Home / Werwolf / IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS / CHAPTER 79 — DIE KÖNIGLICHE TÜR

Share

CHAPTER 79 — DIE KÖNIGLICHE TÜR

Author: Becky writes
last update publish date: 2026-09-26 22:20:04

AMAYAS PERSPEKTIVE

Tobias war weg. Einen Moment hatte er neben Kade gestanden und geholfen, das Anwesen nach Reinas gescheitertem Angriff zu sichern. Im nächsten gab es nichts als einen leeren Raum, wo er gestanden hatte. Ich durchsuchte den Raum zweimal, bevor ein dunkles magisches Symbol auf dem Boden erschien, gefolgt von leuchtenden Worten, die meinen Magen völlig sinken ließen.

„Amaya, wenn du Tobias lebend willst, komm allein“, forderte die Nachricht. Ich starrte auf die Worte und spürte,
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 119

    AMAYAS PERSPEKTIVE Der Name Marcus Vale blieb in meinem Kopf, lange nachdem Tobias zu sprechen aufgehört hatte. Ich blickte über den Raum zu dem Boten, der zwischen zwei Wachen stand, seine Handgelenke hinter ihm gefesselt. Er sah älter aus, als ich erwartet hatte, mit müden Augen und einem Gesicht, das die Ruhe von jemandem trug, der bereits entschieden hatte, was er in dieser Nacht bereit war zu verlieren.Rylan trat näher an Marcus heran, sein Ausdruck hart genug, um die Wachen sich aufrichten zu lassen. „Wie lange arbeitest du schon für Reina?“ fragte er, seine Stimme kontrolliert, aber die Wut darunter war unmöglich zu übersehen. Marcus senkte die Augen einen Moment, bevor er ihn direkt ansah und sich weigerte zu antworten, während er dort vor uns stand, ohne Angst zu zeigen.Tobias bewegte sich an Rylans Seite und legte gefaltete Papiere auf den Tisch. „Wir haben diese unter den Dielen in seinen Quartieren versteckt gefunden“, erklärte er und tippte auf die Papiere. „Die Nachri

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 118

    AMAYAS PERSPEKTIVE Wir kehrten vor Sonnenaufgang zum Rudel zurück, aber das friedliche Gefühl, das normalerweise mit dem Anblick des Territoriums einherging, war verschwunden. Reinas Warnung folgte uns die gesamte Reise und saß schwer zwischen Rylan und mir. Jemand im Rudel hatte ihm geholfen, und bis wir wussten, wer, fühlte sich jedes vertraute Gesicht plötzlich anders für mich an.Rylan verkündete Reinas Anschuldigung nicht sofort. Stattdessen rief er Tobias und mehrere vertrauenswürdige Wachen in sein privates Büro. Ich blieb an seiner Seite, während er erklärte, was im Tempel geschehen war. Als er den Verräter erwähnte, wurde der Raum still. Alle blickten einander an und fragten sich, wer unter ihnen das Rudel verraten haben könnte.„Wir beschuldigen niemanden ohne Beweise“, befahl Rylan, seine Stimme fest. „Wir untersuchen still, und niemand außerhalb dieses Raumes muss wissen, was Reina uns gesagt hat.“ Die Wachen nickten, aber ich konnte den Verdacht bereits über ihre Gesicht

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 117

    AMAYAS PERSPEKTIVE Die Tempeltüren blieben hinter uns versiegelt, und das Geräusch von etwas, das sich irgendwo hinter den Wänden bewegte, ließ jedes Haar an meinem Körper sich aufrichten. Rylan stand vor mir mit gezogener Waffe, während Tobias zu den Türen eilte und nach einem Weg suchte, sie wieder zu öffnen. Ich konnte spüren, wie die Luft sich veränderte und mit jeder Sekunde kälter wurde.„Tobias, sag mir, dass diese Türen geöffnet werden können“, forderte Rylan und behielt seine Augen auf den dunklen Passage vor ihnen. Tobias drückte beide Hände gegen den uralten Stein, aber nichts passierte. „Sie haben auf Amaya reagiert, als wir eintraten, aber sie weigern sich jetzt zu reagieren“, antwortete er, seine Stimme angespannt. Ich starrte auf die leuchtenden Schnitzereien und realisierte plötzlich, dass etwas schrecklich falsch war.Ein dunkler Nebel begann über den Boden zu kriechen.Zuerst bewegte er sich langsam um unsere Füße, fast wie gewöhnlicher Rauch, aber innerhalb von Sek

