MasukLilith führte Eva an der Hand in die große Ankleide. Der Raum war warm und duftete nach Leder und etwas Süßem. Auf dem Samtsofa lag bereits das Outfit bereit.„Heute Abend speisen wir besonders“, sagte Lilith mit einem dunklen Lächeln. „Und dafür musst du passend gekleidet sein.“Sie zog Eva aus und legte ihr das Ensemble an: schmale, schwarze Lederriemen, die unter den Brüsten entlangführten, sie angehoben und betont präsentierten, die Nippel jedoch vollkommen freiließen. Um die Hüfte lag nur ein schmaler Gürtel, der den Po einfasste, aber vorne nichts bedeckte. Kein Slip. Die Hände band Lilith mit weichen Ledermanschetten auf dem Rücken zusammen.Lilith trug dasselbe.Eva blieb stehen und ließ den Blick langsam über Liliths Körper wandern – die schweren, freien Brüste, die von den Riemen gehalten wurden, die nackte Scham unter dem schmalen Gürtel, die gefesselten Hände im Rücken. Ein hungriges Lächeln erschien auf ihren Lippen.„Du siehst… unglaublich aus“, flüsterte Eva. „Sind deine
Die Oper war prächtig. Rotes Samt, goldene Verzierungen, das leise Summen des Orchesters, das sich auf den ersten Akt einstimmte. Lilith hatte eine der edlen Logen genommen – hoch oben, mit perfektem Blick auf die Bühne, aber auch mit direkter Sichtlinie zu den anderen beiden Couches in derselben Loge. Auf diesen saßen bereits fremde Paare: ein älteres Ehepaar links und ein junges Paar rechts, das leise miteinander flüsterte.Lilith und Eva saßen auf der mittleren Couch. Eva trug ein aufwändiges Abendkleid aus schwarzem Tüll, der Rock weit und vielschichtig, die Schultern freigelassen. Lilith war in einem eng anliegenden, dunkelroten Kleid, das ihre Figur betonte.Kaum hatte sich der Vorhang gehoben und die ersten Töne erklangen, legte Lilith eine Hand auf Evas Knie. Scheinbar beiläufig. Eva spürte die Wärme sofort. Liliths Finger strichen langsam höher, unter den Tüll, über die seidene Strumpfhose hinweg.Eva wurde knallrot. Sie starrte starr auf die Bühne, die Hände im Schoß verkram
Die Kristalle in den Wänden der Höhle leuchteten in einem tiefen, warmen Purpurton, der die gesamte Kammer in ein sanftes, fast heiliges Licht tauchte. Lilith hatte alles mit großer Sorgfalt vorbereitet. In der Mitte des Raumes lag ein großer, kreisrunder Teppich aus schwerer schwarzer Seide, umgeben von dutzenden schwebenden Lichtkugeln, die in sanften Rhythmen pulsierten. Keine Fesseln, keine Peitschen, keine harten Spielzeuge – nur Weichheit, Wärme und absolute Präsenz.Eva stand nackt am Rand des Kreises. Ihr Herz schlug schnell, ihre Haut prickelte vor Erwartung. Lilith trat zu ihr, ebenfalls vollkommen nackt, das flammend rote Haar offen über Schultern und Brüste fallend. In ihren goldenen Augen lag eine Tiefe, die Eva jedes Mal den Atem raubte.„Heute Nacht gibt es keine Herrin und keine Sklavin“, sagte Lilith leise, fast feierlich. „Nur du und ich. Haut an Haut. Atem an Atem. Seele an Seele. Ich will dich spüren – nicht nur deinen Körper. Alles von dir.“Eva nickte, ihre Stimme
Im hintersten, geheimen Teil der Feuerberghöhle erhob sich der große Altar aus schwarzem, poliertem Stein. Lilith hatte ihn mit schwerem, blutrotem Samt ausgelegt, der im Licht der schwarzen Kerzen wie lebendiges Feuer schimmerte. Ringsherum brannten zwei Dutzend hohe Kerzen in silbernen Haltern, deren Flammen unnatürlich ruhig und hoch loderten. Der Duft von Myrrhe, Rosen und etwas Dunklerem, fast Metallischem erfüllte die Luft.Eva wurde von Lilith hereingeführt. Sie war vollkommen nackt, nur ein dünnes, goldenes Halsband mit einem kleinen Ring lag um ihren schlanken Hals. Ihre Augen waren mit einem schwarzen Seidentuch verbunden. Lilith führte sie langsam und feierlich, eine Hand fest in Evas Nacken gelegt.„Heute Nacht bist du keine Geliebte“, flüsterte Lilith mit tiefer, ritueller Stimme. „Du bist die Opfergabe. Du wirst den alten Göttern der Lust, des Feuers und der völligen Hingabe dargebracht.“Eva erschauerte. Die Worte allein ließen ihre Haut prickeln und ihre Scham feucht we
Tief im hinteren Teil der Feuerberghöhle lag eine Kammer, die Eva bisher nur selten betreten hatte. Hohe Regale aus schwarzem Obsidian ragten bis zur Decke, gefüllt mit uralten, in Leder gebundenen Folianten, deren Seiten aus dünnem, fast durchscheinendem Pergament bestanden. Die Luft roch nach altem Papier, Weihrauch und etwas Dunklem, Verbotenem.Lilith hatte sich verändert. Sie trug ein langes, streng geschnittenes Gewand aus nachtschwarzer Seide, das bis zum Boden reichte. Ihr feuerrotes Haar war zu einem strengen Knoten gebunden, nur einzelne Strähnen fielen ihr ins Gesicht. Auf ihrer Nase saß eine schmale, goldene Brille, die ihren goldenen Augen etwas Strenges, Gelehrtenhaftes verlieh. In der Hand hielt sie einen langen, schlanken Rohrstock aus poliertem Ebenholz.Eva stand in der Mitte des Raumes, nur mit einem dünnen Umhang bekleidet. Ihr Herz schlug schnell.„Du weißt, warum du hier bist?“, fragte Lilith mit kühler, autoritärer Stimme.Eva senkte den Blick. „Ja… Herrin Bibli
Eva und Lilith saßen eng nebeneinander auf dem breiten Diwan. Der Champagner kühlte in einem silbernen Eiskübel, der Schokobrunnen glänzte warm und dickflüssig, und zwischen ihnen lagen frische Erdbeeren, Ananasstücke und Weintrauben. Eva, die blonde Schönheit in hauchdünnem, fast durchsichtigem Negligé, lachte hell und unbeschwert, während Lilith mit ihren feuerroten Haaren und dem verführerischen Lächeln einer Halbdämonin sie neckte. Plötzlich verschüttete Eva beim Lachen einen Schluck Champagner über Liliths Dekolleté und den Ansatz ihrer Brüste. Die Flüssigkeit lief in goldenen Rinnsalen über die blasse Haut. Lilith erstarrte einen Moment, dann zog sich ein verschmitztes, herrisches Lächeln über ihr Gesicht. Ihre Stimme wurde sofort tiefer, kontrollierter – die Stimme der Herrin. „Na, na, Sklavin… das war jetzt aber unachtsam. Du weißt, was das bedeutet.“ Eva wurde sofort still, die Wangen gerötet, die Augen dunkel vor Erregung. Sie nickte eifrig. „Dann leck es ab. Gründlich.







