MasukUnbestreitbare Verbindung!?
Danas Perspektive
»Was macht dieses Mädchen hier?« Ihr intensiver Blick beunruhigte mich mehr als alles andere.
»Warum fragst du sie nicht einfach? Sie ist diejenige, die sich der Zuneigung unseres Gefährten bemächtigt«, sagte Xia, meine Wölfin.
Ich schob sie umgehend aus meinen Gedanken. Ich wollte wirklich nicht, dass sie behauptete, dass Blaire tatsächlich gewonnen hatte. Ich blickte weiterhin hoffnungsvoll auf Ares‘ Zukunft.
»Was führt dich hierher?«, fragte ich selbstbewusst, während ich mich vom Bett erhob.
Blaire grinste verschmitzt. »Ich begebe mich auf eine aufregende Reise. Dieses Rudel gehört mir, denn ich werde die offizielle Luna werden«, sagte sie, und die Art, wie sie danach lächelte, entfachte eine feurige Wut in mir.
»Du wirst niemals seine Luna sein.« Ich zählte jedes Detail auf, woraufhin sie in Gelächter ausbrach und sich die Brust hielt.
»Oh!«, flüsterte sie. »Was war das?«
»Ich bin seine Gefährtin!«, rief ich. »Bist du nicht! Ich kann nicht begreifen, was du getan hast, um plötzlich seine zukünftige Luna zu werden. Ares liebt mich … Er versprach, mich zu heiraten –«
»Halt. Augenblick«, unterbrach sie mich und hob die Hand, um mich mitten im Satz zu stoppen.
»Sprichst du schon wieder über deine vergangenen Erfahrungen mit ihm?«, fragte sie, was mich angespannte.
»Du bist eine Mörderin!«, rief ich. »Du hast meinen Eltern das Leben genommen!« Ich erhob meine Stimme und versuchte, etwas Abstand zwischen uns zu schaffen.
Es fiel mir unglaublich schwer, dem Blick der Person standzuhalten, die für den Tod meiner Eltern verantwortlich war, besonders wenn ich auch noch mit der Person zusammen sein sollte, die ich mehr als alles andere liebte.
Was war los? Spielt die Mondgöttin mit meinen Gefühlen?
Blaire blieb teilnahmslos, verbarg jede Spur von Emotion, doch ihr einziges Ziel war unmissverständlich – mich im Nachgang des Geschehenen zu verspotten.
»Du machst dich lächerlich«, sagte sie schließlich.
»Ares interessiert sich nicht für dich. Du bedeutest ihm absolut nichts. Ares bereut es zutiefst, mit dir zusammengewesen zu sein«, höhnte sie und schritt gemächlich auf mich zu.
»Er entscheidet sich für mich, weil er mich liebt. Ich bin seine echte Gefährtin. Ich kann deine Gedanken vorausahnen. Es scheint, als hätte das Schicksal seinen Spaß auf deine Kosten. Du bist nur ein Omega, also solltest du deinen Platz kennen«, sagte sie, tippte mir auf die Stirn und musterte mich gründlich.
»Du siehst nicht einmal gut aus.« Sie stieß mich kräftig, aber ich schaffte es irgendwie, stabil zu bleiben.
Ich schwieg. Ihre Anwesenheit erfüllte mich mit einem überwältigenden Gefühl der Angst. Ich zog es vor, ihre Hände von meiner Haut fernzuhalten, da mir Sauberkeit wichtig war. Ich wurde überwältigt von dem intensiven Gefühl, den tragischen Verlust meiner Eltern wiederzuerleben. Und es tat mir weh.
Ich schluckte. »Du hast keinerlei Befugnis, so eine Aussage zu machen –«
»Das habe ich allerdings, Liebling. Ich kann die intensive Abneigung spüren, die du mir gegenüber hegst.« Sie kicherte. »Es muss ziemlich schmerzhaft für dich sein, dass deine Eltern von einer jungen Werwölfin, der zukünftigen Luna, genommen wurden. Und ich kann mir vorstellen, dass es ziemlich entmutigend für dich ist, dass dein Partner von jemandem weggeschnappt wird, den du am wenigsten erwartet hättest …« Sie flüsterte und versuchte, mich zu berühren, aber ich wich instinktiv zurück.
Ich musste den Kopf schütteln. »Nun, was wirklich zählt, ist die Person, die er liebt. Und was wirklich wichtig ist, ist, dass meine Eltern in meinem Herzen weiterleben –«
Ihr Lachen hallte durch den Raum und schnitt meine Worte abrupt ab. »Du besitzt eine ganze Menge davon.«
»Er liebt mich. Er hat sich für mich entschieden, weil unsere Verbindung unbestreitbar ist –«
»Unbestreitbare Verbindung!? Ich schwöre, ich bin eine echte Gefährtin! Seine Wahl war ausschließlich dem Bündnis geschuldet!«, flehte ich mit verzweifelter Stimme in der Hoffnung, dass sie mein Handeln bestätigen würde. Doch alles, was sie tat, war, als Reaktion zu lachen.
