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Kapitel 55

last update Fecha de publicación: 2026-10-11 05:52:04

Adrians POV

„Geh.“

Das einzelne kalte Wort schnitt durch mich und ließ mich innerlich auf die Knie fallen. Ich suchte in ihren Augen nach irgendeiner Weichheit, irgendeinem Zögern. Da war nichts. Die Wärme, die normalerweise dort lebte, war erloschen.

Ich wusste nicht, was sie dachte oder fühlte. Am Ende respektierte ich ihren Wunsch und ging, obwohl jeder Schritt sich falsch anfühlte. Ich würde ihr Zeit geben – kurze Zeit. Geduld war nie eine meiner Stärken gewesen.

Ich verließ das Café mit fe
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    Elaras POV„Packt eure Sachen. Sofort.“Tante Isla stürmte durch die Tür, während meine Mutter und ich noch am Esstisch saßen. Ihr Gesicht war angespannt vor Angst. Ihre Hände zitterten, als sie eine Schublade aufzog und eine Handfeuerwaffe herausnahm. Meine Augen weiteten sich.„Isla, was passiert hier?“ Meine Mutter versuchte, ihre Stimme ruhig zu halten, aber die Spannung im Raum verdichtete sich mit jeder Sekunde.„Sie sind hier. Ich habe Valentina und einige ihrer Männer gesehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Rest von ihnen ankommt.“„Sie war heute früher im Café“, gab ich zu. Die Erinnerung an Adrians verletzten Ausdruck hatte alles andere aus meinem Kopf gedrängt. Ich hatte völlig vergessen, sie zu warnen.„Warum hast du uns das nicht früher gesagt?“ Die Frage meiner Mutter hing in der Luft. Scham brannte durch mich. Ich wollte mir selbst eine Ohrfeige geben, weil ich so nachlässig gewesen war.„Es spielt jetzt keine Rolle. Wir gehen.“ Tante Islas Stimme war fest. Sie

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    Adrians POV„Geh.“Das einzelne kalte Wort schnitt durch mich und ließ mich innerlich auf die Knie fallen. Ich suchte in ihren Augen nach irgendeiner Weichheit, irgendeinem Zögern. Da war nichts. Die Wärme, die normalerweise dort lebte, war erloschen.Ich wusste nicht, was sie dachte oder fühlte. Am Ende respektierte ich ihren Wunsch und ging, obwohl jeder Schritt sich falsch anfühlte. Ich würde ihr Zeit geben – kurze Zeit. Geduld war nie eine meiner Stärken gewesen.Ich verließ das Café mit fest verklemmt Kiefer.„Adrian, warte.“ Valentinas Stimme folgte mir. Sie kämpfte in ihren Absätzen, um Schritt zu halten. Ich ignorierte sie völlig.Ich zog mein Telefon heraus und rief den Kommandanten an, der für die Stadt zuständig war.„Triff mich in Gasse drei.“Ich legte auf. Valentina schleppte sich immer noch hinterher.„Warte.“ Sie erwischte meinen Arm. Ich schüttelte sie ab und drehte mich um, ließ sie das volle Gewicht meines Zorns sehen. Ich wusste genau, was sie Elara und ihrer Famil

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    Elaras POV„Nun, bitte fahr fort, Täubchen“, sagte Valentina und streifte meine Hand mit eleganter Leichtigkeit beiseite.Ich trat vor, bereit, ihr gegenüberzutreten, aber Adrians Finger schlossen sich sanft um mein Handgelenk. Ein Blick von ihm reichte. Ich verstand. Das war Tante Islas Café. Unschuldige Menschen saßen nur ein paar Tische entfernt. Ich konnte Valentina nicht die Szene geben, die sie klar wollte.Sie war nicht wegen offener Gewalt hierhergekommen. Sie wusste, dass sie in der Unterzahl war. Adrians Männer besetzten jede stille Ecke des Raumes, manche saßen sogar an nahen Tischen und taten so, als wären sie gewöhnliche Kunden. Valentina war allein angekommen, oder zumindest wollte sie, dass wir das glaubten.Ich holte langsam Luft und ging zum Tresen, um ihre Bestellung vorzubereiten.„Kennst du sie? Sie sieht fabelhaft aus“, fragte Lila, die Augen auf die Frau am anderen Ende des Raumes gerichtet.Valentina machte weiche, kokette Gesichter zu Adrian. Er stand vor ihr m

