LOGINKapitel 177Lizas PerspektiveWie zum Teufel sollte ich hier rauskommen und Jena aufhalten, bevor es zu spät war?Meine Gedanken rasten.In diesem Moment drangen Schritte näher.„Liza ist nicht in ihrem Zimmer“, verkündete Bella.„Was?“ Dominics Stimme wurde schärfer. „Wo zum Teufel ist sie dann?“„Bist du sicher, dass sie nicht mit Jena weggegangen ist?“, schlug Bella vor.„Ich werde es herausfinden.“ Es gab eine kurze Pause, bevor er fortfuhr: „Sie darf auf keinen Fall mit Jena ins Krankenhaus fahren.“Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen.Ich presste meine zitternden Hände gegen meine Knie.Einen Moment später erfüllte das schrille Klingeln eines Telefons den Raum.Dominic meldete sich fast sofort. „Jena, ist Liza bei dir?“Ich hielt den Atem an.Es herrschte kurze Stille, während er ihrer Antwort lauschte.„Doktor Tom hat angerufen und dich gebeten, dich sofort mit ihm zu treffen“, sagte er. „Er sagt, es sei dringend.“Meine Finger ballten sich zu Fäusten.Er schickte sie absicht
Kapitel 176Lizas Perspektive*Abend*„Bist du sicher, dass du nicht mitkommen willst?“, fragte Jena und hielt Caspian fest in ihren Armen.Ich schüttelte den Kopf und unterdrückte die Tränen, die mir in die Augen stiegen, als ich sie ansah.Sie wollte noch etwas Zeit damit verbringen, Spaß mit uns zu haben und schöne Erinnerungen zu schaffen, solange sie es noch konnte. Aber mehr als alles andere schuldete sie diese kostbare Zeit ihrem Sohn. Caspian verdiente jeden Moment, den sie ihm schenken konnte.„Du solltest mit Caspian gehen“, sagte ich und brachte ein schwaches Lächeln zustande. Nach einer kurzen Pause fügte ich hinzu: „Vielleicht können wir morgen alle zusammen ausgehen.“Jena musterte meinen Gesichtsausdruck einen Moment lang, bevor sie nickte.„In Ordnung.“ Sie richtete Caspian in ihren Armen zurecht und ging zur Tür. „Ich habe heute Abend auch einen Termin bei meinem Arzt. Er hat mir gesagt, dass er eine letzte Behandlungsmethode entwickelt hat. Anscheinend liegt die Wahr
Kapitel 175Elliots PerspektiveIch atmete langsam ein, richtete mich auf meinem Stuhl auf und richtete meinen Blick auf die Kamera.Wo soll ich anfangen? Komm schon, Elliot, sprich aus deinem Herzen.„Guten Morgen, ihr alle.“Meine Stimme klang ruhig, als ich anfing.„Zunächst möchte ich mich bei allen entschuldigen, die durch die jüngsten Ereignisse rund um Toland Enterprise enttäuscht oder verwirrt wurden. Ich verstehe, dass die Nachrichten, die über mein Unternehmen kursieren, und die Vorwürfe gegen Mighty Entertainment viele Fragen aufgeworfen haben.“Ich machte eine kurze Pause, damit meine Worte wirken konnten.„Als Geschäftsführer von Toland Enterprise bin ich mir bewusst, dass ich die Verantwortung habe, auf diese Bedenken einzugehen, anstatt zu schweigen und Gerüchte sich ausbreiten zu lassen. Deshalb gebe ich heute diese Erklärung ab.“Ich beugte mich leicht vor, ohne den Blick von der Kamera abzuwenden.„Um ehrlich zu sein: Bevor diese Kontroverse begann, hatte ich noch n
Kapitel 174Aus Elliots SichtSobald ich zu Hause ankam, stieg ich aus dem Auto und ging hinein.Ich ging direkt zur Bar, schnappte mir eine Flasche Schnaps und schenkte mir etwas in ein Glas ein. Ohne zu zögern hob ich es an meine Lippen und kippte den gesamten Inhalt hinunter.Das brennende Gefühl glitt mir die Kehle hinunter, doch es trug kaum dazu bei, den Schmerz in meiner Brust zu lindern.„Elliot“, rief Liam.Ich warf ihm einen Blick zu, als er näherkam und sich auf den Stuhl mir gegenüber setzte, den Blick fest auf mein Gesicht gerichtet.Ich ignorierte ihn, griff nach der Flasche und schenkte mir noch ein Glas ein.„Elliot, du solltest vorsichtig sein“, warnte er.Ich lachte humorlos auf, bevor ich das Glas leerte.„Liam, es tut so weh.“ Meine Stimme wurde leiser, während ich auf den Schnaps in meiner Hand starrte. „Liza hilft mir immer noch, auch von dort, wo immer sie gerade ist, aber ich kann sie nicht finden.“„Du wirst sie finden“, versicherte mir Liam mit fester Stimme.
