf seinem Gesicht vor. Nach einigen Sekunden des Schweigens nickte er und sagte: „In Ordnung, ich werde Ihnen seine Kontaktdaten und Adresse geben. Wenn Sie ihn jedoch treffen, lassen Sie ihn nicht wissen, dass ich Sie zu ihm geschickt habe." Ein Ausdruck der Freude erschien auf Elaras Gesicht: „Danke, Herr Dekan!" Heath Group. Den aufragenden Wolkenkratzer vor ihr betrachtend, stand Elara vor der Drehtür aus Glas und fühlte sich für einen Moment eingeschüchtert. Aber bei dem Gedanken an Jeremy fasste sie Mut. Sie holte tief Luft und trat ein. Kaum hatte sie sich den Empfangsdamen genähert, wurde sie aufgehalten. Beide Empfangsdamen waren sehr attraktive Frauen mit großartigen Figuren. Sie trugen exquisites Make-up und schmückten sich mit luxuriösem Markenschmuck. Auf den ersten Blick wirkten sie wie wohlhabende junge Damen. Eine der Empfangsdamen sah, dass Elara sehr schön war, und eine Spur von Feindseligkeit stieg in ihr auf. Da sie bemerkte, dass sie bescheiden gekleidet war, sprach sie noch arroganter: „Miss, Sie müssen sich registrieren, wenn Sie jemanden suchen. Wen suchen Sie?" Elara zögerte einen Moment, bevor sie den Namen nannte, den Denver Lancaster ihr gegeben hatte: „Guten Tag, ich suche Adrian Vale. Ist er verfügbar?" Kaum hatte sie ausgesprochen, hörte sie zwei scharfe Atemzüge. Die bereits feindselige Empfangsdame starrte sie noch mehr an, sie regelrecht anstarrend: „Wer sind Sie? Wie können Sie es wagen, Präsident Adrian direkt bei seinem Namen zu nennen. Sie müssen einen Termin vereinbaren, um Präsident Adrian zu sehen. Haben Sie einen?" Präsident Adrian? Elara war einen Moment lang verblüfft. War dieser Mann namens Adrian Vale einer der leitenden Angestellten dieses Unternehmens? Angesichts der Reaktion dieser Empfangsdamen konnte seine Position nicht niedrig sein. Sie antwortete wahrheitsgemäß: „Ich habe keinen Termin." „Hmph." Die Empfangsdame schnaubte verächtlich, als sie hörte, dass Elara keinen Termin hatte. „Präsident Adrian ist nicht jemand, den man einfach so treffen kann. Ohne Termin glauben Sie wirklich, Präsident Adrian sehen zu können? Heutzutage haben manche Frauen eine unglaublich dicke Haut und denken, sie können sich an einflussreiche Männer klammern, nur weil sie gut aussehen. Können Sie sich einfach so vorstellen, Präsident Adrian nahezukommen?" Elara runzelte beim Hören leicht die Stirn. Sie versuchte geduldig zu erklären: „Ich glaube, Sie haben mich missverstanden. Ich will nicht…" Bevor sie ausreden konnte, unterbrach die Empfangsdame ungeduldig: „Es interessiert uns nicht, was Sie denken. Jedenfalls wird Präsident Adrian Sie ohne Termin nicht empfangen. Sie können jetzt gehen."Der Rauchgeruch hielt sich noch lange, nachdem die Flammen gelöscht worden waren.Adrian stand hinter der gelben Absperrung; sein schwarzer Mantel war durchnässt vom Wasser, das die Feuerwehrleute über die Trümmer gesprüht hatten.Das dreistöckige Apartmentgebäude war nur noch ein verkohlter Skelettbau.Der Rauch stieg weiterhin träge in den grauen Nachmittagshimmel auf.Alex kam zusammen mit einem Feuerwehrmann herüber.„Sie haben das gesamte Gebäude durchsucht.“Adrian wandte den Blick nicht von den Trümmern ab. „Und?“Der Feuerwehrmann nahm seinen Helm ab und seufzte. „Wir haben vier Leichen geborgen.“Adrian sah ihn schließlich an. „Aber niemand kann identifiziert werden, bevor das Forensik-Team seine Arbeit beendet hat. Das Feuer hat fast alles zerstört.“„Was hat es verursacht?“„Das können wir noch nicht sagen, aber...“, der Feuerwehrmann hielt inne. „Es sieht nicht nach einem Unfall aus.“Adrians Kiefer verhärtete sich. Jemand war vor ihnen hier gewesen. Jemand hatte die Bewei
Der Geruch von Rauch hielt sich noch lange, nachdem die Flammen gelöscht worden waren.Adrian stand hinter der gelben Absperrung, sein schwarzer Mantel durchnässt vom Wasser, das die Feuerwehrleute über die Trümmer gesprüht hatten.Das dreistöckige Wohngebäude war nur noch ein verkohlter Skelettbau.Rauch stieg noch immer träge in den grauen Nachmittagshimmel auf.Alex kam zusammen mit einem Feuerwehrmann herüber.„Sie haben das gesamte Gebäude durchsucht.“Adrian wandte den Blick nicht von den Trümmern ab. „Und?“Der Feuerwehrmann nahm seinen Helm ab und seufzte. „Wir haben vier Leichen geborgen.“Adrian sah ihn schließlich an. „Aber keine kann identifiziert werden, bis das Forensik-Team seine Arbeit beendet hat. Das Feuer hat fast alles zerstört.“„Was hat es verursacht?“„Das können wir noch nicht sagen, aber …“, der Feuerwehrmann hielt inne, „es sieht nicht nach einem Unfall aus.“Adrians Kiefer spans sich an. Jemand war vor ihnen hier gewesen. Jemand hatte die Beweise vernichtet.