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    Kapitel 53: Entspannter AdrianElaras POVDie Erinnerung an den Kuss der letzten Nacht ließ immer noch Hitze in meinen Wangen aufsteigen. Er war tiefer und ehrlicher gewesen als jeder, den wir zuvor geteilt hatten, und das Gefühl davon blieb lange, nachdem ich nach Hause zurückgekehrt war.Adrian hatte mir alles erzählt. Lord Magnus und Valentina hatten die ganze Welt nach uns abgesucht. Ein Teil von mir hatte töricht gehofft, sie hätten endlich beschlossen, uns gehen zu lassen, nachdem sie uns in jener Nacht in den Regen gestoßen hatten. Ich hätte es besser wissen sollen. Freiheit war nie etwas gewesen, das sie freiwillig gaben.Die drei Männer, die Tage zuvor im Café gesessen hatten, gehörten zu Lord Magnus. Das erklärte Adrians plötzlichen „Notfall“ und die Art, wie er gegangen war, ohne sein Essen zu beenden. Er war auch derjenige hinter den gehackten Kameras des Cafés gewesen.„Warum die Kameras hacken, wenn du die Männer bereits erledigt hast?“ fragte ich später, immer noch ve

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    Elaras POVAdrian lehnte an der Motorhaube seines Autos, die Hände in den Taschen. Sein Haar sah ein wenig zerzaust aus, und irgendwie machte ihn das nur auffälliger. In dem Moment, als ich ihn sah, beschleunigte sich mein Herz und schickte einen Schwall Wärme durch mich.Ich überquerte die Straße. Seine Augen blieben den ganzen Weg auf mir.„Hey“, sagte ich lächelnd.Sein Antwortlächeln war dünner als gewöhnlich, fast erzwungen. Ein kleiner Schnitt markierte seine Unterlippe. Irgendetwas stimmte klar nicht.„Hi.“Die Anspannung in seiner Stimme ließ mich einen Schritt entfernt anhalten.„Stimmt etwas nicht?“ fragte ich sofort.Er lächelte nur erneut und griff ins Auto nach einem Blumenstrauß. Ich nahm ihn an, berührt von der altmodischen Geste.„Danke.“„Du siehst wunderschön aus.“ Er strich ein paar lose Haarsträhnen hinter mein Ohr. Hitze stieg in meine Wangen. Ich schlug seine Hand leicht weg, und ein echtes Lachen entwich ihm endlich.Er öffnete die Beifahrertür für mich wie jema

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    Elaras POVAdrian kam heute nicht ins Café. Der Unterschied war sofort spürbar. Der Ort fühlte sich stiller an, irgendwie flacher, obwohl die übliche Morgenmenge die Tische immer noch füllte. Ich warf immer wieder Blicke in die Ecke, wo er immer mit seinem Teller Pfannkuchen und dem halb gelesenen Magazin saß. Ohne ihn dort fühlte sich der Raum einfach unvollständig an.Meine Lächeln blieben höflich, aber leer. Lila bemerkte es natürlich, doch diesmal behielt sie ihr Necken für sich. Irgendwann unterwegs hatte ich mich an seine Präsenz gewöhnt. Jetzt, da sie fehlte, setzte sich eine dumpfe Leere in meiner Brust fest. Der Gedanke ließ mich innehalten. Konnte Lila die ganze Zeit recht gehabt haben? Entwickelte ich tatsächlich Gefühle für ihn?Ich hatte so lange versucht, mir einzureden, dass ich ihn verachtete. Die Gewissheit fühlte sich nicht mehr solid an. Ich seufzte zum hundertsten Mal an diesem Morgen.Die Glocke über der Tür klingelte. Mein Kopf schnellte hoch, bevor ich mich au

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