Geliebt von den Alpha-Zwillingen, gehasst vom Drachenprinzen

Geliebt von den Alpha-Zwillingen, gehasst vom Drachenprinzen

last updateปรับปรุงล่าสุด : 2026-09-23
โดย:  TheLumiereยังไม่จบ
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Nachdem sie von ihrem vorherbestimmten Gefährten zurückgewiesen wurde, wird Eloisa Caden als Braut zu den legendären Unsterblichen Alphas in den Norden geschickt. Von der einzigen Familie verraten, die sie je gekannt hat, bereitet sich Eloisa auf ein Leben vor, das sie sich niemals ausgesucht hat. Doch schon bald erfährt sie die schockierende Wahrheit: Sie war nie dazu bestimmt, eine Braut zu werden – sondern ein Opfer für den Drachengott. Als das Ritual auf grausame Weise schiefläuft, erwacht Eloisa in einem längst vergessenen Zeitalter, in dem Drachen über die Welt herrschen, Wölfe als Sklaven leben und ausgerechnet der Gott, der sie töten sollte, nun ihr Stiefbruder geworden ist. Entschlossen herauszufinden, warum sie in die Vergangenheit gebracht wurde, gerät Eloisa zwischen zwei Wolfsprinzen, die um die Freiheit ihres Volkes kämpfen, und den unnahbaren Erben der Drachen, der scheinbar dazu bestimmt ist, ihr das Herz zu brechen. Doch als längst begrabene Wahrheiten ans Licht kommen, erkennt sie, dass ausgerechnet sie die Einzige sein könnte, die den Lauf der Geschichte verändern kann.

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บทที่ 1

DIE VERSCHMÄHTE BRAUT

ELOISAS SICHT

„Eine Omega wie du, die einen Alpha als Gefährten bekommt – das ist einfach lächerlich.“  

Der Hass in der Stimme meiner Mutter war so stark, dass ich zusammenzuckte. „Was?“  

Sie drehte sich auf ihrem Stuhl um und musterte mich von Kopf bis Fuß. „Ich meine, du verdienst den Alpha nicht, und das weiß jeder.“  

Meine Brust zog sich zusammen, die Finger ballten sich zur Faust. Es war der Morgen meiner Verpaarungszeremonie, und meine Mutter saß auf einem Stuhl, während eine Dienerin ihr Haar bürstete. 

Ich stand am Fenster und hielt den Saum meines Brautkleides fest.  

„Ich … ich verstehe nicht, was du meinst, Mama“, flüsterte ich. Meine Mutter blinzelte, dann winkte sie ab, als wollte sie die Worte einfach wegwischen.  

„Ach, starr mich nicht so an“, sagte sie. „Es war nur ein Scherz. Ich wollte eigentlich etwas anderes sagen.“  

„Das klang nicht nach einem Scherz“, murmelte ich. Sie warf mir einen scharfen Blick zu. „Es tut mir leid.“  

Sie nickte. „Gut. Heute ist ein wichtiger Tag für diese Familie. Ruinier ihn nicht, indem du Theater machst.“  

Ich nickte erneut, doch in meinem Inneren kreisten die Worte immer noch.  

Du verdienst den Alpha nicht.

Ich drängte den Gedanken beiseite. Heute sollte der glücklichste Tag meines Lebens sein. Ich weigerte mich, dem Zweifel Raum zu geben.  

Heute war meine Verpaarungszeremonie mit Alpha Derrick Hale, und danach würde sich alles ändern. 

Wenn ich seine Gefährtin wurde, würde das Rudel mich endlich anders sehen. Sie würden aufhören, hinter meinem Rücken zu flüstern und mich mit Louisa zu vergleichen.  

„Was sagt ihr?“  

Kaum gesprochen von der Teufelin – meine Schwester stolzierte herein, in einem weißen Tüllkleid und glitzernden Absätzen.  

Ihr goldbraunes Haar war hochgesteckt und gelockt. Sie trug den auffälligsten Schmuck. Doch was mir wirklich ins Auge stach, war ihr Kleid. 

