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Author: King Emerald
last update publish date: 2026-08-20 17:12:03

KAEL

„Aria hat keine extremen Schmerzen“, die Worte kamen leise und scharf. „Es gab keinen Grund für uns, stundenlang dort zu bleiben.“

Liora rückte leicht zur Seite, bevor sie sich räusperte, darauf bedacht, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „Verzeiht mir, dass ich unaufgefordert spreche“, sagte sie. „Aber nach dem zu urteilen, was ich in diesen Zutaten sehe, trägt Aria schon seit einiger Zeit große Schmerzen mit sich herum. Sie kommen nicht auf einmal. Sie bauen sich auf. Langsam. Wenn
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  • Die verstossene Gefährtin des Alpha-Königs   60

    EPILOGSechs Jahre späterLIORASchere, Stein, Papier.„Schere. Ich habe schon wieder verloren!“ Nyra sprang zurück und runzelte die Stirn. „Noch mal.“Wenn mir jemand gesagt hätte, dass meine fünfjährige Tochter Schere, Stein, Papier mit dem Nachtalpha spielen würde, hätte ich gelacht und wäre gegangen. Doch genau das geschah gerade vor meinen Augen.Als ich erfuhr, dass ich ein Mädchen bekommen würde, stellte ich mir ein ruhiges Kind vor. Jemanden Sanftmütigen. Jemanden, der vielleicht dieselben ruhigen Dinge mögen würde wie ich. Diese Vorstellung überlebte die Realität nicht. Schließlich war an mir selbst nichts besonders Ruhiges, das ich hätte weitergeben können, und Nyra stellte sich in jeder wichtigen Hinsicht als eine kleinere Version von Kael heraus.Wenn wir nicht beide unsere roten Locken hätten, wären mir vielleicht Zweifel gekommen.„Noch mal“, rief sie laut und selbstbewusst, was ihnen einen scharfen Blick von mir einbrachte.Ein gutes Liebesbuch lag in meinen Händen. Die

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    KAELAls ich zuvor mit ihr gesprochen hatte, hatte sich mein Körper aus Instinkt und Sorge heraus bewegt. Das hier war nichts dergleichen. Nichts daran geschah automatisch. Mein Mund fand erneut ihren, zuerst langsam, dann drängend. Das Verlangen dahinter war roh und überwältigend und drängte alles andere aus meinem Kopf.Ihre Lippen öffneten sich unter meinen. Ihr Atem stockte zwischen uns. Meine Finger strichen leicht, aber sicher über ihre Brüste, und ihr scharfes Keuchen entwich direkt in meinen Mund. Küsse folgten ihrem Kiefer und dann ihrem Hals. Meine Zähne schlossen sich sanft um ihr Ohrläppchen, gerade genug, um sie erschauern zu lassen.Meine Hand wanderte tiefer und fuhr Zentimeter für Zentimeter über ihren Bauch. Ohne Eile. Sie war bereits feucht, als meine Finger sie erreichten, und die Hitze wartete auf mich. Mein Daumen kreiste langsam und vorsichtig über ihre Klitoris, während mein Mund weiterhin ihren Hals verwöhnte.„Kael …“ Der Klang meines Namens kam gebrochen über

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    KAEL„Vireya war attraktiv. Wir haben ein paar Mal miteinander geschlafen, aber es hat nie mehr bedeutet als das. Lange bevor sie aus meinem Leben verschwand, hörte ich auf, sie so zu sehen.“„Du hast mit ihr geschlafen, während du immer noch mit mir schliefst.“Stille erfüllte den Raum zwischen uns.„Wann ist das passiert?“„Du musst nicht so tun, als ob –“„Nein, Liora.“ Der Arm, der sie umschlungen hatte, glitt zur Seite, als ich mich aufsetzte und mich ihr zuwandte. „Vireya und ich hatten nach dem Tag, an dem wir uns kennengelernt haben, nie wieder Sex. Kein einziges Mal.“Tränen stiegen ihr in die Augen, als ich das sagte. „In der Nacht, in der du mir sagtest, du empfindest nichts für mich, kamst du zurück und rochtest nach ihr. Dein Hemd war zerrissen. Auf deiner Haut waren Kratzspuren.“Mein Verstand suchte nach dieser Nacht. Als die Erinnerung einrastete, traf mich der Schock mit voller Wucht. Plötzlich ergab alles einen Sinn auf eine Art und Weise, die ich verabscheute.Jeder

