LOGINAce
„Hahaha! Mein geliebter Bruder, Ace!“ Dravens Stimme hallte durch den Ratssaal, sobald ich die schweren Türen durchschritten hatte. Er kam mit ausgebreiteten Armen auf mich zu und zog mich in eine scheinbar herzliche Umarmung. Doch bevor er mich wieder losließ, verstärkte sich sein Griff, und er flüsterte mir giftig ins Ohr: „Na, wie hat dir mein Geschenk gefallen?“ Ein grausames Grinsen spielte auf seinen Lippen, als er einen Schritt zurücktrat. Ich erwiderte seinen Blick jedoch nur mit kalter, undurchdringlicher Gleichgültigkeit. In meiner Brust kratzte mein Wolf Lane wütend an den Grenzen meiner Kontrolle. Sein zorniges Knurren vibrierte durch meinen Körper. Er wollte Draven am liebsten die Kehle herausreißen. Noch nicht, Lane, befahl ich ihm schweigend und zwang die Bestie zurück in die Dunkelheit. Aber wie kann er es wagen …, protestierte Lane, dessen goldene Augen in meinem Geist aufblitzten. Beruhige dich, fuhr ich ihn innerlich an. Langsam erschien ein gefährliches Lächeln auf meinem Gesicht, während ich meinem Stiefbruder direkt in die Augen sah. „Ich habe deine Frau gesehen, Alpha Draven“, sagte ich und sprach seinen Titel mit absichtlicher Langsamkeit aus. Dravens Brust schwoll vor Stolz an. Sein Gesicht strahlte vor selbstgefälliger Arroganz. „Und? Gefällt sie dir? Oder frisst dich einfach der Neid auf, weil die schönste Wölfin des Reiches mit deinem Bruder verheiratet ist?“ Laut lachend hob er seinen goldenen Kelch und nahm einen tiefen Schluck. „Warum sollte ich neidisch sein?“, erwiderte ich ruhig. Meine Stimme war eisig und vollkommen emotionslos. „Wenn ich etwas will, dann nehme ich es mir.“ „Und wenn ich sage, dass sie mir gehört, dann könnte nicht einmal die Mondgöttin selbst mich davon abhalten, sie für mich zu beanspruchen.“ Ich drehte mich um und ging davon, ohne auf seine Antwort zu warten. Das musste ich auch nicht. Ich konnte bereits den bitteren, säuerlichen Geruch seiner gereizten Alpha-Aura hinter mir wahrnehmen. Ich wusste, dass ich seinen verletzlichen Stolz gerade bis ins Mark getroffen hatte. „Alpha Ace, das war vielleicht ein bisschen zu viel“, murmelte Ronan, als er sich neben mich gesellte und aufmerksam die Umgebung beobachtete. „Was ist, wenn er die Beherrschung verliert und …“ „Er wird gar nichts tun“, unterbrach ich ihn spöttisch. „Mein nutzloser Bruder ist ein Feigling.“ „Ein Mann, der sich von einer verbitterten Frau herumkommandieren lässt.“ Der Willkommensball zu meiner Rückkehr sollte schon bald beginnen. Die offizielle Farbe des Abends war Blau. Doch ich hatte keineswegs vor, mich daran zu halten. Stattdessen trug ich einen langen schwarzen Mantel, kombiniert mit einem tiefvioletten Umhang, einer schwarzen maßgeschneiderten Hose und hohen Lederstiefeln. Der schwere Mantel wurde von einer violetten Schärpe zusammengehalten, die mit glänzenden silbernen Ketten verziert war, welche das Kerzenlicht einfingen. „Alpha, Ihr seht unglaublich aus“, sagte Ronan anerkennend und nickte zustimmend, während er an der Tür stand. Ich schnaubte leise und richtete im Spiegel den hohen Kragen meines Mantels. „Findest du?“ „Absolut“, erwiderte er lächelnd. „Die adligen Damen werden Euch heute Abend regelrecht zu Füßen liegen.