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Das Flüstern der Toten

last update 公開日: 2026-08-09 15:39:00

Lyra

Ich öffnete langsam die schwere Holztür und blickte zögernd in den dunklen, kalten Raum.

„Bitte sei nicht mehr hier ...", flüsterte ich flehentlich in die Schwärze hinein. Meine Hand zitterte so heftig, dass ich den Lichtschalter kaum fand. Als das grelle Neonlicht flackernd ansprang, atmete ich kurz auf.

Jessica war nicht mehr hier. Doch der Anblick des Raumes und dieser penetrante, metallische Geruch, der schwer in der Luft lag, ließen mich sofort heftig würgen. Ich pr
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    Killian„Nein!"„Oh doch!"Ich wollte sie gerade packen und die Treppe hinunterzerren, als sie plötzlich die Initiative ergriff. Ehe ich reagieren konnte, schlang sie ihre Arme um meinen Nacken und presste ihre Lippen hart auf meine.Vollkommen geschockt riss ich die Augen auf. Mein Gehirn setzte für einen Moment komplett aus. Was zur Hölle tut sie da gerade? Es kam so unfassbar unerwartet, dass ich Sekunden brauchte, um die Situation überhaupt zu begreifen. Doch als der erste Schock verflogen war, musste ich mir eingestehen: Was sie da tat, gefiel mir. Sogar sehr.Ihre Lippen waren unglaublich weich, und in diesem matten Licht der Küche sah sie so atemberaubend schön aus, dass jeder Widerstand in mir im Keim erstickte. Ich schloss die Augen und schlang meine Arme fest um ihre schmale Taille, zog sie eng an meinen Körper. Ich gab mich diesem Moment völlig hin, spürte, wie die mörderische Wut in mir langsam abebbte und einer wohligen Entspannung wich. Sie küs

  • In den Händen eines Monsters   Katz-und Mausspiel

    Lyra Seine Augen waren nun schon eine ganze Weile geschlossen, und in meiner Brust keimte ein winziger, glühender Funke Hoffnung auf. So ist es gut. Schlaf weiter, du elender Mistkerl!Er schien tatsächlich weggenickt zu sein. Wenn ich ihn jetzt schwer genug verletzte, könnte ich die Flucht ergreifen und endlich Hilfe rufen. Aber er durfte nicht sterben. Nein, er sollte überleben, damit er für den Rest seines jämmerlichen Lebens hinter schwedischen Gardinen verrottete! Das wäre die ultimative Strafe für ihn. Der Tod wäre für ein Monster wie ihn eine viel zu schnelle Erlösung, und die hatte er beim besten Willen nicht verdient.Ich wusste immer noch nicht genau, wie viele Menschen sich in dieser riesigen Festung aufhielten. Bis jetzt war mir außer Killian nur dieser mürrische, alte Mann begegnet – und der würde kein echtes Hindernis für mich darstellen. Der Psycho, den ich hier gerade massierte, war das eigentliche Problem. Er war riesig, besaß schätzungsweise doppe

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    LyraIch öffnete langsam die schwere Holztür und blickte zögernd in den dunklen, kalten Raum.„Bitte sei nicht mehr hier ...", flüsterte ich flehentlich in die Schwärze hinein. Meine Hand zitterte so heftig, dass ich den Lichtschalter kaum fand. Als das grelle Neonlicht flackernd ansprang, atmete ich kurz auf.Jessica war nicht mehr hier. Doch der Anblick des Raumes und dieser penetrante, metallische Geruch, der schwer in der Luft lag, ließen mich sofort heftig würgen. Ich presste mir die Hand auf die Nase, unterdrückte den Brechreiz und wagte mühsam einen ersten Schritt hinein.Überall ... war Blut. An den kahlen Wänden, auf dem staubigen Boden – nichts war verschon geblieben. Panik stieg in mir auf, und ich ertappte mich dabei, wie ich hysterisch und nervös an meinem eigenen Unterarm herumzukratzen begann. Wie konnte ein Mensch nur so etwas unvorstellbar Schreckliches tun?Allein das Wissen, dass er Jessicas Leben mit meiner Hand beendet hatte, zerfraß mic

  • In den Händen eines Monsters   Ein ungleicher Tausch

    KillianIch war überrascht, dass sie so still blieb. Anscheinend zeigte meine harte Methode endlich die gewünschte Wirkung.„Hör einfach auf damit, Honey", sagte ich leise, während ich meine Lippen an ihrer Haut beließ. „Mir gefällt es ganz und gar nicht, wie du dich benimmst und was du zu mir sagst. Es macht mich wütend ... und traurig. Keine Einzige hat sich so etwas bis jetzt bei mir geleistet, und du wirst das gewiss auch nicht tun."Meine Hand fuhr langsam und besitzergreifend ihre schmale Taille entlang. Sie fühlte sich so unglaublich gut an ... so unfassbar warm und lebendig unter meinen Fingern.„Kannst du mich ... bitte loslassen?", flüsterte sie.Ihre Stimme war zittrig, völlig verunsichert und von nackter Angst erfüllt. Genau das war mein Ziel gewesen, aber ich hatte nicht vor, so schnell nachzugeben. Sie brauchte eine richtige, unvergessliche Lektion – nicht so ein harmloses Geplänkel wie zuvor. Ich spannte meinen Arm um ihren Hals noch ein Stück

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    KillianZielsicher und mit schnellen Schritten lief sie auf die schwere Haustür zu. Immer wieder warf sie mir einen hastigen, misstrauischen Blick über die Schulter zu, um sich zu vergewissern, dass ich ihr nichts antat oder sie im letzten Moment doch noch zurückhielt. Aber ich hielt mein Wort. Sie hatte das Spiel gewonnen, also durfte sie gehen. Das war ihr wohlverdienter Preis. Bis heute hatte es kein einziges dieser dummen Dinger geschafft, sich tatsächlich so raffiniert zu verstecken, bis die Zeit abgelaufen war. Lyra hatte es geschafft. Sie hatte es sich eindeutig verdient. Dabei war das Spiel im Grunde so simpel, und doch war bisher jede an der Panik gescheitert. Aber ihr Trick mit den geöffneten Türen? Respekt, das hatte Klasse.Mein Blick wanderte langsam an ihrem wunderschönen Körper hinauf und hinab. Ich biss mir auf die Unterlippe und schob die Hände lässig in die Hosentaschen. Sie hatte eine atemberaubende Figur – für meine Ansprüche absolut perfekt. Eine wohlgef

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    Er (Killian)Ich ließ sie unsanft von meiner Schulter herunter und drehte sie grob in Richtung von Zimmer zwei. Wieder diese ganze nutzlose Gegenwehr, dieses wilde Gezappel von ihr. Das nervte mich langsam wirklich, und an ihrer mangelnden Disziplin mussten wir dringend arbeiten. Als sie gerade ansetzen wollte, um mich anzuschreien, presste ich ihr kurzentschlossen die Hand auf den Mund.„Heute wird nicht so viel gequatscht, Honey. Ich will dir schon mal dein neues Zuhause zeigen und dir vorführen, was ich hier so tue. Das ist wichtig, damit du dich schon mal auf mich und meine Kunst einstellen kannst."Unter meiner Hand jammerte und verfluchte sie mich nur, was mich unwillkürlich zum Lachen brachte. „Guck gut hi..."Ein plötzlicher, brennender Schmerz schoss durch meine Handfläche. Sie hatte mir tatsächlich die Zähne in die Haut gerammt! Mit einem wütenden Zischen riss ich die Hand zurück und betrachtete den blau-roten Bissabdruck, der sich bereits auf meinem H

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