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KAPITEL 35

Author: Becky writes
last update publish date: 2026-08-15 23:29:33

Rylan

Ich trat die Türen der Ratshalle mit solcher Wucht von ihren eisernen Angeln, dass das massive Holz mitten durchbrach.

Die schweren Türen knallten gegen die Steinwände, der Laut hallte durch den gewölbten Raum wie ein Kanonenschuss. Die zwölf Clan-Ältesten, die um den langen Steintisch saßen, sprangen auf, ihre Gesichter wurden bleich, als ich in den Saal schritt. An meinen Knöcheln klebte noch das getrocknete Blut der Grenzpatrouille, und mein Wolf riss an meinen Rippen, seine tobende Au
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  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 92

    KADES PERSPEKTIVEIn dem Moment, in dem Gina vollständig in den Durchgang trat, hob sie beide Hände und entfesselte alles, was ihr noch blieb. Dunkle Magie explodierte durch den Tunnel und trieb uns auseinander, während die verriegelten Türen hinter uns heftig erbebten. Ich trat vor Amaya, bevor der erste Angriff sie erreichte, und blockte den Stoß mit meiner Waffe, während Rylan auf Reina zustürmte. Der gesamte Durchgang geriet in Chaos.„Bleib hinter mir“, befahl ich Amaya und hielt meinen Körper zwischen ihr und Gina, als eine weitere Welle Magie durch den Durchgang riss. Der Einschlag zwang mich mehrere Schritte zurück, und Schmerz schoss durch meine verletzte Schulter, aber ich stemmte die Füße fest und weigerte mich, mich zu bewegen. Amaya war bereits vom Ritual erschöpft, und ich würde nicht zulassen, dass Gina das ausnutzte.„Ich lasse dich nicht allein kämpfen“, protestierte Amaya und trat trotz des Chaos um uns herum auf mich zu. Ich packte ihren Arm, bevor sie näher kommen

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    AMAYAS PERSPEKTIVEDer Berg schien um uns herum auseinanderzubrechen, während wir durch den engen Durchgang rannten. Felsen krachten von der Decke, Staub erfüllte die Luft, und alle paar Sekunden bebte der Boden unter unseren Füßen. Ich versuchte weiterzugehen, aber meine Beine wurden mit jedem Schritt schwerer. Das Ritual hatte den größten Teil meiner Kraft ausgesogen, und selbst das Atmen wurde schwierig.„Amaya, geh weiter“, drängte Rylan und warf einen Blick über die Schulter, während er neben mir blieb. Seine Stimme trug Sorge, aber er verlangsamte uns nicht, weil er wusste, dass jede Sekunde zählte. Ich nickte und zwang mich vorwärts, klammerte mich an seinen Arm, wann immer ein weiteres Beben mich beinahe aus dem Gleichgewicht brachte. Ich weigerte mich, der Grund zu werden, warum alle anderen anhielten.„Ich kann laufen“, bestand ich, obwohl meine Stimme schwächer klang, als ich wollte. Rylan sah mich nur eine Sekunde an, bevor er den Kopf schüttelte. „Du hast bereits mehr Kra

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    RYLANS PERSPEKTIVEDer Countdown ging hinter mir weiter, jede Zahl pulsierte durch die Kammer wie eine Warnung. Ich konnte den Druck spüren, der sich unter dem Berg aufbaute, aber Reina stand immer noch zwischen uns und der einzigen Chance, die wir hatten zu entkommen. Blut rann aus meinem Mund, als ich es wegwischte und ihm wieder gegenübertrat. Ich hatte jetzt nur noch ein Ziel, und ich durfte nicht versagen.„Deine Zeit läuft ab, Rylan“, spottete Reina und richtete sich langsam auf, trotz der Verletzungen, die er erlitten hatte. Seine gestohlene königliche Macht umgab ihn immer noch, obwohl sie zu flackern begann. „Vielleicht solltest du dir weniger Sorgen um mich machen und mehr um Kade.“ Sein Lächeln wurde breiter, als er zur anderen Seite der Kammer blickte. „Er hat Amaya schon immer gewollt, oder nicht?“„Kade ist nicht deine Waffe“, antwortete ich und behielt meinen Blick auf Reina gerichtet, statt seinem Blick zu folgen. Ich wusste genau, was er versuchte. Er wollte Eifersuch