“ „Gehen wir“, sagte ich und wandte mich von meinem Spiegelbild ab. Der große Ballsaal war zum Ersticken voll. Überall drängten sich Gäste – hochmütige, hochrangige Wölfe und ihre übertrieben herausgeputzten Töchter. Mein Bruder stand in der Mitte des Saales und unterhielt sich mit einer kleinen Gruppe von Rudelältesten. Ich schritt durch das Meer aus blauen Gewändern und blieb direkt hinter ihnen stehen. „Ähem.“ Ich räusperte mich absichtlich laut und unterbrach ihr Gespräch. Die Ältesten drehten sich um, und Dravens Blick fiel sofort auf meine Kleidung. „Ah, der Star des Abends ist eingetroffen“, sagte er scheinbar gelassen, obwohl sich seine Augen beim Anblick meines Outfits verengten. „Aber warum trägst du kein Blau? Warum Schwarz und Violett?“ Ein älterer Mann, der neben ihm stand und etwa Ende vierzig zu sein schien, stieß Draven unauffällig mit dem Ellbogen an und warf ihm einen bedeutungsvollen Blick zu. „Oh, wo bleiben denn meine Manieren?“ Draven zwang sich zu einem steifen Lächeln und räusperte sich. „Ich habe ganz vergessen, euch miteinander bekannt zu machen. Ace, das ist der Vater meiner Frau – Kael …“ „Um Himmels willen, was trägt sie denn da?“ Eine Welle scharfer, verurteilender Stimmen unterbrach Draven mitten im Satz. Ich wandte mich zum Eingang um. Und mein Herz blieb stehen. Dort, an der Schwelle, stand meine Gefährtin. Ihre helle Haut fing das Licht ein und schimmerte wunderschön gegen die Dunkelheit des Saales. Sie war atemberaubend schön. Doch sie trug kein blaues Kleid. Sie stand regungslos da, gefangen unter den strengen Blicken der Menge. Und ich erkannte sofort, dass sie keine Ahnung hatte, dass man ihr eine Falle gestellt hatte. Mein Blick glitt kalt durch den Saal und suchte nach dem Ursprung dieses Spiels. Wie erwartet. Selena. Sie stand nur wenige Schritte entfernt, ein triumphierendes Grinsen auf den Lippen. Doch Selena hatte sich verrechnet. Ihr grausamer Plan hatte Lyra nicht gedemütigt. Er hatte sie noch strahlender erscheinen lassen. Meine Gefährtin sah in ihrem langen schwarzen Kleid geradezu himmlisch aus. Das Kleid besaß einen herzförmigen Ausschnitt und lange, fließende Ärmel. Das eng anliegende Oberteil ging in einen weiten, mehrlagigen Rock über, der sich dramatisch über den Marmorboden ausbreitete. Über den schweren schwarzen Stoff waren funkelnde silberne Verzierungen verstreut, wie vom Himmel gefallene Sterne. Sie verliehen ihr eine beinahe himmlische, geheimnisvolle Ausstrahlung. Ein zartes dunkles Halsband schmiegte sich um ihren Hals und verlieh ihrem eleganten Erscheinungsbild eine zusätzliche Raffinesse. Der gesamte Anblick war zugleich romantisch und verführerisch. Als ich bemerkte, wie die Männer im Saal sie mit hungrigen Blicken verschlangen, ballte ich unwillkürlich die Fäuste und zwang meine Krallen zurück. Niemand darf erfahren, dass sie meine Gefährtin ist. Noch nicht. Lyra hob den Kopf und ging mit langsamen, würdevollen Schritten auf unseren Tisch zu. Ihre Ausstrahlung besaß eine überirdische Eleganz, die den ganzen Saal verstummen ließ. Doch bevor sie die Mitte des Raumes erreichen konnte, trat Selena vor und versperrte ihr absichtlich den Weg. „Warum trägst du kein Blau?