Weiß? Warum trug sie Weiß an meinem Hochzeitstag?  

Sie warf mir einen Blick zu und grinste. Ich wusste sofort, dass sie es absichtlich getan hatte. „Die Farbe steht dir furchtbar, Schwesterherz. An mir wirkt sie viel besser.“  

Ich biss mir auf die Lippen und hielt mich zurück, nicht zu antworten. Nur noch ein paar Stunden, dann war ich mit dem Alpha verpaart.  

Dann würde ich diesem Albtraum endlich entkommen.  

„Da ist meine geliebte Tochter!“ Mama kreischte vor Aufregung und stürmte auf sie zu. „Du siehst perfekt aus!“  

Ich wandte den Blick ab, während sie sich umarmten und meine Mutter Louisa mit Aufmerksamkeit überschüttete – obwohl ich die Braut war.  

„Herzlichen Glückwunsch, Schwesterherz“, sagte Louisa und trat auf mich zu. „Du passt nicht wirklich zum Bild einer Luna, aber ich bin sicher, Derrick wird dich schon irgendwie nützlich finden.“  

Ich schwieg. Es hatte keinen Sinn, mit ihr zu streiten. 

Louisa war schon immer diejenige gewesen, die alle bewunderten. Nicht zu vergessen, dass sie die schönste Frau im gesamten ShadowClaw-Rudel war.  

Als wir jünger waren, hatte das Rudel ihre Stärke gelobt. Ihr Wolf war früh erschienen, sodass sie mit den Kriegern trainieren konnte. Selbst die Ältesten sprachen stolz von ihr.  

Doch wenn sie über mich redeten, war der Ton ein anderer.  

Ich war zu still und schwach. Und das größte Problem von allen … ich hatte immer noch keine Anzeichen eines Wolfs gezeigt. Manche flüsterten, vielleicht würde ich nie einen haben.  

Heute sollte ihnen das Gegenteil beweisen. Derrick Hale war mein Gefährte, und er hatte mich vor zwei Wochen gewählt, als unsere Bindung sich gefunden hatte.  

Ich hatte ihn schon immer bewundert. Seit ich klein war, hatte ich beobachtet, wie er das Rudel führte. Er war ruhig, selbstbewusst, und die Leute hörten zu, wenn er sprach.  

Ich respektierte ihn lange, bevor diese Zeremonie arrangiert wurde. Und irgendwo tief in meinem Herzen hoffte ich, dass er mich so lieben würde, wie ich ihn liebte.  

Meine Mutter erhob sich von ihrem Stuhl und kam auf mich zu. „Dreh dich um“, sagte sie, und ich tat, wie sie verlangte.  

Sie richtete den Rücken meines Kleides und legte den Schleier auf meinen Kopf. Ihre Hände hielten inne. Ich folgte ihrem Blick und sah die schwache Markierung an meinem Arm.  

Sie war schon da, seit ich ein Kind war – anscheinend war ich damit geboren. Die Form war seltsam. Es sah aus wie ein grobes Muster, das leicht in meine Haut gebrannt war.  

Meine Mutter packte meinen Arm und zog ihn näher an ihre Augen. „Das Mal sieht heute noch schlimmer aus.“  

Ich versuchte, den Arm wegzuziehen. „Es ist mein Muttermal“, sagte ich.  

„Es ist hässlich“, erwiderte sie. „So etwas habe ich noch nie gesehen. Versuch, es zu verstecken.“  

„Werde ich“, murmelte ich, und sie ließ meinen Arm los.  

Schnell zog ich den Ärmel meines Kleides über die Markierung. Ich hatte aufgehört, Fragen dazu zu stellen. Niemand hatte Antworten, und selbst die Rudelheilerin erkannte das Symbol nicht.  

„Es ist Zeit“, verkündete eine der Dienerinnen.  

Meine Mutter richtete die Haltung, und Louisa trat beiseite, um uns durchzulassen. Wir gingen nach draußen zu den Zeremoniegründen.  

Das gesamte Rudel hatte sich auf der Lichtung versammelt. Das Feld war mit Blumen geschmückt, und Stühle standen in Reihen um den offenen Platz.  

