LOGINIn der Nacht, in der sie erwartet, dass ihre Zukunft besiegelt wird, muss Elara Sterling zusehen, wie sie stattdessen zerbricht. Ihr Verlobter verrät sie. Ihre Stiefschwester trägt sein Kind. Und das Leben, das sie in zehn Jahren aufgebaut hat, bricht in einem einzigen Atemzug zusammen. Doch das Schicksal ist noch nicht fertig mit ihr. Ein einziger Fehler – eine falsche Tür, ein verschlossenes Zimmer – wirft sie in die Arme von Adrian Vale, einem Mann, den alle fürchten und den keine berühren kann. Einem Mann, der Frauen nicht ausstehen kann… außer ihr. Nun, gebunden durch eine Nacht, die keiner von beiden vergessen kann, wird Elara in eine Welt aus Macht, Besessenheit und gefährlichem Verlangen hineingezogen. Er will Antworten. Sie will Freiheit. Doch in einem Spiel, in dem Herzen Waffen sind und Liebe Krieg bedeutet… Wer wird zuerst fallen?
View MoreDer Rauchgeruch hielt sich noch lange, nachdem die Flammen gelöscht worden waren.Adrian stand hinter der gelben Absperrung; sein schwarzer Mantel war durchnässt vom Wasser, das die Feuerwehrleute über die Trümmer gesprüht hatten.Das dreistöckige Apartmentgebäude war nur noch ein verkohlter Skelettbau.Der Rauch stieg weiterhin träge in den grauen Nachmittagshimmel auf.Alex kam zusammen mit einem Feuerwehrmann herüber.„Sie haben das gesamte Gebäude durchsucht.“Adrian wandte den Blick nicht von den Trümmern ab. „Und?“Der Feuerwehrmann nahm seinen Helm ab und seufzte. „Wir haben vier Leichen geborgen.“Adrian sah ihn schließlich an. „Aber niemand kann identifiziert werden, bevor das Forensik-Team seine Arbeit beendet hat. Das Feuer hat fast alles zerstört.“„Was hat es verursacht?“„Das können wir noch nicht sagen, aber...“, der Feuerwehrmann hielt inne. „Es sieht nicht nach einem Unfall aus.“Adrians Kiefer verhärtete sich. Jemand war vor ihnen hier gewesen. Jemand hatte die Bewei
Der Geruch von Rauch hielt sich noch lange, nachdem die Flammen gelöscht worden waren.Adrian stand hinter der gelben Absperrung, sein schwarzer Mantel durchnässt vom Wasser, das die Feuerwehrleute über die Trümmer gesprüht hatten.Das dreistöckige Wohngebäude war nur noch ein verkohlter Skelettbau.Rauch stieg noch immer träge in den grauen Nachmittagshimmel auf.Alex kam zusammen mit einem Feuerwehrmann herüber.„Sie haben das gesamte Gebäude durchsucht.“Adrian wandte den Blick nicht von den Trümmern ab. „Und?“Der Feuerwehrmann nahm seinen Helm ab und seufzte. „Wir haben vier Leichen geborgen.“Adrian sah ihn schließlich an. „Aber keine kann identifiziert werden, bis das Forensik-Team seine Arbeit beendet hat. Das Feuer hat fast alles zerstört.“„Was hat es verursacht?“„Das können wir noch nicht sagen, aber …“, der Feuerwehrmann hielt inne, „es sieht nicht nach einem Unfall aus.“Adrians Kiefer spans sich an. Jemand war vor ihnen hier gewesen. Jemand hatte die Beweise vernichtet.
Alex’ Worte hingen in der Luft. „Es gehört Carlos Osei.“Adrian starrte ihn an. Einen Moment lang schwieg unser beider. „Dem Fahrer?“Alex nickte. „Der Gerichtsmedizin-Bericht ist vor ein paar Minuten eingetroffen.“Adrian nahm Alex das Telefon aus der Hand und las jede Nachricht selbst durch.Blutgruppe.DNA-Übereinstimmung.Identität bestätigt.Carlos Osei.„Er war also dort.“„Ja.“„Und jemand hat ihn verletzt.“Alex nickte.„Was bedeutet, dass er nicht einfach verschwunden ist. Er wurde mitgenommen.“Adrians Blick wurde noch finsterer. „Oder gerettet.“…Zurück in Elaras Zimmer saß diese still auf der Bettkante. Ihre Gedanken wollten einfach nicht zur Ruhe kommen.Sie ging alles noch einmal durch, was seit ihrem Aufwachen passiert war.Jeremy.Die Ärzte.Lydia.Adrian.Jeder von ihnen hatte ihr Bruchstücke eines Lebens erzählt, an das sie sich nicht erinnern konnte.Aber nur eine einzige Person brachte ihr Herz aus dem Takt.Adrian.Sie seufzte leise. „Wer bist du nur…“Die Frage
Im Raum blieb es still, keiner von beiden sprach, und die Frage des unschuldigen Mädchens lag weiterhin im Raum.„Er ist dein Ehemann, nicht wahr?“, sah Elara Adrian ohne zu blinzeln an. Sie wartete, doch es kam keine Antwort, bis sie schließlich fragte: „Waren wir es...?“Ihre Stimme war ruhig, aber ihre Augen musterten sein Gesicht aufmerksam.Adrian steckte beide Hände in seine Hosentaschen. „Nein.“„Nein?“, runzelte sie die Stirn.„Wir waren nicht verheiratet, das habe ich dir schon einmal gesagt“, antwortete er ihr erneut ehrlich.Sie fühlte sich endlich wirklich erleichtert – nicht, weil sie nicht mit jemandem verheiratet sein wollte, der so cool war wie Adrian, sondern weil sie dachte, es wäre grausam, ihren Ehemann zu vergessen.„Also...“, senkte sie den Blick. „Hat sie sich geirrt.“„Ja.“ Adrian verstand nicht, warum sie immer wieder dieselbe Frage stellte.Es folgte ein kurzes Schweigen, bevor Adrian es brach. „Er steht dir“, sagte er und blickte auf den Teddybären in ihren











