Kein Entkommen Vor Ihnen

Kein Entkommen Vor Ihnen

last updateLast Updated : 2026-10-01
By:  VeeUpdated just now
Language: Deutsch
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Ich blieb auf der Stelle stehen, genau in der Sekunde, als die schwere Schlafzimmertür ins Schloss fiel. Noch bevor ein Schrei in meiner Kehle entstehen konnte, legte sich ein Paar großer, kraftvoller Hände um meine Taille, die sich wie eiserne Bänder zuzogen und mir auch den letzten Rest Luft aus der Brust schlugen. "Wir haben dich vermisst, Prinzessin..." ******************* Aurea ist eine süße, naive junge Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht als einen Neuanfang. Als Waise, die verzweifelt nach ihren biologischen Wurzeln sucht, nimmt sie eine Stelle als Hausmädchen an, in der Hoffnung, dass die ehrliche Arbeit ihr beim Überleben hilft. Sie hat keine Ahnung, dass diese eine, einfache Entscheidung ihr Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Vincenzo und Velarius sind die kaltherzigen Milliardär-CEOs von Rossi Industries – und die unbestrittenen Capos der italienischen Mafia. Skrupellos und grausam nehmen sie sich ohne Zögern alles, was sie begehren. Derzeit stecken die Brüder in einer lieblosen Vereinbarung fest und sind gezwungen, eine verwöhnte Erbin zu heiraten, nachdem ihre wahre vorbestimmte Ehefrau als Kind tragisch entführt wurde. Doch alles ändert sich in dem Moment, als die Brüder ihre neue Magd erblicken. In ihrer dunklen, knallharten Unterwelt ist Aurea das Einzige, was unbefleckt geblieben ist, was es völlig unmöglich macht, ihr zu widerstehen. Besessen und besitzergreifend machen sich die Zwillinge daran, ihr kleines Hausmädchen völlig zu ruinieren. Sie haben keine Ahnung, dass das zerbrechliche Mädchen, das sie brechen, genau die Prinzessin ist, um die sie ein Leben lang getrauert haben. „Aber was passiert, wenn die Brüder herausfinden, dass Aurea die vorbestimmte Ehefrau ist.“

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Chapter 1

Kapitel 1

Aureas Perspektive

"Gib dich mir einfach hin, Aurea. Hör auf so zu tun, als wärst du zu gut dafür", sagte er, und seine Stimme trielementierte von einer öligen Selbstgefälligkeit, die meine Haut zum Krabbeln brachte.

Bevor ich seine Bewegung überhaupt verarbeiten konnte, prallte mein Rücken mit einem schweren, dröhnenden Schlag gegen das kalte, massive Mahagoniholz der Bürotür. Mein Atem entwich meinen Lungen vollkommen in einem scharfen Keuchen, als ein dumpfer Schmerz direkt durch meine Wirbelsäule schoss. Herr Vance, mein Chef und der reiche Besitzer der High-End-Boutique, in der ich arbeitete, trat tief in meinen persönlichen Bereich und schloss mich komplett ein.

Der erstickende, schwere Duft seines teuren Designer-Parfüms, vermischt mit dem scharfen, sauren Gestank von abgestandenem Whiskey, erfüllte die Luft zwischen uns und ließ meinen Magen sich heftig umdrehen. Er schlug seine rechte Hand direkt neben meinem Kopf gegen das Holz, wobei der Aufprall den Türrahmen erschütterte und mich effektiv zwischen seinem aufragenden Körper und dem einzigen Ausgang gefangen hielt.

"Herr Vance, bitte", flüsterte ich, meine Stimme zitterte unkontrolliert, während meine Hände flach gegen seine feste Brust drückten, in dem verzweifelten Versuch, etwas Abstand zu schaffen.

Obwohl er unbestreitbar gut aussehend und reich war und auf dem Papier alles besaß, was sich eine Frau nur wünschen konnte, wollte ich ihn nicht. Nicht so.

"Lassen Sie mich gehen", flehte ich und versuchte, meine Atmung ruhig zu halten. "Ich bin nur reingekommen, um Ihnen den Monatsabschlussbericht zu überreichen."

"Du bist schlauer als das, Aurea", spottete er und neigte sein Gesicht nach unten, bis sein ekliger, mit Alkohol getränkter Atem mein Ohr streifte. Seine freie Hand kam herab, um meine Taille fest zu packen, wobei sich seine Finger in mein Fleisch gruben, um mich an Ort und Stelle zu fixieren. "Sieh dich doch an. Du wohnst in einer bröckelnden, feuchten Wohnung, kannst dir kaum eine anständige Mahlzeit leisten und schuftest dich hier für Pfennige ab."

