Se connecterEin Kindermädchen, eine durchgebrannte Braut und ein Milliardärs-CEO? Maria Eugênia Valença wollte nur einer arrangierten Ehe entkommen, um die sie nie gebeten hatte. Den mächtigen Familiennamen gegen einen unauffälligen Spitznamen und einen befristeten Job einzutauschen, schien der perfekte Plan zu sein. Bis sie durch ein Versehen als Kindermädchen im Haus von Logan Novak landet. Logan Novak ist Milliardär, CEO, alleinerziehender Vater und steht unter enormem politischem und geschäftlichem Druck, endlich zu heiraten – am liebsten die Braut, die vor Monaten spurlos verschwunden ist. Der kleine Haken? Er hat keine Ahnung, dass genau diese Braut jetzt in seinem Haus wohnt … und sich um seine Kinder kümmert. Und Mareu weiß ebenso wenig, dass der Mann, der ihr Gehalt zahlt, genau der ist, vor dem sie geflohen ist. Sie haben sich nie gesehen. Nie Fotos ausgetauscht. Nie damit gerechnet. Jetzt muss Mareu so tun, als wäre sie ein ganz gewöhnliches Kindermädchen (auch wenn sie das nicht ist), während Logan versucht, an seiner Regel festzuhalten, dass „effiziente Angestellte unsichtbare Angestellte sind" – und kläglich scheitert. „Fräulein Mareu?" Nein, nein, nein, nein … „Möchten Sie mir erklären, was Sie in meiner Badewanne tun … in meinem Zimmer?" Wollte ich? Nein. Konnte ich? Auch nicht. Musste ich? Leider ja. „Baden …?" Eine romantische Komödie voller Geheimnisse, Spannung und absurder Situationen, in der es leicht war, der Hochzeit zu entkommen – aber verdammt schwer wird, der Liebe zu entkommen.
Voir plus~ LOGAN ~Olívias Satz ging mir nicht mehr aus dem Kopf.Ich hatte schon Verträge mit acht Nullen unterschrieben, Übernahmen in fünfzehnminütigen Telefonaten abgeschlossen und über das Schicksal von Hunderten Menschen mit einem „Ja" oder „Nein" im richtigen Ton entschieden. Aber nichts davon hatte die Art Mut erfordert, die dieser Satz erforderte.„Und manchmal glaube ich … dass ich auch keinen Vater habe."Ich öffnete dasselbe Dokument zum dritten Mal. Las dieselben Zeilen. Nahm nichts davon auf. Der Cursor blinkte auf dem Bildschirm wie eine Verhöhnung.Das war es, was ich tat. Ich beschäftigte meinen Kopf, bis er zu voll war, als dass irgendetwas Wichtiges hineinpasste. Ich verwandelte Schmerz in Termine, Schuld in Meetings, Trauer in Tabellen.Mein Name wurde aus der Ferne gerufen. Einmal. Zweimal. Dreimal, bis das Wort durch das Glas meiner Konzentration drang und mich ins Büro zurückholte.„Logan."Ich sah auf.Henrique saß auf dem Stuhl mir gegenüber.„Du bist reingekommen, ohn
Ich legte mit zitternder Hand auf und griff viel zu hastig nach meiner Tasche, stieß die Serviette auf den Boden und bückte mich nicht einmal danach. Mein ganzer Körper war schon in der Schule, nur meine Haut war noch hier.Und Logan … Logan stand schon, als wäre der Anruf für ihn gewesen.„Los", sagte er knapp.„Ich … ich rufe mir ein Uber", fing ich an, weil mein Gehirn in Panikmomenten gern sinnlose Sätze von sich gibt. „Ich habe mit dem Fahrer erst für später ausgemacht …"Logan hatte den Schlüssel schon in der Hand.„Ich bin mit dem Auto da."Logan wartete nicht auf den Aufzug. Er nahm die Treppe. Ich folgte ihm und stolperte über meine eigene Würde.In der Tiefgarage riss er die Autotür auf, als wäre das Metall schuld an der Verspätung.„Steigen Sie ein."Ich stieg ein. Er schlug die Tür zu. Und als er den Motor anließ, wurde die Welt zu Geschwindigkeit.„Ist sie verletzt?", fragte er, schon beim Ausparken.„Ich weiß nicht. Ich habe es nicht richtig verstanden. Die Verbindung wa
„Eine andere Clara", sagte ich schnell. „Eine komplett andere. Hat nichts mit dieser hier zu tun. Ich kenne viele Claras. Mindestens … fünf."Clara riss die Augen auf und sah mich mit der Energie von jemandem an, der mich am liebsten von hier wegteleportiert hätte.Fünf, Mareu. Du hast dich für fünf entschieden. Nicht drei. Nicht zwei. Fünf. Als würdest du in einer Wohnanlage voller Claras wohnen.Logan runzelte die Stirn, im Tabellenmodus. Das war kein normales Stirnrunzeln. Das war ein betriebswirtschaftliches „Das geht nicht auf".Henrique dagegen wirkte glücklich. Nicht glücklich über das Durcheinander – glücklich darüber, dass es existierte. Als wäre es der Nachtisch.„Fünf Claras?", wiederholte Logan mit einem schiefen Lächeln. „Das ist ja fast schon eine Statistik."„Das ist ein … gesellschaftliches Phänomen", sagte ich und versuchte, lässig zu klingen. „Ein sehr häufiger Name in einer bestimmten Generation, wissen Sie."Clara gab einen seltsamen Laut von sich, irgendwas zwisch
Henrique stand neben unserem Tisch, als wäre er gerade aus einer Werbung für teuren Kaffee gestiegen.Und ich wusste es. Ich wusste es auf die grausamste Art: so, wie die Seele Dinge weiß, bevor man Zeit hat, so zu tun, als wüsste man sie nicht.Er hatte es gehört.Das „Logan Novak ist verdammt heiß" hallte immer noch in meinem Kopf nach, als hätte ich es ins Mikrofon des ganzen Restaurants geschrien.Ich griff nach dem Weinglas wie nach einer Rettungsweste und nahm einen viel zu großen Schluck, viel zu schnell, mit der Eleganz einer verzweifelten Gazelle.Der Wein landete direkt in der falschen Röhre.Ich verschluckte mich.Hustete.Und dieser Laut kam so laut heraus, dass er zu einer Durchsage wurde: „Guten Tag, ich habe gerade Unsinn geredet und sterbe jetzt innerlich."Henrique neigte höflich den Kopf, als hätte er nicht gerade meine öffentliche Demütigung mitangesehen.„Alles in Ordnung?"Ich nickte, immer noch hustend, als würde das irgendetwas lösen.„Ja", brachte ich heraus. „