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 89 — DER COUNTDOWN

    KADES PERSPEKTIVEIn dem Moment, als Amayas Worte durch die Mondkammer hallten, sah ich, wie der erste Ritualanker riss. Silberne Energie raste über den alten Boden, und ich wusste, dass ich nur Sekunden hatte, bevor Reina begriff, was geschah. Ich bewegte mich ohne Zögern auf den Anker zu, hielt mich niedrig, während Rylan sich auf Reina stürzte. Ihr Zusammenprall schickte eine gewaltige Schockwelle durch die Kammer.„Halt ihn beschäftigt“, rief ich und stürmte auf den leuchtenden Anker zu, während Rylan und Reina hinter mir kämpften. Rylan trieb seine Faust in Reinas Brust, doch Reina bewegte sich kaum. Die gestohlene königliche Macht, die ihn umgab, absorbierte den Aufprall, bevor sie Rylan nach hinten schleuderte. Ich erreichte den Anker und schlug mit allem, was ich hatte, darauf ein und hörte, wie ein tiefes Krachen unter dem Berg widerhallte.„Brich!“, schrie ich und ließ meine Waffe erneut niedersausen, während der alte Stein begann, sich zu spalten. Der Anker zerbrach schließ

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 88

    AMAYAS PERSPEKTIVEIn dem Moment, als ich vollständig in den Ritualkreis trat, erwachten die alten Markierungen unter meinen Füßen zum Leben. Silbernes Licht kletterte an meinen Beinen hoch und umwickelte meinen Körper, doch ich zwang mich, stillzuhalten. Reina beobachtete mich mit Zufriedenheit, während Rylan in der Nähe gefangen blieb. Ich hielt mein Gesicht ruhig, gab vor, aufgegeben zu haben, und griff gleichzeitig heimlich durch unsere Bindung.„Rylan, kannst du mich hören?“, fragte ich still und sandte die Worte durch die Bindung, statt sie laut auszusprechen. Seine Antwort kam fast sofort, angestrengt, aber klar genug, dass ich seine Stimme erkannte. „Ich höre dich. Lass ihn nicht merken, dass du noch die Kontrolle hast.“ Ich senkte die Augen und gab vor, Angst zu haben, während ich heimlich über die magische Verbindung nach Kade suchte.„Kade, hast du den Anker gefunden?“, fragte ich still und hielt meinen Atem ruhig, während das Ritual begann, Energie aus meinem Körper zu zie

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 87 — DAS OPFER

    RYLANS PERSPEKTIVEReinas Worte waren kaum aus seinem Mund, als der Boden unter mir mit dunkler Magie aufbrach. Ich versuchte, mich zu bewegen, doch schwarze Ketten schossen aus den alten Runen und wickelten sich um meine Arme und Brust und zogen mich von Amaya weg. Ich kämpfte dagegen an, aber die Magie war stärker als alles, dem ich zuvor gegenüberstand, und innerhalb von Sekunden wurde ich auf die Knie gezwungen.„Rylan!“, schrie Amaya und stürzte auf mich zu, bevor Kade ihren Arm packte. Reina lächelte, während er näher kam, und genoss deutlich die Panik, die sich über ihr Gesicht ausbreitete. „Bleib, wo du bist“, warnte er, und seine Stimme war ruhig und fast amüsiert. „Es sei denn, du willst zusehen, wie er stirbt, bevor dieses Ritual überhaupt beginnt.“„Hör nicht auf ihn“, befahl ich und sah Amaya direkt an trotz des Schmerzes, der sich um meinen Körper zusammenzog. „Was auch immer er androht, tritt nicht in diesen Kreis.“ Ich wusste genau, was Reina wollte. Er konnte Amayas B

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