Er drückte seinen Körper noch enger an meinen und quetschte mich gegen die Tür, bis ich die harten Konturen seines Körpers spüren konnte.

"Ich kann das alles für dich ändern", flüsterte er, während sein Tonfall in ein ekelhaft süßes Murmeln überging. "Gib dich mir hin, werde mein, und ich werde für alles sorgen. Du wirst dir nie wieder Sorgen um Geld machen müssen, Liebes."

Er beendete seinen Satz, indem er sich vorneigte und leicht in mein empfindliches Ohrläppchen biss.

Eine toxische Mischung aus tiefer Demütigung und Ekel brannte wie ein Lauffeuer durch meine Adern. Er dachte, weil ich eine Waise ohne Familiennamen, ohne hohen Status und mit absolut keinem Schutz in dieser korrupten Stadt war, könnte er meine Würde einfach kaufen.

"Ich habe Nein gesagt", knirschte ich durch zusammengebissene Zähne, während die Tränen der Angst in meinen Augen plötzlich in einen feurigen, blendenden Funken absoluter Wut umschlugen.

Vances Augen verdunkelten sich, sein Kiefer spannte sich an, als sein Griff um meine Taille schmerzhaft fest wurde.

"Spiel nicht die Schwererreichbare mit mir—"

Bevor er seinen pathetischen Satz beenden konnte, riss ich mein Knie mit jeder einzelnen Faser an Kraft, die ich noch in meinem gesamten Körper hatte, nach oben und rammte es ihm direkt zwischen die Beine.

Herr Vance stieß ein ersticktes, erwürgtes Keuchen aus, sein arganter Ausdruck zerbrach augenblicklich, als sein Gesicht einen tiefen Crimson-Ton annahm. Sein eiserner Griff um meine Taille verschwand, als er schwer auf die Knie sackte, sich seine Männlichkeit hielt und in absoluter Qual auf dem teuren Teppich stöhnte.

Ich starrte für den Bruchteil einer Sekunde voller Entsetzen auf ihn herab, meine Brust hob und senkte sich heftig, während ich nach Luft rang. Da ich wusste, dass er viel stArray war als ich und mich töten würde, wenn er wieder auf die Beine kam, wirbelte ich herum. Meine Hände zitterten heftig, als ich hektisch mit dem Riegel hinter meinem Rücken hantierte. Schließlich klickte das Schloss auf. Ich riss die Tür weit auf und sprintete hinaus in den Hauptverkaufsraum.

"Du bist gefeuert!", brüllte Vance hinter mir, seine Stimme angestrengt, schrill und vor purem Gift verzerrt, während ich floh. "Hörst du mich, du wertloses Stück Scheiße? Du bist fertig in dieser Stadt!"

Ich blickte nicht zurück. Ich sprintete durch den glitzernden Verkaufsraum und brach an einer Gruppe reicher, flüsternder Kunden vorbei, die mich unter Schock anstarrten. Ich drückte durch die schweren Glastüren und hinaus auf die überfüllten Straßen der Stadt.

Punktgenau öffnete sich der dunkle, wie prellungsfarbene Nachmittagshimmel. Ein sintflutartiger Daunenregen aus eisigem Regen begann über mir niederzugehen, tränkte sofort meine Uniform und wusch die heißen Tränen fort, die über mein Gesicht strömten. Ich ging alleine den Bürgersteig entlang, zitternd, meine Schuhe quatschten vor Wasser, während die Neonlichter des reichen Viertels um mich herum verschwommen.

Als ich meine winzige Wohnanlage am Rande der Slums erreichte, schrien meine Lungen nach Luft. Ich warf mich praktisch in meine Wohnung, schlug die schwere Tür zu und glitt an ihr herunter. Ich vergrub mein Gesicht in meinen Knien, als der Damm schließlich brach. Ein lautes, gebrochenes Schluchzen riss aus meiner Kehle und hallte in dem leeren, stillen Raum wider.

Vance hatte nicht gelogen. Ich war völlig, komplett ruiniert.

In einer Stadt, die von den skrupellosen Reichen und den hoffnungslos Korrupten regiert wurde, hatte ein machtloses, namenloses Mädchen wie ich absolut keine Stimme. Ohne diesen Job konnte ich meinen Vermieter bis Ende der Woche nicht bezahlen. Ich würde auf die eisigen, gefährlichen Straßen geworfen werden, völlig hilflos. Mein lebenslanger Traum, genug Geld zu sparen, um einen Ermittler zu buchten und endlich meine biologische Mutter zu finden, war völlig zerschmettert.

