Masuk❗‼️ INHALTSWARNUNG: Dieses Buch enthält explizite sexuelle Inhalte und andere Themen für Erwachsene und ist für Leser ab 18 Jahren bestimmt. Es wird zur eigenen Diskretion der Leser geraten.... Mit neunzehn entdeckte ich ein Geheimnis, das mich das Leben hätte kosten sollen. Silas Kingstons Imperium basiert nicht auf Reichtum... Es basiert auf Blut, Macht und der Art von Geheimnissen, für die Menschen spurlos verschwinden. Jetzt stecke ich fest in seiner Welt... gefangen zwischen einem Mann, der von Kontrolle besessen ist, einem Sohn, skrupellos genug, die Welt für seine Wünsche niederzubrennen, und ihrem Rivalen, der mir ein völlig neues Leben in Paris verspricht, wenn ich die beiden hinter mir lasse. Jeder Blick fühlt sich an wie Besitzanspruch. Jedes Geheimnis zieht mich tiefer hinein. Und je länger ich bleibe, desto mehr begreife ich... Die wahre Gefahr sind nicht sie... Es ist, wie sehr ich mich danach sehne, ihrer Dunkelheit zu gehören. Ein düsterer Mafia-Erotikroman voller Spannung, besessener Leidenschaft und Intrigen.
Lihat lebih banyak"Du solltest nicht hier sein."
Verdammte Scheiße.
Die Stimme kam direkt von hinten. So nah, dass ich seinen Atem an meinem Nacken spürte. Jedes einzelne Haar auf meinem Körper stellte sich auf.
Ich wirbelte so schnell herum, dass ich beinahe über meine eigenen Füße stolperte.
Julian Kingston.
Oh mein Gott. Er war größer, als er auf den Fluren unserer Schule gewirkt hatte. Viel größer. Und breiter. Er füllte den gesamten Türrahmen aus, als gehörte ihm nicht nur der Raum, sondern auch die Luft, die ich zu atmen versuchte. Diese Augen. Dunkel. Undurchdringlich. Auf mich gerichtet wie auf eine Beute, die gerade einen tödlichen Fehler gemacht hatte.
Was ich wahrscheinlich auch getan hatte.
"Ich wollte nur..." Meine Stimme klang falsch. Zu hoch. Zu schuldbewusst. "Die Tür war offen, ich dachte..."
"Schht." Er drückte einen Finger auf meine Lippen.
Die beiläufige Art, wie er mich berührte, als hätte er jedes Recht dazu, raubte mir komplett den Atem.
Ich versuchte, einen Schritt zurückzuweichen. Seine Hand schoss nach vorne und packte mein Handgelenk. Nicht fest genug, um wehzutun. Aber absolut unumstößlich.
"Du hast etwas gesehen, das du nicht hättest sehen sollen", sagte er leise. Seine Augen wanderten an mir vorbei zu den Bildschirmen. Zu denen, die Lagerhallen, Blut und einen Mann auf den Knien zeigten, dem eine Waffe an den Kopf gehalten wurde. "Das ist ein Problem."
"Ich werde es niemandem erzählen." Die Worte sprudelten viel zu schnell aus mir heraus. "Ich schwöre, ich wollte gar nichts sehen, ich gehe einfach und..."
"Du wirst es niemandem erzählen." Er zog mich näher an sich heran. Ich stolperte nach vorne. Meine Handflächen trafen auf seine Brust. Fest. Warm durch sein Hemd hindurch. Seine andere Hand kam hoch und umfasste meinen Kiefer. Sein Daumen strich über meine Unterlippe. "Weil du wie jemand aussiehst, der sich an alles erinnert. Der Dinge bemerkt, die andere übersehen."
Hitze schoss mir direkt zwischen die Beine.
Nein. Auf gar keinen Fall. Das war definitiv nicht der richtige Zeitpunkt für meinen Körper, mich zu verraten.
"Bitte...", meine Stimme brach.
"Weißt du, was diese Bildschirme zeigen?" Sein Daumen drückte fester gegen meinen Mund. "Das ist das wahre Kingston-Imperium. Nicht die Tagungsräume. Nicht die Pressemitteilungen. Das ist es, woher das eigentliche Geld kommt. Das Geld, das das Gehalt deiner Mutter bezahlt, jetzt, wo Silas nach ihrer Scheidung ihre einzige Unterstützung ist. Dieses Haus. Das hübsche Kleid, das du trägst. Das Schulgeld für die Schule, die wir beide besuchen."
Ich versuchte, mich loszureißen.
Stattdessen krallten sich seine Finger in mein Haar. Hielten mich an Ort und Stelle.