“, fragte Selena mit einer Stimme, die vor gespielter, widerlicher Besorgnis nur so triefte. Meine Gefährtin blieb stehen und richtete ihren Blick auf die gehässige Frau. Neben ihr stand eine zierliche Dienstmagd in einem schwarzen Kleid. Lyra machte rasch mehrere elegante Gebärden mit den Händen. Die Dienstmagd trat vor, um sie zu übersetzen. „Mylady sagt, dass Ihr uns im Garten ausdrücklich gesagt habt, Schwarz sei die Farbe des heutigen Abends.“ „Ich?“, rief Selena und schlug dramatisch die Hände vor die Brust, damit jeder ihre gespielte Empörung sehen konnte. „Wie kannst du so etwas behaupten?“ „Bist du nicht die Luna?“ „Wie kannst du die Farben des Festes deines eigenen Ehemannes nicht kennen?“ „Oder versuchst du etwa absichtlich, die heiligen Zeremonien der Blackthorn-Familie zu verspotten?“ Lyra machte keine weitere Gebärde. Stattdessen entließ sie die Dienstmagd mit einer leichten Kopfbewegung und versuchte, an Selena vorbeizugehen, um zu unserem Tisch zu gelangen. Doch als sie an ihr vorbeiging, packte Selena sie plötzlich grob am Arm und riss sie mit aller Kraft zurück. Lyra verlor das Gleichgewicht und stolperte rückwärts auf den glatten Marmorboden. Schneller, als ein menschliches Auge hätte folgen können, stürzte ich nach vorn. Ich fing sie mühelos auf, noch bevor sie den Boden berühren konnte. Mein Arm legte sich fest um ihre Taille. In dem Moment, in dem ich sie berührte, schoss ein heftiger elektrischer Schlag durch meinen Körper. Erst als ich sicher war, dass sie wieder fest auf den Beinen stand, ließ ich sie los. Dann drehte ich mich zu Selena um. Meine Stimme war zu einem tödlichen, zwischen zusammengebissenen Zähnen hervorgepressten Knurren geworden. „Was zum Teufel sollte das gerade?“ Selena wurde kreidebleich. Sie wich einen Schritt zurück, unfähig zu antworten. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Lyras Vater, Kael, auf uns zugerannt kam. „Mein armes Kind!“, rief Kael theatralisch und schloss seine Tochter fest in die Arme. Er drückte sie an sich und richtete anschließend einen vorwurfsvollen Blick voller gespielter Tränen auf Draven. „Haha, Schwiegervater, bitte nehmt es Euch nicht zu Herzen“, mischte sich Draven ein und versuchte, die angespannte Situation zu entschärfen. Er hob beschwichtigend die Hände, um das Murmeln im Saal zum Verstummen zu bringen. „Es war lediglich ein Missverständnis, verursacht durch die Frau meines verstorbenen Bruders. Sie ist einfach etwas emotional geworden.“ Diese Erklärung schien die Menge zufriedenzustellen. Draven hob seinen Kelch in die Höhe. „Ein Trinkspruch auf meinen jüngeren Bruder, der endlich aus dem Exil zu uns zurückgekehrt ist!“ Die Gäste jubelten, und schon bald widmete sich jeder wieder seinen eigenen Gesprächen. Doch mein Blick löste sich keine Sekunde von meiner Gefährtin. Sie stand regungslos neben Draven wie eine zerbrechliche Marionette. In ihren sanften grauen Augen lag dieselbe tiefe, erdrückende Traurigkeit, die mir bereits zuvor aufgefallen war. „Ace Blackthorn, es ist uns eine Ehre, Euch wieder im Rudel willkommen zu heißen“, sagte einer der Rudelältesten und trat in mein Blickfeld. Ich versuchte, über seine Schulter hinweg weiterhin Lyra im Auge zu behalten. „Oh … vielen Dank“, antwortete ich mit einem flüchtigen Lachen. Doch genau in diesem Moment bemerkte ich, wie sie sich unauffällig entfernte und auf die Ausgangstüren