Die Leute drehten sich um und sahen uns kommen. Ihre Lächeln wirkten höflich, doch in ihren Augen lag Neugier. Manche flüsterten bereits.  

„Da ist sie.“  

„Ich kann nicht glauben, dass das wirklich passiert.“  

„Sie soll unsere Luna werden?“  

Meine Mutter sah aus, als wollte sie am liebsten woanders sein, während mein Vater am Weg zum Gang wartete.  

„Komm“, sagte er und streckte mir den Arm entgegen.  

Wir gingen langsam zur Mitte der Lichtung. Während wir gingen, beugte er sich zu mir.  

„Hör gut zu“, sagte er leise. „Wenn du Luna wirst, musst du an den Ruf unserer Familie denken. Bring uns nicht in Verlegenheit. Steh immer an der Seite des Alphas und unterstütze ihn.“  

Ich nickte. „Ich verstehe“, sagte ich.  

„Du musst dich anständig verhalten.“ Er schnappte.  

„Werde ich.“  

Als wir die Mitte erreichten, trat er zurück, und ich stand allein. Gegenüber war der Platz, an dem Derrick stehen sollte – doch er war noch nicht da. Also wartete ich.  

Das Rudel wurde still, und ein Windhauch strich über das offene Feld. Ich behielt den Weg im Auge, auf dem er erscheinen sollte. Minuten vergingen, aber er kam immer noch nicht.  

Zuerst sagte niemand etwas, doch nach einem weiteren langen Moment begannen die Murmelstimmen. Ich versuchte, nicht in Panik zu geraten.  

Vielleicht war etwas Wichtiges dazwischengekommen. Er würde bald eintreffen.  

Plötzlich stürmte der Rudel-Beta Lucius auf das Feld, und der Ausdruck in seinem Gesicht ließ mein Herz sinken.  

„Ich bringe eine Botschaft von Alpha Derrick Hale“, verkündete er.  

Mein Herz raste bereits. Wo war Derrick? Und warum schickte er den Beta an seiner Stelle?  

Lucius griff in seinen Mantel und zog eine schwere Pergamentrolle hervor. „In meiner Autorität als Alpha des ShadowClaw-Rudels erkläre ich hiermit, dass Eloisa Caden unwürdig ist, meine Luna zu werden, und ich diese Hochzeit nicht fortsetzen werde.“  

Meine Finger wurden taub. Der Lilienstrauß glitt mir aus der Hand und landete lautlos auf dem Boden.  

Ein entsetztes Murmeln ging durch die Versammlung.  

In der Nähe bedeckte meine Mutter den Mund in einer theatralischen Geste des Schocks, während meine Schwester Louisa den Kopf senkte – doch ich sah das unverkennbare Lächeln, das sich in einem Winkel ihrer Lippen abzeichnete.  

Die Worte hallten in meinen Ohren wider und machten es schwer, Luft zu holen. Doch Lucius war noch nicht fertig.  

„Stattdessen soll Eloisa Caden als Braut dem Nordterritorium angeboten werden, als Vertrag zwischen unseren Rudeln. Sie wird morgen bei Tagesanbruch aufbrechen.“ Der Beta rollte die Schriftrolle mit einem scharfen Klicken zu. „Der Beschluss ist endgültig.“  

Niemand sprach. Ich stand vollkommen regungslos da, während mein Verstand versuchte, die Worte zu begreifen.  

Eine Braut? Für das Nordterritorium?  

Doch der Norden war ein Ort der Albträume. Wir waren mit flüsternden Geschichten über seine unerbittlichen Winter und die wilden Wölfe, die dort herrschten, aufgewachsen.  

Man munkelte, dass keine Braut, die in den Norden geschickt wurde, jemals lebend zurückgekehrt sei.  

Meine Knie zitterten, und ich taumelte einen Schritt zurück.  

„Nein …“ Der Protest entkam meinen Lippen als kaum mehr als ein atemloses Flüstern. „Das kann nicht wahr sein.“

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