"In dieser Welt verschwinden Menschen, Elena. Menschen, die Dinge sehen, die sie nicht sehen sollten." Seine Stimme wurde so leise, dass ich mich anstrengen musste, ihn zu verstehen. "Aber ich glaube nicht, dass du verschwinden musst. Ich glaube, du brauchst etwas anderes."
"Ich verstehe nicht."
"Du wirst schon."
Dann küsste er mich.
Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott.
Sein Mund krachte auf meinen, als würde er Territorium beanspruchen. Seine Zunge drängte sich an meinen Lippen vorbei, bevor mein Gehirn überhaupt hinterherkam. Ich gab irgendein Geräusch von mir, Schock oder Angst oder etwas, das ich gar nicht genauer untersuchen wollte, und er schluckte es einfach herunter. Seine Hand vergrub sich noch fester in meinem Haar, bis meine Kopfhaut brannte.
Ich hätte ihn beißen sollen.
Ich hätte schreien sollen.
Aber meine Hände verkrallten sich in seinem Hemd und ich küsste ihn zurück, als würde ich sterben und er wäre der Sauerstoff.
Er stöhnte. Er stöhnte tatsächlich. Und drängte mich rückwärts.
Mein Rücken traf die Kante des Schreibtischs. Papiere flogen umher. Das Hauptbuch, in dem ich gelesen hatte, schlug mit einem dumpfen Knall auf dem Boden auf.
"Genau so", murmelte er gegen meinen Mund. Seine Lippen wanderten zu meinem Kiefer. Zu meinem Hals. "Du hast gar keine Angst vor mir, was? Du hast Angst davor, wie sehr du das hier willst."
"Nein." Aber meine Stimme war hauchzart. Nicht einmal für mich selbst überzeugend.
"So eine hübsche kleine Lügnerin." Seine Hände fanden den Saum meines Kleides und schoben es meine Oberschenkel hoch. "Dein Körper weiß nicht, wie man lügt, Elena. Ich spüre, wie du zitterst."
Er hatte recht. Ich zitterte.
Aber nicht vor Angst.
Seine Finger hakten sich in mein Höschen und ich schnappte nach Luft. Er nutzte die Gelegenheit, versiegelte seinen Mund wieder über meinem, während seine andere Hand meine Brust durch das Kleid hindurch umfasste. Besitzergreifend. Als hätte er jedes Recht dazu.
"Julian..."
"Sag es noch einmal." Seine Hand glitt unter meine Unterwäsche. Als seine Finger spürten, wie nass ich bereits war, gab er ein Geräusch von sich, als hätte er Schmerzen. "Sag meinen Namen, als würdest du mich anflehen."
"Bitte...", es kam als Wimmern heraus.
"Bitte was?" Zwei Finger schoben sich ohne Vorwarnung in mich hinein. Mein Blick verschwamm. "Bitte hör auf? Bitte fick mich genau hier auf dem Schreibtisch meines Vaters, wo er sein Blutgeld zählt?"
Die ordinären Worte hätten mich anwidern sollen.
Hätten mich daran erinnern sollen, wie gestört das alles war.
Stattdessen wurde ich nur noch nasser.
Sein Daumen fand meine Klit und begann, Kreise zu ziehen. Langsam. Bedächtig. Als hätte er alle Zeit der Welt, mich komplett zu zerlegen.
"Jesus, bist du eng. Sag mir was." Er erhöhte den Druck. "Hat dich jemals zuvor jemand so berührt?"
Ich konnte nicht antworten. Konnte keine Worte herausbringen über der Lust, die sich am unteren Ende meiner Wirbelsäule aufbaute.
"Antworte mir." Er schob einen dritten Finger hinein. Die Dehnung brannte, und das Brennen vermischte sich mit der Lust, bis ich beides nicht mehr unterscheiden konnte. "Hat es jemand getan?"
"Nein", keuchte ich.
Sein Lachen war leise und dunkel. "Gut. Das bedeutet, dass ich der Erste sein darf, der dich ruiniert."
Er bewegte sich schneller in mir. Seine freie Hand riss die Vorderseite meines Kleides herunter, bis meine Brüste heraussprangen. Als sich sein Mund um meine Brustwarze schloss, seine Zähne kratzten und seine Zunge die Stelle wieder beruhigte, schrie ich auf.
"Leise", warnte er. Aber er klang nicht wütend. Er klang hungrig. "Es sei denn, du willst, dass deine Mutter hört, wozu ihre Tochter geworden ist, sobald sie sich übernommen hat."
Die Worte hätten mich beschämen sollen.
Stattdessen trieben sie mich nur näher an den Abgrund.
Ich war direkt davor. So nah, dass ich es schmecken konnte. Meine Oberschenkel zitterten. Meine Finger gruben sich so fest in seine Schultern, dass sie Spuren hinterlassen mussten.
