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Kapitel 3

Penulis: Bless pen
last update Tanggal publikasi: 2026-05-07 14:09:33

Verrat

Danas Perspektive

Ich hatte den Eindruck, dass das letzte Kapitel meines Lebens bereits geschrieben worden war.

Ich verstand nicht, warum Ares mich auf diese Weise verraten würde. Es war ein Versprechen, das er mir gegeben hatte. Welche Schritte konnte er unternehmen, um sich selbst zu ändern? Was dachte er sich dabei, als er zuließ, dass die Frau, die für den Tod meiner Eltern verantwortlich war, seine Luna wurde? Die Tatsache, dass ich seine Gefährtin bin, bedeutet, dass wir füreinander bestimmt sind. Ein Teil des Versagens in diesem Rudel konnte ihrem eigenen Rudel zugeschrieben werden.

Ich wollte die Schwere des Problems nicht übertreiben, aber ich konnte nicht zulassen, dass dies geschah. Blaire war diejenige, die mich völlig ruinierte. Sie war der Motor, der alles in Gang hielt. Nachdem ich hastig versucht hatte, das aus meinem Gedächtnis zu streichen, positionierte ich mich eilig vor der ganzen Menge.

Verblüffung überkam mich, und mir stockte der Atem in der Brust. Plötzlich wurde ich zum Mittelpunkt ihrer vollen Aufmerksamkeit.

»Ares!«, rief ich. Mir wurde unbehaglich zumute, als meine Lippen zitterten und ein Gefühl des Verrats mich überflutete.

»Was hat sie vor?« Blaire sah mich an, ihre Stimme war kaum hörbar, als sie murmelte. Ein heimliches Lachen entwich ihren Lippen, als sie den Blickkontakt mit mir aufnahm. Es fühlte sich an, als würde sie stillschweigend meine Kleiderwahl bewerten, obwohl ihr Stil zweifellos besser war.

»Wenn ich mit Ares sprechen könnte, wäre ich sehr dankbar! Erlauben Sie mir das einfach!« Ich erhob meine Stimme, und die Luft erfüllte sich mit flüsternden Gesprächen.

»Wir müssen über Dinge reden«, murmelte ich zu ihm, während ich ihn mit besorgten Augen ansah. »Es geht um uns …«

Ehrlich gesagt war mir das wirklich peinlich. Er sah mich mit einem Blick an, der Verwirrung auf seinem Gesicht ausdrücken.

»Wovon redest du?« In seiner Frage tat er so, als hätte er absolut keine Erfahrung mit mir. Die Art, wie er mich ansah, ließ mir eine Gänsehaut über den Rücken laufen.

Ein heimtückisches Lächeln spielte auf Blaires Lippen, während sie ihren Blick auf mich richtete, begleitet von einem festen Griff an seiner Hand.

Ich kaute auf den Seiten meiner Wangen herum. »Ares, ich hatte angenommen, dass du mich liebst. Wie kannst du mir das antun? Ist es möglich, dass du dir jede beliebige Frau aussuche – bei allen verfügbaren Frauen? Hast du wirklich vor, dich für eine Frau zu entscheiden, die meine Existenz zerstört hat?«

»Hey, es ist Zeit für dich zu gehen!« Als die Wachen versuchten, meine Hand zu nehmen, protestierte ich, indem ich sie mit ausreichend Kraft weg stieß.

Ich warf einen Blick auf die Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung und drückte leise meine Unzufriedenheit aus, bevor ich mir wieder Ares zuwandte.

»Das kannst du nicht zulassen! Die Person, die mir das meiste Leid zugefügt hat, war sie, Ares! Seit Anbeginn der Zeit sind wir Gefährten. Das kann ich nicht akzeptieren. Wie kannst du das zulassen?« Ich machte eine Pause. »Ich weiß, dass du das um eines Bündnisses willen tun musstest, aber du solltest dein Urteil in dieser Angelegenheit überdenken –«

»Du solltest aufpassen, was du sagst, Omega. Bis zum heutigen Tag kann ich dich nicht einmal identifizieren. Glaubst du ernsthaft, dass sich aus jugendlicher Schwärmerei etwas Authentisches entwickeln kann? Das ist lächerlich. Du solltest darüber hinwegsehen.« Ein Schauer lief mir über den Rücken, als ich in seine durchdringend grünen Augen blickte.