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 116

    AMAYAS PERSPEKTIVE Tobias verschwendete keine Zeit, nachdem wir die Ratskammer verlassen hatten. Er führte Rylan und mich durch einen ruhigeren Abschnitt des Palastes und trug die alten Aufzeichnungen fest an seiner Brust. Ich konnte Garricks Ablehnung immer noch in meinem Kopf hören, aber Tobias schien sicher, dass die Antwort, die wir brauchten, irgendwo außerhalb der königlichen Archive lag. Ich folgte ihm ohne Zögern.„Wohin gehen wir?“ fragte ich, während wir durch den dunklen Korridor gingen. Tobias blickte hinter sich, bevor er antwortete. „Ein uralter Tempel, der in einer der ältesten Davenport-Aufzeichnungen erwähnt wird.“ Rylan runzelte sofort die Stirn. „Warum hast du uns nicht früher von diesem Tempel erzählt?“ Tobias verstärkte seinen Griff um die Dokumente. „Weil ich nicht sicher war, ob er noch existiert.“Schließlich verließen wir den Palast durch einen versteckten Passage unter dem östlichen Flügel. Der Tunnel war eng und bedeckt mit alten Markierungen, die den Symbo

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 115

    AMAYAS PERSPEKTIVE Die Ratskammer war bereits gefüllt, als Rylan und ich ankamen, und in dem Moment, als wir eintraten, wusste ich, dass sich etwas verändert hatte. Die Ältesten stritten nicht mehr darüber, ob meine Kräfte gefährlich waren. Sie hatten bereits ihre Entscheidung getroffen, und die kalten Ausdrücke um den Tisch herum sagten mir genau, was sie heute von uns verlangen wollten.Garrick stand in der Mitte der Kammer mit einem uralten Dokument in den Händen. „Der Rat hat eine Entscheidung getroffen“, verkündete er, seine Stimme trug durch den Raum. „Bis die Mondzeichen-Prophezeiung richtig verstanden ist, muss Amaya unter königliche Gefangenschaft gestellt werden.“ Mein Magen zog sich zusammen, aber Rylan trat sofort vor, bevor jemand ein weiteres Wort sagen konnte.„Nein“, antwortete Rylan fest, seine Stimme ließ keinen Raum für Verhandlung. „Ihr werdet sie nicht einsperren, weil ihr Angst vor einer uralten Prophezeiung habt.“ Garricks Ausdruck verhärtete sich. „Es geht nic

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 114

    AMAYAS PERSPEKTIVE Rylan blieb an meiner Seite, seine Hand noch immer um die meine geschlossen, während Tobias’ Warnung, dass unsere Väter mehr wussten, als wir realisierten, weiterhin in meinem Kopf widerhallte. Ich blickte Rylan an und wartete, dass er sprach, aber er schien in seinen eigenen Gedanken verloren. Zum ersten Mal gab es keine Anschuldigungen zwischen uns, nur die unangenehme Wahrheit, die jetzt still zwischen uns saß.„Keine Lügen mehr“, versprach Rylan schließlich, seine Stimme leise und ernst. „Was auch immer ich entdecke, werde ich dir sagen. Auch wenn die Wahrheit wehtut, auch wenn sie alles zwischen uns verändert, werde ich nichts mehr vor dir verbergen.“ Seine Augen blieben auf meinen, und etwas an seinem Ausdruck ließ mich ihm glauben. Nach allem brauchte ich das.Ich drückte seine Hand sanft, bevor ich antwortete. „Dann verspreche ich dir dasselbe. Wenn ich irgendetwas über meine Kräfte, meine Familie oder unsere Vergangenheit entdecke, werde ich es dir sagen,

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status