Kapitel 173Elliots PerspektiveIch trat aus meinem Büro hinaus, Liam folgte mir dicht auf den Fersen.Als wir das Auto erreichten, schloss ich es auf, öffnete die Fahrertür und ließ mich auf den Sitz gleiten. Liam machte es sich auf dem Beifahrersitz bequem, und ich startete den Motor.Ich wollte gerade losfahren, als jemand an mein Fenster klopfte.Ich drehte den Kopf und sah Scarlett neben dem Auto stehen. Ihre Lippen bewegten sich, und sie schien etwas zu sagen, aber das geschlossene Fenster dämpfte ihre Stimme vollständig.Was will sie denn?Ich kurbelte das Fenster herunter.„Sir! Bitte, ich muss Ihnen etwas sehr Wichtiges sagen!“ Ihre Stimme drang sofort zu mir durch, und in ihrem Tonfall lag deutliche Dringlichkeit.Ich runzelte leicht die Stirn.Was könnte denn so wichtig sein? Oder bezog sie sich auf ihren Job? Das musste es sein. Vielleicht wollte sie, dass ich ihr nach allem, was passiert war, eine andere Stelle anbot.„Scarlett, ich weiß, was du alles durchgemacht hast, u
Kapitel 172Lizas PerspektiveIch stand in meinem Abendkleid vor dem Spiegel.Ich setzte eine dunkle Sonnenbrille auf und achtete darauf, dass sie den größten Teil meines Gesichts verdeckte, dann zog ich mir eine Mütze tief ins Gesicht. Ich rückte sie so lange zurecht, bis nur noch ein kleiner Teil meines Gesichts zu sehen war.Ich durfte auf keinen Fall erkannt werden.Nachdem ich meine Tasche geschnappt hatte, verließ ich das Zimmer und machte mich auf den Weg zu Jenas Auto. Die getönten Scheiben würden mir die nötige Privatsphäre bieten.Ich ließ mich auf den Fahrersitz gleiten, startete den Motor und fuhr los.Ein paar Minuten später hielt ich an einem ruhigen Ort an und holte mein Handy heraus. Nachdem ich es eingeschaltet hatte, wählte ich Scarletts Nummer.„Hallo, Ma’am“, antwortete sie.„Scarlett, du musst dich sofort mit mir treffen. Behandle das absolut vertraulich. Ich schicke dir den Ort“, sagte ich.„Ja, Ma’am.“Ich beendete das Gespräch, tippte die Adresse ein und schick
Kapitel 3„Ich lasse dir Zeit, dich auszuruhen und darüber nachzudenken, aber ich werde zurückkommen, um deine Antwort zu hören.“Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen, als er die Hände in die Taschen steckte und zur Tür ging. Kurz bevor er hinausging, warf er mir einen Blick zu und schloss d
Kapitel 2Ich richtete meinen Blick auf die Decke; Eros würde sich nicht einmal die Mühe machen, nachzuschauen, wo ich war.„Warum sollte er auch? Er will doch unbedingt die Scheidung“, murmelte ich bitter.„Ich werde dafür sorgen, dass er dafür bezahlt, er wird alles bereuen. Eros Vale, das verspr
Kapitel 4„Verlängere den Vertrag auf drei Jahre statt vier Monate.“Drei Jahre? Drei verdammte Jahre … na ja, ich bin dabei, wenn das der Preis ist, und es scheint, als hasse Elliot Eros noch mehr als ich … das ist perfekt.„Du willst drei Jahre? Dann hilf mir nicht nur dabei, zu genesen …“ Ich hi
Kapitel 1Lizas Perspektive*Ich habe ihn gefunden*. Ich las die Nachricht mit klopfendem Herzen. *Wo?* tippte ich und klickte auf „Senden“.*Merit Hotel*. Sina, meine Spionin, antwortete, und mein Herz schwoll an. Einen berühmten Filmstar zu heiraten, muss ich sagen, ist nicht so einfach und per