»Du irrst dich«, sagte sie, während ihr Lächeln langsam verschwand und ihr Gesichtsausdruck ernster wurde.
»Mein Vater entschied sich gegen ein Bündnis mit diesem Rudel, weil er glaubte, dass es mir nicht nützen würde. Aber Ares kam und mein Vater gewann ihn lieb. Ares ist jederzeit bereit, unser Kuppler zu sein, und sie schlugen mich vor, da sie wissen, dass ich seit unserer Kindheit Gefühle für ihn habe.«
»Ares versicherte mir, dass es kein Problem sein würde. Er erwähnte, dass ihm das Fehlen eines Bündnisses gleichgültig sei. Er empfinde einfach eine Zuneigung für mich, aber unsere Ehe wird auch ein Bündnis beinhalten –«
»Du hast mehr als genug!«, rief ich. Ich war es leid, ständig daran erinnert zu werden. Es verursachte mir unermesslichen Herzenskummer. Ich konnte es nicht mehr ertragen, davon zu hören, und das ließ ihr Lächeln zurückkehren.
»Du erinnerst mich so sehr an deine verstorbenen Eltern. Schwach und töricht –«
Ihre Worte verstummten abrupt, als ich ihr eine kräftige Ohrfeige verpasste, deren Aufprall mit einem scharfen Klang widerhallte, als sie sich abwandte. Ihre Wangen nahmen eine rosige Färbung an, als sie sie instinktiv schützte, während sich ihre Augen vor Überraschung weiteten.
»Du hast gesiegt«, rief ich aus. »Das ist großartig, nicht wahr?«, murmelte ich mit ruhiger, aber dennoch zitternder Stimme.
Sie nahm sanft ihre Hand von ihren Wangen und enthüllte eine Blutspur am Mundwinkel. Dieser unerwartete Anblick versetzte mir einen Schock, der mein Herz rasen ließ. Ich war mir meiner Handlungen nicht sicher.
»Blaire …« Ihre Augen wurden weit, als ich murmelte, und Ares betrat abrupt ohne Vorwarnung den Raum.
Ein Gefühl der Angst durchströmte mich. »Ares …«, stammelte ich.
»Sie hört nicht auf, meine Eltern zu erwähnen! Sie ist sehr stolz auf ihre Errungenschaften. Sie ist … Bitte entferne sie aus meinem Zimmer!«, flehte ich, und sein Blick wanderte zu Blaires Lippen, als sie zu weinen begann.
»Das ist nicht wahr … Sie hat mich geohrfeigt und mich beschuldigt, dass ich sie dir weggenommen hätte.« Blaire stieß einen durchdringenden Schrei aus.
Ares blickte mich mit einem Ausdruck der Verblüffung an.
»Du musst mir vertrauen –«
»Keine Sorge, ich glaube dir«, flüsterte er sanft und bettete ihren Kopf an seine Brust. Sie schluchzte unkontrolliert und suchte Trost in der Wärme seiner Umarmung.
Ares warf mir einen bedrohlichen Blick zu.
Ich schüttelte kräftig den Kopf und presste meinen Kiefer fest zusammen. »Das ist absolut falsch! Ares, du musst –«
»Erwartest du ernsthaft, dass ich dir glaube, nach der Art, wie du mich unerbittlich belästigt hast?« Er stieß ein tiefes, bedrohliches Knurren aus. »Du bist wohl nicht bei Sinnen!«, rief er aus, während er sanft seine Finger durch Blaires Haar gleiten ließ.
Er küsste sanft ihr Haar, während sie weiterhin vorgetäuschte Tränen vergoss.
»Jetzt erwarte ich eine Entschuldigung von dir. "Tu, was ich sage«, forderte er.
Ich musste den Kopf schütteln, während Tränen in meinen Augen aufzusteigen begannen. »Sie hat meinen Eltern das Leben genommen, und du glaubst wirklich, dass ich mich entschuldigen sollte?! Oh, du weißt davon, Ares. Wow, das habe ich wirklich nicht von dir erwartet –«
»Wie oft muss ich dich noch an die Entschuldigung erinnern, Omega? Andernfalls werde ich den Beta beauftragen, dich auf die Kerker-Ebene zu rufen.« Er warnte mich, und schließlich strömten Tränen über mein Gesicht.
Blaire löste sich aus ihrer Umarmung und drehte sich zu mir um, Tränen strömten über ihr Gesicht. Eine unglaublich talentierte Schauspielerin, und es war erstaunlich, dass sie bis heute weiterhin gedieh.