"Sieht mal einer an."
Die Stimme kam aus dem Türrahmen.
Wir erstarrten beide.
Silas Kingston stand da in seinem perfekt maßgeschneiderten Anzug und sah aus, als käme er gerade aus einer Vorstandssitzung, anstatt seinen Sohn dabei zu erwischen, wie er seine Finger tief in mir auf seinem Schreibtisch vergraben hatte. Seine Augen, genau derselbe Farbton wie Julians, aber kälter, glitten von seinem Sohn zu mir und dann zu den Bildschirmen, die hinter uns immer noch liefen.
"Das ist unerwartet", sagte er.
Julians Finger krümmten sich in mir. Absichtlich.
Ich konnte das Wimmern nicht unterdrücken.
"Sie hat es gesehen", sagte Julian. Keine Scham. Keine Angst. "Alles."
Silas trat in den Raum.
Die Tür schloss sich hinter ihm mit einem leisen Klicken.
Dann schloss er sie ab.
Das Geräusch hätte genauso gut ein Pistolenschuss sein können.
Drei Stunden zuvor...
Das Anwesen der Kingstons sah aus wie aus einem Albtraum.
Ich stand am Fenster meines neuen Schlafzimmers und sah zu, wie der Regen gegen die Scheibe hämmerte, während ich versuchte, meine Lunge zum Arbeiten zu bringen. Unten hallte das Lachen meiner Mutter durch die Marmorhallen. Zu laut. Zu aufgesetzt. Seit ihre Ehe gescheitert war und Silas angeboten hatte, dass wir zur Unterstützung in sein Anwesen zogen, spielte sie ihre Rolle als dankbare Angestellte, als hinge ihr Leben davon ab. Sie trank Silas Kingstons Wein und trug das Designer-Outfit, das er ihr gekauft hatte.
Was, da ich meine Mutter kannte, wahrscheinlich sogar stimmte.
Mein Telefon vibrierte. Text von Jess: Mädel, alles klar bei dir? Du bist seit dem Umzug komplett von der Bildfläche verschwunden.
Ich starrte auf die Nachricht.
Was sollte ich sagen? Hey Jess, ja, mir gehts super! Seit die Ehe meiner Mutter gescheitert ist, hat ihr Chef Silas uns ein Dach über dem Kopf angeboten. Der Haken? Wir wohnen in einer Villa, die sich wie das Set eines Horrorfilms anfühlt und einem Mann gehört, der mich ansieht, als wäre ich eine Akquisition, die er in Erwägung zieht. Oh, und sein Sohn Julian geht auf unsere Schule.
Ja. Das käme sicher gut an.
Ein Geräusch ließ mich herumwirbeln.
Meine Tür war offen.
Ich wusste, ich wusste ganz genau, dass ich sie geschlossen hatte.
"Hallo?" Meine Stimme klang kleiner, als mir lieb war.
Nichts. Nur der feine Duft von Parfum, der durch den Türspalt wehte. Teuer. Männlich. Holzige Noten mit etwas Dunklerem darunter.
Ich hätte an Ort und Stelle bleiben sollen.
Hätte nach unten zu Mama rufen sollen.
Aber stattdessen trat ich auf den Flur.
Die Villa bestand nur aus Schatten und strategischer Beleuchtung, die darauf ausgelegt war, dass man sich klein fühlte. Ich folgte dem Duft, meine nackten Füße lautlos auf dem kalten Marmor, bis ich vor einer Tür stand, die mir während der Hausführung definitiv nicht aufgefallen war.
Sie war einen Spalt breit offen. Gerade genug, um blaues Licht herausscheinen zu lassen.
Meine Hand lag schon auf der Tür, bevor mein Gehirn überhaupt begriff, dass ich mich bewegte.
Das Büro da drinnen ließ meinen Magen zu Eis gefrieren.
Drei riesige Monitore waren an der Wand montiert. Jeder zeigte einen anderen Live-Feed. Lagerhallen, vielleicht. Dunkle Räume, in denen sich Gestalten wie Geister bewegten. Auf dem mittleren Bildschirm kniete ein Mann auf Beton, Blut strömte aus seinem Mund, während jemand außerhalb des Bildausschnitts eine Waffe an seinen Schädel hielt.
Ich konnte nicht atmen.
Papiere bedeckten den Schreibtisch. Frachtpapiere mit russischen Zeichen. Chinesisch. Codes, die ich nicht verstand. Fotos von Frachtcontainern mit Daten und Orten, die an die Ränder gekritzelt waren.
Und dort, halb vergraben unter einer Ledermappe, ein Hauptbuch.