Alex’ Worte hingen in der Luft. „Es gehört Carlos Osei.“Adrian starrte ihn an. Einen Moment lang schwieg unser beider. „Dem Fahrer?“Alex nickte. „Der Gerichtsmedizin-Bericht ist vor ein paar Minuten eingetroffen.“Adrian nahm Alex das Telefon aus der Hand und las jede Nachricht selbst durch.Blutgruppe.DNA-Übereinstimmung.Identität bestätigt.Carlos Osei.„Er war also dort.“„Ja.“„Und jemand hat ihn verletzt.“Alex nickte.„Was bedeutet, dass er nicht einfach verschwunden ist. Er wurde mitgenommen.“Adrians Blick wurde noch finsterer. „Oder gerettet.“…Zurück in Elaras Zimmer saß diese still auf der Bettkante. Ihre Gedanken wollten einfach nicht zur Ruhe kommen.Sie ging alles noch einmal durch, was seit ihrem Aufwachen passiert war.Jeremy.Die Ärzte.Lydia.Adrian.Jeder von ihnen hatte ihr Bruchstücke eines Lebens erzählt, an das sie sich nicht erinnern konnte.Aber nur eine einzige Person brachte ihr Herz aus dem Takt.Adrian.Sie seufzte leise. „Wer bist du nur…“Die Frage
Im Raum blieb es still, keiner von beiden sprach, und die Frage des unschuldigen Mädchens lag weiterhin im Raum.„Er ist dein Ehemann, nicht wahr?“, sah Elara Adrian ohne zu blinzeln an. Sie wartete, doch es kam keine Antwort, bis sie schließlich fragte: „Waren wir es...?“Ihre Stimme war ruhig, aber ihre Augen musterten sein Gesicht aufmerksam.Adrian steckte beide Hände in seine Hosentaschen. „Nein.“„Nein?“, runzelte sie die Stirn.„Wir waren nicht verheiratet, das habe ich dir schon einmal gesagt“, antwortete er ihr erneut ehrlich.Sie fühlte sich endlich wirklich erleichtert – nicht, weil sie nicht mit jemandem verheiratet sein wollte, der so cool war wie Adrian, sondern weil sie dachte, es wäre grausam, ihren Ehemann zu vergessen.„Also...“, senkte sie den Blick. „Hat sie sich geirrt.“„Ja.“ Adrian verstand nicht, warum sie immer wieder dieselbe Frage stellte.Es folgte ein kurzes Schweigen, bevor Adrian es brach. „Er steht dir“, sagte er und blickte auf den Teddybären in ihren
Es wurde still im Raum. Adrian antwortete ihr nicht sofort. Er sah sie einfach nur an, während das Nachmittagslicht durch das Fenster fiel und sich sanft auf ihr Gesicht legte.Sie sah noch genau aus wie früher, und doch war sie so fern.Ihre Worte hallten in seinen Ohren nach. Er sah sie langsam an.»Ich glaube nicht, dass das eine Frage ist, die ich beantworten sollte.«Elara runzelte die Stirn. »Warum?«»Weil es deine Gefühle beeinflussen könnte, wenn ich darauf antworte.« Er hielt inne und wählte seine Worte sorgfältig.Elara sah ihn verwirrt an. »Ich verstehe nicht.«»Du hast einen Teil deines Gedächtnisses verloren, Elara. Ich möchte nicht, dass du etwas nur deshalb glaubst, weil ich es dir gesagt habe. Ich möchte, dass du es selbst entdeckst.«Seine Antwort hing noch eine Weile im Raum. Jeremy, der das Geschehen aus der Ecke beobachtet hatte, konnte nicht anders, als ihn zu bewundern.Die meisten Männer hätten die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, aber Adrian nicht. Er wollte i
Lydia blieb ein paar Schritte weit im Raum stehen. Sie umklammerte den Blumenstrauß fest, ihre Augen waren bereits voller Tränen.„Elara.“ Ihre Stimme zitterte. „Oh nein, sieh dich nur an.“Noch bevor jemand sie aufhalten konnte, eilte sie ans Bett und schloss Elara fest in die Arme. Elara zögerte eine Sekunde, bevor sie die Umarmung erwiderte.„Es tut mir so… leid“, flüsterte Lydia. Ihre Schultern bebten, als würde sie weinen. „Ich hatte solche Angst, als ich von deinem Unfall gehört habe.“Elara schob sie sanft ein Stück zurück. „Es ist schon gut.“Lydia löste sich von ihr und wischte sich über die Augenwinkel. „Nein, es ist nicht gut.“ Sie berührte sanft Elaras Gesicht. „Du bist meine kleine Schwester. Weißt du überhaupt, welche Todesangst ich ausgestanden habe?“Elara starrte sie an. Irgendetwas an diesen Worten hätte sie trösten müssen, doch stattdessen fühlte sie sich merkwürdig leer.„Es tut mir leid“, sagte Elara. Die Worte des Arztes hallten in ihren Ohren wider: „Sie werden