Ich saß da auf dem kalten Boden und weinte, bis meine Kehle rau war und meine Augen wie Feuer brannten. Das erdrückende Gewicht der Welt, das auf meine Brust drückte, war so schwer, dass ich das Gefühl hatte, der Boden würde sich einfach öffnen und mich im Ganzen verschlingen. Vance war schon immer gruselig gewesen, hatte immer unangemessene Bemerkungen in unsere Gespräche einfließen lassen, aber er hatte vor heute noch nie etwas Körperliches mit mir versucht. Und jetzt, weil ich mich gewehrt hatte, hatte ich nichts.

"Nein."

Das Wort verließ meine Lippen als ein scharfes, plötzliches Flüstern. Ich riss meine Augen auf und wischte die Tränen mit den Rücken meiner zitternden Hände energisch weg. Ich weigerte mich, ihn gewinnen zu lassen. Ich stand auf wackligen Beinen auf und ging zu meinem kleinen, zerkratzten Nachttisch.

Ich öffnete die oberste Schublade, griff an den unbezahlten Nebenkostenabrechnungen vorbei und zog eine elegante, schwarze Samtkarte heraus, die mir meine Freundin Nina vor Wochen gegeben hatte, nur für den Fall, dass ich meine Meinung über meine Karriere jemals ändern sollte.

Das Rossi-Anwesen.

Es war eine Stelle als im Haus lebendes Hausmädchen, die ein absolutes Vermögen bezahlte—mehr Geld in einem einzigen Monat, als ich in fünf Jahren Arbeit in Vances Boutique verdienen konnte. Aber das Geld kam mit einem dunklen, furchterregenden Preis. Es gab schreckliche Gerüchte, die in den Schatten der Stadt über dieses Anwesen geflüstert wurden. Die Leute flüsterten, dass das Imperium von unantastbaren, gefährlichen Milliardärs-Zwillingen geführt wurde, und dass jeder, der sich ihnen jemals widersetzte oder sie falsch ansah, spurlos vom Erdboden verschwand.

Mein Herz hammerte gegen meine Rippen, aber mein Blick blieb fest auf die elegante schwarze Karte gerichtet. Ich hatte keine Optionen mehr. Ich brauchte dringend Geld und einen Platz zum Leben. Mein Vermieter drohte bereits mit Rausschmiss, da ich seit dem Ableben meiner süßen Pflegemutter Schwierigkeiten hatte, die Rechnungen zu bezahlen.

Ich holte tief und beruhigend Luft, um das Zittern aus meiner Stimme zu zwingen, nahm mein altes, gesprungenes Telefon und wählte die Nummer auf der Karte.

Nina hob nach wenigen Klingelzeichen ab. "Hii... Rea", sagte sie, ihre Stimme klang am Telefon etwas müde. Als ich nicht sofort antwortete, fuhr sie sanft fort: "Wie ist die Arbeit heute?"

"Nina..." Ich schluckte schwer, meine Hand ballte den Stoff meiner Hose zusammen. "Kann ich immer noch in der Villa deiner Brüder arbeiten?", fragte ich mit kleiner, ängstlicher Stimme.

"Natürlich, Mädels! Es steht dir immer offen", antwortete Nina, ihr Tonfall erhellte sich augenblicklich vor echter Begeisterung. "Ein Auto wird dich morgen Früh für das Vorstellungsgespräch abholen. Ich werde morgen nicht auf dem Anwesen sein, ist das in Ordnung?"

"Natürlich", sagte ich, Erleichterung und Schrecken trafen mich gleichzeitig.

"Super! Bis bald, Rea", sagte sie fröhlich.

"Danke, Nina", flüsterte ich.

Ich legte auf, der Bildschirm verblasste zu Schwarz. Ich stand für einen langen Moment erstarrt in der Mitte meines kleinen Zimmers und blickte auf meine Hände hinab. Mein Zeitfenster hatte sich auf weniger als zwölf Stunden verkleinert.

Ein Schauer kroch meine Wirbelsäule hinauf.

Doch als ich mich in meiner winzigen Wohnung umsah, wurde mir etwas Furchterregendes klar.

Die Rossi-Zwillinge waren nicht das, wovor ich Angst haben sollte; mir waren bereits die Optionen ausgegangen.

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R. G.
R. G.
Top Sehr spannend bis jetzt
2026-09-28 01:25:50
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R. G.
R. G.
Top Liest sich super
2026-09-18 21:33:47
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