Meine Hände zitterten, als ich es aufhob.
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Einheiten.
Sie sprachen über Menschen, als wären sie verdammtes Inventar.
"Du solltest nicht hier sein."
Vincent war bereits draußen, als ich nach Hause kam.Er lehnte mit einem Glas Wein an der Brüstung, trug noch die Jacke von dem, was er an diesem Tag getan hatte, und die Stadt machte gerade ihr Vorabend-Ding: Das Licht wurde golden, und der Eiffelturm fing es ein. Er drehte sich um, als er die Balkontür hörte, und sein Gesichtsausdruck war offen, wartend und völlig ungehetzt.Ich streifte meine Schuhe im Inneren ab und trat barfuß heraus, und er reichte mir sein Glas, ohne dass ich darum bitten musste. Ich nahm einen Schluck, gab es ihm zurück und wir standen für einen Moment schweigend da und betrachteten die Stadt."Du hast gesagt, du wolltest mir etwas zeigen", sagte er."Das habe ich", sagte ich."Was ist es?", fragte er.Ich drehte mich zu ihm um, lehnte meinen Rücken an die Brüstung und sah ihn richtig an, diesen Mann in seiner Jacke mit dem Abendlicht im Gesicht, zweiunddreißi
Sie stand an einem Dienstag vor der Sorbonne.Ich sah sie, bevor sie mich sah, was das Gleichgewicht für einmal zu meinen Gunsten verschob. Sie stand nahe dem Eingang in einem grauen Mantel, nicht wirklich wartend, eher positioniert, mit dieser spezifischen Reglosigkeit von jemandem, der schon lange genug da war, um dazugehören zu wirken, und der die Tür beobachtete.Ich überlegte, einen anderen Weg zu gehen. Ich überlegte, Vincent anzurufen. Ich überlegte, mich komplett umzudrehen und Moreau zu schreiben, dass ich den Hinterausgang benutze.Dann dachte ich an Cluny, die Pigmentanalyse und Dr. Fontaines Frage, und ich dachte an den Boden, den ich gebaut hatte, und ging direkt auf sie zu.Sie sah mich aus zwanzig Metern Entfernung, und etwas in ihrer Haltung passte sich an, nicht direkt Überraschung, aber nah dran, eine Neuausrichtung auf die Version von mir, die auf sie zuging statt von ihr weg."Amélie", sagte ich und blieb vor ihr stehen."Elena." Ihre Stimme war vorsichtig. Die ele
Das Musée de Cluny roch nach kaltem Stein und Jahrhunderten, der besondere Geruch eines Gebäudes, das über eine sehr lange Zeit hinweg viele Dinge gewesen war und sich an alle erinnerte. Ich stand am Donnerstagmorgen im grauen Pariser Licht im Eingangshof, blickte auf die mittelalterliche Fassade und spürte zum ersten Mal vor einem Vorstellungsgespräch nicht die kontrollierte Version von Ruhe, sondern die tatsächliche.Ich gehörte in dieses Gebäude. Nicht weil es mir irgendwer gesagt hatte. Sondern weil ich ein Jahr damit verbracht hatte, die Sprache zu lernen, die es sprach, und ich spüren konnte, wie es mich im Gegenzug wiedererkannte.Das Gespräch führte ich mit einer Konservatorin namens Dr. Élise Fontaine, in keinerlei Verbindung zu irgendetwas, worüber ich nachdenken wollte, in ihren Fünfzigern, präzise, mit dieser spezifischen Sparsamkeit der Bewegungen, die Menschen entwickelten, wen
Irgendetwas in seiner Mimik brach auf.Er drehte uns in einer einzigen fließenden und abrupten Bewegung herum, sodass ich auf dem Rücken lag und sein Gewicht über mir spürte, während sein Mund meinen Hals berührte. Die kontrollierte Version von ihm war komplett verschwunden, ersetzt durch etwas Hungrigeres und weniger Rücksichtiges. Seine Hände glitten mit Entschlossenheit statt Geduld über meinen Körper, zogen mein Hemd über meinen Kopf und ließen es irgendwo fallen. Sein Mund folgte dem Weg seiner Hände über mein Schlüsselbein und meine Brust, seine Zähne streiften meine Brustwarze, woraufhin ich aufatmete und in sein Haar griff, was er absichtlich wiederholte."Vincent", hauchte ich."Ich habe dich", sagte er an meiner Haut, aber es klang anders als jedes Mal zuvor, rauher, besitzergreifender, und mein gesamter Körper reagierte sofort auf diesen Unterschied.Sein Mund wanderte tiefer über meinen Bauch, zog mit beiden Händen meine Unterwäsche herab und blickte mich zwischen meinen O