Sie hielten sich an den Händen, und es erfüllte mich mit einem Gefühl der Verletzlichkeit.
»Jetzt. Entschuldige dich«, befahl Ares.
Ich blickte Blaire an, ein kleines Lächeln spielte auf meinen Lippen.
»Tu es, bevor mir die Geduld ausgeht –«
»Es tut mir leid …«, stolperte ich über meine Worte.
»Das ist mir nicht genug. Bitte geh auf die Knie.« Blaire sprach, und ich wandte mich Ares zu, auf der Suche nach einem winzigen Anflug von Unterstützung, verzweifelt an einem Fünkchen Hoffnung festhalten.
»Befolge ihre Anweisungen. Ich werde dir keine Rückendeckung gegenüber der Luna geben.«
Das Vermächtnis des MondsteinsAres POVDie Nacht des Blutmond-Festes brachte Kälte in die Luft und eine aufgeregte Stimmung im ganzen Rudel. Jedes Jahr feierten wir das Bündnis, das uns vor dem Schwarzfluss-Rudel gerettet hatte – die unwahrscheinliche Freundschaft zwischen dem Mondstein-Rudel und dem Sonnenblumen-Rudel. Bathel und ich würden nie Freunde sein, aber Danas willen und unserer Kinder wegen hatten wir gelernt, im selben Raum zu stehen, ohne Blut zu vergießen.Heute Abend hatte sich das ganze Rudel in der großen Halle versammelt. Laternen hingen von den Balken herab und warfen goldenes Licht auf die Gesichter von Wölfen, jung und alt. Musik spielte – eine weiche, melodische Weise von den Streichinstrumenten, die in den nördlichen Territorien beliebt geworden waren. Und in der Mitte des Raumes versuchte unsere Tochter Evrelyn, unserer jüngeren Tochter Lyra das Tanzen beizubringen.Lyra, jetzt zwei Jahre alt, hatte kein Interesse am Tanzen. Sie wollte auf Füße trampeln und Es
Das Gewicht des FriedensDana POVFünf Jahre sind vergangen seit dem Angriff des Schwarzfluss-Rudels. Fünf Jahre, seit ich im Wald gestanden und Blaire hatte bluten sehen, seit Ares mich gehalten hatte, als Bomben den Boden um uns herum zerrissen. Fünf Jahre, seit ich endlich gelernt habe, was es bedeutet, ausgewählt zu sein – nicht als zweite Wahl, nicht als Spielfigur, sondern als Gefährtin.Und doch wachte ich manchmal nachts immer noch keuchend auf.Die Träume kamen ohne Vorwarnung. In ihnen war ich wieder in der Küche des Sonnenblumen-Rudels, Mariels vergiftete Kekse dampften auf dem Teller. Oder ich war in der Höhle, das Messer des Verstoßenen an meinem Bauch, die Wärme des Blutes, das zwischen meinen Schenkeln sickerte. Oder ich stand vor dem Ältestenrat und sah Bathels Gesicht erstarren, als er die Pflicht über die Liebe wählte.Aber jetzt, wenn ich aufwachte, war Ares immer da. Sein Arm legte sich fester um meine Taille, seine Lippen pressten sich auf meine Schulter, und sein
Dann beanspruche michDana"Ich, Dana Toussaint, vergebe dir alles, Ares Zander Hendrix, und ich möchte, dass du wieder Teil meines Lebens bist", erklärte ich, während die Stille des Waldes das Gewicht meiner Worte spürbar machte. Mit jedem Schlag seines Herzens nahm ich eine Veränderung in mir wahr – eine tiefere Verbindung, stärker als alles zuvor, ein Band, das über bloße Worte hinausging. Auch meine Wölfin erkannte etwas Besonderes in ihm – ein Gefühl, das ich bei Bathel nie so empfunden hatte.Er drückte mich gegen einen Baum, sein Griff war fest, aber sanft, während er meine Hände über meinem Kopf fixierte. "Ich will, dass du für immer mir gehörst, Dana", hauchte er mit dringlicher, sehnsuchtsvoller Stimme. "Ich will keine einzige Minute mehr verschwenden. Ich will, dass du mir gehörst – nur mir allein. Dass du niemals an jemand anderen denken musst." Seine Lippen trafen meine in einem leidenschaftlichen Kuss, entfachen ein Feuer in mir, das mit unbändiger Intensität brannte."D