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    LIORAEin Lachen entkam mir, bevor ich es aufhalten konnte, und mir wurde klar, dass es gar nicht so schwer war, ihr das zu erzählen, wie ich erwartet hatte. Die Erinnerungen waren schwer, aber ihre Anwesenheit machte sie irgendwie leichter.„Ich werde nicht auf jedes Detail eingehen, aber als Teenager hatte ich genug davon. Mit etwa zwölf oder dreizehn lief ich von meinem Rudel weg und begann, allein umherzuwandern. Etwa ein Jahr später traf ich auf Mordane. Er war der erste Vampir, den ich je traf.“„Er ist auch mein erster“, sagte Liora mit einem leisen Schmunzeln.„Das ist kein Wettbewerb“, sagte ich und schüttelte den Kopf.„Ich betone nur, wie viel wir gemeinsam haben“, antwortete sie.Ich lächelte und ließ ihre Worte nachwirken. „Jedenfalls, zurück zu meiner traurigen Kindheitsgeschichte, die du ständig unterbrichst“, sagte ich, obwohl mich ihre Unterbrechungen überhaupt nicht störten. Ihr Necken machte die Erinnerungen leichter erträglich.„Okay, und was ist passiert?“, fragte

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    KAELIhre Hände fühlten sich kalt in meinen an.Sie war seit Stunden bewusstlos gewesen. Der Arzt hatte mir immer wieder gesagt, dass es ihr gut ginge, dass alles stabil sei, aber die Sorge lag wie ein schweres Gewicht auf meiner Brust und wollte nicht weichen.„Es ist alles in Ordnung. Sie ist einfach nur erschöpft“, sagte der Arzt erneut. „Aber ich versichere Ihnen, ihr und dem Baby geht es gut.“Auf diese Weise hatte ich erfahren, dass meine Gefährtin schwanger war.Ich hatte das Leben in ihr nicht gespürt, als ich sie auf der Veranda gehalten hatte. Diese Erkenntnis traf mich hart, scharf genug, dass mein Herz sich anfühlte, als würde es sich in der Mitte zerreißen.Sie lebte.Das war der erste Gedanke gewesen. Der einzige, der zählte.Ich hatte sie in Gefahr gebracht, indem ich den falschen Leuten vertraut hatte. Dann war ich gezwungen gewesen, jemandem anderen ihr Leben anzuvertrauen. Als ich Kane sagte, er solle sie aus Mordanes Griff befreien, weil er der Schnellste war, gab e

  • Die verstossene Gefährtin des Alpha-Königs   55

    LIORA„Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, ich hätte nicht gewusst, dass du den alten Alpha getötet und mir in die Schuhe geschoben hast?“ Die Worte verließen ruhig meine Mundwinkel, obwohl meine Brust brannte. „Falls du dich fragst: Ja. Darius weiß, dass du seinen Vater ermordet hast, nur um uns gegeneinander aufzubringen. Das hat er nicht gut aufgenommen.“„Dieser kleine Bastard“, schrie Mordane. „Kane hat es dir erzählt, oder?“Bevor Kael antworten konnte, riss Mordane den Kopf herum und starrte Ronan an. Wut verzerrte sein Gesicht. „Du hast mir nicht gesagt, dass der Vampir noch lebt.“„Ich dachte, Kael hätte ihn umgebracht“, sagte Ronan hastig.An der Art, wie Kael ihn musterte, war deutlich zu erkennen, dass der Zweifel schon lange in ihm geschweelt hatte. Er hatte Ronan absichtlich in dem Glauben gelassen.„Wen kümmert das?“, warf Vireya ein. Sie schob Mordane beiseite und trat nach vorn. „Kael ist jetzt hier, und ihr verschwendet alle eure Zeit mit Gerede. Bringen wir es hint

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