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Kapitel 55 : Die Option 2

Penulis: Déesse
last update Tanggal publikasi: 2026-08-16 03:58:37

Sie hat recht. Sie hat in jeder Hinsicht recht, und genau das schmerzt am meisten. Jedes Wort, das sie ausspricht, ist eine Wahrheit, die sich wie ein Skalpell in mein Fleisch bohrt. Ich habe keine Waffe, um mich zu verteidigen. Kein Argument. Nichts als meine Angst. Meine unermessliche, verschlingende, lähmende Angst.

— Ich kann nicht. Nicht so. Nicht unter Druck.

— Unter Druck? Glaubst du, ich stehe nicht unter Druck? Glaubst du, es ist leicht zu warten? Zu teilen? Zu wissen, dass du jeden Mo
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    Eine einfache, fast alberne Idee. Eine Idee aus einem Liebesfilm. Eine Idee, die die alte Adriana, die von früher, die nicht an die Liebe glaubte, lächerlich gefunden hätte.Aber die neue Adriana, die Élena liebt, die entdeckt hat, dass ihr Herz für jemanden schlagen kann, diese findet, dass es eine gute Idee ist.Ich steige aus der Dusche. Ich ziehe mich an. Ich nehme meinen Mantel. Ich gehe hinaus.Es ist 8:15 Uhr. Die Straßen sind noch ruhig. Paris erwacht langsam. Die Cafés öffnen ihre Terrassen. Die Bäckereien erfüllen die Luft mit dem Duft warmer Croissants.Ich gehe schnell. Ich will nicht nachdenken. Ich will nur handeln.Der Blumenladen ist am Ende meiner Straße. Ein kleines Geschäft, geführt von einem alten Mann, der mich gut kennt. Er sieht mich kommen, und sein Gesicht hellt sich auf.— Madame Adriana! Welche Überraschung! Sie sind früh auf.— Guten Morgen, Monsieur Lefèvre. Ich brauche etwas Besond

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    Sie hat recht. Sie hat in jeder Hinsicht recht, und genau das schmerzt am meisten. Jedes Wort, das sie ausspricht, ist eine Wahrheit, die sich wie ein Skalpell in mein Fleisch bohrt. Ich habe keine Waffe, um mich zu verteidigen. Kein Argument. Nichts als meine Angst. Meine unermessliche, verschlingende, lähmende Angst.— Ich kann nicht. Nicht so. Nicht unter Druck.— Unter Druck? Glaubst du, ich stehe nicht unter Druck? Glaubst du, es ist leicht zu warten? Zu teilen? Zu wissen, dass du jeden Morgen zu ihm zurückgehst, dass du in seinen Armen schläfst, dass du seinen Geruch einatmest, dass du vielleicht sogar... nein, ich will nicht einmal daran denken.— Adriana...— Nein, Élena. Ich will deine Ausreden nicht mehr hören. Ich will deine „Ich liebe dich"-Flüstereien in der Dunkelheit nicht mehr hören, die am Morgen wie Rauchversprechen verfliegen. Ich will, dass du wählst. Jetzt. Heute Abend. Hier.Ihre Stimme bricht bei den letzten Worten. Ihre Augen werden feucht. Eine Träne quillt he

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