zuging. Ich entschuldigte mich rasch bei dem Ältesten, wandte mich vom Lärm des Ballsaals ab und eilte ihr hinaus in die kühle Nachtluft nach. Ich folgte ihr bis in den Innenhof. Einige Schritte hinter ihr blieb ich stehen. Vor mir stand ihre zierliche, beinahe überirdisch wirkende Gestalt im silbernen Licht des Mondes. Weinte sie? Der Gedanke ließ etwas in meiner Brust schmerzhaft zusammenziehen. Langsam machte ich einen Schritt auf sie zu. „Lady Lyra“, rief ich leise. Sie erstarrte. Dann drehte sie langsam ihr wunderschönes Gesicht zu mir um.Ace„Ahhh ...“, entwich mir ein leiser Seufzer, als ich erwachte.Lyra lag noch immer eng an meine Seite geschmiegt, den Kopf auf meiner Brust, während sie friedlich im Schlaf atmete. Als ich auf ihr ruhiges Gesicht hinabblickte, konnte ich nicht anders, als zu erröten, während die Erinnerungen an die vergangene Nacht meine Gedanken überfluteten.Du musst überglücklich sein, aber wir haben sie ganz schön geschafft, kicherte Lane in meinem Kopf.Ich nickte still zustimmend.Nachdem sie zum ersten Mal eingeschlafen war, hatte Lane die Kontrolle übernommen und noch eine weitere Runde eingelegt. Als sie danach wieder eingeschlafen war, hatte ich sie vorsichtig ins Badezimmer getragen, um sie sauber zu machen. Anschließend war ich in ihr Gemach gegangen, um einen frischen Morgenmantel für sie zu holen.Vorsichtig hob ich ihren Kopf an, legte ihn auf das weiche Kissen und zog mir ein Hemd über. Ich wollte Frühstück für sie zubereiten, obwohl es längst weit nach Mittag war.Doch als ich mich
LyraAls er seine Finger sanft in mich gleiten ließ, entwich mir ein erschrockenes Keuchen angesichts des scharfen, ungewohnten Gefühls. Doch innerhalb weniger Sekunden wich das anfängliche Brennen einer überwältigenden Welle von Hitze. Er hielt inne, damit ich mich daran gewöhnen konnte, bevor er begann, sich in einem gleichmäßigen, rhythmischen Tempo zu bewegen.Zunächst war sein Tempo langsam und quälend vorsichtig, doch mein Körper verlangte nach mehr.„Ahhh ... schneller, bitte“, wimmerte ich und klammerte mich an seine Schultern, während sich ein seltsames, berauschendes Gefühl tief in meinem Unterleib zusammenzog.Ace knurrte leise und erhöhte sein Tempo. Die Empfindung steigerte sich rasch und schwoll wie eine gewaltige Welle an, bis sich ein atemloser Schrei aus meiner Kehle löste.Unter meinen schweren Wimpern beobachtete ich, wie er seine Hand zurückzog, bevor er sich weiter über mich beugte.Eine Welle der Verlegenheit überkam mich. Es war das allererste Mal, dass ich mich
AceIch empfand unendliches Mitgefühl für meine Lyra. Die Bedingungen ihres Ehevertrags zu lesen, war einfach widerlich, und ich fragte mich, was für ein Vater seine eigene Tochter so kalt verkaufen konnte.Aber andererseits wusste ich aus erster Hand, dass mein eigener Vater zu weitaus Schlimmerem fähig war.Meine leichtgläubige Lyra glaubt immer noch, dass mein Vater unter einem Zauber stand, dachte ich und starrte auf das Pergament.Ich weigerte mich, das zu glauben ... aber was, wenn es tatsächlich so gewesen war?Wäre es schmerzhafter herauszufinden, dass er vollkommen bei klarem Verstand gewesen war? Oder wäre es weniger schmerzhaft, wenn er tatsächlich besessen gewesen wäre?Der Vertrag lautete:I. Der Vater der Braut erhält das Recht auf die Hälfte des Territoriums des Blackthorn-Rudels.II. Der Bräutigam verpflichtet sich, das Land des Moonveil-Rudels über seine derzeitigen Grenzen hinaus zu erweitern. (Diese Erweiterung war bereits im Gange.)III. Der Vater der Braut erhält
