MasukDie letzte Königin verschwand spurlos und nahm die einzige Blutlinie mit sich, die in der Lage war, das Königreich vor einer uralten Dunkelheit zu schützen, die jenseits seiner Grenzen wartete. Seitdem kämpfen skrupellose Adlige um die Macht, Verräter blühen auf und das Königreich hat langsam begonnen, von innen heraus zu verfaulen. Weit weg vom Palast verborgen, hat eine junge Frau ihr ganzes Leben in dem Glauben verbracht, sie sei gewöhnlich – doch sie liegt falsch. Nun von verschiedenen Geistern, Bestien und TDs (einschließlich des feindlichen Königreichs) gejagt und in ein Königreich am Rande des Zusammenbruchs gezwungen, muss sie eine in Blut getränkte Krone beanspruchen, bevor ihre Feinde sie zuerst vernichten – denn wenn die letzte Königin fällt… wird das Königreich Elsties mit ihr untergehen. Ihre Entscheidung, das Schicksal entweder anzunehmen oder zu verwirken, bestimmt das Schicksal aller Königreiche.
Lihat lebih banyak„Was macht ihr beide hier?“, fragte die Stimme.Veronice und Martha standen immer noch unter Schock und brachten kaum ein Wort heraus. Die Stimme sprach erneut und fragte noch einmal: „Was zum Teufel macht ihr Leute hier?“.Martha spürte ein plötzliches Tippen, eher wie einen Klaps auf ihren Rücken, und sie erholte sich von dem Schock. Sie antwortete scharf: „Wir sind wegen einer Freundin hier.“„Einer Freundin? Was für eine Freundin soll das sein?“, fragte er.„Vivian… ihr Name ist Vivian“, stammelte sie.Das Gesicht hinter der Stimme zeigte sich schließlich, und Veronice stockte der Atem: „Ältester?“, fragte sie mit vor Schock weit aufgerissenen Augen.„Bist du die Enkelin von Theresa?“, fragte der Älteste, während sich seine Augenbrauen zusammenzogen.„Ja… Sie kennen meine Mutter?“, antwortete Veronice ohne Zögern mit einem fragenden Nicken.Nun beruhigte sich Marthas Körper, und sie setzte sich einfach auf den Boden, während sie erleichtert ausatmete.„Du meine Güte, ich glaube, i
„Huch, das habe ich jetzt nicht erwartet“, rief Martha aus, während sie ein Stück schneller zurückwich, als sie vorwärtsgegangen war, um Vivian zu begegnen.Er hatte Vivians Gedächtnis durcheinandergebracht und sie einer Gehirnwäsche unterzogen, sodass sie glaubte, sie seien die wahren Feinde und er sei ihr Retter. Es hatte ihn zwar eine Menge Zeit gekostet, das zu erreichen, aber um zu bekommen, was er wollte, hatte er es tun müssen; so würde es für ihn einfacher sein, an ihre Kräfte zu gelangen, ohne groß kämpfen zu müssen. Aber war das wirklich Vivian!Veronices Augenbrauen zogen sich zusammen, und sie blickte überrascht drein, als Vivian tatsächlich nach vorne stürmte, um sie anzugreifen.„Das ist nicht Vivian. Das ist jemand anderes“, stellte Veronice fest.„Im Ernst, wir müssen jetzt gegen die Version zwei von Vivian kämpfen! Du weißt, wie ungeheuerlich sie sein kann, wenn ihr inneres Ich entfesselt wird, und jetzt gibt es zwei von ihnen, großartig!“, rief Martha voller Bestürzu
Veronice und Martha sprachen eine Beschwörung, die eher wie ein Gesang klang, und das Portal, das in das Land des Nirgendwo führt, wurde geöffnet. Als sie dort ankamen, waren sie ein wenig ratlos, wie sie weiter vorgehen sollten, doch dann erschien ihnen ein Geistwesen und hieß sie willkommen.„Willkommen im Land des Nirgendwo“, signalisierte das Geistwesen mit einer Geste.„Hier haben sie also auch einen Pförtner, ich dachte, das gäbe es nur im Land der Vergangenheit“, flüsterte Veronice.„Hallo. Ist hier bitte irgendwo eine Xerian-Bestie zu finden?“, fragte Martha und ignorierte, was Veronice gesagt hatte.„Ja, wie kann ich euch helfen?“, fragte sie.Veronice unterbrach: „Aber wie kommt es, dass sie dir antwortet? Sie ist doch ein Geist.“„Und ich ebenfalls“, antwortete Martha und spottete.„Oh, mein Fehler. Das habe ich total vergessen“, sagte Veronice mit einem schwachen Lächeln auf dem Gesicht.„Der Xerian ist schon seit langer Zeit hier. Ich habe ihn nicht nur beschützt, sondern
Veronice räusperte sich und antwortete: „Nun, ich schätze, das müsste ich sein. Ich habe dich beschworen, weil deiner lieben Nachfahrin Vivian bald ihre Kräfte entrissen werden, was sie nutzlos machen wird – und sie könnte dadurch früher als erwartet an den Ort geschickt werden, an dem du dich befindest.“„Meine liebe Vivian wurde gefangen genommen? Von wem?“, fragte Martha.„Von einer Xerian-Bestie“, antwortete sie.Martha war schockiert und fragte mit scharfem Ton: „Eine Xerian-Bestie?“„Ja, Martha, eine Xerian-Bestie“, erwiderte sie.„Aber ich dachte, sie seien seit vergangenen Zeitaltern ausgestorben, noch bevor wir überhaupt geboren wurden“, fragte Martha rhetorisch.„Ja, das dachte ich auch“, erwiderte sie und nickte.„Sie gehören zu den mächtigsten Bestien auf ihrem Planeten. Als sie damals besiegt wurden, wurden viele Leben geopfert, und unsere Vorfahren brachten Opfer, um den Frieden zu beschwichtigen, bevor der damalige Älteste ihre Schwachstelle herausfand und sie alle ausl