GewissheitDana"Du hast keine Ahnung, wie sehr ich dich vermisst habe", sagte sie, als wir uns aus der Umarmung lösten.Ich kicherte. "Glaubst du, mir geht es anders?", erwiderte ich.Sie nickte mit einem breiten Lächeln im Gesicht, ihre Augen musterten mich."Geht es dir gut?" Wir haben alles mitbekommen, was passiert ist. "Wir hatten tatsächlich vor, Verstärkung zu schicken, aber dein Rudel schien die Situation ziemlich effizient zu bewältigen", fügte sie hinzu."Sogar das andere Rudel bot Hilfe an, um euch zu unterstützen", ihre Worte ließen meinen Blick weicher werden."Was ..." Wirklich? "Aber ihr seid doch politische Rivalen", antwortete ich, aufrichtig überrascht, aber auch dankbar."Ja", stimmte sie zu. "Aber spielt das, was in der Vergangenheit passiert ist, wirklich noch eine Rolle, wenn wir am Ende immer noch befreundet sind?""Wir sind für dich da, bereit, das Geschehene wieder gutzumachen und dir unsere Unterstützung anzubieten", sagte sie ernst. "Als der Schwarzfluss-Ru
Meine einzige, allerbeste FreundinDanaHernando drehte sich zu uns um, seine Tochter im Arm. "Lasst diese Frau nicht entkommen!", rief er mit befehlender Stimme. "Sie muss zur Rechenschaft gezogen werden."Ich blickte zum Himmel auf und erreichte Ares durch unsere Gedankenverbindung. "Bitte, zünde die Bombe jetzt an." "Es ist Zeit, das hier zu beenden", flehte ich mich still.Die Männer fesselten meine Handgelenke, aber ich leistete keinen Widerstand. Ihr Schicksal war besiegelt."Ruft unsere Heilerin!", hallte Hernandos Stimme, während sie mich abführte."Ja, Alpha!", antwortete sein Beta sofort.Mit einer blitzschnellen Bewegung stürzte sich Ares auf die Männer, die mich festgehalten hatten, und schleuderte sie mit mächtigen Schlägen durch die Luft. Er packte fest meine Hand – sein Entschluss war unerschütterlich, während die anderen Männer, darunter auch Hernando, schockiert sahen."Verdammt", murmelten einige, während Hernando versuchte, seine Fassung zu bewahren, als er Blaire h
Im WaldDana"Ich habe sie getötet", verkündete ich selbstbewusst den bedrohlichen Männern vom Schwarzfluss-Rudel. Meine Stimme durchschnitt die angespannte Stille.In Wirklichkeit hatte ich sie noch nicht getötet. Blaire lebte noch – sie war im Wald gefesselt und durch einen Schuss verwundet.Hernando schüttelte ungläubig den Kopf. "Nein ..." "Nein", murmelte er mit kaum hörbarer Stimme. "Was hast du getan!", schrie er verzweifelt und stürzte auf mich zu. Doch Ares kam dazwischen und stieß ihn mit Wucht zurück, bevor er mich erreichen konnte."Ich habe dir ausdrücklich gesagt, dass du dich an mich zu wenden hast", erinnerte Ares ihn eiskalt – seine Geduld war am Ende.Hernando presste den Kiefer zusammen, sein Blick schweifte umher. "Wo ist meine Tochter ...", murmelte er, die Augen starr auf mich gerichtet."Im Wald", sagte ich schlicht.Er knirschte mit den Zähnen, drehte sich zu seinen Männern um. "Auf geht's!", befahl er mit entschlossener Stimme."Erwartet euren Tod bei meiner R
Akzeptiere deine ZurückweisungDanas PerspektiveIch wurde auf die Knie gezwungen, Tränen strömten über mein Gesicht. »Es tut mir leid …«Und so ließ Ares mich zurück, Tränen strömten über mein Gesicht, während er seine kostbare Luna im Arm hielt.»Du kannst darauf zählen, dass ich Führung und uner
VerratDanas PerspektiveIch hatte den Eindruck, dass das letzte Kapitel meines Lebens bereits geschrieben worden war.Ich verstand nicht, warum Ares mich auf diese Weise verraten würde. Es war ein Versprechen, das er mir gegeben hatte. Welche Schritte konnte er unternehmen, um sich selbst zu änder
Mein Gefährte Wird Meine Feindin HeiratenDana POV„Warum, Ares?“ flüsterte ich mit zitternder Stimme. Ich wollte nur, dass er ehrlich zu mir war. „Du kannst mich nicht einfach zurückweisen, ohne mir eine Erklärung zu geben.“„Ich habe dir den Grund bereits genannt.“ Seine Stimme war kalt und schne
Nichts Weiter Als Eine OmegaDana POV„Ares …“ Ein leises Stöhnen glitt über meine Lippen, sein Name war kaum mehr als ein atemloses Flüstern.Ich konnte Ares spüren. Die Art, wie er mich berührte, wie seine Lippen über meine Haut glitten, ließ ein brennendes Verlangen in mir entstehen. Sein Gesich