Lyra„Weine nicht“, flüsterte ich sanft, trat näher zu ihm und zog ihn in eine feste, tröstende Umarmung.Ich verstand noch immer nicht vollständig, warum Draven und Ace einander mit solchem Hass begegneten – vor allem Draven. Früher hatte ich gedacht, sie wären einfach verbitterte Brüder. Doch als Draven behauptete, sie seien Stiefbrüder, und Ace beschuldigte, seine Mutter ermordet zu haben, wäre ich vielleicht auf seine Lüge hereingefallen, wenn ich naiv gewesen wäre.Aber ich war keine Närrin, die sich so leicht manipulieren ließ.Draven hatte diese Anschuldigung praktischerweise genau in dem Moment fallen gelassen, als er erkannte, dass ich nicht bereit war, seinen widerwärtigen Wünschen nachzugeben. Danach warnte er mich, dass während dieses Vollmonds etwas Schreckliches geschehen würde.Immer wieder erinnerte er mich daran und ließ beiläufige Drohungen fallen, sodass ich wusste, dass er eine Falle geplant hatte.Ich mochte wolflos sein, aber ich war nicht dumm. Vielleicht war ic
AceWas verbirgt Alpha Kael so verzweifelt, dass er sogar bereit ist, sein eigenes Volk abzuschlachten, nur um es für immer geheim zu halten?Nachdem ich zum Schloss zurückgekehrt war, konnte ich das ungute Gefühl in meiner Brust einfach nicht abschütteln. Warum wollte Selene plötzlich mit mir über Zack sprechen, obwohl doch offensichtlich war, dass sie und Draven ihn ermordet hatten? Trotzdem kannte ich nicht jedes Detail dessen, was in jener Nacht geschehen war, also dachte ich, ich sollte mir anhören, was sie zu sagen hatte.Morgen war die Vollmondzeremonie, und ich hatte sie noch immer nicht vollständig für mich beansprucht.Ein sanftes Lächeln umspielte meine Lippen, als ich mich an den Kuss erinnerte, den wir uns auf der Wiese geteilt hatten, und an das Mal, das ich auf ihrem Hals hinterlassen hatte. Ursprünglich hatte ich vorgehabt, sie während des Vollmonds zu markieren, doch meine Ungeduld hatte die Oberhand gewonnen. Wenigstens hatte ich mich noch beherrschen können, was das
„Feuer!“, schrie Ace, riss die Augen auf und sah, wie dichter, schwarzer Rauch unter seiner Tür hindurchquoll. Er stürmte auf den Korridor hinaus, doch Lady Beatrice wartete bereits im düster beleuchteten Gang auf ihn. Ihr Gesicht war vor wahnsinnigem Zorn verzerrt. „Lauft, Lady Beatrice!“, rief Ace durch den beißenden Rauch, während er hustete. Doch anstatt zu fliehen, zog sie einen scharfen silbernen Dolch hinter ihrem Rücken hervor und stürzte sich direkt auf seine Kehle. Aces Instinkte reagierten sofort. Er duckte sich unter ihrem Hieb hinweg und stieß sie aus reiner Selbstverteidigung von sich. In ihrer wilden Raserei verlor Beatrice das Gleichgewicht, stolperte über ihr eigenes Kleid und schlug hart auf dem Steinboden auf. Der Dolch glitt aus ihrer Hand, prallte gegen die Wand und bohrte sich direkt in ihre Brust. Ace unterdrückte einen erschrockenen Aufschrei. Fassungslos schlug er sich die Hände vor den Mund, während sich Blut um ihren Körper sammelte. Doch das Dröhnen