»Es ist unerlässlich, dass du Luna stets mit höchstem Respekt begegnest, da du dich gegen den Strom bewegt.« Er charakterisierte seine Worte als scharf und durchdringend. Das brennende Stechende des Schmerzes ließ Blaire laut aufseufzen.

»Märtyrer-Schlampe.«

»Abscheulicher Omega.«

Als die Sicherheitswache einen weiteren Versuch unternahm, mich körperlich zu berühren, griff Blaire ein und sagte ruhig: »Das reicht jetzt allen. Ich möchte euch versichern, dass es mir gut geht. Andererseits bin ich mir sicher, dass ich mich selbst verteidigen kann.«

Obwohl sie sich unaufrichtig verhielt, begann Blaire plötzlich einen leidenschaftlichen Kuss mit Ares.

»Ich kann das nicht verarbeiten … Kannst du mir sagen, dass das nur ein Test ist?«

»Du musst aufhören, so naiv zu sein. Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung, was du zu sagen versuchst. Ich könnte nicht weniger Interesse an dir haben auf der Welt!«, unterbrach er mich.

Ich bemühte mich, regungslos zu bleiben und etwas zu erwidern, wurde jedoch von einem Krieger gestoppt.

»Das reicht jetzt!« Der Schlag war so heftig, dass ich spürte, wie meine Kräfte schwanden. Trotzdem gelang es mir, den Willen aufzubringen, mich auf meine Füße zu stellen, nur um dann vom Beta eine Injektion in meinen Nacken zu bekommen. Ich wurde mit solcher Wucht niedergestreckt, dass ich fühlte, wie meine Kräfte schwanden.

Während ich mich durch die drängende Menschenmenge kämpfte, war ich von einem Meer aus Worten und Ausdrücken umgeben. Es war, als wäre ich unsichtbar, als würde ich perfekt mit dem vorhandenen Hintergrund verschmelzen.

»Habt ihr Ares gesehen? Ein Gespräch mit ihm ist etwas, das ich führen muss.« Ich rief eine Fremde an. Sie sah das Mädchen neben sich mit einem verschlagenen Lächeln an, was mich verwirrte.

»Du hast keine Ahnung, oder? Er ist gegangen, und es besteht die anhaltende Sorge, dass er nicht zurückkommen könnte, was bedauerlich ist, denn es wird erwartet, dass er die mächtigste Person der ganzen Welt wird –«

»Wovon redest du?«, fragte ich.

Die Frau nickte verneinend. »Er wurde seit letzter Nacht nicht mehr gesehen.«

Während ich verzweifelt nach seiner Anwesenheit suchte, verstummten ihre Kommentare, als ich aus dem Rudelhaus trat. Gerüchte machten die Runde, und es schien, dass sie zutreffen: Ares war gegangen, und damit würde ich nicht länger die Gelegenheit haben, mit ihm zu sprechen.

Oh, Ares … Mein eigener Ares.

»Ares!« Ich schreckte aus dem Schlaf hoch und stieß einen durchdringenden Schrei aus, als ich zu mir kam.

Erst nachdem ich aufgewacht war, verstand ich, dass die Erfahrung nichts weiter als ein Traum gewesen war, obwohl er so lebensecht war. Jetzt lag ich auf meinem Bett und fühlte mich nicht besonders wohl.

Meine Augen weiteten sich, als ich Blaire sah – an mein Bett gelehnt, murmelte sie: »Oh nein«, als ich mir ihrer Anwesenheit bewusst wurde.

»Guten Morgen, Dana, meine neue Lieblings Marionette.«

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